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	<title>www.janek-niefeldt.de &#187; Urlaub</title>
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		<title>Malcesine 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 10:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wann war ich eigentlich das letzte mal im Urlaub? Die Antwort ist einfach: Letzten Winter. Wann war ich eigentlich das letzte mal im Sommer-Urlaub? Tja, da wird&#8217;s schon schwieriger. Wenn ich genau nachdenke und dabei Bedenke, dass ein Urlaub erst &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/06/malcesine-2009/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><!--test1--><br />
Wann war ich eigentlich das letzte mal im Urlaub? Die Antwort ist einfach: Letzten Winter. Wann war ich eigentlich das letzte mal im Sommer-Urlaub? Tja, da wird&#8217;s schon schwieriger.<br />
Wenn ich genau nachdenke und dabei Bedenke, dass ein Urlaub erst so genannt werden kann, wenn es auch irgendwohin geht und diese Reise auch länger als ein Wochenende dauern muss, dürfte das vermutlich so um die 3,5 Jahre her sein. Und damit meine ich dann eigentlich auch wieder einen Winterurlaub, nur dass dieser in Südarfika stattfand wo ja damals (weil südliche Hemisphäre) Sommer war. </p>
<p>Lange Rede kurzer Sinn: Ich hab jetzt doch tatsächlich mal wieder Urlaub gemacht. Das bedeutet im Klartext: 4 Tage Gardasee im schönen Italien. Als Wahlmünchener liegt das ja quasi um die Ecke und durch <del datetime="2009-06-23T08:57:03+00:00">zahlreichen</del> 2 Empfehlungen kristalisierte sich auch schnell das konkrete Ziel heraus.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3653706970/img_1216.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1216"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3347/3653706970_62048aff37_m.jpg" alt="IMG_1216" width="160" height="240" /></a>Ziel der Reise war <strong>Malcesine</strong>, dass am östlichen Ufer des Gardasee auf die Entdeckung wartete. Hinweg über den Brennerpass lehrten mich die Vorzüge eines TomTom. Es gibt keine, da zumindest dieses Gerät ständig den GPS-Empfang verlohr oder mich 100 Meter weiter westlich lokalisierte. Ein Umstand, der gerade wenn man den Gardasee entlang fährt recht unrealistisch anmutet. Sei es drum. Der Umstieg auf analoge Methoden (Faltpläne und Straßenschilder) ist mir zwar zuwider aber hat immerhin einen gewissen mittelalterlichen Charme <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Allerdings macht es in solchen Fällen doch Sinn, sich vorher zu informieren wo man hin will und nicht erst bei der Anfahrt zu überlegen in welche Himmelsrichtung man überhaupt gucken muss.</p>
<p>Malcesine besticht durch eine sehr urige Altstadt, die wir jedoch erst später kennen lernen durften. Da sich der gesamte Urlaub recht spontan entwickelt hat &#8211; die &#8220;Planung&#8221; war wie folgt: Wir mieten ein Auto (einen Tag vorher) und fahren dann nach Malcesine (wo auch immer das liegt) &#8211; mussten wir uns nach der Ankunft erst einmal ein nettes Hotel suchen. Gesagt, Getan! Am Ortsanfang fanden wir das Hotel Anna, dass nicht nur nette Zimmer, einen günstigen Preis und einen schönen Strand direkt gegenüber zur Verfügung stellte. Sondern auch Fahrräder und Liegen kostenlos verlieh. Erst später bemerkten wird, dass wir noch ein gutes Stück vom eigentlich Ortskern entfernt waren. Aber alles nicht so schlimm. Als ambitionierter Wanderer (immerhin eine Wanderung innerhalb der letzten 5 Jahre) sollte das alles nicht so schwer sein.</p>
<p>Ich könnte nun lang und breit erzählen, was wir alles gemacht haben, aber das erspare ich dem gelangweiltem Leser einfach mal und lasse stattdessen ein paar <a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/sets/72157620223799489/">Fotos</a> sprechen und geben meine durch intensivste Feldforschung gewonnenen Eindrücke zum Besten.</p>
<p>1. Tag: Anreise, Wanderung und Spaghetti Bollognese wir sie im Buche stehen.<br />
2. Tag: Erkundung der Altstadt und &#8220;<acronym title="In die Gondel steigen und warten...">Besteigung</acronym>&#8221; des Monte Baldo.<br />
3. Tag: Fahrt nach Verona inklusive „Casa de Giulietta“.<br />
4. Tag: Abstecher nach Arco und Rückreise.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3652944665/img_1255.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1255"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3548/3652944665_9b8949c2d9_m.jpg" alt="IMG_1255" width="240" height="160" /></a><strong>Italienisches Essen</strong><br />
Dazu kann ich eigentlich nur wenig sagen. Immerhin war ich am Gardasee und nicht wirklich in Italien. Wenn auf den Speisekarten nicht nur alles in Deutsch sondern neben dem obligatorische Wiener Schnitzel auch ein &#8220;Schweinshaxe (auf Bestellung)&#8221; steht, dann weißt du, dass du immer noch in Deutschland bist.<br />
Dennoch haben mich die Spaghetti Bolognese am ersten Tag schwer beeindruckt. Ich kann nun ernsthaft behaupten, dass ich meine Pasta noch nie &#8220;al dente&#8221; bekommen habe. Diese hohe Kunst des Teigwaren Aufwärmens wurd durch die leckere Soße komplettiert. Dass das aber nicht überall in Italien so ist, wurde mir in Verona offenbart. Als ich mich über eine Lassagne hermachen wollte, die liebend gerne gegen eine Aldi-Mikrowellen-Lasagne eingetauscht hätte, wurde mir klar, dass nicht alle italienischen Küchen mit Gewürz-Göttern gesegnet sind.<br />
Auch die italienischen Pizzen werden meiner Meinung nach total überschätzt. Sie mögen zwar überdurchschnittlich gut sein, aber herrausragend würde ich sie nicht nennen. Weltklasse wird einem dagegen in den Gelaterien (zu deutsch: Eisdielen) geboten. Allein dafür lohnte sich beispielsweise die Fahrt nach Arco. Aber das hatte ich ja schon <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/10/klettern-in-arco/">früher festgestellt&#8230;</a></p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3652913329/img_1218.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1218"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3664/3652913329_ac98247a46_m.jpg" alt="IMG_1218" width="240" height="160" /></a><strong>italienischer Straßenverkehr</strong><br />
Den italienern geht ja auch der Ruf voraus, sie könnten nicht Auto fahren. Nun ja, sowas ist schnell gesagt. Und wenn ich genau drüber nachdenke, wird mir das gleiche ebenfalls nachgesagt. <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Was die Italiener aber offenbar wirklich nicht kennen ist das Reißverschlussprinzip. So kommt es dann also schon einmal vor, dass sich hinter einer simplen Spursperrung ein 5-km-Stau bildet der aber nicht einfach langsam weiterrollt, sondern immer wieder zu längeren Stehzeiten nötigt. Ist man dann so dreist und fährt ganz nach vorne durch (so wie ich es gelernt habe) wird man wild gestikulierend darauf &#8220;hingewiesen&#8221; dass ich mir sowas einfach nicht erlauben darf. Freilich kann man derartigen Grabenkämpfen mit einer Vollkasko-Versicherung in der Hinterhand recht entspannt begegnen.<br />
Ich habe mal einen interessanten Bericht über das Verhalten von Menschen im Straßenverkehr gesehen. In diesem Beitrag wurde die Frage aufgeworfen, wie es auf den Gehwegen zugehen würde, wenn sich alle wie im Straßenverkehr benehmen würden. Ich sag ja: Ich brauch ne Hupe in der Fußgängerzone und <a href="https://www.neon.de/kat/sehen/gesellschaft/105194.html">Rolltreppendeppen</a> gehören sowieso im Bußgeldkatalog verewigt.</p>
<p><strong>Italienisches Wetter</strong><br />
Was soll man dazu schon sagen? Wir hatten blendendes Wetter. Obwohl für&#8217;s Wochenende Regen angesagt wurde schien fast durchgehend die Sonne (unterbrochen von ein paar Stunden Nacht) und das bisschen Wind, war eine willkommene Abkühlung. Aber was soll man am Wochenende der Sommersonnenwende auch schon erwarten? Merkwürdig nur, dass punktgenau beim überqueren der Österreichisch-Deutschen Grenze der Platzregen einsetzt. Damit ist ja wohl klar welche Nation immer aufisst&#8230;<br />
An dieser Stelle könnte man noch das klassische Goethe-Gedicht zitieren, dass immer dann ausgekramt wird, wenn es die Deutschen nach Italien zieht.</p>
<blockquote><p>Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,<br />
Im dunklen Laub die Goldorangen glühn,<br />
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,<br />
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,<br />
Kennst du es wohl?<br />
Dahin! Dahin<br />
Möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn!</p></blockquote>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3652950047/img_1268.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1268"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3386/3652950047_e730ff5ae8_m.jpg" alt="IMG_1268" width="240" height="160" /></a>Apropos &#8220;<strong>ziehende Geliebte</strong>&#8220;: Eben jene ziehen nicht einfach nur nach Italien sondern genauer gesagt nach Verona um sich dort den Balkon von Shakespeares Guiletta (a.k.a. Julia) anzugucken. Wer sich nicht direkt auf dem Balkon fotografieren lassen will, kann auch die rechte Brust der Julia-Statue im Hof streicheln (neben viel Glück gibt es dann auch noch höchste Sinnesfreuden).<br />
Ob es der Beziehung besonders zuträglich ist an fremden Brüsten rumzukneten muss vielleicht von Fall zu Fall unterschieden werden. Außerdem wichtig: Eine Unterschrift des Paares auf der Mauer, die zum Innenhof führt in dem der Balkon rund 350 Jahre nach der Tragödie (Romeo &#038; Julia) an die Fassade rangeflanscht wurde. Hach nee, is das ramontitsch.</p>
