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	<title>www.janek-niefeldt.de &#187; Kultur</title>
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		<title>Lange Nacht der Musik</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 11:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Lange Nächte gibt es ja bekanntlich viele. Die lange Nacht der Museen, die lange Nacht der Künste, die lange Nacht der Bahnverspätungen und natürlich die lange Nacht der Musik. Genau diese fand nun auch in München statt. Mit einem Überangebot &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/06/lange-nacht-der-musik/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Lange Nächte gibt es ja bekanntlich viele. Die lange Nacht der Museen, die lange Nacht der Künste, die lange Nacht der Bahnverspätungen und natürlich die lange Nacht der Musik. Genau diese fand nun auch in München statt. Mit einem Überangebot an rund 400 Künstlern wurde also jung und alt auf die Straße gerufen. Persönlich bringt einem das natürlich recht wenig. Traditionsgemäß durchpflügt man nämlich mit Steuerprüferaugen die komplette Angebotsbroschüre und sucht sich rund 10 Vorstellungen/Museen/Ausstellungen aus, die man um nichts in der Welt verpassen will. Nachdem dann 3-5 dieser Location abgegrast wurden &#8211; wobei man auch die weniger spektakulären Vertreter über sich ergehen ließ &#8220;weil sie gerade auf dem Weg lagen&#8221; &#8211; ist man vollkommen fertig und hofft auf eine schnelle Erlösung in Form eines Bettes oder zumindest einer indischen Ganzkörpermassage.</p>
<p>Mit diesem Erfahrungschatz bewaffnet ließen <acronym title="ein Kollege/Freund/Berliner/BA-Student">wir</acronym> erst einmal gut 3/4 der formschönen Broschüre links liegen. Nach kurzem Blättern standen unsere Anlaufpunkte dann auch fest.</p>
<p><strong>1. Men Under Cover</strong> (Soul, Funk, R&#8217;n'B)<br />
Spielte im bayrischen Hof dass nicht durch die edlen Limousinen vor der Tür sondern auch durch den im Hotel (!) angesiedelten Nachtclub punkten konnte. Leider war das Publikum (inklusive uns) noch nicht in der richtigen Stimmung. Evtl. lag es aber auch an der Musik. Keine Ahnung!</p>
<p><strong>2. Neue Jazzschool München e.V.</strong> (Jazz Mainstream)<br />
<a href="/blog/photos/album/72157601054685194/Konzerte.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3124/2560912634_9033b258e9_m.jpg" alt="Neue Jazzschool MÃ¼nchen e.V. 2" width="180" height="240" border="0" /></a>Im Innenhof des Künstlerhauses lauerte die erste angenehme überraschung des abends. Die zwei Sängerinnen versprühten mit ihren stimmen den soul, den die Musikrichtung erforderte. Parallel dazu gab der erfahrene Sänger den Ton an und wagte den ein oder anderen Scherz um das zahlreich erschienene Publikum bei der Stange zu halten. Wirklich unterhaltsam Musik zu hören, die nicht durchgeplant ist sondern vom improvisationstallent und der Abstimmung innerhalb der Combo lebte.<br />
Mit eigenen und gecoverten Songs hat das insgesamt 5-köpfige Ensemble jedenfalls bleibenden Eindruck hinterlassen. Vormerken!</p>
<p><strong>3. Oedipus Rex</strong><br />
<a href="/blog/photos/album/72157601054685194/Konzerte.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3091/2560912884_c772a2fd05_m.jpg" alt="Oedipus Rex" width="180" height="240" border="0" class="right" /></a>Den wohl anspruchsvollsten aka skurillste Ensemble dieses Abends stellt die Vorstudie für eine Opern-Oratorium dar, das in Form einiger Tänze auf den schmissigen Namen &#8220;Oedipus Tyrann&#8221; hörte. Zu der Musik von Strawinsky konnte man sich hier Schatten- und Stabfiguren in Aktion angucken. Nicht jedermans Sache aber zumindest interessant. Ob ich am 25.Juli in die Premiere ins Künstlerhaus gehen werde, wage ich jedoch trotzdem zu bezweifeln.</p>
<p>Der Weg zum nächsten offiziellen Event erforderte einen kleinen Fußmarsch, der uns direkt am Karlsplatz vorbei führte. Aufgrund der zentralen Lage in der Nähe des Marienplatzes bin ich ja nun recht regelmäßig hier. Aber anscheind immer zu früh oder aber zu spät. Um ca. 23:00 Uhr treiben sich hier die merkwürdigsten Gestalten rum, die ich eher im Berliner Märkischen Viertel oder am S-Bahnhof Gesundbrunnen (allerdings vor 6 Jahren) erwartet hätte. Ein Mütburgür A erklärt dem Mütbürgür B warum der ihm gefälligst RESPEKT zeigen soll, während eine vermutlich direkt aus dem Koi-Club kommende Horde Japaner die Straße für sich gepachtet haben. Ihre Frisuren erwecken dabei den Eindruck, sie seinen direkt aus einem Manga entsprungen&#8230; Ich werde alt&#8230;</p>
<p><strong>4. <em>???</em></strong><br />
Der vierte Akteur des Abends war im Grunde garnicht eingeplant, viel uns jedoch durch die Menschentraube um ihn herum auf. Mit seiner Show auf offener Straße und den Parodien diverser Bands, Nationalitäten und Musikstylen fesselte uns der offensichtlich Englischstämmige Straßenmusiker. Sher unterhaltsam und praktisch nicht zu beschreiben, wenn man nicht da war. Man muss jedoch anerkennen, dass die Vorgehensweise der Münchener Stadtväter jeden Straßenmusiker vorher im Bezirksamt vorspielen zu lassen eventuell doch einen Einfluss auf die Qualität der Unterhaltung hat.</p>
