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	<title>www.janek-niefeldt.de &#187; Weblife</title>
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	<description>Berichte aus aller Welt</description>
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		<title>Pillow Fight 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 01:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was ist passiert, wenn wildfremde Leute bewaffnet aufeinander losgehen und aufeinander einpruegeln was das Zeug haellt? Dann nennt man das wohl Krieg. Was ist passiert, wenn das nicht nur in New York, sondern ueberall auf der Welt passiert? Dann ist das entweder ein Weltkrieg oder der internationale Kissenschlacht-Tag. Wie die meisten Leser wohl mitbekommen haben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist passiert, wenn wildfremde Leute bewaffnet aufeinander losgehen und aufeinander einpruegeln was das Zeug haellt? Dann nennt man das wohl <acronym title="in Deutschland: kriegsaehnlicher Zustand">Krieg</acronym>. Was ist passiert, wenn das nicht nur in New York, sondern ueberall auf der Welt passiert? Dann ist das entweder ein Weltkrieg oder der internationale Kissenschlacht-Tag.</p>
<p>Wie die meisten Leser wohl mitbekommen haben, sind wir alle noch wohl auf. Das kann entweder bedeuten, dass der 3. Weltkrieg nicht mit Atomwaffen sondern vielmehr mit Kopfkissen ausgetragen wurde&#8230; was ja auch nicht schlecht waere&#8230; oder dass Antwort 2 die richtige Loesung ist.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/album/72157623768501554/pillowfight-2010-nyc.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_2699"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2745/4489968097_4964c264d8_m.jpg" alt="IMG_2699" width="240" height="160" /></a> Um Punkt 15:00 Uhr Ortszeit fingen also hier in New York die Leute an, ihre Kissen einem unnatuerlichem Ende entgegen zu schleudern. Wer jetzt glaubt, dass es bestimmt ein lustiger Anblick war, wie sich so ein paar Hansel ihr Bettzeug um die Ohren hauen, macht sich keine Vorstellung ueber das Ausmass, dass dieses Workout annehmen kann. Ich selbst dachte ja auch, dass sowas nach einer viertel Stunde vorbei sein muesste. Fuer Nachschub an Kissen und Kissenschleuderern war aber gesorgt und so hielt das Spektakel bis zum offiziellem Ende um 18:00 Uhr. </p>
<p>Ich als Pazifist hatte natuerlich kein Kissen, dafuer aber eine Kamera mit. <a href="http://www.pillowfightday.com/">Naechstes Jahr</a> wird aber zurueckgehauen und wenn ich mein Kirschkernkissen rausholen muss&#8230; *hehe* <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PSUws73U8zg&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/PSUws73U8zg&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Toronto</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/09/toronto/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 01:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am zweiten Roadmovie-Tag fuhren wir weiter nach Canada rein um uns die Millionenstadt Toronto naeher anzuschauen. Diesmal hatte ich zwar leider kein Wasserbett, aber die Betten im Sheritton Hotel haben ja auch einen ganz guten Ruf. Unser Zimmer im 17 Stock war schnell bezogen und so konnten wir uns schnell auf den Weg in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am zweiten Roadmovie-Tag fuhren wir weiter nach Canada rein um uns die Millionenstadt Toronto naeher anzuschauen. Diesmal hatte ich zwar leider kein Wasserbett, aber die Betten im Sheritton Hotel haben ja auch einen ganz guten Ruf. <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Unser Zimmer im 17 Stock war schnell bezogen und so konnten wir uns schnell auf den Weg in die Stadt machen. </p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3913222772/img_1682.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="IMG_1682"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2653/3913222772_dbfb3aedf9.jpg" alt="IMG_1682" width="333" height="500" /></a> Da Toronto eine Millionenstadt ist, konnten wir uns natuerlich nur einen Teil angucken. Wie das genau aussehen sollte wussten wir natuerlich noch nicht. Die Reiseplanung sah ja im Grunde so aus: „Lass uns nach Canada fahren!“ – „Okay!“ „Nach Toronto!“ – „Okay, gib Toronto ins Navi ein!“ – <i>„Bitte biegen sie links ab.“</i>) Die gut sortierte Touisteninformation des Hotels konnte uns ueber einige moegliche Optionen informieren. Eine Flugshow, ein „Hot &#038; Spicy Food Festival“ und noch einige andere Sachen, die ich bereits vergessen habe.<br />