<p>Zu meiner Überraschung hat es übrigens inzwischen auch der <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/02/macht-doner-schoner/">Döner </a>in die italienischen Imbissläden geschafft. Ich habe mich allerdings nicht getraut einen zu essen&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<img src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=390&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>St.Anton vs. Zillertal</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 19:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nieder mit dem Winterschlaf! Es lebe die Frühjahrsmüdigkeit. Nach meinem 2-wöchigen Winterurlaub ist mein Bedarf an Wintersport erst einmal gedeckt und ich kann sagen, dass das wirklich Spaß gemacht hat. Während der übliche Flachland-Germane maximal für eine Woche den Weg &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/03/stanton-vs-zillertal/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Nieder mit dem Winterschlaf! Es lebe die Frühjahrsmüdigkeit. Nach meinem 2-wöchigen Winterurlaub ist mein Bedarf an Wintersport erst einmal gedeckt und ich kann sagen, dass das wirklich Spaß gemacht hat. Während der übliche Flachland-Germane maximal für eine Woche den Weg in die Berge findet, hat es sich bei mir ergeben, dass mehrere Freunde (und Verwandte) in zwei aufeinanderfolgenden Wochen die Hänge runter rutschen wollten. Im Klartext: Eine Woche St. Anton am Arlberg und eine Woche Aschau im Zillertal. Sporterlebnis pur, denn wir standen praktisch jeden verfügbaren Tag an den Hängen und Pisten.</p>
<p><strong><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/map2?lat=47.12691418896322&#038;long=10.263633728027344&#038;zoom=6">St. Anton</a></strong> oder &#8211; wie es die schier endlosen Massen an Engländern nennen: <em>Stanton</em> bezeichnet sich selbst als Wiege des Alpinen Skilaufs. Was das genau bedeuten soll ist auf den ersten Blick nicht so ganz klar&#8230; Was haben sie nun erfunden? Den Schnee? Den Hang? Das gleiten auf 2 Brettern? Weit gefehlt! Das ganze ist viel trivialer. Hier ein Ausschnitt aus dem Pistenplan:</p>
<blockquote><p>Er ist legendär, er steht für Leidenschaft, er ist die Krönung! Der Arlberg &#8211; Wahlheimat all jener, die der Faszination des Alpinen Winters verfallen sind und Wiege des alpinen Skilaufs. Hannes Scheider beispielsweise revolutionierte hier mit der Arlberg-Schule die Technik des Skifahrens, der erste Schlepplift Österreichs wurde in Zürs und die erste für den Winterbetrieb konzipierte Seilbahn, die Galzigbahn, in St. Anton erbaut. Der Arlberg &#8211; ein mit Schneekristallen besetzter Diadem der Natur, in dem fünf Orte &#8211; Lech, Zürs, St.Anton, St. Christoph und Stuben &#8211; wie Juwelen gefasst ihren jeweils eigenen Charme, sprich sprich ganz besonderen Charackter, zeigen&#8230;</p></blockquote>
<p>Ähnlich bescheiden sind auch die Preise in den spärliche gesähten Bauden &#8230; Pardon Restaurants&#8230; in denen sich die Skifahrergemeinde trifft. Tatsächlich mussten wir am ersten Tag in den Ort laufen um etwas zu Essen zu bekommen. Da es dort aber eher nicht so lecker war mussten wir unsere Fahranfängerin am nächsten Tag den Berg hinaufjagen um uns in luftiger Höhe einen Germknödel zu genehmigen. Hmm, lecker gestreckte Vanillesauce&#8230;! Was ich damit subtil andeuten will: Mir ist nicht ganz klar warum St. Anton einen so guten Ruf hat. Dass es die Wiege des alpinen Skisports sein soll ist zwar ganz nett und wird einem auch bei jeder Gelegenheit unter die Nase gerieben. Aber was bringt mir das? Hier also einmal meine Kritikpunkte:</p>
<ul>
<li>praktisch keine Essgelegenheiten an der Talstation</li>
<li>die Skischule hält sich 3 komplette Tage auf dem Babyhang auf</li>
<li>Preisniveau ist verhältnissmäßig hoch</li>
<li>St.Antoner Skigebiet könnte größer sein</li>
<li>Kein Funpark für Snowboarder</li>
<li>Wetterbedingt erinnert das alles eher an Wassersport (okay, dafür können sie nix <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</li>
</ul>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/2318288157/IMG0088.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3091/2318288157_02f2495ac2_m.jpg" alt="IMG_0088" width="240" height="180" border="0" /></a> Aber nicht alles ist schlimm am Arlberg. Unser Trip nach Lech bzw. Zürs hat mir gut gefallen. Am Ende der Schlegelkopfbahn wurden zwar einige 4-Sterne-Hotels mit entsprechenden Restaurants hingesetzt, die eindeutig nicht für Snowboarder geeignet ist, ich muss jedoch sagen, dass wir dort wohl das leckerste Mittagessen und die mit Abstand freundlichsten Angestellten getroffen haben. Da bezahlt man auch gerne ein paar Euro mehr. Aber die wollen schließlich auch verdient sein. Dem berühmt-berüchtigten Aprés-Ski konnte ich dagegen gut aus dem Weg gehen. Um ehrlich zu sein habe ich davon generell ziemlich wenig mitbekommen.</p>
<p>Der Wechsel ins <b><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/map?lat=47.26053394311009&#038;long=11.893043518066406">Zillertal</a></b> verlief leider nicht ganz so flüssig wie zuerst gehofft. Nicht nur, dass ich die abfahrende Bahn um 5 Minuten verpasste&#8230; Nein, nach 2 Stunden (!) Wartezeit gab es noch einmal 2 Stunden (!!!) Verspätung. Hätte es draußen nicht wie aus Eimern gegossen, hätte man den Bahnhof ja wenigstens noch verlassen können. So war ich und zahlreiche andere Reisende dazu verdammt am Bahnhof auszuharren und von einem Zeitungskisok zu träumen, der einem die Wartezeit hätte verkürzen können. Weise genug um zu wissen, das dies zu den Dingen gehört, die ich nicht ändern kann, kam ich dann also nach 6 Stunden und einer Dalai Lama-artigen Gelassenheit in Aschau an.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/2319122948/IMG0107.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2362/2319122948_3f12c95f66_m.jpg" alt="IMG_0107" width="180" height="240" border="0" class="right"/></a> Das Zillertal ist ja quasi so etwas wie die Wiege <b>meines</b> alpinen Skisports und kann auch mit einigem aufwarten. Am ersten Tag hatte man jedoch eher den Eindruck, dass es sich um die Wiege des alpinen Sonnenbadens handelt. 12°C sprechen für sich und an ein Ski-fahren war wetterbedingt nicht zu denken. Zeit genug also, durch den Ort zu schlendern, die müden Knochen auszuruhen und die Beine hochzulegen. Gänzlich faul waren wir (immerhin 10 Leute=Kommilitonen+Anhänge) dann allerdings doch nicht. Die Sommerrodelbahn in Zell am Ziller als Sport zu bezeichnen würde allerdings doch etwas zu weit gehen.</p>
<p>Am nächsten Tag verschwand die Hitze und machte einer willkommenen Kältefront Platz, die uns in den darauffolgenden Tagen mit Neuschnee versorgte. Die letzten paar Tage war dann wieder bestes Wetter&#8230; Was will man mehr?!<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/2319131706/IMG0115.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3193/2319131706_0364a9988d_m.jpg" alt="IMG_0115" width="240" height="180" border="0" /></a> Wir sind jeden Tag in ein anderes Skigebiet im Zillertal gefahren und so konnte von Langeweile keine Rede sein. Diesmal war kein Fahranfgänger dabei, so dass ich keine Aussage über die Skischulen machen kann. Allerdings hatte sich in den vergangenen Jahren niemand beschwert. Die Liftkarte kostete immerhin 50,- € weniger, wofür man dennoch das komplette Zillertal befahren konnte und so auch in den Genuß des hiesigen Fun-Parks kommen konnte, der seit meinem letzten Besuch extrem aufgestockt wurde. Hier hat Red-Bull wohl so richtig Geld investiert. Die Bauden waren wie gewohnt gut verteilt und ließen nichts zu beanstanden. Ein 4-5 Sterne Hotel habe ich allerdings nirgends auf der Piste gesehen. Dafür muss man dann wohl doch in <b>die</b> Wiege des alpinen Skilaufs.<br />
Die guten Bedingungen, die nette Gesellschaft und natürlich der Tiefschnee sorgte dafür, dass diese 2. Woche schon verdammt nahe am Optimum war. Aprés Ski gab&#8217;s übrigens wieder nicht&#8230; Gott-Sei-Dank! </p>
<p>Weitere Highlights:</p>
<ul>
<li>kostenlose Schnappsverkostung</li>
<li>kostenlose Sauna im Haus</li>
<li>Spontane Mitfahrgelegenheit direkt zurück nach München (Danke nochmal an dieser Stelle)</li>
</ul>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/2318319043/IMG0112.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3224/2318319043_bd06d47fe9_m.jpg" alt="IMG_0112" width="180" height="240" border="0" /></a> Was bleibt zu sagen: Eigentlich nix. Ich freue mich auf nächstes Jahr. Dann werden wir es bestimmt auch schaffen ein ordentliches Gruppenfoto hinzubekommen. Wo es hingeht? Keine Ahnung. Ich finde, man könnte ja auch mal nach Canada oder die USA. Ich habe das regelrechte Legende von Pulverschnee und leeren Pisten gehört. (Und natürlich von Mikrowellen anstelle von Holzhütten mit Bedienung&#8230; Amis eben! <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>PS: Und der Dennis wird nächstes mal bestimmt auch länger durchhalten als einen Tag. (Ich hoffe es geht wieder besser. Ansonsten: Gute Besserung)</p>
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		<title>Zeitvertreib</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 23:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was macht man als Neu-Münchener, der den letzten Winter in Köln verbracht hat den lieben langen Januar über? Richtig: Er sitzt Zuhause. Er überlegt sich, wie er es schaffen könnte sein Telefon zu hacken und ob das überhaupt sinnvoll ist. &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/02/zeitvertreib/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Was macht man als <acronym title="...obwohl 8 Monate nicht wirklich neu sind...">Neu-Münchener</acronym>, der den letzten Winter in Köln verbracht hat den lieben langen Januar über? Richtig: Er sitzt Zuhause. Er überlegt sich, wie er es schaffen könnte sein Telefon zu hacken und ob das überhaupt sinnvoll ist. Er schreibt ein kleines Plugin für WordPress damit auch mal was sinnvolles beim Zeitvertreiben rauskommt. Ach ja, und er geht gelegentlich Snowboard fahren. Doch alles einmal der Reihe nach.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/2247379118/CIMG3579.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2141/2247379118_1c3d669e47_m.jpg" alt="CIMG3579" width="240" height="180" border="0" /></a> Im Dezember ging es schon einmal <strong>in die Berge</strong>. Das ganze war eine denkbar spontane Aktion der Art: &#8220;Oh, es fällt Schnee! Wie sieht&#8217;s aus? Morgen Ski fahren?&#8221; Wie schön, dass hier so etwas möglich ist. Als Ergebnis hat man also feinsten Pulverschnee, leere Pisten und blauen Himmel geboten bekommen. So lässt man sich das gefallen. Aber es gibt auch Leute, die haben es noch besser. Auf der Piste waren nämlich 50% der Skifahrer Bundeswehrsoldaten, die für das Ski fahren (außerhalb der regulären Piste) auch noch Geld bekommen. Ja wo gibt&#8217;s denn sowas?</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/2246562279/CIMG3582.