<p>Nach einem kleinen Marsch bis tief ins Glockenbachviertel (so eine Art Münchener Friedrichshain) schwenkten wir noch kurz in einen T-Shirt-Laden ein, der obwohl bereits nach 0 Uhr noch immer geöffnet hatte und versuchte mit akzeptabler Beschallung und <a href="http://www.caipitüte.de">Caipitüten</a> die Kundschaft bei Laune zu halten. Naja, der komerzielle Zweck dieses Ladens darf an dieser Stelle durchaus bezweifelt werden. Symphatiepunkte gab es auf jeden Fall. Schon allein für die tollen <a href="http://www.fellherz.de">Visitenkarten</a> die mit dem tollen Slogan &#8220;<em>Objekte | Design | Modes | Katzenkratzbäume</em>&#8221; auf sich aufmerksam machte. </p>
<p><strong>5. Tekkelklub</strong><br />
<a href="/blog/photos/album/72157601054685194/Konzerte.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3048/2560913418_70a94d1a9f_m.jpg" alt="Tekkelklub" width="180" height="240" border="0" class="right" /></a>Die fünfte offizielle Anlaufstelle präsentiert sich anderntags ebenfalls als <a href="http://www.tekkelklub.de/">T-Shirt und Taschenladen</a>. In dieser Nacht wurde jedoch die obere Hälfte des Ladens als Bühne genutzt, während das Publikum den Gehweg für Ovationen zweckentfremdete. Dem Erfolgsrezept zu später Stunde &#8220;Coversongs und zwar alles&#8221; wurde hier in Form von Red Hot Chillie Peppers und anderen Größen der Rock-Pop-Szene entsprochen. Nette Atmosphäre zu der auch der mitten auf der Straße positionierte Tischkicker beitrug. Was die Anwohner dazu zu sagen hätten? Keine Ahnung.<br />
<br />
<strong>6. Pop mal anders</strong><br />
<a href="/blog/photos/album/72157601054685194/Konzerte.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3076/2560913770_6170a9163d_m.jpg" alt="Pop Mal Anders 2" width="240" height="180" border="0" /></a>Der letzte Auftritt des Abends galt der Münchener Band &#8220;<a href="http://www.popmalanders.de/">Pop mal anders</a>&#8221; und sollte einen Krönenden Abschluss darstellen. Die Lokation in Form der &#8220;Nero&#8221;-Lounge bot neben der Musik auch noch frische Pizza bis in die frühen Morgenstunden an. Ein Service der mit geradezu wüstenwitzdimensionierten Temperaturen erkauft werden musste, denn der riesige offene Steinofen heizte erbarmungslos.<br />
Im Zentrum stand jedoch die Band, die diverse Pop-Songs als Rockversion adaptierte und über die <acronym title="und durchaus attraktive">quietschfidele</acronym> Frontfrau an die Massen weitergab. Da klangen dann sogar die Backstreet Boys akzeptabel. Gegen 3 Uhr, nach ettlichen Zugaben, einer Anzeige wegen Ruhestörung und dem Anblick einer johlenden Masse sowie einer überwältigten Band ging der Abend zu Ende. </p>
<p><strong>Fazit: </strong>Einer der genialsten Abende, die ich hier bisher erlebt habe. Schade nur, dass mein Kollege demnächst das Land verlässt. Sowas sollte man eigentlich wiederholen. Und es ist recht schwierig Leute mit ähnlichem Musikgeschmack zu finden. Zumal die Lange Nacht der Musik nur einmal pro Jahr stattfindet.</p>
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		<title>Dinosaur Jr</title>
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		<pubDate>Fri, 23 May 2008 21:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder Zeit für eine Konzertkritik. Ein Kollege lud mich letztens mit folgenden Worten auf ein Konzert von Dinosaur Jr ein. &#8220;Hallo Janek. Ich suche jemanden, der einen genauso kranken Musikgeschmack hat wie ich&#8230;&#8221; Na wenn das mal &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/05/dinosaur-jr/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Es ist mal wieder Zeit für eine Konzertkritik. Ein Kollege lud mich letztens mit folgenden Worten auf ein Konzert von <a href="http://www.dinosaurjr.com/">Dinosaur Jr</a> ein. &#8220;Hallo Janek. Ich suche jemanden, der einen genauso kranken Musikgeschmack hat wie ich&#8230;&#8221; Na wenn das mal keine Herrausforderung ist. Das Dumme war nur: Wer zur Hölle ist &#8220;Dinosaur Jr&#8221;? Ein Blick in die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dinosaur_Jr">Allwissende Müllhalde</a> und ich weiß zumindest schon einmal, dass die Band durch Punk, Heavy Metal und <acronym title="???">Noise-Rock</acronym> geprägt wurde. Wie sich das ganze dann live anhört, habe ich am letzten Freitag in der Muffathalle erfahren.</p>
<p><a href="/blog/photos/album/72157601054685194/photo/2521327788/Konzerte-mondo-hand200.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2139/2521327788_11d56ffccd_m.jpg" alt="Mondo Fumatore" width="200" height="200" border="0" /></a> Bevor es losging gab es jedoch noch zwei Vorbands.<br />
Vorband #1 nannte sich <a href="http://www.myspace.com/mondofumatore">Mondo Fumatore</a> und kommt aus Berlin. Auch wenn der Sänger wie aus einem billigen 80er Jahre Streifen zu stammen schien, machten die 4 Bandmitglieder brauchbaren Punk-Rock Wie ich ihn schon des öfteren aus Berlin gehört habe. Eher melodisch &#8211; nicht zu agressiv. An der Bühnenshow bzw. am Kommunikationsverhalten mit dem Publikum sollten sie allerdings noch arbeiten. Aber evtl. kommt das auch von der deutschen Sprache. Ein auf Englisch ins Mikrofon genuschelter Satz wirkt einfach cooler als ein &#8220;Na Leute! Was ist los?&#8221;.</p>