Wir beschlossen uns einfach einmal einen Rundgang zu goennen, der uns ueber Chinatown auf das hiesige Unigelaende fuehrte. Von wo aus wir uns anschliessend via Toronto-Downtown Richtung Waterfront aufmachten. In Chinatown goennten wir uns erst einmal einen frisch <acronym title=“bzw gewalzten“>gepressten</acronym> Zuckerrohrsaft an den man sich nach einer Weile sogar gewoehnen kann. Ausserdem kamen dabei auch ein paar Erinnerungen an meine Suedafrika-Buggy-Tour inkl. Abstecher ins Zuckerrohrfeld zurueck.<br />
Auf dem beeindruckenden Unigelaende war gerade „Frogs Day“ was nicht etwa etwas mit Kroetenwanderung zu tun hat sondern der erste Tag der angehenden Studenten auf dem Unigelaende ist. Das bedeutet im Klartext, dass sich mehrere Grueppchen quer ueber den Capus jagen und sich mit allerlei Spiel und Spass naeher kennen zu lernen. Ich muss ja zugeben, dass ich da schon nochmal gerne studieren wuerde. So ein Campusleben hat bestimmt auch was fuer sich.</p>
<p>Der Weg nach Downtown hat einem gezeigt, dass man sich doch noch auf dem Amerikanischen Kontinent befindet. Zwar wirkt Toronto wesentlich ausgeglichener als die US-amerikanischen Staedte die ich bisher kennen geernt habe, aber spaetestens hier wurde man wieder von einer Flut von Werbebannern und Shopping-Moeglichkeiten erschlagen. Trotzdem gab es auch hier schoene Flecken. Einer kurzer Besuch im hiesigen Starbucks (der Chai Latte schmeckt ja Gott sei dank ueberall gleich) und wir befanden uns auf einem Kriegsschiff, dass offenbar zu Werbezwecken angelegt hatte. Also vorbei an der Blaskapelle und rauf auf das gute Stueck. Nun sehen Kriegsschiffe ja im Grunde alle gleich aus. Besonders gewagte Farbkombinationen kann man nicht erwarten. Dennoch scheint es in Canada etwas entspannter zur Sache zu gehen. Wozu muss auf dem Deck neben den Harpoon Raketen denn sonst ein BBQ-Grill vertaut sein. Also alles eine grosse Party… :/<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3913219136/img_1672.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1672"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2471/3913219136_88c0e1fafe_m.jpg" alt="IMG_1672" width="240" height="160" /></a> Den Rekrutierungsversuchen am Ende des Rundgangs konnten wir noch gerade so entgehen indem wir uns als Europaeer auswiesen. Als US-Amerikaner waere es aber anscheinend kein Problem gewesen. Sehr merkwuerdig.<br />
Inzwischen waren wir auch nicht mehr allein, denn wie der Zufall so will trafen wir einen Arbeitskollegen auf der Bruecke, der an diesem Wochenende ebenfalls gen Norden gefahren war. </p>
<p>Zu dritt gings nun auf die Suche nach etwas Essbaren. Das Hot &#038; Spicy Food Festival war leider total ueberfuellt und bestand im Grunde auch nur aus einzelnen Buden, die ihren Besuchern Tabasco-Sosse und Chillischoten in den Rachen warfen. Letztendlich haben wir uns also ein Steakhaus gesucht. War auch gut… Die Flugshow war derweil immer noch im vollen Gange und diverse Jets drehten ihre Runden ueber der Stadt.</p>
<p>Nach ein paar weiteren Kilometern (ja, in Canada gilt das metrische System) durch Torontos Innenstadt wurde es langsam dunkel und wir machten uns auf den Weg in das weltberuehmte Wahrzeichen der Stadt. Ich muss allerdings zugeben, dass ich es garnicht kannte. Ziemlich peinlich, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um den Canadian National Tower handelt, der ja bis Mitte 2009 immerhin der groesste Fernsehturm der Welt war (553 Meter). Der inzwischen groesste Fernsehturm steht in Guangzhou, was ja &#8211; wie wir alle wissen &#8211; in China liegt. Allerdings ist dieser 610 Meter hohe Turm noch nicht eroeffnet und zaehlt somit also nicht wirklich.<br />
