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	<title>www.janek-niefeldt.de &#187; USA</title>
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		<title>NYC-Tourist</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 18:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Etwas verspaetet, aber immerhin: Leider schaffe ich es nicht oefters nach New York City zu kommen. Um genau zu sein bleibt mir derzeit nur das Wochenende um die Sehenswuerdigkeiten der Stadt zu erkunden. Und von diesen 2 Tagen pro Woche &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/10/nyc-tourist/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Etwas verspaetet, aber immerhin: Leider schaffe ich es nicht oefters nach New York City zu kommen. Um genau zu sein bleibt mir derzeit nur das Wochenende um die Sehenswuerdigkeiten der Stadt zu erkunden. Und von diesen 2 Tagen pro Woche nutze ich komischerweise auch nur maximal einen. Kein Wunder also, dass ich bis jetzt noch nicht hunderte kleine Anekdoten ueber &#8220;den New Yorker&#8221; zu erzaehlen habe.<br />
Fuer ein paar Fotos reicht es aber allemal. So habe ich mich bereits vor einigen Wochen als das Wetter noch gut war, auf meine Mission gemacht. Das heere Ziel dieser Mission hiess &#8220;Sohlen wund laufen&#8221;. Auch wenn ich dass nicht ganz geschafft habe muss ich sagen, dass meine Beine knapp davor stand den Heldentod zu sterben. Mein Pilgerfahrt fuehrte mich angefangen an der <em>Christoher Street</em> in dessen Umgebung es einige nette Restaurants gibt, quer durch Manhattan ueber den Broadway auf dem offenbar noch genug Platz fuer ein paar weitere Sterne ist, durch Chinatown und einer Strasse in der es im Grunde nur Lampen in allen Farben und Formen zu kaufen gab, bis hin zur <em>Manhattan Bridge</em>, die den geneigten Fussgaenger sowie Fahrrad-, Bahn- und Autofahrer nach Brooklyn fuehrt. Je nachdem auf welcher Seite man die Bruecke ueberquert geniesst man entweder flussabwaerts den Blick auf die <em>Brooklyn Bridge</em> oder flussaufwaerts den Blick auf&#8230; ja, keine Ahnung&#8230; ich hab mir die Brooklyn Bridge angeschaut.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3998697821/img_1956.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Manhattan Bridge"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3497/3998697821_105cf6b005.jpg" alt="Manhattan Bridge" width="500" height="333" /></a><br />
Drueben angekommen hat man nun die Wahl sich Brooklyn etwas genauer anzuschauen oder den Rueckweg anzutreten. Wenn man schon einmal da ist, macht es natuerlich Sinn, den Weg ueber die gerade noch bestaunte und wohl beruehmteste Bruecke New Yorks zu nehmen und sich wieder zurueck in die Skyline Manhattans vorzuarbeiten. Die Fuesse werden auf diesen Metern jedoch schon ziemlich schwer und muessen dabei noch ettlichen Touristen, Radfahrern und sportbesessenen Grossstaedtern ausweichen.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3999460164/img_1940.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Brooklyn Bridge und Skyline"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3489/3999460164_ec79674e38.jpg" alt="Brooklyn Bridge und Skyline" width="500" height="333" /></a><br />
Irgendwie schafft man es jedoch und wendet sich, da man ja nun die Entfernungen besser einschaetzen kann vertrauensvoll an die hiesige U-Bahn.<br />
Genau diese brachte mich dann bis zur &#8220;<em>Grand Central Station</em>&#8220;, die ich mir jedoch etwas groesser vorgestellt haette. &#8220;Normal Central Station&#8221; klingt allerdings auch bloed. Das muss ich ja zugeben. Ein Highlight fuer alle &#8220;<em>Gilmore Girls</em>&#8220;-Fans duerfte aber wohl der <a href="http://farm3.static.flickr.com/2625/3998706925_76c58f5e8f.jpg">Abfahrtplan der New Haven Line</a> sein.</p>