<p><a href="/blog/photos/album/72157601054685194/photo/2520403257/Konzerte-Mondo-Fumatore.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2136/2520403257_d7bc4dcb1e_m.jpg" alt="Awesome Colour" width="240" height="180" border="0" class="right"/></a> Vorband #2 hörte auf den Namen <a href="http://www.myspace.com/awesomecolor">Awesome Colour</a> und stammt aus Michigan, was ihnen schon einmal den oben angesprochenen Sprachvorteil einbrachte. Dafür erinnerte die Musik schon eher an das was ich mit <a href="http://de.youtube.com/watch?v=kohqdt2pOig">Noise-Rock</a> assoziieren würde. Bleibenden Eindruck hat allerdings der Schlagzeuger hinterlassen. Altersmäßig hätte ich den auf ca. 17 geschätzt. Abgegangen ist er allerdings <acronym title="oder gerade deshalb">trotzdem</acronym> wie ein Verrückter. Über 30 Minuten volle Power ohne Absetzen&#8230; Respekt!</p>
<p><a href="/blog/photos/album/72157601054685194/photo/2521222616/Konzerte-Dinosaur-Jr.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2336/2521222616_f3f58271a9_m.jpg" alt="Dinosaur Jr" width="240" height="180" border="0" /></a>Als dann die Altmeister dieses Abends auf die Bühne kamen hatte sich auch die Muffathalle etwas gefüllt. Der Sänger erinnerte auf den ersten Anblick zwar eher an den ehrwürdigen Druiden Miraculix aber der Sound war alles andere als rentnertauglich. Das aktuelle Album erinnert ein wenig an Nirvana hatte mit dem Konzert selbst jedoch recht wenig zu tun. Überraschenderweise war ich nicht der Jüngste im Publikum sondern stellte eher den Durchschnitt dar. Das war insofern erstaunlich als dass die Band ja bereits in grauer <acronym title="1983">Vorzeit</acronym> gegründet wurde.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/lyQtZsS9e1Y&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/lyQtZsS9e1Y&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
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		<title>Karneval der Kulturen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 16:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was gibt&#8217;s zu erzählen? In den Zeiten der verkürzte Wochen stellt man nicht nur fest, dass eine 4-Tage-Woche vollkommen ausreichend ist. Man kann die Zeit auch nutzen um mal wieder in Berlin vorbei zu schauen. Auch wenn mir München als &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/05/karneval-der-kulturen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Was gibt&#8217;s zu erzählen? In den Zeiten der verkürzte Wochen stellt man nicht nur fest, dass eine 4-Tage-Woche vollkommen ausreichend ist. Man kann die Zeit auch nutzen um mal wieder in Berlin vorbei zu schauen. Auch wenn mir München als Wahlheimat wesentlich besser gefällt als Köln (inzwischen bin ich ja auch schon ein Jahr hier) zieht es mich schon nochmal ab und zu nach Berlin.<br />
Wenn dann das Wetter noch mitspielt&#8230; um so besser! </p>
<p>So konnte ich eines der letzten Wochenenden nicht nur nutzen, um an der Geburtstagsparty eines Freundes aufzutauchen sondern auch um mir den <a href="http://www.karneval-berlin.de/de/">Karneval der Kulturen</a> einmal genauer anzugucken.<br />
<a href="/blog/photos/album/72157605193319732/photo/2514122384/Berlin-KdK9.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3281/2514122384_8a02252c54_m.jpg" alt="KdK9" width="180" height="240" border="0" /></a> 24 Jahre Berlin sind zwar eine Menge Zeit, aber irgendwie hatte ich es nie geschafft mich an dem jeweiligen Wochenende herraus zu bequemen. Das sollte nun anders werden. Nach einer kurzen Bahnfahrt* zog auch schon der sonntägliche Umzugstross an mir und einigen ehemaligen Kommilitonen vorbei. Diverse Kulturen, etliche <a href="http://farm4.static.flickr.com/3148/2513298595_fe5bd8bc28.jpg" rel="lightbox">Subkuturen</a>, eine Menge Musik und zahllose Caipirinha-Verkäufer sorgen für die nötige Stimmung.</p>
<p>*wobei positiv auffällt, dass man in Berlin eben auch in den U-Bahnen Handy/EDGE-Empfang hat</p>
<p>Etwas weniger entspannt lief dann allerdings die Rückfahrt nach München ab. Als absoluter Gutmensch hatte ich mich als Mitfahrgelegenheit angeboten und auch innerhalb eines Nachmittags alle 3 Plätze in meinem Mietwagen voll bekommen. Dass natürlich trotzdem noch Leute (<acronym title="9:00 Uhr morgens">mitten in der Nacht</acronym>) anriefen kann ich ja auch noch verstehen. Dass kurz vor Ultimo jedoch die komplette Besetzung der Reihe nach absagt, hätte ich nun nicht gedacht.<br />
Eine junge Dame meinte sogar, es wäre eine gute Idee mich 3 Stunden vor der Abfahrt (also 07:30 Uhr) anzurufen um sich zu verabschieden. Nur gut, dass 3 Minuten vorher eine Medizinstudentin aus Dresden anrief und fragte, ob noch ein Platz für Sie von Berlin nach München frei wäre. das gehörte dann wohl in die Kategorie: mehr Glück als Verstand.<br />
Der wirklich armen S** die mich am Sonntag anrief um zu fragen, ob er das Geld auch überweisen könne da seine Geldkarte gerade nicht funktioniert, um mir eine halbe Stunde später folgende SMS zuzuschicken, sei natürlich alles verziehen.</p>