Die nicht ganz guenstigen Karten haetten wir uns sparen koennen, da wir 5 Minuten spaeter 4 noch nicht entwertete Karten fanden. Sei’s drum! Um das Anstellen kamen wir trotzdem nicht herum. Nach ca. einer Stunde Wartezeit (inzwischen war es draussen schon Nacht) kamen wir oben an und wurden mit einem wahren Lichtermeer belohnt. Jetzt wurde auch klar, wo sich die ganzen Millionen Einwohner versteckt halten. Diese Stadt ist doch ziemlich gross. Genug Platz also um noch die ein oder andere Bar bzw. Club zu finden um den Abend zu begehen. Also schnell auf&#8230;! Nur leichter gesagt als getan. Vorher kam naemlich noch eine gehoerige Wartezeit am Fahrstuhl auf uns zu. Nach 1,5 Stunde schaften wir es dann doch. Schnell noch 2 von unseren 4 Gratis-Karten an zwei ebenso ueberraschte wie misstrauische Touris verkauft, schnell noch ins Hotel und dann auf&#8230;<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3961298010/img_1723.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="IMG_1723"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2589/3961298010_98ec559ab4.jpg" alt="IMG_1723" width="500" height="333" /></a><br />
Um es kurz zu machen: Wenn ihr mal in Toronto seit, dann fragt am besten einfach irgend jemanden auf der Strasse. Wenn ihr Glueck habt, dann bringt euch derjenige sogar bis vor die Tuer. Genauso war es zumindest bei uns und wir verbrachten einen lustigen Abend mit guter Musik und Getraenken (auch wenn man dem Barkeeper erstmal erklaeren musste, was ein Cuba Libre ist).</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3961299896/img_1753.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1753"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3422/3961299896_089b4da89d_m.jpg" alt="IMG_1753" width="160" height="240" /></a> Da der Laden schon um 1:00 Uhr zu machte &#8211; was wohl ueberall so ist &#8211; war es auch lustig anzusehen, wie die Stimmung gegen Ende immer mehr Richtung &#8220;<acronym title="Wenn ihr wisst was ich meine... ;o)">Okay, was mach ich heute Nacht sonst noch so und mit wem?</acronym>&#8221; ging. Wir haben uns dann auf jeden Fall zurueck ins Hotel gemacht und platzten somit direkt in ein &#8220;Indian Business Community&#8221;-Treffen. Ueberall Geschaeftsleute aus ganz Nordamerika. Letztendlich sind wir noch kurz ins Gespraech mit einer Aerztin gekommen und haben einiges ueber das Versicherungssystem Canadas erfahren. Man lernt nie aus. Den Fahrstuhl nach oben teilte ich mir dann mit einem 5er-Gespann betrunkerner aber sehr offenherziger Inder, die offenbar noch weitere Plaene fuer diesen Abend hatten&#8230; So funktioniert das also in so einer Business-Community. Sehr interessant&#8230;! <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein extra Schmankerl fuer mich persoenlich war die Tatsache, dass der Blick aus dem Hotelzimmer auf ein Gebaeude ging, das mir irgendwie bekannt vorkam. Nach einigem Ueberlegen, wurde mir dann auch klar woher. In diesem Gebaeude fand ein Projekt namens &#8220;Blinkenlights&#8221; statt. Ein aehnliches Projekt fand bereits am 11. September 2001 am &#8220;Haus des Lehrers&#8221; in Berlin statt. <a href="http://www.blinkenlights.net/stereoscope">http://www.blinkenlights.net/</az</a></p>
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		<title>Bundestagswahl 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 12:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe eine Weile überlegt, ob es eine gute Idee ist, einen Beitrag zur Bundestagswahl 2009 zu schreiben. Nach einigen Gesprächen mit Freunden und Verwandten bin ich jedoch zu der Überzeugung gelangt, dass es auf jeden Fall nicht schaden kann. In eben diesen Gesprächen ist mir nämlich bewusst geworden, dass sich bestimmte Themen, die für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe eine Weile überlegt, ob es eine gute Idee ist, einen Beitrag zur Bundestagswahl 2009 zu schreiben. Nach einigen Gesprächen mit Freunden und Verwandten bin ich jedoch zu der Überzeugung gelangt, dass es auf jeden Fall nicht schaden kann.</p>
<p>In eben diesen Gesprächen ist mir nämlich bewusst geworden, dass sich bestimmte Themen, die für mich als IT&#8217;ler offen auf der Hand liegen, für Außenstehende anscheinend überhaupt nicht präsent sind. Auch auf die Gefahr hin, in eine bestimmte Schublade gesteckt zu werden, möchte ich also darauf eingehen, was mich derzeit hochgradig beunruhigt.</p>