<p>Wen es nun Richtung &#8220;<em>Empire State Building</em>&#8221; ziehen sollte, dem kann ich nur raten es nicht zu tun. Sicher, es ist das hoechste Gebauede Manhattans. Sicher, es steht Pate fuer den Spitznamen des Staates. &#8220;<em>The Empire State</em>&#8221; klingt auch viel besser als New Jerseys Spitzname &#8220;<em>Garden State</em>&#8221; (Dafuer haben wir nen Film mit Natalie Portmann&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ). Aber es hat einen grossen Nachteil: Man kann von dort das Empire State Building nicht sehen&#8230; Davon mal abgesehen, steht man da wohl auch mal eine Stunde lang an. Ich wuerde jetzt gerne behaupten einen Geheimtipp zu verraten, aber jeder Tourifuehrer wurde mich Luegen strafen. Wie dem auch sei. Waermstens zu empfehlen ist das &#8220;<em>Rockefeller Center</em>&#8221; bzw. das &#8220;GE Building&#8221; von dem man nicht nur das Empire State Building nebst Skyline (<acronym title="...also auf Fotos im RAW-Format und ganz nah rangezoomt kann man sie erkennen.">und Freiheitsstatue am Horizont</acronym>) UND der Skyline von Jersey City (rechts) bewundern kann sondern auch einen sehr guten Blick auf den Central Park hat.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3999476172/img_2027.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="IMG_2027"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2600/3999476172_cd00185af0.jpg" alt="IMG_2027" width="500" height="333" /></a><br />
Trotzdem eine Vorwarnung: Auf dem &#8220;<em>Top of the Rocks</em>&#8221; (259m) sind quasi nur Deutsche unterwegs. Ein lustiges Bild, wie sich jeder im Stillen auf Deutsch unterhaellt und danach im gebrochenen Englisch fragt, ob der von dem und jenem ein Foto machen kann.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3998708105/img_2003.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_2003"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2574/3998708105_5539c2aa20_m.jpg" alt="IMG_2003" width="159" height="240" /></a> Ich fuer meinen Teil war nach diesem Trip, der sich kuerzer anhoert als er ist, jedenfalls bedient und machte mich erst einmal auf die Suche nach etwas Essbarem. Wer auch immer das Geruecht in die Welt gesetzt hat, dass man in New York an jeder Ecke einen schmackhaften HotDog zu essen bekommt, dem kann ich nur meinen Respekt aussprechen. Verstehen wir uns nicht falsch. Es gibt mindestens an jeder zweiten Ecke einen solchen Stand. Aber um zu beurteilen, ob der schmackhaft ist, muesste man ihn ja auch noch essen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan, wenn man bedenkt, dass das Auge mit isst. Anstatt in einem Restaurant landete ich also in der 5th Avenue, der ein Weltruf als Einkaufsstrasse fuer Betuchte vorrauseilt. Kein Wunder also, dass ich erst einmal den oertlichen Apple-Store besucht habe (ich brauche ja schliesslich noch einen neuen Privat-Rechner&#8230;).</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3998718131/img_2049.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_2049"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2457/3998718131_322a48ba18_m.jpg" alt="IMG_2049" width="240" height="160" /></a> Nachdem ich genug hatte von den ganzen iGadgets und auch die <acronym title="Ich rede von einem abgesperrten bereich mit ca. 20 Rechnern an denen Leute ihre iPhones direkt nach dem Kauf aktivieren koennen">&#8220;iPhone-Activation-Zone&#8221;</acronym> hinter mir gelassen hatte, verliess ich den unterirdisch angelegten Apple-Store wieder und machte mich in Richtung Norden auf. Auf Hoehe der 94. Strasse (Upper Eastside) traf ich mich noch mit 2 Besuchern aus Deutschland, die ich ueber 2 Ecken im <acronym title="...eigentlich MeinVZ, aber wir wollen mal nicht kleinlich sein...">StudiVZ</acronym> kennengelernt hatte, und machte mich abermals auf den Weg Richtung Brooklyn Bridge. Die noch am Vormittag ueberquerte Manhattan Bridge feierte naemlich 100-jaehriges Bestehen und das verspochene Feuerwerk wollten wir uns nicht entgehen lassen. Kaum kommen wir aus der Subway raus, hoerten wir auch schon das Feuerwerk, dass eigentlich erst eine Stunde spaeter anfangen sollte. Pech gehabt, dachte ich mir schon. Da die anderen beiden die Brooklyn Bridge aber noch nicht aus der Naehe betrachtet haben, blieben wir noch ein Weilchen. Die Belohnung fuer unsere Geduld war ein weiteres Feuerwerk, dass sich etwas weiter Flussaufwaerts abspielte. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass ich unbedingt ein Stativ fuer meine Kamera brauche.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3998715081/img_2035.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_2035"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2576/3998715081_c932eeb8f6_m.jpg" alt="IMG_2035" width="240" height="160" /></a> Nach dem Feuerwerk wollten wir uns eigentlich noch mit einer anderen (ebenfalls noch unbekannten) StudiVZ-Bekanntschaft treffen, die ein paar Bars in Brooklyn waermstens empfehlen konnte. Das Problem an der Sache: besagte Person hatte kein Handy dabei und so musste alle Kommunikation ueber oeffentlich Muenztelefone geschehen, was sich bei der hiesigen Sprachqualitaet als echtes Abenteuer herausstellte. Tatsache ist, dass wir uns in der Bedford Avenue treffen wollten. Wie waren auch wie vereinabrt mehr oder weniger puenktlich am Treffpunkt, konnten dort aber niemanden ausmachen. Gleichzeitig hegten wir jedoch unsere Zweifel, dass <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=en&#038;geocode=&#038;q=brooklyn+bedford+ave&#038;sll=40.668677,-73.949962&#038;sspn=0.007715,0.022423&#038;ie=UTF8&#038;hq=&#038;hnear=Bedford+Ave,+Brooklyn,+Kings,+New+York&#038;ll=40.690043,-73.94906&#038;spn=0.015424,0.044847&#038;z=15&#038;iwloc=lyrftr:m,0x89c25b937d0d4dd9:0x1f69f1bb9f73416a,40.689652,-73.953524">hier</a> eine einzelne Person auf uns warten wuerde. Nach einigem hin und her irren wollten wir schon wieder den Heimweg antreten, entdeckten jedoch gerade noch rechtzeitig, dass es eine weitere <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=en&#038;geocode=&#038;q=brooklyn+bedford+ave&#038;sll=40.668677,-73.949962&#038;sspn=0.007715,0.022423&#038;ie=UTF8&#038;hq=&#038;hnear=Bedford+Ave,+Brooklyn,+Kings,+New+York&#038;ll=40.718331,-73.954403&#038;spn=0.007709,0.022423&#038;z=16&#038;iwloc=lyrftr:m,0x89c2595c2cac7f81:0x8d7987001867c2a3,40.717079,-73.956614">Haltestelle</a> namens &#8220;Bedford Ave&#8221; gibt. Hinterher ist man bekanntlich immer schlauer und wir koennen nur von Glueck reden, dass wir es mit gut einer Stunde verspaetung doch noch geschafft hatten und unsere Verabredung noch nicht abgereist war. Mein Tipp also an alle Besucher: 1. Nehmt euer Telefon mit! 2. Guckt euch die Fahrplaene genau an! 3. Unterschaetzt die Entfernungen nicht.</p>
<p>Den Abend verbrachten wir dann mit ein paar Bierchen und ein paar Partien Billard in einer wesentlich entspannteren Umgebung und mit netter Begleitung. Danke nochmal an dieser Stelle nochmal an S*** fuer den guten Tipp und die Geduld beim Warten. <em>Brooklyn-Williamsburg</em> kann einen schon entfernt an den <acronym title="Wenn das in 10 Jahren gelesen wird: 2009 waren diese Stadtteile noch Alternativer als heute."> Berliner Prenzlauer Berg oder das Muenchener Glockenbachviertel</acronym> erinnern.</p>
<p>Insgesamt auf jeden Fall ein Tag vollgepackt mit Eindruecken und langen Fussmaerschen. Aber immerhin weiss ich jetzt, was ich etwaigen Besuchern zumuten sollte und was nicht.</p>