<blockquote><p>Aus mir noch unbekannten Gründen ist mein ganzes Geld vom Konto verschwunden. Ich muss leider Zuhause bleiben. Tut mir wirklich Leid. Trotzdem gute Fahrt.</p></blockquote>
<p>&#8230; Da will man nicht tauschen&#8230;<br />
Letztendlich hatte ich also das Vergnügen mit der besagten Medizinstudentin, einer Kulturwissenschaftsstudentin aus Passau und einem Sternburger-Export-Liebhaber der offensichtlich mit dem Zeug geduscht hatte. Na dann Prost und Servus&#8230; </p>
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		<title>Nuhr die Wahrheit</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/04/nuhr-die-wahrheit/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 11:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie sieht ein gelungener Abend aus? Keine Ahnung wie es Anderen geht, aber ich für meinen Teil kann behaupten, gestern einen recht optimalen Abend erlebt zu haben. Aber alles der Reihe nach. Im letzten November habe ich mir eine Karte &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/04/nuhr-die-wahrheit/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Wie sieht ein gelungener Abend aus? Keine Ahnung wie es Anderen geht, aber ich für meinen Teil kann behaupten, gestern einen recht optimalen Abend erlebt zu haben. Aber alles der Reihe nach.<br />
Im letzten November habe ich mir eine Karte für den Auftritt von Dieter Nuhr im Münchener Zirkus Krone <acronym title="besorgen lassen">besorgt</acronym> und konnte den Knaben dann gestern auch endlich mal Live erleben.</p>
<p>Eine sehr lustige Angelegenheit, denn glücklicherweise kannte ich das Programm und somit die Pointen noch nicht. Dass der Biergartenbesuch direkt vorher einen gewissen Einfluss auf unsere Begeisterungsfähigkeit hatte, will ich dabei garnicht bezweifeln. Tatsache ist jedoch, dass ich <a href="http://www.nuhr.de">Ihn</a> immer noch für den derzeit besten Comedian in Deutschland halte, was vermutlich daran liegt, dass er nicht rumschreit sondern lieber mit rethorischen Pausen arbeitet und Selbstironie an der Tagesordnung ist. Eine echte Wohltat, wenn man sich die Oliver Pochers und Mario Barths dieser Welt anguckt. &#8211; &#8220;Auch die leisen Töne machen Melodien&#8230;&#8221;</p>
<p>Danach ging es mit meinen Kollegen noch in eine Cocktailbar, wobei wir an einer riesigen Menschenschlange vorbei kamen, die anscheinend in einen rot beleuchteten Komplex einziehen wollte. Was da genau los war? Keine Ahnung. Eins war mir aber klar: Um sich da anzustellen muss man echt verrückt sein. Weil der Abend nach der Cocktailbar aber noch nicht zu Ende sein sollte, rief ich noch ein paar Freunde an, die an diesem Abend das Münchener Nachtleben unsicher machten&#8230; </p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/2444756505/postpalast.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2049/2444756505_e88864a505_m.jpg" alt="postpalast" width="240" height="158" border="0" /></a> </p>
<p>So verrückt waren die Leute in der Menschenschlange dann wohl doch nicht. 15 Minuten nach meinem Telefonat fand ich mich selbst in besagter Schlange wieder. Durch geschickt aktive <acronym title="Hinten an der Schlange war schließlich schon voll...">Anstehen</acronym> war ich relativ schnell vorne angekommen und sah mich mit einer Gästeliste konfrontiert, die &#8211; <em>Ohh Wunder</em> &#8211; weder ein &#8220;Janek&#8221; noch ein &#8220;Niefeldt&#8221; enthielt. Mit &#8220;etwas&#8221; weiblicher Unterstützung gelang es dann aber doch noch, mich durch den Ausgang rein zu bekommen (Danke nochmal an den Türsteher&#8230;!). 10,- € gespart &#8211; die wollten investiert werden. Irgendwann hab ich dann auch rausgefunden, wo wir uns befanden. Der Postpalast &#8211; die ehemalige Kantine der Postsammelstelle nebenan &#8211; hatte am Donnerstag zuvor das erste mal die Pforten geöffnet. Für die Location gibt es 8 von 10 Punkten und die Musik bekommt von mir auch nochmal gute 7 Punkte. </p>
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		<title>Am Ende kommen Touristen</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/09/am-ende-kommen-touristen/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 16:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist immer einfacher über die typischen Blockbuster und ähnliche Ausgeburten der Filmindustrie zu schreiben. Der Grund: Die Szenarien sind hyphotetisch und wenn einmal ein aktueller Sachverhalt angesprochen wird, dann meist nur auf eine so realitätsferne Art, dass man sich &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/09/am-ende-kommen-touristen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Es ist immer einfacher über die typischen Blockbuster und ähnliche Ausgeburten der Filmindustrie zu schreiben. Der Grund: Die Szenarien sind hyphotetisch und wenn einmal ein aktueller Sachverhalt angesprochen wird, dann meist nur auf eine so realitätsferne Art, dass man sich nur mit Mühe darauf einlassen kann und es selbst dann nur zu einer Erkenntnis führt, die man auch auf der Rückseite des 27. Januars eines x-beliebigen Abreißkalenders finden könnte.<br />