<p>Ich denke man kann behaupten, dass der Computer und speziell das Internet bereits für viele Menschen einen festen Platz im täglichen Leben einnimmt. Angefangen bei Themen wie E-Mail und der alltäglichen Google-Suche bis hin zu Online-Banking, Instant Messaging oder Social Networks stellt der PC somit einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau und zur Pflege von sozialen Kontakten sowie zur Weiterbildung dar. </p>
<p>Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass der ungehinderte Zugang zum Internet dazu beigetragen hat, das Maß an persönlicher Freiheit zu erhöhen. Wir können heute ohne größere Anstrengung in Kontakt mit Freunden bleiben, Treffen organisieren, Ratschläge und Meinungen austauschen, uns aus einer Vielzahl von Informationsquellen bedienen und die unterschiedlichsten Medien je nach belieben nutzen.</p>
<p>Obwohl nicht jeder das volle Potential des Internet nutzt, dürfte jedem klar sein, dass ein unregulierter und unzensierter Datenaustausch ein wesentlicher Grundpfeiler einer modernen Demokratie ist, der hier in Deutschland lange hart erkämpft wurde. Beispiele wie etwa die Wahlen im Iran oder die Internetzensur in China oder <acronym title="Burma">Myanmar</acronym>  zeigen deutlich, wie wichtig der uneingeschränkte Meinungsaustausch und der Schutz der Privatsphäre ist. Selbst in Deutschland muss man keine 20 Jahre zurück gehen um zu sehen wohin eine Überwachung führen kann.</p>
<p>Umso merkwürdiger finde ich es, dass die Beschlüsse der letzten Monaten ohne eine entsprechende Resonanz in den öffentlichen Medien und der öffentlichen Diskussion (d.h. vor allem außerhalb des Internets) hingenommen wurde.</p>
<p>Angefangen bei Beschlüssen zur Voratsdatenspeicherung die nun durch das Bundesverfassungsgericht auf das gemäß Grundgesetz maximal (!) tragbare Maß zurechtgeschnitten werden muss bis hin zu den neuesten Beschlüssen aus dem Familienministerium: Der Zensur des Internet.</p>
<p>Nur um das Ausmaß noch einmal aufzuzeigen: Mit der Begründung der Terrorgefahr wurde letztes Jahr ein Vorhalten der Verbindungsdaten eines jeden Bürgers beschlossen. Das bedeutet, dass es nun möglich ist, nachzuvollziehen, wem ich wann eine E-Mail zugeschickt habe, welche Websites ich besucht habe, wann ich von wo mit wem telefoniert habe und und und&#8230;</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SGD2q2vewzQ&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/SGD2q2vewzQ&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Der wohl unglaublichste und von Seiten des Grundgesetzes nicht minder fragwürdigere Coup ist aber wohl das Thema Internetzensur. Da das Thema Terrorismus anscheinend nicht mehr besonders tragfähig ist, wurde nun nämlich das Thema &#8220;dokumentierter Missbrauch Minderjähriger&#8221; (oder &#8220;<a href="http://wikileaks.org/wiki/Einblicke_in_die_Kinderpornoszene">Kinderpornografie</a>&#8221; wie es <a href="http://scusiblog.org/?p=1091">fälschlicherweise aber medienwirksamer genannt wird</a>) genutzt, um eine Zensurinfrastruktur einzurichten. Die vorgebrachten Argumente dafür entbehren jedoch selbst laut Aussage der Bundesregierung <a href="http://blog.odem.org/2009/06/bundesregierung-keine-kenntnis.html">jeglicher Grundlage</a>.<br />
Tückisch ist der Aufhänger jedoch vor allem, weil es an diesem Punkt schwierig ist, eine objektive Diskussion zu führen. Zu schnell wird behauptet, das es in dieser Frage nur 2 Alternativen gibt: &#8220;Entweder du bist für Zensur und gegen Kinderporno oder du bist gegen Zensur und für Kinderporno.&#8221; Hier wird auch immer wieder gerne der Begriff des &#8220;Internets als rechtsfreien Raum&#8221; bemüht.<br />
Dass es auch Alternativen zu dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1NNG5I6DBm0">leicht zu umgehenden STOPP-Schild</a> gibt, wird dabei konsequent ignoriert. Schlimmer noch: Ein Dialog in dem evtl. auch ein konstruktiver Kompromiss gefunden werden könnte, findet überhaupt nicht statt. Entgegen aller Expertenempfehlungen von Seiten der IT und Betroffenenvereinigungen wurde der entsprechende Beschluss pünktlich vor Beginn der Sommerpause durch das Parlament gepeitscht. </p>