<p>PS: Das Thema <a href="http://farm3.static.flickr.com/2527/4032043531_f212afc3b0_o.jpg">Privat-Rechner</a> hat sich inzwischen uebrigens auch erledigt&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<img src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=635&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Toronto</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 01:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am zweiten Roadmovie-Tag fuhren wir weiter nach Canada rein um uns die Millionenstadt Toronto naeher anzuschauen. Diesmal hatte ich zwar leider kein Wasserbett, aber die Betten im Sheritton Hotel haben ja auch einen ganz guten Ruf. Unser Zimmer im 17 &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/09/toronto/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Am zweiten Roadmovie-Tag fuhren wir weiter nach Canada rein um uns die Millionenstadt Toronto naeher anzuschauen. Diesmal hatte ich zwar leider kein Wasserbett, aber die Betten im Sheritton Hotel haben ja auch einen ganz guten Ruf. <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Unser Zimmer im 17 Stock war schnell bezogen und so konnten wir uns schnell auf den Weg in die Stadt machen. </p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3913222772/img_1682.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="IMG_1682"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2653/3913222772_dbfb3aedf9.jpg" alt="IMG_1682" width="333" height="500" /></a> Da Toronto eine Millionenstadt ist, konnten wir uns natuerlich nur einen Teil angucken. Wie das genau aussehen sollte wussten wir natuerlich noch nicht. Die Reiseplanung sah ja im Grunde so aus: „Lass uns nach Canada fahren!“ – „Okay!“ „Nach Toronto!“ – „Okay, gib Toronto ins Navi ein!“ – <i>„Bitte biegen sie links ab.“</i>) Die gut sortierte Touisteninformation des Hotels konnte uns ueber einige moegliche Optionen informieren. Eine Flugshow, ein „Hot &#038; Spicy Food Festival“ und noch einige andere Sachen, die ich bereits vergessen habe.<br />
Wir beschlossen uns einfach einmal einen Rundgang zu goennen, der uns ueber Chinatown auf das hiesige Unigelaende fuehrte. Von wo aus wir uns anschliessend via Toronto-Downtown Richtung Waterfront aufmachten. In Chinatown goennten wir uns erst einmal einen frisch <acronym title=“bzw gewalzten“>gepressten</acronym> Zuckerrohrsaft an den man sich nach einer Weile sogar gewoehnen kann. Ausserdem kamen dabei auch ein paar Erinnerungen an meine Suedafrika-Buggy-Tour inkl. Abstecher ins Zuckerrohrfeld zurueck.<br />
Auf dem beeindruckenden Unigelaende war gerade „Frogs Day“ was nicht etwa etwas mit Kroetenwanderung zu tun hat sondern der erste Tag der angehenden Studenten auf dem Unigelaende ist. Das bedeutet im Klartext, dass sich mehrere Grueppchen quer ueber den Capus jagen und sich mit allerlei Spiel und Spass naeher kennen zu lernen. Ich muss ja zugeben, dass ich da schon nochmal gerne studieren wuerde. So ein Campusleben hat bestimmt auch was fuer sich.</p>
<p>Der Weg nach Downtown hat einem gezeigt, dass man sich doch noch auf dem Amerikanischen Kontinent befindet. Zwar wirkt Toronto wesentlich ausgeglichener als die US-amerikanischen Staedte die ich bisher kennen geernt habe, aber spaetestens hier wurde man wieder von einer Flut von Werbebannern und Shopping-Moeglichkeiten erschlagen. Trotzdem gab es auch hier schoene Flecken. Einer kurzer Besuch im hiesigen Starbucks (der Chai Latte schmeckt ja Gott sei dank ueberall gleich) und wir befanden uns auf einem Kriegsschiff, dass offenbar zu Werbezwecken angelegt hatte. Also vorbei an der Blaskapelle und rauf auf das gute Stueck. Nun sehen Kriegsschiffe ja im Grunde alle gleich aus. Besonders gewagte Farbkombinationen kann man nicht erwarten. Dennoch scheint es in Canada etwas entspannter zur Sache zu gehen. Wozu muss auf dem Deck neben den Harpoon Raketen denn sonst ein BBQ-Grill vertaut sein. Also alles eine grosse Party… :/<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3913219136/img_1672.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1672"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2471/3913219136_88c0e1fafe_m.jpg" alt="IMG_1672" width="240" height="160" /></a> Den Rekrutierungsversuchen am Ende des Rundgangs konnten wir noch gerade so entgehen indem wir uns als Europaeer auswiesen. Als US-Amerikaner waere es aber anscheinend kein Problem gewesen. Sehr merkwuerdig.<br />