&#8220;Am Ende kommen Touristen&#8221; erzählt vom Berliner Zivildienstleistenden Sven Lehnert, der, nachdem seine Stelle in Amsterdam bereits vergeben war, als einziger Zivi nach Ausschwitz oder besser gesagt Oświęcim kommt. Was er dort vorfindet ist eine Mischung aus Begegnungsstätte und einer viel zu stark normalisierter Ortschaft.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157600053959279/photo/1312621981' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div> Ein einziger noch lebender Zeitzeuge, Herr Krzeminski, repariert die zurückgebliebenen Koffer der KZ-Insassen und berichtet anreisenden Schul- und Azubiklassen von seinen Erlebnissen. Das offensichtliche Ergebnis dieser Tagesausflüge bei den Besuchern ist eine Mischung aus ignoranter Anteilsnahmslosigkeit und automatisierter Betroffenheitsbekundung. Der Gedanke der Begegnungsstätte wird ad absurdum geführt. Nicht zuletzt, da eine Begegnung zwischen Überlebenden und Schülern bald unmöglich sein wird und vor allem, weil ein halbstündige Erzählung beim besten Willen keine Identifikation mit dem Erzähler aufkommen lassen kann. &#8220;Zeigen Sie ihnen Schindlers Liste. Das beeindruckt sie mehr.&#8221; klingt zwar fatal, Krzeminski trifft den Nagel aber auf den Kopf. Auch die Bewohner rund um Ausschwitz sind lange nach &#8217;45 geboren und haben mit der Geschichte genausoviel zu tun wie die per Reisebus abgelieferten Touristen.<br />
Der Film wirft die Frage auf, wie in Zukunft mit dem Thema umgegangen werden soll/kann. Macht eine Begegnung zwischen instandgehaltenen Ruinen und gesättigten Besuchern Sinn? Ist die Lehre der Geschichte nicht wichtiger als die Geschichte selbst? Sind Parallelenziehungen zwischen dem KZ-Hof, auf dem Gefangene in Abhängigkeit von ihrem weiteren Nutzen entweder zum Tod oder zum Leben verurteilt wurden, und dem Kampf auf dem Arbeitsmarkt in der verwaisten Ortschaft Oświęcim übertrieben oder greift bei einem &#8220;Das ist ja geschmacklos!&#8221; nicht nur die automatische Abwehrhaltung die vor allem eines sagt: &#8220;Ich will mich damit nicht beschäftigen!&#8221;? Welche Bedeutung hat eine solche KZ-Gedenkstätte heutzutage überhaupt noch?<br />
Für mich kann die Frage beantworten. Meiner Meinung nach sollte Geschichte nicht an Orte gefesselt werden sondern in das kollektive Gedächtnis eingehen und dort bewahrt werden. Ob das funktioniert weiß ich nicht. Ich denke aber, dass es auf Dauer eh so laufen muss. Die letzten Zeitzeugen sterben und die Geschichte verblasst. Was übrig bleibt ist die Erinnerung an ein grausames Verbrechen, dass zwar jeder kennt, jedoch keiner nachvollziehen kann. Und irgendwann kennt man Lager wie Ausschwitz wirklich nur noch aus Geschichtsbüchern. Bleibt nur zu hoffen, dass sie nicht komplett vergessen werden.<br />
Den Menschen in Oświęcim dürfte es egal sein. Denn die haben auch andere Probleme. Vielleicht ist das auch der Grund, warum Stanislaw Krzeminski die Koffer repariert und nicht restauriert.<br />
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		<title>Des Pudels Kern&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 19:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wieder gibt es Filme, die sich weit über die Kinoleinwand hinaus in das &#8220;alltägliche&#8221; Leben einbringen. Mein Lieblingsbeispiel dafür ist Werner Beinhard, der wohl genauso viele Formulierungen und Sprüche in den deutschen Wortschatz hat fließen lassen, wie seinerzeit Goethes &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/08/111/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Immer wieder gibt es Filme, die sich weit über die Kinoleinwand hinaus in das &#8220;alltägliche&#8221; Leben einbringen. Mein Lieblingsbeispiel dafür ist Werner Beinhard, der wohl genauso viele Formulierungen und Sprüche in den deutschen Wortschatz hat fließen lassen, wie seinerzeit Goethes Faust. Huch, ein Aufschrei&#8230; Nein! Ich will natürlich nicht beide Werke über einen Kamm scheren. <acronym title="Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.">Andererseits kann ich hier ja schreiben was ich will.</acronym></p>
<p>Während sich der gute Johann Wolfgang eher auf das literarische Medium konzentrieren musste, kann Werner seine markigen Sprüche optisch verstärkt und mit einem deftigen Akzent zum Ausdruck bringen. Wäre mal interessant herrauszufinden, wer mehr geflügelte Worte aufzubieten hat. Aber wer bestimmt, ob ein &#8220;Eckhard hohl ein Pflaster! Ich verblute&#8221; oder ein &#8220;Tut das Not, dass das hier so rumoxidiert?&#8221; es mit einem begrabenen Hund oder dem Kern der Köters (sofern es ein Pudel war) aufnehmen kann? Mit seinem Buch &#8220;Geflügelte Worte&#8221; hatte Georg Büchmann wohl die Definitionshoheit. Aber solange der nicht nach 106 Jahren Verwesung kurzzeitig wieder auferstanden ist, wird er sich den Film niemals gesehen haben.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594329012524/photo/1215566471' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//_.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Ebenfalls unbekannt dürfte ihm das allseits beliebte Internetz sein, in dem einen inzwischen ständig irgendwelche gelben Avatare anlachen. Unter <a href="http://simpsonizeme.com/">simpsonizeme.com</a> können sich alle Willigen ein Foto ihrer Wahl in ein Matt-Groening-Portrait verwandeln und gleichzeitig mit überflüssiger Burger-King-Werbung zuschütten lassen. Nachdem diese Seite praktisch nie zu erreichen war (über 400 Folgen in den letzten 16 Jahren führen zu vielen Fans aka viel Traffic) hab ich das nun auch mal versucht. Ich verzichte jedoch darauf diese Foto auf die nächste Bewerbung zu kleben.<br />