<p>Selbstredend, dass ich bei dem Thema bereits andere Interessengruppen angemeldet haben. Tauschbörsen, Glücksspiele, <a href="http://www.heise.de/newsticker/CDU-Politiker-prueft-Websperren-fuer-Gewaltspiele-ernsthaft--/meldung/140763">Killerspiele </a>die unsere Kinder zu Amokläufern verwandeln&#8230; All das könnte&#8230; NEIN muss doch eigentlich gleich mit auf den Index&#8230; Es wäre doch sogar unverantwortlich, wenn man es nicht täte!</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QLNn7MJnzoM&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/QLNn7MJnzoM&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Nun wird nicht jeder die Brisanz der Situation erkannt haben. Deshalb meine Antworten auf die wohl üblichsten Ausreden, die einem dazu bewegen, es sich wie der Frosch im sich langsam erwärmenden Wasser gemütlich zu machen.</p>
<p><strong>1. Mir doch egal! Ich habe nichts zu verbergen.</strong><br />
Was tust du, wenn jemand beim Zeitung lesen hinter dir steht und dich beobachtet? Innerhalb kürzester Zeit würdest du ihm sagen, dass er verschwinden soll, da du dich in deiner Privatsphäre eingeschränkt fühlst. Warum ist das beim Staat anders? Weil du es da nicht persönlich mitbekommst? Was tust du, wenn du nach Hause kommst und dein Vermieter sich gerade anguckt, welche Internetseiten du besucht hast oder wem du was schreibst? Warum sollte eine Regierung etwas dürfen, was du einer Privatperson nicht erlauben würdest? (schließlich sollte der Staat doch dich repräsentieren)</p>
<p><strong>2. Ich bin ja nicht betroffen.</strong><br />
Natürlich werden deine Daten erfasst! Dass du nun keine Terrorist, Kinderschänder oder ein Nutzer von gebrandmarkten Online-Tauschbörsen bist und dich auch nicht in diesen Kreisen bewegst, heißt ja noch lange nicht, dass du nicht trotzdem ins Fadenkreuz geraten kannst. Vielleicht hat ein Bekannter von dir einmal Kontakt mit jemandem aus diesem Umfeld gehabt. Wie oft ist in diesem Beitrag das Wort &#8220;Terrorist&#8221; oder &#8220;Kinderpornografie&#8221; gefallen? Warum sollte also nicht der Besuch auf dieser Seite dazu führen, dass du einmal genauer unter die Lupe genommen wirst?</p>
<p><strong>3. Ich habe ja nichts getan.</strong><br />
Ist das denn wirklich noch von Belang? Wenn erst einmal eine Hausdurchsuchung stattgefunden hat, weil dir jemand einen <a href="http://bit.ly/4LjZ1">Link</a> geschickt hat, bist du in Erklärungsnot. Deinen Freunden und Kollegen zu erklären, dass du derzeit leider keine E-Mails von Zuhause aus verschicken kannst, weil dein Rechner mitgenommen wurde, dürfte da noch das kleinere Problem sein. Die Reaktion der Anderen, die daraufhin lieber auf näheren Kontakt verzichten (&#8220;Man weiß ja nie!&#8221;), dürften wohl bedeutend schwieriger zu meistern sein.<br />
Bis sich die Situation dann aufgeklärt hat, kann eine Menge Zeit ins Land ziehen&#8230; </p>
<p><strong>4. Es gibt nun wirklich wichtigere Themen.</strong><br />
Es mag sein, dass es für viele Leute derzeit wichtigere Themen gibt. Wenn ich gerade einen Job suche, habe ich sicherlich andere Themen im Kopf und werde am 27. September 2009 lieber die Partei wählen, die mir die schönste Vollbeschäftigung verspricht. Solltest du jedoch frei von derartigen Themen entscheiden können, so würde ich vorschlagen auch Themen wie die Wahrung des Grundgesetzes und somit auch die infomationelle Selbstbestimmung zu berücksichtigen.</p>
<p>Offenbar gibt es im Bundestag derzeit aber anscheinend keine Fraktion, die sich aktiv um das Thema Grundrechte kümmert. Eine Alternative dazu könnte die Piratenpartei sein. Nachdem diese dank Schweden bereits in das <a href="http://www.zeit.de/piratenpartei-eu-einzug">EU-Parlament eingezogen ist</a>, wäre es meiner Meinung nach an der Zeit, sich auch hierzulande ernsthaft mit dieser Partei auseinander zu setzen&#8230; und 5% wären ein sehr guter Anfang.</p>
<p>&#8230;oder wie Ulrich Wickert sagt&#8230;</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1bNUtsTf3Yo&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/1bNUtsTf3Yo&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Für weiterführende Informationen kann ich die folgenden Links und Podcasts wärmstens empfehlen:</p>
<ul>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula">Die 13 Lügen der Zensursula</a></li>
<li><a href="http://chaosradio.ccc.de/cre135.html">Mut zur Freiheit</a><a href="http://chaosradio.ccc.de/archive/chaosradio_express_135.mp3">Mut zur Freiheit</a></li>