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2115/2246562279_5fe1e41341_m.jpg" alt="CIMG3582" width="240" height="180" border="0" class="right"/></a> <strong>Silvester</strong> war auch ganz nett, auch wenn ich mir das nächste mal überlegen muss, ob es wirklich Sinn macht auf 2 Partys zu feiern. Irgendwie ist es verdammt unpraktisch, wenn man so spät irgendwo aufschlägt. Merke: Entweder ganz oder garnicht. Umso verblüffter war ich, dass es doch ziemlich viele Leute gibt, die sich nach der heimischen Feier in eine Disco verziehen um da noch einmal aufs neue durch zu starten. Wo dann der Unterschied zu anderen Wochenenden liegt? Keine Ahnung.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/2246591715/CIMG3644.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2078/2246591715_ab4fddab69_m.jpg" alt="CIMG3644" width="240" height="180" border="0"/></a><strong>Karneval in München</strong> ist derweil ganz lustig gewesen. Alle Rheinländer werden mich jetzt einen Banausen nennen, aber das sehe ich einfach mal ganz entspannt. Auch wenn es vermutlich nur die Bayern schaffen zum Karneval Walzer zu spielen. Naja, auch nicht schlimmer als die üblichen Akustikverbrechen, denen man sich zur 5. Jahreszeit ausgesetzt sieht.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/2181023123/CIMG3608.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2374/2181023123_035849f1f4_m.jpg" alt="CIMG3608" width="180" height="240" border="0" class="right"/></a> Tja und was das <strong>Hacken des iPhones</strong> angeht, so habe ich das erst einmal auf die lange Bank geschoben. Ich hatte ja gehofft, dass die bisherigen Fehler von meiner alten SIM-Karte herrührten. Aber: Pustekuchen. Irgendwie schaffe ich es trotzdem nicht meine Karte zu aktivieren. Wenn man bedenkt, dass ich einen vollständig legalen Vertrag habe finde ich das schon ein Unding. Naja, das nächste Update kommt und dann wird es auch eine Jailbreak-Software geben. Mal schauen was das Februar-Release so feines bringt.</p>
<p><a href="/blog/mycustomwidget" class="tt-flickr"><img src="/mycustomwidget/download.png" alt="MyCustomWidget" /></a>Dem aufmerksamen Leser wird sicherlich das formschöne Logo in der oberen Ecke aufgefallen sein. Ich habe mich doch tatsächlich einmal dazu aufraffen können mit MyCustomWidget ein eigenes kleines <strong>WordPress-Plugin</strong> zu schreiben. Das Schwierige an der Hobby-Software-Entwicklung ist ja nicht unbedingt das Doing sondern die Ideenfindung. Umso besser, wenn man ein Problem hat, dass man selbst lösen kann. Nun kann ich nur noch hoffen, dass das Plugin auch anderen Nutzern helfen wird. Außerdem kann ich nun auch endlich behaupten etwas als OpenSource zur Verfügung zu stellen.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/2246581321/CIMG3578.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2190/2246581321_b1c95046a5_m.jpg" alt="CIMG3578" width="240" height="180" border="0" class="right"/></a> Tja, und dann stand letztens schon wieder ein Tag <strong>Snowboard </strong>fahren auf dem Program. Diesmal gings mit ein paar Freunden an den <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/map?lat=47.66258381288077&amp;long=11.879739761352539">Spitzingsee</a>. Die Schneeverhältnisse waren zwar nicht perfekt, aber für einen Tag ganz okay. Nun kann ich nur gespannt sein, wie ich mich während meiner 2 Wochen Winterurlaub in St. Anton und Aschau schlagen werde. Hals und Beinbruch&#8230;</p>
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		<title>Klettern in Arco</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 14:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[25 Tage sind nicht etwa die Dauer einer ungewöhnlich kurzen Februars, sonder meine restlichen Urlaubstage, die es noch bis zum Ende des Jahres zu verbraten gilt. Einen guten Anfang macht man da schon einmal mit einer Woche Arco &#8211; nördlich &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/10/klettern-in-arco/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>25 Tage sind nicht etwa die Dauer einer ungewöhnlich kurzen Februars, sonder meine restlichen Urlaubstage, die es noch bis zum Ende des Jahres zu verbraten gilt. Einen guten Anfang macht man da schon einmal mit einer Woche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arco_%28Trentino%29">Arco</a> &#8211; nördlich des Gardasees. Allmählich musste man sich ja auch schämen, wenn man nach seiner Meinung zu Italien gefragt wird und nur mit einem knappen &#8220;können besser Hinfallen als Fußball spielen &#8211; im Land selbst war ich noch nie.&#8221; antworten konnte. Da sich mein Bruder, seine Freundin und eine Kollegin der beiden zu einem Kletterurlaub ins von Bergen umsäumte Arco aufmachten, war das die perfekte Gelegenheit um schon einmal ein paar Tage in ein verlängertes Wochenende zu investieren.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157602705196249/photo/1749759751' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Die Anreise dauert ungefähr 4 Stunden wobei ich vorher noch mit der (auf dieser Linie gnädigerweise nicht streikenden) Bahn ins beschaulich Eschenlohe aufbrechen musste. Vollgepackt mit Klettergurt, meinem Zelt und einem hauchdünnen &#8211; aber leider meinem einzigen &#8211; Schlafsack ging es also Richtung bella Italia. Arco ist ein recht übersichtliches Dörfchen, dass sich aufgrund seiner Lage zum el Dorado der (überregionalen) Kletterszene gemausert. Das lässt sich auch gut an den im Ort vertretenen zahlreichen Outdoorgeschäften ablesen. Ich hatte ja bisher ein wenn man so will recht romantisches Bild der Outdoor-Szene. </p>
<blockquote><p>Du treibst Sport in der freien Natur und brauchst dazu im Grunde nur ein paar Grundausstattungen. Beim klettern wird das natürlich etwas teurer. Andererseits will man sich ja nicht einen Gurt oder Karabiner holen, der nicht ausreichend getestet ist. So ein Sturz vom Felsen kann schließlich empfindliche Beulen hinterlassen. Davon einmal abgesehen sollte man noch die entsprechende Kleidung haben, so dass einem das Wetter nicht den Spaß am ganzen verdirbt. Hat man alles zusammen, kann&#8217;s los gehen.</p></blockquote>
<p>Dass man für die passenden Klamotten dann auch gleich eine Hypothek aufnehmen muss, wird einem natürlich erst klar, wenn man sich so einen Laden schon einmal von innen angeguckt hat. Andererseits: Eine Jacke für 800,-€ muss wirklich verdammt warm halten. <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Nach der ersten Nacht wurde mir dann allerdings klar, dass ich auf eine solche Jacke gerne verzichten könnte, wenn es dafür entweder wärmer wird oder warme Schlafsäcke vom Himmel fallen&#8230; Letztendlich haben wir uns dann allerdings entschieden uns einen Bungalow zu mieten und das Zelten auf die Sommertage zu verschieben. Dem anfänglichen Gegrummel meiner outdoorgestählten Mitreisenden zum Trotz ging es also in die beheizten 25 m². </p>
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157602705196249/photo/1750791996' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Am ersten Klettertag ging es zur Aufwärmung auf eine angeschrägte Platte, auf der man erst einmal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mauergecko">geckoartig</a> die Rutschfestigkeit der eigenen Schuhe  und Hände ausprobieren konnte. Die Sonne scheint einem auf den Pelz und der Ausblick auf den Gardasee lässt die Frage aufsteigen, warum man nicht mit dem Rücken zur Wand klettern könnte. Die Antwort ist einfach: Sowas gibt&#8217;s nur in Filmen mit <a href="http://farm3.static.flickr.com/2266/1774937204_bb09fa81c0_o.jpg" rel="lightbox" title="Ja, nee. Is klar!">Tom Cruise</a>! Der zweite Klettertour ging dann an einen richtigen Fels der im Kletterguide mit den Attributen &#8220;bei Regen lange nass und staubig&#8221; beschrieben wurde. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht, auch wenn ich mir etwas Sorgen um meine Feinstaubbelastung mache und die Kraft in den Händen irgendwann deutlich nachlässt. Für den letzten Tag stand dann noch ein Klettersteig inklusive Begegnung mit einer Bergziege auf der Agenda.
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157602705196249/photo/1749528929' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Natürlich sind wir nicht die ganze Zeit die Wände hoch gegangen. Einen Vormittag verbrachten wir an einem der örtlichen Bergseen. Auf dem Weg dahin konnte man mal wieder die italienische Autofahrkunst erleben. Die wahre Kunst des Überholens zeigt sich eben doch nur in der Kurve&#8230; Ansonsten hat mir italien gut gefallen. Anscheinend können sich die örtlichen Gärtner nicht entscheiden, ob ein Olivenbaum, Nadelbaum oder doch lieber eine Palme die angemessene Begrünung für die Gegend ist. Einig scheinen sich die Gelehrten jedoch dabei zu sein, wie man in den Zahlreichen <acronym title="Verdeutschung auf italienisch: Eisdiele">Gelaterien</acronym> das wohl leckerste Eis des Kontinents herzustellen hat. Das hat wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen. Und ich Tölpel dachte, dass die Eiskugeln am Potsdamer Platz in Berlin schon beeindruckend wären. Etwas merkwürdig war dagegen das Verständniss des lokalen Café-Betreibers in Bezug auf seine heiße Schokolade. Diese war nämlich nichts anderes als <acronym title="Also Puddingpulver mit der doppelten Menge an Miöch angerührt.">Puddingsuppe</acronym>. Geschmeckt hat&#8217;s trotzdem.
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157602705196249/photo/1749690921' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Ein paar ganz clevere Kletterer haben wir uns am 2ten Tag vom Zeltplatz aus angucken können. Bei Einbruch der Dämmerung hatten die beiden noch gut 5 Zeillängen bis zum gibfel vor sich, dachten jedoch nicht einmal ans Aufhören a.k.a. Abseilen. Für diesen Ehrgeiz wurden sie mit einem bitterkalten Abend belohnt und schon der Gedanke an deren Stelle am Fels gehangen zu haben, lässt mir ein Schauer den Rücken runter laufen. Als es dann gegen 21:00 Uhr schon viel zu dunkel war um die zwei Gestrandeten zu erkennen knippste die Bergwacht das Licht an. Andy Warhol meinte zwar mal was von 15 Minuten Ruhm. Die beiden standen noch geschlagene 2 Stunden im Rampenlicht. Stramme Leistung!