Von der Inflation dieser liebevoll generierten &#8220;Zeichnungen&#8221; mal abgesehen, muss ich beeindruckt feststellen, dass sich hier etwas ähnliches wie bei Werners Faust abzuspielen scheint. Nur, dass diesmal die <a href="http://www.studivz.net">StudiVZ</a> und <a href="http://www.facebook.com/">Facebook</a>-Accounts dieser Welt beeinflusst werden und nicht der normale Sprachgebrauch. Auch wenn ich inzwischen schon öfters jemanden &#8220;Spider-Schwein&#8221; habe Trällern gehört. Wenn man dann noch daran denkt, dass im Grunde jeder das &#8220;D&#8217;oh!&#8221; von Homer kennt, darf man auf den nächsten Meilenstein in der Sprachentwicklung gespannt sein. Die Gretchenfrage ist natürlich, ob das der Sprache gut tun wird oder nicht. </p>
<p>Aber was soll&#8217;s. Ich persönlich fand Bücher wie &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Dativ-ist-dem-Genitiv-sein/dp/3462034480">Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod.</a>&#8221; einfach nur übertrieben und zu bieder. Ich geh jetzt erstmal in den Keller und guck, ob die Russen schon da sind&#8230;</p>
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		<title>Alle Jahre wieder&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Nov 2006 19:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nee, ich werde jetzt nicht anfangen irgendwas &#252;ber Santa Claus zu erz&#228;hlen. Es ist zwar bald Weihnachten aber das geht ja dann doch zu weit. Wie schon in meinem vorangegangenen Post angek&#252;ndigt, haben wir uns mal wieder ein Haus organisiert &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2006/11/alle-jahre-wieder/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Nee, ich werde jetzt nicht anfangen irgendwas &uuml;ber Santa Claus zu erz&auml;hlen. Es ist zwar bald Weihnachten aber das geht ja dann doch zu weit.</p>
<p>Wie schon in meinem vorangegangenen Post angek&uuml;ndigt, haben wir uns mal wieder ein Haus organisiert und dort ein gem&uuml;tliches Wochenende verbracht. Diesmal gings nach <b>Wittenberg</b>. F&uuml;r mich hie&szlig; das: Am Freitag mit dem Flieger von M&uuml;nchen nach Berlin und anschlie&szlig;end mit nem Mietwagen in die Lutherstadt. Am Sonntag gings dann wie ein richtiger Business Kasper zur&uuml;ck nach K&ouml;ln.<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594329012524/photo/307465980' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Schon alles ein bissel abgehoben. Dabei ist so ein Wochenende genau die richtige Gelegenheit um die Seele baumeln zu lassen und die &#8220;guten alten Zeiten&#8221; in Berlin Revue passieren zu lassen. Getreu dem Motto 20 Freunde sollt ihr sein, haben wir uns also ins Wochenende gest&uuml;rzt und dabei sogar noch was &uuml;ber die Schaffensst&auml;tte von Martin Luther erfahren. W&auml;hrend der Freitag naturgem&auml;&szlig; recht kurz ausfiel wurde der Samstag n&auml;mlich sinnvoll genutzt. Genb&uuml;gend Zeit um alle 95 Thesen Luthers durchzulesen hatte ich zwar nicht, aber ich hatte eh den Eindruck, dass sich der gute Junge zum Schluss eh nur noch wiederholt hat (alle Angaben ohne Gew&auml;hr). Merkw&uuml;rdig auch, dass die ber&uuml;hmt ber&uuml;chtigte Kirchenpforte inzwischen in Bronze gegossen wurde und man die heiligen Hallen quasi nur noch durch das Hintert&uuml;rchen betreten kann. Der Zaun davor hat aber vermutlich seinen Sinn. Zu verlockend w&auml;re es wohl These Nummer 96 nach eigenem Gutd&uuml;nken hinzuzuf&uuml;gen.Da ich als &#8230;na, sagen wir mal&#8230; ungebildeter Heide etwas Aufkl&auml;rung ben&ouml;tigte, haben wir uns eine Reisef&uuml;hrerin organisiert die neben der Leistung des allseits bekannten Martin L. vor allem die seiner Frau betonte. Ihren Namen hab ich allerdings wieder vergessen. Tja, die Geschichte wiederholt sich&#8230;<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594329012524/photo/307465824' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Ansonsten pr&auml;sentierte sich Wittenberg als eine hochmoderne Stadt die, umgeben von bl&uuml;henden Landschaften, so einiges zu bieten hat. Was genau? Naja, zum Beispiel konnten wir die Anwesenheit eines mongolischen Marktschreiers genie&szlig;en. Warum dieser nun minutenlang auf einem vollkommen leeren Platz stand und in einem mongolisch-englisch-Mix seinem Frust Luft machte wei&szlig; ich nat&uuml;rlich nicht. Aber irgendwas wird das schon bedeutet haben. Die Wache (oder waren es Soldaten) die vorbei kamen, interessierte das auf jeden Fall nicht so sehr wie das n&auml;chstgelegene Wirtshaus. Eben noch alles wie zur guten alten Zeit ;o)</p>