<li><a href="http://chaosradio.ccc.de/cre124.html">Über &#8220;KiPo&#8221; als politische Keule und die Selbstfindung der Netzgemeinde in Deutschland </a><a href="http://chaosradio.ccc.de/archive/chaosradio_express_124.mp3">KiPo</a></li>
<li><a href="http://chaosradio.ccc.de/cre129.html">Globales Dorf &#8211; Rechtsfreier Raum? </a><br />
<a href="http://chaosradio.ccc.de/archive/chaosradio_express_129.mp3">Globales Dorf</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QswY8WHJlYk">Internetzensur ist kontraproduktiv</a></li>
<li><a href="http://bit.ly/4LjZ1">nicht klicken</a></li>
<li><a href="https://www.piratenpartei.de/navigation/politik/unsere-ziele">Ziele der Piratenpartei</a></li>
</ul>
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		<title>Apfelernte</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 20:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, nun ist es raus, das nächste Release der iPhone-Firmware. Den Wurm im Apfel will ich zwar immer noch nicht beschreien, aber ganz ehrlich: Ich hätte ja ein bissel mehr erwartet. Die paar Neuerungen sind zwar ganz nett, aber war ich etwa der einzige dem die Unzulänglichkeiten aufgefallen sind. Okay, falls in nächster Zeit mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, nun ist es raus, das nächste Release der iPhone-Firmware. Den Wurm im Apfel will ich zwar immer noch nicht beschreien, aber ganz ehrlich: Ich hätte ja ein bissel mehr erwartet. Die paar Neuerungen sind zwar ganz nett, aber war ich etwa der einzige dem die Unzulänglichkeiten aufgefallen sind. Okay, falls in nächster Zeit mal wieder ein Silvester ansteht, kann ich nun auch endlich SMSen an mehrere Leute gleichzeitig schicken. Einen Postausgang gibt es aber immer noch nicht. Stattdessen kann ich nun meine Links im Hauptmenü speichern und dort alle Elemente frei anordnen, wobei alle Symbole so lustig vibrieren. </p>
<p><a href="http://farm3.static.flickr.com/2134/2200450774_2cf802ec15.jpg" class="tt-flickr" rel="lightbox[post]"><img src="http://static.flickr.com/2134/2200450774_2cf802ec15_m.jpg" alt="" width="176" height="240" border="0" /></a>Sieht ja nicht schlecht aus. Wenn ich jetzt auch noch Programme installieren kann, bringt mir dieses Gimmick zwecks Programmverknüpfung evtl. sogar noch was. Aber die Veröffentlichung eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Software_Development_Kit">SDK</a> wird wohl noch auf sich warten lassen. Es gibt ja schließlich die zahlreichen Webapps&#8230;<br />
Haha&#8230; Der war gut. Prinzipiell bin ich ja auch der Meinung, dass sich in Zukunft alles im Netz abspielt. Aber was passiert, wenn ich keinen Empfang habe? Dann steh ich genauso blöd da wie beim SMS schreiben. Denn für einen Postausgang hat die Entwicklungszeit offensichtlich wieder nicht gereicht.</p>
<p>Zumindest die Lokalisierung der eigenen Position via Funknetz ist ganz gut gelungen. In puncto Genauigkeit kann man zwar immer noch nicht mit GPS mithalten, aber eine kleine Hilfe ist es allemal.<br />
Ich werd mich also trotzdem daran machen mein iPhone zu knacken. Macht ja auch mehr Spaß.<br />
In der Zwischenzeit kann sich Steve meine Wunschliste durchlesen:</p>
<ol>
<li>einen SMS-Postausgang</li>
<li>einen SMS-Buchstabenzähler oder ne SMS-Flatrate</li>
<li>eine Kopieren/Ausschneiden/Einfügen-Funktion</li>
<li>eine bessere Kompatibilität mit <acronym title="Serial ATA">SATA</acronym>-Festplatten, damit meine Bilder vom Rechner nicht mehr so ramponiert auf dem iPhone ankommen</li>
<li>eine Synchronisation der &#8220;recently played&#8221;-Liste via iTunes damit mein LastFM-Account wieder mal gefüllt wird</li>
<li>die Option, Kalendereinträge auf der Startseite darstellen zu lassen</li>
<li>Kompatibilität mit iPod-Kopfhörern, in denen ein Radio mit eingebaut ist (Der iName fällt mir gerade nicht ein.)</li>
</ol>
<p>So, das wären die Punkte, die mir einfallen würden. Das besagte SDK muss ich vermutlich nicht noch einmal erwähnen. Also Steve: Sieh zu!<br />
Geschwindigkeit ist keine Hexerei!</p>