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		<title>Graal-Müritz Revival</title>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2007 16:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letztes Jahr verbrachte ich meinen Sommerurlaub im beschaulichen Ostsee-Städtchen Graal-Müritz. Mit dabei waren einige meiner Studienkollegen und wir hatten eine lustige Zeit beim Beachvolleyball und Party machen. Das wollten wir damals auf jeden Fall nochmal wiederholen. So geschehen an diesem &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/05/graal-muritz-revival/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Letztes Jahr verbrachte ich meinen Sommerurlaub im beschaulichen Ostsee-Städtchen Graal-Müritz. Mit dabei waren einige meiner Studienkollegen und wir hatten eine lustige Zeit beim Beachvolleyball und Party machen. Das wollten wir damals auf jeden Fall nochmal wiederholen. So geschehen an diesem Mai-Wochenende. Zwar war der Sommer noch ein bissel entfernt, aber einige Brückentage grinsten uns geradezu an. Letztes Jahr war es nämlich noch recht leicht, ein paar freie Tage so zu legen, dass man gemeinsam verreisen konnte. Da inzwischen aber alle der arbeitenden Bevölkerung angehörten, musste man so eine Chance nutzen und bei IBM, Daimler, Berlin Chemie, Jamba , Maris und msg-systems für einen freien Tag werben. Weiterer positiver Nebeneffekt: Durch das vorherige Planen konnten wir uns sogar eine Ferienwohnung aussuchen und mussten nicht wieder das letzte freie Hotelzimmer des Ortes nehmen.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157600331322702/page/2/photo/537297886' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Wie dem auch sei. Am Donnerstag (&#8220;Herrentag&#8221;) losgefahren, wollten wir den Tag traditionell bei einer Fahrradtour verbringen. Beim Verleih angekommen, schrien ein paar Strandbuggies geradezu nach uns. Ziemlich dekadent, dafür aber umso gemütlicher, machten wir uns also im 4-Rad auf den Weg. Das Wetter ließ am Anfang zwar etwas zu wünschen übrig wurde dann aber immer besser und gipfelte am Freitag in puren Sonnenschein der einen kolossalen Sonnenbrand bescherte.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157600331322702/photo/537416181' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Die 4 Tage haben wir auf jeden Fall sinnvoll genutzt. Ein Pokerabend, Bowling und ein Besuch im &#8220;Rostocker Inn-Club Greif&#8221; der uns vollmundig angepriesen wurde. Letztendlich hat sich der auch nur als normale Disco entpuppt, die ihren Kultstatus wohl dadurch erreicht, dass sie nur alle 2 Wochen öffnet. trotz der ersten Enttäuschung hatten wir unseren Spaß. Bleibt nur zu hoffen, dass wir sowas ähnliches bald mal wieder machen können. Muss nicht zwangsweise wieder Ostsee sein. Denn letztendlich kommt es ja auf die Gesellschaft an &#8211; und die hab ich mal wieder genossen. </p>
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		<title>Sölden</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Feb 2007 19:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist endlich soweit. Nun sitze ich in der Bahn ins Ötztal und bin noch immer erstaunt, dass man f&#252;r unter 100,- Euro mit der bahn reisen kann und dabei weiter als bis zur Bahnhofs ausfahrt kommt. Na gut. Hab &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/02/solden/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Es ist endlich soweit. Nun sitze ich in der Bahn ins Ötztal und bin noch immer erstaunt, dass man f&uuml;r unter 100,- Euro mit der bahn reisen kann und dabei weiter als bis zur Bahnhofs ausfahrt kommt. Na gut. Hab auch ein Winter-Spezial erwischt, das zum regul&auml;ren Preis das 4-fache gekostet h&auml;tte. So sitze ich nun meine 9 Stunden Inter City ohne Bew&auml;hrung ab und freue mich auf den hoffentlich vorhandenen Schnee und meine Reisegef&auml;hrten.</p>
<p>Die Highlights einer solchen Bahnfahrt bestehen ja für gewöhnlich aus 3 Punkten:<br />
<strong>1. Das Einsteigen:</strong><br />
Wo sitze ich? Welcher Wagon? Alles gute Fragen, die in einem in Köln einfahrenden zug nicht sofort beantwortet werden können. Irgendein Scherzkeks meinte nämlich, dass ein in Bahnhof einfahrender Zug keinen Strom benötigt. Im Zeitalter digitaler Anzeigetafeln ist das natürlich ein gelungener Start.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157600008497347/photo/426441954' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div> <strong>Zweiter Meilenstein:</strong> Wer sitzt neben einem?<br />
Hier kann einen nun wirklich alles treffen. Von kuschelbedürftigen Alkoholikern über komplette Seniorenheime bis hin zu Kleinkindern, die gerade dabei sind alles um sich rum zu erforschen und lautstark mit einem Brabbelschwall zu kommentieren. Mich traf es allerdings nicht so hart. Ein Typ um die 23, in Begleitung seiner Mutter, die ihn ständig davon abhielt sein Manga zu lesen, Playstation Portable zu spielen oder Musik zu hören. Obwohl ich nicht der große Analysator bin, fand ich es schön zu sehen, wie sie sich immer wieder um ein Gespräch bemühte und ein aufs andere mal mit einem kurzen Satz abgespeißt wurde bevor er sich wieder seiner Welt zuwandte. Bin ich der Einzige, der solche Situationen kennt?<br />
Letzter erwähnenswerte Punkt auf einer Fahrt ist die Fahrt selbst.<br />
Ich, als sagen wir mal Geographieunterrichtdesserteur, hab natürlich so gut wie keine Ahnung wo sich diverse Städte in Deutschland befinden. Da kann so ein InterCity ein paar Bildungslücken schließen&#8230; Und ich muss sagen: es gibt schon ein paar nette Ecken auf dem Weg gen Söden. Da wird bei Gelegenheit mal ein Ausflug in diverse Weinanbaugebiete fällig sein.</p>
<p><em><strong>BREAK</strong></em></p>
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157600008497347/photo/426443061' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>
<p>Nun ist der Urlaub auch schon wieder vorbei. 7 Tage Snowboard bei bestem Wetter. Was will man mehr? Haarklein zu erzählen wie sich der Wintersport in Sölden gestaltet, macht jetzt vermutlich wenig Sinn. Die <a href="/blog/gallery/album/72157600008497347/" title="Urlaubsfotos">Fotos</a> sprechen vermutlich eh für sich. Tatsächlich hätten wir es kaum besser treffen können. 2 Tage mit Neuschnee und anschließender Sonnenschein. Wenn man dann noch ein Snowboard dabei hat, von dem man eh schon weiß, dass es keine weitere Saison mitmachen wird, kann man auch eine etwas steinreichere Strecke getrost auf sich zukommen lassen. Viel gefährlicher als eine schwarze Piste sind ja bekanntlich die Skifahrer. Nun hör ich schon den Aufschrei: Typisch Snowboarder! 2-Klassen-Beschwörer! etc. pp . Tatsächlich habe ich sogr eine einläuchtende Erklärung. Skifahren zu lernen dauert einfach länger als selbiges mit nur einem Brett. Gleichzeitig sind Carver immer noch ein Stück weit beliebter. Das bringt es dummerweise mit sich, dass jede x-beliebige Stelle mit Ski-Newbies gepflastert ist, von denen es manche gerade mal schaffen im Schneepflug die Piste zu bewältigen. Beim Snowboarder ist die Lernkurve dagegen wesentlich steiler. Entweder er kann&#8217;s nicht und liegt die ganze Zeit im Schnee oder er kriegt&#8217;s hin.</p>
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157600008497347/photo/426442091' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div> Sollte ich mal wieder auf Carver umsteigen, werde ich das gleiche natürlich auch von den bösen, inkompetenten Snowboardern behaupten ;o)
<p>Die Rückfahrt verlief auch recht entspannend. Allerdings kann das nicht von dem Weg ab Köln-Hauptbahnhof behaubtet werden. Vollgeladen mit Gepäck von einer Woche findet man sich plötzlich neben Gevater Tod samt Sense und komplett blau getünchten Schlümpfen. wieder. Das Hintergrundrauschen bildet ein angetrunkener Mob aus Alaaf schreienden Aliens. Die rheinische Fröhlichkeit kennt kein Pardon&#8230;.</p>
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		<title>Jahresurlaub in Graal-M&#252;ritz</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, die Klausuren sind geschafft. Die Abschlussfahrt ist gemeister. Jetzt fehlt nur noch etwas Urlaub. Ich habe meinen kompletten Jahresurlaub, die mir f&#252;r meine letzten 9 Monate bei DaimlerChrysler zustehen, zusammengehalten und verprasse sie jetzt in einem riesigen 4-w&#246;chigem Konglomerat &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2006/09/jahresurlaub-in-graal-muritz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>So, die Klausuren sind geschafft. Die Abschlussfahrt ist gemeister. Jetzt fehlt nur noch etwas Urlaub. Ich habe meinen kompletten Jahresurlaub, die mir f&uuml;r meine letzten 9 Monate bei DaimlerChrysler zustehen, zusammengehalten und verprasse sie jetzt in einem riesigen 4-w&ouml;chigem Konglomerat aus Lernen, Auszugsbem&uuml;hungen, Papierkram, Pr&uuml;fungen und Urlaub. Letzteres sollte nach langfristiger Planung entweder nach Ungarn oder nach Spanien gehen. Nachdem auf der Abschlussfahrt jedoch schmerzlich aufgefallen ist, dass wir zwar tolle Ideen hatten, die Umsetzung jedoch der Umsetzung bedarf (wie logisch) und wir uns bis dato noch keinem Reiseb&uuml;ro gen&auml;hert hatten, konzentrierten sich unsere Bem&uuml;hen schlagartig Richtung Ostsee um dort bei dem perfekten Wetter dem Sonnenbaden und Beachvolleyball zu fr&ouml;nen.<br />
<strong>Reiseziel:</strong><br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327719727/photo/269295590' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Christoph, der Fischkopp des Kurses (ist jetzt eigentlich nur auf die Herrkunft bezogen) nahm sich der Sache an und informierte sich &uuml;ber die &Uuml;bernachtungsm&ouml;glichkeiten. Rellativ schnell wurde deutlich: Campingpl&auml;tze m&uuml;ssen ein halbes Jahr und nicht erst 1,5 Wochen vorher gebucht werden. Jugendherbergen sind auch nicht frei. G&uuml;nstige Hotels gibt es auch nicht. Zu allem &Uuml;berfluss sollte in dem Zeitraum unseres Urlaubs auch noch die Hansesail stattfinden, was zus&auml;tzliche Konkurrenz beim Kampf um Hotelzimmer bedeutete. Letzendlich haben wir das 4 Sterne IFA-Grand-Hotel in Graal-M&uuml;ritz (12 km &ouml;stlich von Warnem&uuml;nde) ausmachen k&ouml;nnen. Wir erhielten die letzten 6 Betten und freuten uns, zu siebend in das Hotel einziehen zu k&ouml;nnen. *Mal gucken, wer auf dem Boden schlafen muss.*</p>