Inzwischen waren wir auch nicht mehr allein, denn wie der Zufall so will trafen wir einen Arbeitskollegen auf der Bruecke, der an diesem Wochenende ebenfalls gen Norden gefahren war. </p>
<p>Zu dritt gings nun auf die Suche nach etwas Essbaren. Das Hot &#038; Spicy Food Festival war leider total ueberfuellt und bestand im Grunde auch nur aus einzelnen Buden, die ihren Besuchern Tabasco-Sosse und Chillischoten in den Rachen warfen. Letztendlich haben wir uns also ein Steakhaus gesucht. War auch gut… Die Flugshow war derweil immer noch im vollen Gange und diverse Jets drehten ihre Runden ueber der Stadt.</p>
<p>Nach ein paar weiteren Kilometern (ja, in Canada gilt das metrische System) durch Torontos Innenstadt wurde es langsam dunkel und wir machten uns auf den Weg in das weltberuehmte Wahrzeichen der Stadt. Ich muss allerdings zugeben, dass ich es garnicht kannte. Ziemlich peinlich, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um den Canadian National Tower handelt, der ja bis Mitte 2009 immerhin der groesste Fernsehturm der Welt war (553 Meter). Der inzwischen groesste Fernsehturm steht in Guangzhou, was ja &#8211; wie wir alle wissen &#8211; in China liegt. Allerdings ist dieser 610 Meter hohe Turm noch nicht eroeffnet und zaehlt somit also nicht wirklich.<br />
Die nicht ganz guenstigen Karten haetten wir uns sparen koennen, da wir 5 Minuten spaeter 4 noch nicht entwertete Karten fanden. Sei’s drum! Um das Anstellen kamen wir trotzdem nicht herum. Nach ca. einer Stunde Wartezeit (inzwischen war es draussen schon Nacht) kamen wir oben an und wurden mit einem wahren Lichtermeer belohnt. Jetzt wurde auch klar, wo sich die ganzen Millionen Einwohner versteckt halten. Diese Stadt ist doch ziemlich gross. Genug Platz also um noch die ein oder andere Bar bzw. Club zu finden um den Abend zu begehen. Also schnell auf&#8230;! Nur leichter gesagt als getan. Vorher kam naemlich noch eine gehoerige Wartezeit am Fahrstuhl auf uns zu. Nach 1,5 Stunde schaften wir es dann doch. Schnell noch 2 von unseren 4 Gratis-Karten an zwei ebenso ueberraschte wie misstrauische Touris verkauft, schnell noch ins Hotel und dann auf&#8230;<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3961298010/img_1723.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="IMG_1723"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2589/3961298010_98ec559ab4.jpg" alt="IMG_1723" width="500" height="333" /></a><br />
Um es kurz zu machen: Wenn ihr mal in Toronto seit, dann fragt am besten einfach irgend jemanden auf der Strasse. Wenn ihr Glueck habt, dann bringt euch derjenige sogar bis vor die Tuer. Genauso war es zumindest bei uns und wir verbrachten einen lustigen Abend mit guter Musik und Getraenken (auch wenn man dem Barkeeper erstmal erklaeren musste, was ein Cuba Libre ist).</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3961299896/img_1753.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1753"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3422/3961299896_089b4da89d_m.jpg" alt="IMG_1753" width="160" height="240" /></a> Da der Laden schon um 1:00 Uhr zu machte &#8211; was wohl ueberall so ist &#8211; war es auch lustig anzusehen, wie die Stimmung gegen Ende immer mehr Richtung &#8220;<acronym title="Wenn ihr wisst was ich meine... ;o)">Okay, was mach ich heute Nacht sonst noch so und mit wem?</acronym>&#8221; ging. Wir haben uns dann auf jeden Fall zurueck ins Hotel gemacht und platzten somit direkt in ein &#8220;Indian Business Community&#8221;-Treffen. Ueberall Geschaeftsleute aus ganz Nordamerika. Letztendlich sind wir noch kurz ins Gespraech mit einer Aerztin gekommen und haben einiges ueber das Versicherungssystem Canadas erfahren. Man lernt nie aus. Den Fahrstuhl nach oben teilte ich mir dann mit einem 5er-Gespann betrunkerner aber sehr offenherziger Inder, die offenbar noch weitere Plaene fuer diesen Abend hatten&#8230; So funktioniert das also in so einer Business-Community. Sehr interessant&#8230;! <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein extra Schmankerl fuer mich persoenlich war die Tatsache, dass der Blick aus dem Hotelzimmer auf ein Gebaeude ging, das mir irgendwie bekannt vorkam. Nach einigem Ueberlegen, wurde mir dann auch klar woher. In diesem Gebaeude fand ein Projekt namens &#8220;Blinkenlights&#8221; statt. Ein aehnliches Projekt fand bereits am 11. September 2001 am &#8220;Haus des Lehrers&#8221; in Berlin statt. <a href="http://www.blinkenlights.net/stereoscope">http://www.blinkenlights.net/</az</a></p>