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		<title>Apfelmus</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 23:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was gibt es aktuelles zu berichten? Die Feiertage scheinen inzwischen schon wieder eine halbe Ewigkeit her zu sein und mein letzter Beitrag war vom &#8230;Oh, Gott&#8230;! Inzwischen hab ich mir nicht nur einen Tagesausflug in die Alpen zum Snowboard fahren geleistet, sondern auch ein neues Telefon. Und was für ein Yuppie wäre ich, wenn es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was gibt es aktuelles zu berichten? Die Feiertage scheinen inzwischen schon wieder eine halbe Ewigkeit her zu sein und mein letzter Beitrag war vom &#8230;Oh, Gott&#8230;!<br />
Inzwischen hab ich mir nicht nur einen Tagesausflug in die Alpen zum Snowboard fahren geleistet, sondern auch ein neues Telefon. Und was für ein Yuppie wäre ich, wenn es nicht auch gleich das Apfel-Telefon gewesen wäre. Für diejenigen, die nicht wissen ob das Teil wirklich zu gebrauchen ist: Hier meine Beurteilung nach einem Monat.</p>
<p>Ich besitze keinen iMac. Das liegt nicht etwa daran, dass Macs ausschließlich für selbständige Grafikdesigner in schwarzen Rollkragenpullovern geeignet ist. Vermutlich hat es ganz profane finanzielle Gründe.</p>
<p>Das iPhone ist natürlich schon eine Augenweide. Ob auch was dahinter steckt wollte/mußte ich dann alleine rausfinden. Im Internet tobt schießlich ein <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=-5667249767017202505&#038;hl=de">Dschihad</a> zwischen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Jkrn6ecxthM">Windows und MacOSianern</a>, dem auch das 135 Gramm schwere Designerstück zum Opfer gefallen ist. </p>
<ul>
<li>Die einen können/wollen sich das Gerät nicht leisten, werden jedoch durch die Werbung so maltretiert, dass die Augen zu leuchten anfangen sobald sie eins sehen. Leisten werden sie es sich jedoch nie. Stattdessen wird gewettert: &#8220;Mein Telefon kann das auch!&#8221; &#8211; &#8220;Wenn ich nen Internetzugang haben will, hab ich den doch Zuhause?!&#8221; &#8211; &#8220;Das Teil ist mir zu prollig!&#8221;</li>
<li>Spezies 2 gehen ohne ihr iBook nicht mehr aus dem iHaus und kriegen einen iAnfall wenn man etwas gegen ein iProdukt oder gar den Göttergesandten Steve Jobs selbst sagt.</li>
<li>Spezies 3 ist dann ein Werbeopfer, dass sich die &#8220;paar&#8221; Hundert Euro zu Weihnachten geleistet hat.</li>
</ul>
<p>Der letzten Kategorie gehöre ich wohl an. Geprägt durch die Werbung will ich trotzdem versuchen etwas kritisch zu sein. Denn tatsächlich hat auch das iPhone Schwachstellen. Die wohl gravierenste ist der fehlende Postausgangs- oder Entwurfs-Ordner für SMS. Aus irgend einem Grund scheint es in Kalifornien keine U-Bahnen oder Partykeller zu geben.<br />
Wie sonst ist es zu erklären, dass die Möglichkeit eines verzögerten Abschickens vergessen wurde. Und nebenbei: Warum kann ich nicht eine SMS gleichzeitig an mehrere Kontakte schicken? So wurden mir nun ettliche Freundschaften aufgekündigt, weil ich mich zu Silvester nicht gemeldet habe. Danke Steve! <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p><a href="http://farm3.static.flickr.com/2176/2181020739_d1248e7b04.jpg" class="tt-flickr" rel="lightbox[post]"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2176/2181020739_d1248e7b04_m.jpg" alt="" width="240" height="180" border="0" /></a> Keine MMS &#8211; Nicht wirklich ein Nachteil. Habe in meinem ganzen Leben noch kein Multimedia-Nachricht verschickt. Wofür gibt&#8217;s denn schließlich i&#8230; ähh eMails? Genau die lassen sich ja nun ohne Probleme empfangen und verschicken. </p>
<p>Wenn nun noch die Entwicklungsumgebung freigegeben wird und sich jemand findet, der einem das Öffnen von Änhängen ermöglicht&#8230; ja, dann wird endlich alles gut.</p>
<p>Ich bin mal gespannt, was mit den zukünftigen Releases nachgesteuert wird. Alle Probleme oder Unzulänglichkeiten, die mir bisher aufgefallen sind, sind auf die Software zurückzuführen. Und die kann man ja bekanntlich korrigieren. Bleibt nur zu hoffen, dass sich in Zukunft auch ein paar Entwickler finden, die ein Herz für Windows- Anwender haben. Bisher gleicht die AddOn-Landschaft nämlich eher dem geteilten Deutschland: Auf der einen Seite die Mac-Besitzer, die sich alle nur erdenklichen Erweiterungen auf ihre Apfeltasche laden.<br />
Auf der anderen Seite: ICH. Ich sehe im Apple-West-Fernsehen all die tollen Sachen von denen ich &#8211; auch wenn ich sie noch nie genutzt habe &#8211; ganz genau, dass ich sie unbedingt brauche.<br />