<p><strong>Unterkunft:</strong><br />
Was l&auml;&szlig;t sich &uuml;ber Graal M&uuml;ritz sagen? Der Ort liegt direkt am Meer und so auch unser Hotel. Um genau zu sein waren es gerade mal 2 Minuten Fu&szlig;weg und man stand mit den Beinen im Wasser. <a target="_blank" href="http://www.ifahotels.com/hotels/de/hotels/germany/balticsea/grandhotel/tour_7.asp"><img width="180" height="135" border="0" align="left" src="http://www.ifahotels.com/hotels/de/hotels/germany/balticsea/grandhotel/_pic/h_ghgm_yh001_l.jpg" /></a>Ein Beachvolleyballfeld lag nur knapp entfernt und so konnten wir uns dem Strandleben hingeben. Das Hotel selbst hatte sich seine 4 Sterne bereits vor einiger Zeit verdient und so stellte sich bei n&auml;herer Betrachtung der Plakette am Eingang heraus, dass diese bereits abgelaufen war. Wenn sich also nicht noch irgendwo eine zweite offiziell aussehende Plakette befindet waren wir faktisch in einem Null-Sterne-Wellness-Hotel mit Pool, Saunalandschaft, Fahrradverleih, Lounge, Tischtennis und Kinderspielplatz. Das Geb&auml;ude an sich war vermutlich vor mindestens 20 Jahren, vermutlich eher vor 50 Jahren f&uuml;r irgendwelche Bonzen erbaut worden. Ob sich noch irgendwelches Stasizubeh&ouml;r in den Plattenbauw&auml;nden versteckte konnte nicht herausgefunden werden (wir hoffen jedoch auf das beste). Liebvoll verziert und frisch tapeziert konnte das Haus zwar nicht &uuml;ber seinen geschichtlichen Ursprung hinwegt&auml;uschen. Ein Hauch von Luxus wollte jedoch trotzdem aufkommen.<br />
Das G&auml;steklientel setzte sich zu gro&szlig;en Teilen aus Rentnern zusammen und nur vereinzelt konnte man Familien sehen.</p>
<p><strong>Verpflegungsm&ouml;glichkeiten in Graal M&uuml;ritz:</strong><br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327719727/photo/269296621' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Das Fr&uuml;hst&uuml;ck begann zu nachtschlafender Stunde (7:00-10:00) und wurde mit mehr oder weniger Elan von uns verzehrt. Andererseits muss man sagen, dass das Buffet selbst kaum w&uuml;nsche offen lie&szlig; (Naja, das R&uuml;hrei war zum ******, aber was soll&#8217;s.). Schwieriger sah es in puncto Verpflegung schon mit dem Mittag und Abendbrot aus. Wenn man nicht aufpasste konnte es passieren, dass entweder alle L&auml;den schon geschlossen waren, schon alle Fischbr&ouml;tchen verputzt waren oder andere Gr&uuml;nde auf die ich gleich noch eingehe den Einkauf erschwerten.<br />
Fatal wurde es vor allem, als wir uns am ersten Tag gegen 23:00 Uhr auf die Suche nach einem Restaurant im &#8220;Ortskern&#8221;machen wollten. Beim Italiener wurden wir darauf hingewiesen, dass der letzte Zug nach Rostock um 22:58 Uhr fuhr und sich die K&ouml;che folgerichtig bereits aus dem Staub gemacht hatten. Einzige und letzte M&ouml;glichkeit war dann noch der Grieche in der &#8220;N&auml;he&#8221;, der uns zwar nur etwas widerwillig die ersten Ouzos auf den Tisch stellte, uns jedoch trotzdem nicht verhungern lie&szlig;. Ich selbst finde diese Mangelausstattung mit Restaurants in einem Touristenort zwar katastrophal, den Gro&szlig;teil unserer Hotelnachbarn wird es aber vermutlich eh nicht gest&ouml;rt haben, da diese eh schon gegen 21:00 Uhr das zeitliche&#8230; &auml;hh.. geschlafen haben werden.</p>
<p><strong>Norddeutsche Gastfreundlichkeit:</strong><br />
An dieser Stelle noch ein Wort zur Norddeutschen Gastfreundlichkeit. Vor dem Urlaub hatte ich ja so einige Theorien: Mecklenburg Vorpommern leidet an &Uuml;beralterung der Gesellschaft bzw. an Landflucht der j&uuml;ngeren Generation. &#8211; Das konnten unsere Eindr&uuml;cke einigerma&szlig;en best&auml;tigen. Zweitens: MP z&auml;hlt zu den strukturschwachen Regionen. Folglich sollten sie sich &uuml;ber jeden zahlenden Gast freuen und in den Restaurants ein Mindestma&szlig; an Service und Gastfreundlichkeit an den Tag legen. Dittens: Da Graal-M&uuml;ritz offiziell als Kurort ausgeschrieben ist, sollte damit gerechnet werden k&ouml;nnen, dass sich die Gesch&auml;fte auf mehr als 20 Touristen eingestellt haben. &#8211; Was bei unserem Hotel ganz gut klappte, suchten wir in der Ortschaft bzw. an der Strandpromenade selbst vergeblich. Oft wird den Hauptst&auml;dtern ja der &#8220;Berliner Charme&#8221; vorgeworfen. Deshalb bin ich ja der Meinung, dass wir recht abgeh&auml;rtet waren. Aber auf&#8217;s &uuml;belste angeranzt zu werden, weil man in einer Fischbude an der Theke steht und damit dem Besitzer/Gastwirt im Weg steht, muss nicht wirklich sein. (Schon garnicht, wenn ein freundliches Wort genauso effektiv gewesen w&auml;re.) <div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327719727/photo/269295902' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>&Auml;hnliche Dinge sind uns mindestens zwei mal passiert. Einmal in einer Fischbude am Strand und ein zweites mal beim hiesigen Italiener, dessen Kellner sein s&uuml;dl&auml;ndisches Temperament wohl nicht z&uuml;geln konnte und den Service einer alteingesessenen Kantinenchefin der B&auml;renmen&uuml;-Schulspeisung erkennen lie&szlig;. &#8220;Hier hab ich was zu essen. Ich stell das einfach mal auf den Tisch, nehmt euch, was ihr braucht! Ich muss weg!&#8221; W&auml;hrend uns bei diesem Zeitgenossen der Ruf nach dem Chef wenigestens noch ein paar Shooter bescherte, fielen die Optionen bei dem Fischh&auml;ndler schon geringer aus. Was will man auch gegen den Chef sagen?Konsequenterweise haben wir nach der P&ouml;belei einfach den Laden verlassen und uns mit einem kleineren Fischbr&ouml;tchen begn&uuml;gt. War auch lecker und man hatte wenigstens das Gef&uuml;hl jemandem etwas gezahlt zu haben, der daf&uuml;r noch arbeitet. wenn ich auf Service verzichten will, kann ich immer noch zu Aldi gehen.<br />
Um nicht die gesamte Region schlecht zu reden muss nat&uuml;rlich gesagt werden, dass das Einzelerlebnisse waren. Und zumindest bei dem Italiener gab es auch Aushilfen, denen der Servicegedanke nicht fremd war. Sowas wird dann nat&uuml;rlich auch mit entsprechend hohem Trinkgeld belohnt (nicht ohne sich vorher zu erkundigen, ob derjenige das Trinkgeld auch wirklich behalten darf).</p>
<p><strong>Gordon aka. Chuck Norris:</strong><br />
Aber nicht alle waren unfreundlich. F&uuml;r Herren unseres Alters gibt es ja quasi nur ein paar Gr&uuml;nde, sich dem Beach-Volley zu widmen.</p>
<ol>
<li>Wir sitzen nicht wie alle anderen nutzlos in der Sonne rum und braten im eigenen Fett,</li>
<li>durch die Bewegung merkt man nicht, ob man Sonnenbrand hat (ob das jetzt gut ist sei mal so dahingestellt),</li>
<li>die sportliche Bet&auml;tigung vermindet das schlechte Gewissen so lange nix mehr gemacht zu haben und</li>
<li>und der wohl wichtigste Grund: Beachvolleyballfelder sind der Magnet f&uuml;r alle halbwegs Sportbegeisterte zwischen 18 und 28</li>
</ol>
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327719727/photo/269295495' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Punkt 1 kann man getrost auf uns anwenden und auch Punkt 2 kann ich schmerzlich best&auml;tigen. Punkt 3: Der sportliche Aspekt ist sicherlich nicht zu leugnen, obwohl es nicht einfach ist neben Pumpern (oder sagen wir mal Sportskanonen) wie Gordon eine gute Figur zu machen (und das betrifft nicht nur mich ;o)). Genau das bringt uns dann dummerweise zu Punkt 4. Die zugegebenerma&szlig;en sp&auml;rlich ges&auml;hte Damenschaft bringt einem garnix, wenn neben einem steht. Auf Details will ich hier auch garnicht weiter eingehen, da es ja immer noch sowas wie Privatsph&auml;re geben soll. Erw&auml;hnung finden soll in dem Zusammenhang nur, dass uns die komplette Geschichte unglaubliche Kreativit&auml;t verliehen hat, die wir nicht nur in ficktive Szenarien einflie&szlig;en lie&szlig;en sondern auch Chuck-Norris-Spr&uuml;che auf den lieben Gordon adaptierten und dabei zu elementaren Erkenntnissen wie &#8220;Wenn Gordon in die Ostsee rennt, wird Gordon nicht nass&#8230; Die Ostsee wird zu Gordon.&#8221; gekommen sind. Soviel zum Thema intellektueller Anspruch an diese Reise.
<p><strong>Hansesail:</strong><br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327719727/photo/269295785' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Den letzten Abend/Nachmittag wollten wir schlie&szlig;lich der Hansesail widmen. Gordon war aus nicht vollst&auml;ndig gekl&auml;rten Gr&uuml;nden daf&uuml;r &#8220;alleine&#8221; in Graal-M&uuml;ritz zu bleiben (s.o.) und so war es an uns Rostock aufzusuchen und uns das Treiben in anderen Ortschaften anzugucken.<br />
Mit den &Ouml;ffentlichen machten wir uns jedoch nicht gleich Richtung Rostocker Hafen auf sondern besuchten zuerst Warnem&uuml;nde um uns neben dem Strand auch etwas zu Essen reinzuziehen. Nach kurzer Suche und mit Hilfe des ortskundigen Christoph trafen wir auch bald auf einen Mexikaner, der uns k&ouml;stliches Essen anpries. Blau&auml;ugig wie wie waren, hatten wir nat&uuml;rlich nicht damit gerechnet, dass sich Nachmittags um 16:00 Uhr bereits ein Restaurant Happy-Hour auf die Fahnen geschrieben hatte. Als wir nach einiger Zeit aus der &Ouml;rtlichkeit heraustorkelten, war der Rest des Abends schon vorprogrammiert.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327719727/photo/269295726' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>So schnell wir konnten, machten wir uns auf den Weg zur Hansesail um dort von einem rummelartigem Gebilde mit hunderten von Menschen empfangen zu werden. Am Horizont waren vereinzelt Bote zu erkennen die jedoch nur mithilfe einer Machete zu erreichen gewesen w&auml;ren. (Und selbst dann w&auml;re es keine sch&ouml;ne Sache geworden&#8230;) Folglich versuchten wir uns erst einmal entsprechende Kleidung oder besser gesagt Kopfbedeckungen zu besorgen und in das Volksfestleben einzutauchen. Diese fanden wir auch an der ersten Havanna-Club-Bar: robuste Strohh&uuml;te f&uuml;r nur jeweils 5 Cuba Libre &#8211; also quasi geschenkt. Noch gesch&auml;digt vom Pokerspielen der letzten Abende, brachte Stefan die tollk&uuml;hne Wette, dass er Christoph und Matze, die beide &#8220;nicht mehr ganz n&uuml;chtern&#8221; waren eine Fahrt mit der Riesenschaukel zu bezahlen unter der Bedingung, dass diese ihm den gleichen Betrag zahlen w&uuml;rden, wenn Sie ihren Mageninhalt nicht behalten k&ouml;nnten. Die beiden Havanna-gesch&auml;digten gingen All-In und hofften, dass ihnen bei der Fahrt nicht pl&ouml;tzlich alles All-Out kommen w&uuml;rde. <div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327719727/photo/269296691' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div> Besagte Riesenschaukel war ein ca. 25 Meter hohes Konstrukt, dass die Insassen in furchteinfl&ouml;&szlig;ende H&ouml;hen hebte und anschlie&szlig;end in einer Kreisbewegung zu Boden fallen lie&szlig; (inklusive &Uuml;berschlag der Schaukel und der Gondel). Sp&auml;ter in der Nacht w&uuml;rde Matze die H&ouml;he der Schaukel gro&szlig;z&uuml;gig auf 100.000 Meter aufrunden um dem ganzen die angemessene Tragweite seines Mutes angedeihen zu lassen.<br />