<p>Der Abend wurde dann traditionsgem&auml;&szlig; mit Grill und Lagerfeuer begangen. Um den sportlichen Aspekt nicht au&szlig;er acht zu lassen traten auf diesem Schlachtfeld der (Macho-)Ehre die Preu&szlig;en, ausgestattet mit allerlei Steak und etwas Gem&uuml;se, gegen die Th&uuml;ringer mit ihren Original Th&uuml;ringer Rostbratw&uuml;rstchen an. Um kein b&ouml;ses blut aufkommen zu lassen werde ich das Ergebnis dieses Wettstreits jedoch nicht preisgeben. Ich bitte um Nachsicht. &Auml;hnlich traditionsgem&auml;&szlig; war dann auch die Zeit zu der es ins Bett ging. Irgendwann gegen 6:00 Uhr rafte es auch die letzten dahin.</p>
<p>Ich selbst hab das ganze auf jeden Fall genossen. Das Wochenende bot einem die Gelegenheit ein paar Leute nach langer Zeit wieder zu sehen und auch einige &uuml;berf&auml;llige Dinge zu kl&auml;ren. Was &uuml;brig bleibt ist die Erkenntnis, dass ein Wochenende viel zu wenig Zeit ist um sich jedem lange genug zu widmen, um die letzten Monate wett zu machen. Aber ein n&auml;chstes Mal wird es bestimmt geben.</p>
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		<title>Good ol&#8217; Munich</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Nov 2006 20:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine letzte Schulung in M&#252;nchen steht auf meiner ToDo-Liste. Was das f&#252;r mich bedeutet ist ja wohl klar. Ich komme mal wieder raus aus K&#246;ln und kann mich dem S&#252;den Deutschlands widmen. Ich hab ja inzwischen beschlossen, dass ich M&#252;nchen &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2006/11/good-ol-munich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Meine letzte Schulung in M&uuml;nchen steht auf meiner ToDo-Liste. Was das f&uuml;r mich bedeutet ist ja wohl klar. Ich komme mal wieder raus aus K&ouml;ln und kann mich dem S&uuml;den Deutschlands widmen. Ich hab ja inzwischen beschlossen, dass ich M&uuml;nchen ganz gut leiden kann. Zum einen ist die Stadt wesentlich gr&uuml;ner als K&ouml;ln und erinnert mich damit auch ein bisschen mehr an Berlin. Zum anderen wohnt in M&uuml;nchen nicht nur mein Ex-Kommilitone und jetziger Kollege <a href="http://blog.manu-und-hoernchen.de">H&ouml;rnchen</a>, sondern auch Doreen. Die scheint zwar immer eine Menge zu tun haben, aber wenn man sich rechtzeitig meldet besteht zumindest eine Chance einen Abend lang nicht allein zu sein.</p>
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594329012524/photo/307465568' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Also traf ich mich am Montag mit meiner Oktoberfest-Bekanntschaft und besuchte zusammen mit ihr und zwei Bekannten das &#8220;<a target="_blank" href="http://www.unterfahrt.de">Unterfahrt</a>&#8220;. Diese Jazz-Bar liegt irgendwo in einem Keller in M&uuml;nchen und konnte an besagtem Abend mit einer&#8230; Oh Wunder!!! &#8230;Jazzband aufwarten. Wer Interesse hat, kann sich den n&auml;chsten Auftrit der Combo am 27.2.2007 anh&ouml;ren. Musikalisch war das ganze recht unterhaltsam und auch genau so lange, dass einen die Jazz-Rhytmen nicht nervten. Trotz alledem kam ich mir zwischendurch vor wie ein Gast auf dem Loveboat, eine Leiche bei Quincy M.E. oder auch wie ein New Yorker Officer im Vorspann zu Kojak. Musikalisch war das auf jeden Fall alles ein Abwasch. Nicht unbedingt schlecht aber auf alle F&auml;lle stark nostalgisch ;o) *Wie sich das anh&ouml;rt.*
<p>Am Mittwoch besuchte ich dann H&ouml;rnchen und konnte seine neue Wohnung begutachten. Ein echtes Kleinod m&ouml;chte man meinen. Ein riesiger Balkon, 3 Zimmer, Vollst&auml;ndig eingerichtete K&uuml;che und eine Miete, die sich gewaschen hat. M&uuml;nchen eben! Schn&auml;ppchen darf man da nicht erwarten. Trotzdem haben wir es dann noch in eine kleine Bar geschafft und den Tag nett ausklingen lassen.</p>
<p>Im Vergleich zu Oktoberfestzeiten war die Woche nat&uuml;rlich eher ruhig. Aber daf&uuml;r hat es meinen Geldbeutel geschont. Davon mal abgesehen wollte ich meine Energiereserven f&uuml;r das kommende Wochenende sch&uuml;tzen. Dieses war n&auml;mlich f&uuml;r eine&#8230; jo, man kann schon sagen: Traditionsfahrt reserviert. Diesmal ging&#8217;s nach Wittenberg. Doch das geh&ouml;rt hier nicht rein.</p>
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		<title>Meeting, Social Club &amp; Zeppelin</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[So, und schon wieder ist ein Wochenende vorbei. Vielleicht schaff ich es ja mal n&#228;chstes Wochenende auszuschlafen. aber ich wage das mal zu bezweifeln. Ich bin ja aber auch zum Arbeiten hier und nicht zum Faulenzen. Das Wochenende war gef&#252;llt &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2005/08/meeting-social-club-zeppelin/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>So, und schon wieder ist ein Wochenende vorbei. Vielleicht schaff ich es ja mal n&auml;chstes Wochenende auszuschlafen. aber ich wage das mal zu bezweifeln. Ich bin ja aber auch zum Arbeiten hier und nicht zum Faulenzen. Das Wochenende war gef&uuml;llt mit Geschichte, Kultur, Subkultur und animalischen Einfl&uuml;ssen. Wie das ganze zusammen passt werde ich wieder einmal versuchen zu erl&auml;utern. Damit ich nicht so durcheinander komme beginnen wir doch einfach mal am Freitag</p>