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		<title>First week</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 12:50:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nun bin ich schon eine Woche lang nicht mehr in &#8220;Good Old Germany&#8221;. Da wird es also Zeit ein kurzes Resumee zu ziehen, was bisher so passiert ist. Nachdem es ja garnicht so einfach ist eine Ueberweisung von Deutschalnd in &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/09/first-week/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Nun bin ich schon eine Woche lang nicht mehr in &#8220;Good Old Germany&#8221;. Da wird es also Zeit ein kurzes Resumee zu ziehen, was bisher so passiert ist. </p>
<p>Nachdem es ja garnicht so einfach ist eine Ueberweisung von Deutschalnd in die USA zu starten ohne sich dabei gleich in laengerfristige Planung zu verlieren, musste ich auf die Postbank zurueckgreifen, die es immerhin schaffte meine erste Miete inklusive Kaution in bahnbrechenden 5 Tagen ueber den Teich zu transferieren.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3903967991/img_0824.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_0824"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2663/3903967991_7d2425eded_m.jpg" alt="IMG_0824" width="240" height="180" /></a> Was sich an sich ja garnicht so langsam anhoert relativiert sich ziemlich schnell, wenn man im Internet Geschichten von bis zu 14 Tagen liest und und das bereits vorab gebuchte Hotelzimmer nur die ersten 5 Tage abdeckt. Ich war also dementsprechend erleichtert, dass ich endlich meine neuen 4 Waende in Jersey City beziehen konnte. Im Grunde ist auch schon alles drin, was man sich wuenscht… Naja, fast! Ein Internetzugang waere zum Beispiel nicht schlecht. Gegen ein Fernsehprogramm haette ich auch nichts. Auf andere Sachen kann ich wiederum verzichten. Dazu gehoert zum Beispiel der Kohlenstoffmonoxid-Alarm, der angeht sobald man den Ofen angemacht hat. Abgesehen von dem Ohrenbetaeubenden Laerm fragt man sich naemlich auch, ob es da evtl. auch sowas wie eine automatische Benachrichtigung der Feuerwehr gibt, die einem unter Umstaenden die neue Tuer eintreten will. Diese Angst war zwar unbegruendet, aber es gibt eben doch eine Menge Fettnaepfchen in die man treten kann. </p>
<p>Ich bin aber ganz zuversichtlich, dass sich das mit der Zeit geben wird. Die zahlreichen Klischees, die man so im Hinterkopf hat helfen einem auf jeden Fall weiter, sich nicht allzu fremd vorzukommen. Hier faehrt man z.B. tatsaechlich mit ueberproportionierten Gelaendewagen durch die Gegend. Oder sitzt am Nachmittag wie in Filmen aus den 80ern auf der Treppe rum, die von der Strasse ins Wohnhaus fuehrt waehrend davor ein Muscle-Car mit bassgeschwaengertem Rap seine runden dreht.<br />
An ein paar Sachen muss man sich noch gewoehnen. Z.B. dass ein Supermarkt offenbar als ein Langsamkeitswettbewerb angesehen wird. Allerdings nicht von den Kassierern (die muessen sich sputen auch ja alles in 2 (!) hauchduenne Plastiktuetchen zu verpacken) sondern von den Kunden.<br />
Mal schauen, was mich noch so fuer Sachen ueber den Weg laufen. </p>
<p>Erst einmal werde ich mich jetzt daran gewoehnen muessen, die ersten Wochen nach Princeton pendeln zu muessen. Das Projekt in New York hat sich naemlich etwas verschoben, so dass ich wohl erst spaeter zum Einsatz komme. Da kann man also nur Daumen druecken…</p>
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