Nach weiteren Getr&auml;nken machten wir uns schlie&szlig;lich auf in einen Club und feierten noch ein wenig, um dann schlie&szlig;lich mit dem Taxi die Heimreise anzutreten. Alles in allem war das auf jeden Fall eine sehr lustige Partynacht. Dass ich zwar nicht ein einziges Boot/Schiff/Yacht/Fregatte angemessen begutachtet habe ist dabei genauso gut zu verkraften wie Stefans Kommentar zu dem Abend (&#8220;Matze, du warst mir zeitweise nicht nur peinlich, sondern richtig unangenehm.&#8221;). Dass wir am n&auml;chsten Morgen p&uuml;nktlich aus dem Bett kamen spricht auf jeden Fall f&uuml;r unsere Fitness, die wir uns in den Tagen vorher beim Beachvolleyball, Baden, Tischtennis spielen und bei der Fahrradtour auf den Dar&szlig; sowie einem 4,5 km-Lauf zugelegt hatten.</p>
<p><center><br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327719727/photo/269295640' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div></center><strong>PS:</strong> Besonders hervorgehoben soll jetzt noch einmal Matzes unglaubliche Gabe, jederzeit und &uuml;berall innerhalb von 5.. ach was red&#8217; ich 2 Minuten einschafen zu k&ouml;nnen. Obwohl diese Gabe schon stark an Narkolepsie erinnerte.</p>
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		<title>BA-Abschlussfahrt</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So langsam neigt sich das Studium dem Ende zu und man muss sich fragen, wie man das Ganze abschlie&#223;en kann. Um genau zu sein hat sich mein Kurs in einer klassisch demokratischen Abstimmung unter ber&#252;cksichtigung aller vereinbaren Einzelw&#252;nsche auf das &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2006/09/ba-abschlussfahrt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>So langsam neigt sich das Studium dem Ende zu und man muss sich fragen, wie man das Ganze abschlie&szlig;en kann. Um genau zu sein hat sich mein Kurs in einer klassisch demokratischen Abstimmung unter ber&uuml;cksichtigung aller vereinbaren Einzelw&uuml;nsche auf das sch&ouml;ne Abschlussfahrtsausflugziel <a href="http://www.center-parcs.de/" target="_blank">Center-Parcs</a> geeinigt. Allein schon die Beteiligung von rund 88% des Kurses soll dabei lobend Erw&auml;hnung finden. Dazuhgeh&ouml;rige Fotos findest du <a href="/blog/gallery/album/72157594327711491/">hier</a>.<br />
Was ist passiert? Am Freitag morgen des 21.07.2006 versammelten sich ca. 21 angehende Wirtschaftsinformatiker an der Autobahnauffahrt in Pankow um den beschwerlichen Weg Richtung Hannover bzw. Hamburg anzutreten. (Der Park liegt da irgendwo in der N&auml;he.) Zwei weitere machten sich aus entgegengesetzter Richtung (n&auml;mlich D&uuml;sseldorf) auf ins geheiligte Land.</p>
<p>Geblendet von Werbespots, die vor einigen Jahren im Fernsehen zu sehen waren, hatten wir uns schon ein genaues Bild gemacht und uns sicherheitshalber auch den betsen Park (5 anstatt 4 Sterne wie die anderen Inl&auml;ndischen Parks):<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327711491/page/4/photo/269280096' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div><em>Gr&uuml;ne saftige B&uuml;me s&auml;umen die Fl&auml;che vor den rustikal, aber dennoch modern eingerichteten Blockh&uuml;tten. In zahllosen idylisch anmutende Fl&uuml;ssen schwimmen ein paar  Fische, die sich schlie&szlig;lich in einem nahe gelegenem See treffen. Diese Badeseen sind ges&auml;umt von allen nur erdenklichen sportst&auml;tten, so dass f&uuml;r jede Gruppe ein Volleyballfeld zur Verf&uuml;gung steht. Sollte es doch einmal regnen (was es dort nat&uuml;rlich niemals tut), so ist man innerhalb k&uuml;rzester Zeit wieder in seinem Haus und kann sich auf der &uuml;berdachten Terasse das Sommergewitter bei einem k&uuml;hlen Bier oder einem warmen Tee anschauen. Wenn einem davon nicht warm wird stehen einem in vertretbarer Entfernung riesige Saunalandschaften zur Verf&uuml;gung, die man voller entspannung betritt und noch entspannter wieder verl&auml;&szlig;t.</em></p>
<p>Soweit zur Theorie: Obwohl wir unsere Erwartungen, schon aufgrund des Realismusgehalts etwas nach unten geschraubt hatten, wurden wir etwas &uuml;berrascht. Ich muss weder Geologe noch irgendwie anders bewandert sein, um die Lebensgeschichte eines Center-Parcs wieder zu geben. Ein Mitarbeiter (vermutlich aus Schweden) sucht auf einer Landkarte eine Stelle, die m&ouml;glichst genau zwischen zwei Autobahnen liegt. Damit sorgt er schon einmal f&uuml;r die n&ouml;tige Natur, und nat&uuml;rlich f&uuml;r die totale Unerreichbarkeit mit dem Auto. Hat er sich bis dahin durchgeschlagen, wird &uuml;berpr&uuml;ft, ob gen&uuml;gend Wald vorhanden ist. Idealerweise sollte dies nat&uuml;rlich Nadelwald sein, damit man sich m&ouml;glichst wenig Gedanken um am Boden angesiedelten Pflanzenbewuchs machen muss. <div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327711491/page/4/photo/269281687' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Anschlie&szlig;end rollen die Bagger an. Sie schlagen ein paar verschlungene Stra&szlig;en in den Waldboden und asphaltieren das ganze zu. Kr&ouml;nender Abschluss wird ein Rundkurs, der den gesamten Park einschlie&szlig;t. Nun folgen die H&auml;uslebauer. Alle 10 Meter wird ein Haus zusammengeschraubt und mit der Hauptstra&szlig;e verbunden. Evtl. im Weg stehende B&auml;ume werden sorgf&auml;ltig abgeholzt oder so weit umgepflanzt, dass sie gerade nicht mehr die Wohnungst&uuml;r blockieren. Zuguter letzt Rollen die Schaufelbagger an und verpassen dem zerfurchtem St&uuml;ck Wald den Rest. Hinter jedem Haus werden Gr&auml;ben ausgehoben, die anschlie&szlig;end mit Grundwasser vollaufen. Etwas mehr Arbeit macht man sich bei dem &#8220;gro&szlig;en&#8221; Badesee. Dieser wird mit Kunststofffolie ausgelegt und an entscheidenen Stellen mit wei&szlig;em Sand fixiert, der dann gleichzeitig als Strand herhalten kann. Die ausgehobenen Stellen k&ouml;nne schlussendlich als blaue Flecken auf der Karte markiert werden. Was dann aussieht wie die Idylle pur entpuppt sich bei genauerem hinsehen als Brutst&auml;tte f&uuml;r M&uuml;cken und Algen. Nur dem geschulten Auge f&auml;llt auf, dass die einzigen Zufl&uuml;sse der Badeseen die Bungalows in der n&auml;hern Umgebung sind. Eine Entsprechende Farbe hat dann auch das Wasser, dass einen br&auml;unlichen Film auf der Haut hinterl&auml;&szlig;t. Ein Besuch im Kleinkindergeschw&auml;ngertem Hallenbad ist also Pflicht um gr&ouml;&szlig;erem Unheil zu entgehen. Bei dem Ausma&szlig; dieser Ern&uuml;chterung war es geradezu Ironie, dass des &Ouml;fteren Skandinavier im Park zu beobachten waren, die sich doch in ihrer Heimat ein viel lauschigeres Pl&auml;tzchen h&auml;tten suchen k&ouml;nnen. &#8230;Sachen gibt&#8217;s!<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327711491/page/5/photo/269277597' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Unsere gem&auml;&szlig;igte Stimmung bei der ersten Besichtigung der &Ouml;rtlichkeiten war also verst&auml;ndlich. Da wir aber eh keine andere Wahl hatten&#8230; Geertjes Auto mu&szlig;te in die Werkstatt. Der Fluchtweg war also abgeschnitten. &#8230;blieben wir und versuchten das beste draus zu machen. Der erste Abend verlief etwas schleppend und wurde vor allem durch den unerm&uuml;tlichen Einsatz von Alkohol am leben erhalten. Schlussendlich konnten sogar einige Pokerspieler aus dem Haus gelockt werden und dem gemeinsamen meckern &uuml;ber diesen Park (und  nicht zu vergessen &uuml;ber das Studium &#8211; war ja schlie&szlig;lich eine Abschiedsfahrt) stand nichts mehr im Wege.<br />
Am n&auml;chsten Abend mu&szlig;te auf jeden Fall etwas anders werden sagten wir und entschieden uns f&uuml;r einen Besuch in der n&auml;chsten Disco, die wir bereits auf dem hinweg ausgemacht hatten.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327711491/page/4/photo/269282130' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Zuvor jedoch sollte uns der sonnige Samstag den Tag vers&uuml;&szlig;en und wir begaben uns zum hiesigen (und einzigem) Volleyballfeld, das gerade mal 15 Minuten Fu&szlig;weg entfernt war. Das Netz ragte bis in zwergwuchsfreundliche H&ouml;hen empor und die Sonne tat ihr &uuml;briges um uns der Reihe nach in die braune Br&uuml;he zu st&uuml;rzen. Erkenntnis &uuml;ber die Wasserqualit&auml;t konnte man anschlie&szlig;end am sonnengetrockneten K&ouml;rper sammeln. Noch immer hoffe ich, dass es die dreckkruste war, die abbl&auml;tterte und nicht die oberste Hautschicht, die sich abl&ouml;ste. Bis auf Torsten haben wir alle diese Badeausfl&uuml;ge schadlos &uuml;berstanden und auch der Ekel vor dem morastigen Grund hielt sich in Grenzen, wenn man zwischendurch auf einen gr&ouml;&szlig;eren Stein stie&szlig;, der sich aus dem Algen-Entenkot-Gemisch erhob und gen&uuml;gend Platz f&uuml;r einen Fu&szlig; bot. Der anschlie&szlig;ende Besuch im &#8220;Aqua-Sana&#8221;, der hiesiegen Badeoase, brachte uns schlussendlich zu der Erkenntnis, dass&#8230;<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327711491/page/6/photo/269274621' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div><br />
1. gro&szlig;e Rutschen nicht nur was f&uuml;r Kinder sind,<br />