<p>Den Feierabend nun entg&uuml;ltig vor Augen mache ich mich p&uuml;nktlich um kurz nach 5 aus dem Staub. Das Werksgel&auml;nde sollte ich aber erst 1,5 Stunden sp&auml;ter verlassen, denn nun war erstmal Social-Club angesagt. Der Social-Clup ist eine kleine Bar auf dem Werksgel&auml;nde und einer der Orte, an dem man seine Kollegen (abgesehen vom Fitnessstudio) auch mal privat erleben kann. Dass man sich mal eben so zuf&auml;llig beim bummeln auf der Stra&szlig;e trifft ist schlie&szlig;lich sehr unwahrscheinlich. Nach einem Bier verabschiede ich mich von den S&uuml;dafrikanern, Indern, Amis, Israelis, &Ouml;stereichern und Deutschen und mach mich auf den Weg nach Hause. Heute geht&#8217;s mal fr&uuml;h ins Bett. Schlie&szlig;lich muss ich morgen p&uuml;nktlich in Midrand sein um mich mit meiner Soweto-Tour-Partnerin zu treffen&#8230; Tja, das war die Theorie. Die Praxis sah eher anders aus. &#8220;Hast du Lust heute Abend mit in nen Club in Pretoria zu kommen?&#8221; werd ich von Charl gefragt. &#8220;Naja, ich wei&szlig; nicht. Ich muss morgen fr&uuml;h raus. K&ouml;nnte also nicht so lange bleiben.&#8221; Ist alles kein Problem. Schlie&szlig;lich muss Johann morgen auch fr&uuml;h aufstehen. Dann fahr ich also mit ihm gemeinsam fr&uuml;her nach Hause.</p>
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328068022/photo/269558715' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Der Club hie&szlig; &#8220;Zeppelin&#8221; und lag genau in der City. Ich lie&szlig; mich belehren, dass dieser Club erst seit einiger Zeit in dieser Location zu finden ist. Er war n&auml;mlich so erfolgreich, dass die Betreiber eine gr&ouml;&szlig;ere R&auml;umlichkeit suchen mu&szlig;ten. Da ich leider keine SMS bekommen habe, mit der ich kostenlos reingekommen w&auml;re, mu&szlig;te ich auch tats&auml;chlch die 20 Rand ( 2,50 �) l&ouml;hnen. Die nette Dame in Schwarz hinter der Kasse spricht mich auch gleich an. &#8220;Kommt n&auml;her! Wir bei&szlig;en auch nicht. Wir trinken nur ab und zu ein bisschen Blut.&#8221; OKAY! Lustiger Laden denk ich mir und gehe rein. Zuvor muss ich mich aber nochmal als Gr&uuml;nschnabel outen. Will die Dame doch echt meine Telefonnummer haben, damit ich das n&auml;chste Mal auch eine Freiticket-SMS bekomme. M&ouml;nsch, ich bin doch erst seit zwei Wochen hier. Da muss ich doch nicht meine Handy-Nummer auswendig kennen. Naja, ist ja alles kein Beinbruch und schon st&uuml;rmen wir den Laden. Der erste Eindruck: Ziemlich gro&szlig; und ziemlich dunkel. Die Musik veranlasst einige Leute dazu, ihre L&auml;use aus den langen Haaren sch&uuml;tteln zu wollen. Mit einem weinenden Auge denke ich an die morgige Tour. Da sind doch Nackenschmerzen schon wieder vorprogrammiert. <div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328068022/photo/269500471' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Wir gehen ein paar Meter und treffen auch prompt ein paar Bekannte. Allesamt lustige Leute und dazu noch sehr spendabel. So l&auml;&szlig;t es sich eine der Damen zum Beispiel nicht nehmen eine kleine Runde zu spendieren. 2 cl Brombeerlik&ouml;r (oder so) rinnen die Kehle hinunter. Alles kein Ding. Mit ein bissel Phantasie schmeckte das sogar. Kaum abgesetzt, steht auch schon der n&auml;chste Becher vor mir. Einmal mein Vertrauen erschlichen denke ich nicht weiter dar&uuml;ber nach und setzte an&#8230; B&Auml;&Auml;&Auml;HHHH !!! Das war das mit Abstand (!) schlimmste Ges&ouml;ff, dass ich jemals getrunken habe. Zu viel Alkohol, zu viel Kaffeearoma, zu wenig auf menschliche Geschmackszellen abgestimmt. Bin ich jetzt ein Weichei? Ich schaue mich um und kann mich beruhigt meinem Ekel hingeben. Die anderen winden sich mit schmerzverzerrten Gesichtern. Der W&uuml;rgreflex wird schnell mit einem Schluck Bier hinunter gesp&uuml;lt. Okay Freunde, das war aber wirklich nicht notwendig. Als Ausgleich bekomme ich eine F&uuml;hrung durch den Club. Beim weggehen sehe ich, wie die Barfrau eine Flasche Stroh 80 unter dem Tresen hervor holt. Puh, gerade nochmal rechtzeitig, denk ich mir und st&uuml;rze mich in den hinteren tiefschwarzen Teil der Disco. <div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328068022/photo/269558744' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Der erste Floor erschien mir f&uuml;r eine Metall/ Gothik/ Industrial/ Was- wei&szlig;- ich- wie- man- das- noch- weiter- abstufen- kann- Disco schon etwas zu gro&szlig;. Als ich die Rolltreppe erblicke d&auml;mmert es langsam. Wir befinden uns doch wohl nicht etwa in einem alten Kaufhaus? Die 4 (!) Etagen werden durch 7 Floors gef&uuml;llt, von denen sich einer als der Hauptfloor herausstellt. Um dem Kaufhausmotto treu zu bleiben, besteht sogar die M&ouml;glichkeit sich an einem Shop mit passender Kleidung ein zu decken (Falls man doch mal mit Jacket und wei&szlig;er Krawatte aufgetaucht ist.) Die Beamer werfen Musikvideos an die Wand und die Leute gehen zu Klassikern wie Nirvana genauso ab, wie zu irgendwelchen Bands, die ich nicht kenne. Die Zeit vergeht wie im Flug und irgendwann machen wir uns auf den Weg nach Hause.
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