2. Outdoorbecken nicht immer kalt, sondern auch badewannewasserwarm sein k&ouml;nnen,<br />
3. Wasserballrugby in gro&szlig;eren Menschenmengen doppelt soviel Spa&szlig; macht und<br />
4. Wildwasserstrecken f&uuml;r Kleinkinder nur mit &auml;u&szlig;erster Vorsicht benutzt werden sollten, da man sich sonst die Knie aufschl&auml;gt.<br />
Alles in allem auf jeden Fall ein gelungener Abschluss des Tages.Hab ich Abschluss gesa&#8230; ..schrieben? Der Abend war nat&uuml;rlich noch nicht zuende. Der besagte Diskobesuch sollte die vom planschen erm&uuml;deten Lebensgeister wecken. Also auf zum &#8220;Welcome�&#8221; das uns schon durch seinen rellativ stylischen Schriftzug &uuml;ber der T&uuml;r auffiel. Geertjes Auto war inzwischen repariert und so machten wir uns auf den Weg.. nur um dann an der T&uuml;r die Aufschrift: &#8220;Sommerpause &#8211; Disco geschlossen&#8221; lesen zu d&uuml;rfen. Ohne jetzt den Gro&szlig;st&auml;dter raush&auml;ngen zu lassen: Das hab ich noch nicht gesehen! Gl&uuml;cklicherweise waren die Betreiber in der N&auml;he und erkl&auml;rten uns den Weg zu einer anderen Disco in &#8220;der N&auml;he&#8221; nach einer viertelst&uuml;ndigen Autofahrt schlugen wir vor besagtem Club ein und suchten uns eine der zahlreichen leeren Ecken, um von dort aus auf die leere Tanzfl&auml;che zu starren. <div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327711491/photo/269289254' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Nachdem der Alkoholpegel ein ertr&auml;gliches Ma&szlig; erreicht hatte machten einige den ersten Schritt und bev&ouml;lkerten die Tanzfl&auml;che, die bis dahin ein einsames Dasein fristete. Auch wenn sich im Laufe des Abends nur wenige &#8220;Locals&#8221; zu uns gesellten, so kann man doch mit einiger Sicherheit sagen, dass wir den Laden GEROCKT haben. Abgesehen von einigen Entgleisungen war die Musik auch Tanzbar und so konnten einige Kommilitonen ihre Tanztechniken pr&auml;sentieren. <div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327711491/photo/269290524' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Dabei soll zum einen der <em>Tanzstil der schwankenden Trauerweide</em> und der <em>Riverdance-DeLuxe</em> besonders hervorgehoben werden. Verletzte gab es auf unserer Seite keine, allerdings hat sich beim pogen ein local eine Sehne angerissen (oder so &auml;hnlich). Wir blieben auf jeden Fall bis zum Morgengrauen und verlie&szlig;en schlie&szlig;lich den Laden in einer Polonaise. Vermutlich wird der Laden danach auch zu gemacht haben, denn im Grunde konnte danach nichts mehr los sein.Am n&auml;chsten und Tag sollte es wieder etwas ruhiger zugehen. Fr&uuml;h am morgen &#8211; so gegen 12:00 Uhr &#8211; begann der Tag und man mu&szlig;te seine Augen nicht nur wegen der strahlenden Sonne sondern auch wegen den nicht zu verachtenden Kopfschmerzen zusammenkneifen. <div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327711491/page/5/photo/269278229' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Gordon hatte sich schon l&auml;ngst von seiner &uuml;blichen Schlafst&auml;tte befreit und war vermutlich schon wieder am Sport machen. Der Strand bot zumindest einigen Fr&uuml;haufstehern ertragbaren Schatten und gegen 16:00 Uhr hatten sich auch die letzten aus den Betten gequ&auml;lt, so dass wieder einmal unsere sagenumwobenen Beachvolleyball-Skills geschult werden konnten. Am Abend machten wir uns dann noch auf den Weg zum Fu&szlig;ballplatz und konnten dort sehen, wo das Wort &#8220;Bolzplatz&#8221; erfunden worden sein muss. Bis an den Rand der Ersch&ouml;pfung wurde dort gespielt, wobei zum Schluss ein faires Unentschieden zu begie&szlig;en war. Das Kopfballduell mit Ecke konnte ich zwar nicht f&uuml;r mich entscheiden, aber daf&uuml;r hab ich aus der Begegnung eine sch&ouml;ne Gehirnersch&uuml;tterung&#8230; nee, Sch&auml;del-Hirn-Trauma klingt besser. &#8230;mitnehmen k&ouml;nnen, die mich noch weitere 1,5 Wochen besch&auml;ftigen sollte. <div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327711491/page/6/photo/269276972' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Den Abend verbrachten wir anschlie&szlig;end wieder auf der Stra&szlig;e zwischen unseren Bungalows. Dort konnten dann auch noch die ein oder anderen Erlebnisse aufbereitet werden. So zum Beispiel die Anekdote &#8220;Wie Christoph, Matze und Stefan zu einer Bratwurst kamen.&#8221; &#8211; die ich hier jedoch nicht weiter erl&auml;utern will. Merken kann man sich nur eins: Wer sich mit einem Bademeister anlegt, der sollte 1. verdammt dreist sein und 2. gen&uuml;gend Gl&uuml;ck. Hat man gen&uuml;gend vom letzteren, so bekommt man evtl. vom Geschftsf&uuml;hrer einen Ausgegeben. Den Abend beendeten wir nach ettlichen Runden Mafia in denen sich ganz klar das kriminelle Potential von einzelnen Kommilitonen erahnen lie&szlig;, w&auml;hrend andere wiederum (z.B. ich)noch nicht einmal einen Lolli aus dem Supermarkt klauen k&ouml;nnten ohne dabei rot zu werden.</p>
<p>Wie dem auch sei. Die Fahrt war auf jeden Fall ein voller Erfolg. Entgegen der anf&auml;nglichen Bef&uuml;rchtungen hat sich der Centerparc als ertr&auml;gliche Bleibe pr&auml;sentiert und wir k&ouml;nnen wenigstens behaupten, dass wir sowas wie eine Abschlussfahrt hatten.</p>
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327711491/page/5/photo/269279480' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div><strong>PS:</strong> Zum Schluss soll noch Gordon lobend erw&auml;hnt werden, der nicht nur auf sein eigenes Bett verzichtet und auf der Couch gen&auml;chtigt hat damit Thomas schlafen konnte sondern auch, weil er am Disco-Abend mehr als einmal den Shuttlebus spielen musste, den Einkaufsfahrer miemte und im Durchschnitt nur 4 Stunden Schlaf hatte. Folglich gibt&#8217;s nochmal ein dickes *Applaus* !!!
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		<title>Urlaub 2. Teil</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie kann man die Zeit im Flugzeug besser nutzen als die letzten Reiseberichte zu schreiben? Ich wei&#223; es nicht, weshalb ich jetzt auch ziemlich versnoppt hier sitze und versuche meine Akkulaufzeit auszureizen. Naja, wir werden sehen wie weit wir kommen. &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2005/10/urlaub-2-teil/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Wie kann man die Zeit im Flugzeug besser nutzen als die letzten Reiseberichte zu schreiben? Ich wei&szlig; es nicht, weshalb ich jetzt auch ziemlich versnoppt hier sitze und versuche meine Akkulaufzeit auszureizen. Naja, wir werden sehen wie weit wir kommen.<br />
Wer geglaubt hat, dass nach meinem Ausflug nach Kapstadt Schluss war, der hat die letzten 2,5 Monate anscheinend nicht richtig gelesen. &#8220;Da geht schlie&szlig;lich noch was.&#8221; Au&szlig;erdem hatte mein M&uuml;tterchen noch lange nicht vor ab zu reisen und wir waren erst Montag Abend nach Pretoria zur&uuml;ck gekehrt. Die n&auml;chste Etappe sollte nat&uuml;rlich in feinster Touristenmanier der Kr&uuml;gerpark sein.</p>
<p>Vielleicht sollte es mir ja diesmal gelingen einen L&ouml;wen, oder wenigstens irgendeine andere Katze zu finden. Also gleich am Dienstag morgen los? Nee nee, nicht so schnell bitte. Am Dienstag Abend stand schlie&szlig;lich noch die Farewellparty von Fred(ericke) an. Die gute fliegt Donnerstag zur&uuml;ck nach Frankreich und unsere Bleibe ist ja quasi schon von vornherein als Austragungsort ausgerufen worden. Wer sich jetzt fragt, wie ich meiner Mutter schon wieder eine Partynacht antuen kann, dem sei gesagt: &#8220;Ist doch alles nicht so schlimm. Wir benehmen uns ja schlie&szlig;lich auch.&#8221;<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328068022/photo/269499507' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Aber was machen wir denn den ganzen Dienstag &uuml;ber? Ausschlafen ja wohl kaum&#8230; Tja, da man nat&uuml;rlich auch sch&ouml;ne Souveniers mit nach Deutschland nehmen muss, machen wir uns auf den Weg nach Britz. Britz liegt westlich von Pretoria und ich kenne diesen Ort nur, weil wir dort mal auf dem &#8220;Britz-market&#8221; gewesen sind. Ich hab nat&uuml;rlich keinen Schimmer wie ich da genau hinkomme, aber wir haben ja den kompletten Tag Zeit um das herraus zu finden. Britz ist auf der Karte schnell gefunden und schon l&ouml;sen wir die Handbremse und rollen aus der Einfahrt herraus. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt haben wir Britz erfolgreich durchquert und wissen jetzt &#8220;Der Britz-Market ist offensichtlich nicht in Britz.&#8221; Da ich mich noch leise an einen schicken Staudamm erinnern kann machen wir uns also in der n&auml;heren Umgebung auf die Suche. Siehe da: nach einigen U-Turns und wohlkalkulierten Abk&uuml;rzungen taucht der besagt Markt, der im Grunde ja nur aus einem Parkplatz, einem Spar-Markt und einem Haufen von St&auml;nden besteht, vor uns auf. Ich wei&szlig; ja schon genau was ich mir hohlen will. So hatte ich mir bei meinem ersten Besuch drei Holzaffen zugelegt (solche Viecher die sich die Augen, die Ohren und den Mund zuhalten). Dummerweise hatte sich einer davon in Luft aufgel&ouml;st, was nat&uuml;rlich sofort behoben werden musste. Meiner Mutter traute ich derweil alles zu. Ich w&uuml;rde eine 2-Meter-Giraffe zwar nicht zum Flughafen schleppen, aber die Verlockungen k&ouml;nnen einen ja eventuell schon mal &uuml;bermannen oder in ihrem Fall &uuml;berfrauen. Zu meiner gro&szlig;en Freude hielt sich die Kaufwut jedoch in Grenzen. Die 5 Holzfiguren sehen sogar ganz gut aus, obwohl ich sie mir vermutlich schona us prinzip nicht geholt h&auml;tte. Kurioserweise gestaltete sich das verhandeln wesentlich schwieriger als beim letzten Mal. Das mag vielleicht daran liegen, dass sich an einem Dienstag nicht so viele Touristen auf dem Markt blicken lassen. Eine kleine Einweisung meinerseits gibt es nat&uuml;rlich auch: &#8220;Auf keinen Fall jemanden die Hand geben. Du wirst den dann nicht mehr los.&#8221;&#8230; &#8220;Hello, my friend! My name is Basabadalakumba.&#8221; werde ich angesprochen (Name von der Redaktion ge&auml;ndert). Und schon hab ich ihm (oder er mir) die Hand gegeben. Der gute Mann ist angeblich am Spenden sammeln. Er h&auml;llt mir einen zerfledderten Zettel vor die Nase auf dem oben etwas von Aids-Fons steht. Anschlie&szlig;end zeigt er mir eine Liste mit bereits eingesammelten Spenden&#8230; Nee, is klar! Auf diesem Markt ist heute nix los und die Leute feilschen um jeden einzelnen Rand, aber trotzdem hat er sowohl einen Britten, einen Amerikaner, einen Holl&auml;nder und einen Deutschen gefunden. Und alle haben zwischen 300 und 800 Rand gespendet. Verarschen kann ich mich alleine. Ich erkl&auml;re ihm, dass ich erstmal noch ein wenig rumschaue und mich anschlie&szlig;end nochmal bei ihm melde. Mit viel M&uuml;he &uuml;berwindet man seine angelernte H&ouml;flichkeit und l&auml;sst den Knaben stehen, obwohl dieser immer noch weiter redet.<br />
Als wir uns nach get&auml;tigtem Einkauf wieder auf den Weg nach Hause machen wollen, werden wir von seinem Kollegen &#8220;&uuml;berfallen&#8221;. Diesmal geht&#8217;s um blinde Kinder und wieder einmal stellen wir uns die Frage, ob das ganze vielleicht doch der Wahrheit entspricht. Letztendlich siegt die Skepsis und wir machen uns wieder auf den Weg nach Pretoria um dort nach einem kleinen Abstecher zur Church-Square und dem atemberaubenden Anblick der Lila bl&uuml;henden B&auml;ume in den heimischen Gefilden anzukommen. Dort hei&szlig;t es erstmal lecker essen und anschlie&szlig;end ein wenig ausruhen um sich auf die Party vorzubereiten. Zum Leidwesen aller S&uuml;dafrikaner war diese aber erst zu 20:00 Uhr angesetzt, was den &ouml;rtlichen Gepflogenheiten (18:00 Uhr) nicht wirklich entgegen kam.<br />
Die Party war auf jeden Fall wieder mal sehr lustig. Allerdings auch etwas ruhiger, denn so langsam macht es sich schon bemerkbar, dass diverse Leute nicht mehr da sind. Ins Bett ging es dann gegen 3:30 Uhr.<br />
Der Mittwoch steht also im Zeichen des Kr&uuml;ger Parks. Entgegen der guten Vors&auml;tze machen wir uns nicht etwa schon am fr&uuml;hen Vormittag auf den Weg zum etwa 4 Stunden entferneten Freiluftzoo, sondern erst gegen 11:00 Uhr. Eine Unterkunft f&uuml;r die Eine Nacht haben wir nat&uuml;rlich schon l&auml;ngst gebucht, n&auml;mlich wieder einmal das Olifantscamp, dass sich ja genau in der Mitte des Parks befindet. Perfekter Ausgangspunkt um an je einem Tag eine H&auml;lfte des Parks zu &uuml;berfliegen. Bei angenehmen 27�C fahren wir in Pretoria los und m&uuml;ssen schon zwei mal auf das Au&szlig;enthermometer des Autos gucken um zu glauben was wir dort lesen. 43�C sollen es drau&szlig;en sein? Ein kurzes &Ouml;ffnen des Fensters und f&uuml;hlen uns wie von einem Balken getroffen. Gut, dass wir eine Klimaanlage haben. Die wird zwar reichlich Sprit fressen, aber wir m&uuml;ssen ja sowieso gleich mal tanken. Dieb Suche nach einer Tankstelle erweist sich als eine Geduldsprobe. nicht weniger als 80 Kilometer m&uuml;ssen wir zur&uuml;ck legen um schlie&szlig;lich mit einem fast leeren Tank neben einer Zapss&auml;ule zu halten. &#8220;Unleaded full, please.&#8221; &#8220;Sorry.&#8221; sagt der Herr im schicken Tankstellen-Einheits-Outfit und zeigt auf das innere des Geb&auml;udes. Ich sehe da nicht und langsam d&auml;mmert es mir: Stromausfall! Das ist ja Klasse. Wesentlich erleichtert m&uuml;ssen wir jedoch feststellen, dass sich auf der anderen Stra&szlig;enseite ebenfalls eine Tankstelle befindet die offensichtlich keine Probleme hat.<br />
Guten Mutes n&auml;hern wir uns dem Gate zum Kr&uuml;ger Park und erleben die n&auml;chste &Uuml;berraschung. Da wir n&auml;mlich schon recht sp&auml;t dran sind, im Kruger Park nur 50 km/h erlaubt sind und s&auml;mtliche Tore ab 17:00 Uhr geschlossen werden, will er uns nicht rein lassen. Zumindest nicht, wenn wir vor haben im Olifants Camp zu &uuml;bernachten. Als Alternative wird uns ein anderes weiter s&uuml;dlich gelegenes Camp angeboten, das wir dankend annehmen.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269557197' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Die ersten Tiere begegnen uns nach ca. 3 Kilometern: Impalas. Da mein M&uuml;tterchen diese noch nicht gesehen hatte halten wir erst einmal an. S&auml;mtliche Tiere afzuz&auml;hlen, die wir gesehen haben w&auml;re etwas &uuml;berfl&uuml;ssig. Erw&auml;hnenswert ist h&ouml;chstens die Reaktion meiner Mutter als wir nur wenige Meter neben zwei Nash&ouml;rnern anhalten. Um es in einem Wort zu sagen: Angst. Um es freundlicher auszudr&uuml;cken: gro&szlig;en Respekt.<br />
Nach einigen Stunden kommen wir ohne von wilden Tieren angefallen worden zu sein im Skukuza Restcamp an. Mit der vollen Zuversicht, dass der Parkw&auml;chter am Eingang unsere Buchung im Olifantscamp umgebucht haben wird, erfragen wir unsere Schl&uuml;ssel. Nat&uuml;rlich w&auml;re es zu sch&ouml;n gewesen, wenn mal etwas ohne erkl&auml;rungen ablaufen k&ouml;nnte. Unsere Buchung wurde n&auml;mlich nicht ver&auml;ndert und wir sind der Dame an der Rezeption g&auml;nzlich unbekannt. Nachdem wir ihr verst&auml;ndlich gemacht haben, dass wir gerne hier &uuml;bernachten wollen, wird sie langsam freundlicher. Vielleicht aber auch nur, weil uns als Ausl&auml;nder ein mehr als doppelter Eintritt in Rechnung gestellt wird. Den kulinarischen H&ouml;hepunkt bildet ein Topf mit Nudeln der aufgrund des fehlenden K&uuml;che im Bungalow in der Gruppenk&uuml;che des hiesigen Zeltplatzes zubereitet wurde.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269557371' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Bei immer noch 25�C geht der Abend zu Ende, wobei wir noch Besuch von einem &#8220;Dickschwanger Nachtaffen&#8221;, der nach intensiver Recherche und Ignorierung des parkeigenen Touristenf&uuml;hrers als <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Galago">Galago</a> oder noch korrekter als &#8220;Nagapies&#8221; enttarnt werden konnte. Nach einigen Anf&uuml;tterungsversuchen bekommen wir Besuch von nicht weniger als 4 St&uuml;ck dieser nachtaktiven eigentlich recht scheuen Gattung. Den getrockneten Aprikosen meiner Mutter konnten sie jedoch offensichtlich nicht widerstehen.<br />
Nach einer viel zu warmen Nacht und nur wenigen Minuten Schlaf ist es an der Zeit sich auf die Socken zu machen. Ein Platz f&uuml;r den hei&szlig; begehrten &#8220;Morning Walk&#8221; war eh nicht mehr zu bekommen und so versuchten wir unser Gl&uuml;ck auf eigene Faust. Da ich jedoch viel zu m&uuml;de war, kam meine Mutter in den Fahrgenu&szlig; des Linksverkehrs. Nicht dass das im Kr&uuml;gerpark wirklich von gro&szlig;er Bedeutung w&auml;re, aber immerhin ist das Lenkrad auf der anderen Seite und ich konnte mich ausruhen. Selbiges tat ich dann auch, denn schlie&szlig;lich stand noch ein anstrengender R&uuml;ckweg auf dem Programm, den ich aus versicherungstechnischen Gr&uuml;nden nicht an meine Mutter abgeben konnte und wollte. Einige Tiere liefen uns auch hier wieder &uuml;ber den Weg. Unseren Mittagssnack verspeisten wir vor einer Panoramaaussicht auf eines der wenigen wasserf&uuml;hrenden Flussbetten. In diesem tummelten sich auch prompt drei Elefanten und einiges anderes Getier. Bei einem solchen Anblick wollte man garnicht schnell essen, was allerdings schon aufgrund des grauenhaften Essens nicht m&ouml;glich gewesen w&auml;re. Nach einem kleinen Spaziergang machten wir uns auf den Weg zum n&auml;chstbesten Aussichtspunkt. Neben frischer Luft und ausstreckbaren Beinen gab es da sogar noch ein paar Affen, denen ich mich sofort widmete w&auml;hrend ich das Parken meiner Mutter &uuml;berlies. Nach drei Schnappsch&uuml;ssen erfolgte auch gleich die Schrecksekunde.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269557544' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>&#8220;Ich glaub mich laust der Affe! Was machen diese haarigen Biester in meinem Auto. Nat&uuml;rlich hatte ich nicht daran gedacht eine Belehrung zum Thema Affen anzubringen. Da diese Viecher nicht nur hungrig sondern auch frech sind, haben sie auch keine Bedenken in sch&ouml;nster S&uuml;dafrika-Manier in fremde Autos einzusteigen. Solange die noch nicht wissen was Smash&#8217;n'Grep ist, hab ich damit auch kein Problem. Sollte man jedoch wie mein M&uuml;tterchen die Autot&uuml;r zwecks Durchl&uuml;ftung offen lassen, darf man sich &uuml;ber einen Besuch nicht wundern. Gl&uuml;cklicherweise lag im Inneren noch etwas e&szlig;bares, sonst h&auml;tten sie wom&ouml;glich nach etwas anderem gegriffen. Leider war ich nicht schnell genug, sonst hatte man ein Foto von der Aktion an Snickers verkaufen und damit den Urlaub finanzieren k&ouml;nnen.<br />
Auf dem R&uuml;ckweg nach Pretoria wurden wir nach der majest&auml;tischen Landschaft auch von einem Gewitter Willkommen gehei&szlig;en, dass sich gewaschen hatte. Zuerst waren die Blitze nur in beruhigender Entfernung und H&ouml;he zu sehen. Bald wurde aus dem Wetterleuchten jedoch ein handfestes Gewitter mit B&auml;chen, die vom Himmel Fallen, Windb&ouml;en und einem Blitzspektakel, das den Himmel bis zu 5 Sekunden lang taghell erscheinen lie&szlig;. Bei einem solchen Wetter gibt es bekanntlich nur eine Devise beim Auto fahren: &#8220;Schnell raus da!&#8221; ;o)) Die 120 km/h bis 150 km/h (bergab) machten meiner Mutter vermutlich weniger Spa&szlig; als mir, jedoch erreichten wir Pretoria gl&uuml;cklich und unversehrt.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269557588' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div><strong>Fazit</strong>: Auch diesmal hatte es mit den L&ouml;wen nicht geklappt. Trotzdem war es wieder mal ein netter Besuch im Kruger Park, der diesmal allerdings von wesentlich weniger Alkohol begleitet wurde. M&uuml;de war ich nat&uuml;rlich trotzdem. F&uuml;r meine Mutter sollte es der letzte Ausflug in S&uuml;dafrika gewesen sein. F&uuml;r mich selbst sollte sich am kommenden (letzten) Wochenende noch die Chance auf einen Trip nach <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Durban">Durban</a> er&ouml;ffnen. Diesen Trip mit 20 Franzosen und meinen Housemates in die zweitgr&ouml;&szlig;te Stadt S&uuml;dafrikas konnte ich mir nat&uuml;rlich nicht entgehen lassen. Aber das ist eine andere Geschichte&#8230; ;o))</p>
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