Das nächste Westpaket wird also hoffentlich Ende des Monats ankommen, wenn ein neues Release auf den den Markt geworfen wird. Gemunkelt wird von einer sinnigen SMS Anwendung bis hin zu einer Triangulationssoftware damit die Smartphonebesitzer mit eingebauten GPS-Empfänger endlich kein Argument mehr haben, das den iPhone- Besitzer aussehen lässt als wäre er einer von Spezies 1. </p>
<p>&#8220;Ich brauche garkein GPS&#8221; ist nämlich mehr als unglaubwürdig. Kauft ein iPhone und braucht ein bestimmtes technisches Gadget nicht? &#8211; Na klar! &#8211; Und der Papst ist schwanger&#8230;!</p>
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		<title>Ein Knüller jagt den nächsten&#8230;</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/10/ein-knuller-jagt-den-nachsten/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 22:39:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hach nee, SSchäuble &#038; Co sind ja mal wieder richtig fleißig unterwegs. Grund genug für mich eine neue Kategorie zu erstellen in die ab nun alle Links, Anmerkungen und Informationen rund um das Thema informationelle Selbstbestimmung usw. hinein kommen. Als guten Start hätte ich den folgenden Artikel anzubieten: Schäuble will gefährliche Internetseiten sperren Ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hach nee, SSchäuble &#038; Co sind ja mal wieder richtig fleißig unterwegs. Grund genug für mich eine neue Kategorie zu erstellen in die ab nun alle Links, Anmerkungen und Informationen rund um das Thema informationelle Selbstbestimmung usw. hinein kommen.</p>
<p>Als guten Start hätte ich den folgenden Artikel anzubieten:</p>
<ul>
<li><a href="http://afp.google.com/article/ALeqM5hU20cGkuLhQhD0kRED8OjVywwlSA">Schäuble will gefährliche Internetseiten sperren</a></li>
</ul>
<p>Ist das nicht drollig: &#8216;&#8230;die Sicherheitsbehörden müssten im Wettrennen mit den Terroristen zumindest eine &#8220;klare rechtliche Basis&#8221; haben&#8230;&#8217; Erstmal die rechtliche Basis schaffen. (Wir wollens ja eigentlich auch garnicht benutzen.) Aber wenn wir&#8217;s dann doch mal machen &#8220;müssen&#8221;, kann zumindest keiner sagen, wir machen was illegales. Fast noch besser finde ich jedoch das Statement &#8220;Wenn es technische Möglichkeiten gibt, muss man die nutzen.&#8221;&#8230; Ist es nicht toll, dass technisch inzwischen fast alles möglich ist? Aber er hat schon recht. Wenn es die technischen Möglichkeiten gibt, muss man se auch nutzen. Und wenn die Nutzung gegen geltendes Recht verstößt, muss man die Gesetze eben ändern (<a href="http://www.handelsblatt.com/news/_pv/_p/200050/_t/ft/_b/1324972/default.aspx/index.html">1</a>, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,486248,00.html">2</a>).</p>
<p>Was gefährliche Inhalte sind kann ja sicher genauso erschöpfend erklärt und schlussendlich adaptiert werden, die der Terminus &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Terror">Terror</a>ist&#8221; aka Staatsfeind aka Aufwiegler aka Ungläubiger aka&#8230; upps&#8230; Hallo Mutti! Doch zurück zum Thema: Teile des Internets sperren!?! Geniale Idee: <acronym title="Von Birma lernen heißt Siegen lernen!"><a href="http://www.pcwelt.de/start/dsl_voip/dsl/news/95313/">Unterseekabel reißen doch eh ständig.</a></acronym>.</p>
<p>Da passt vielleicht auch ein Zitat von Otto Schilly rein, das ich gestern im philosophischen Quartett aufgeschnappt habe: &#8220;Seit Jahren müssen die Telekommunikationsanbieter Verbindungsdaten Vorrätig halten. Und nur weil man die Dauer nun von 3 auf 6 Monate anheben will schlagen plötzlich alle Alarm. Das ist doch Unsinn.&#8221; Hm, da scheint der gute Mann ja sogar recht zu haben. Ist also alles vollkommen legal. Ich höre schon die Stimmen: &#8220;Seit Jahren schützen wir unsere Gesellschaft vor terroristischen Inhalten aus dem Internet. Und nur weil wir den <a href="http://www.google.de">größten Zugangspunkt zu terroristischen, staatsfeindlichen und kriminellen Internetseiten</a> gesperrt haben, schlagen plötzlich alle Alarm. Das ist doch Unsinn.&#8221; Davon einmal ganz abgesehen scheint den Herren Politiker nicht ganz klar zu sein, was man mit Vorratsdatenspeicherung so alles machen kann. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Data_mining">Data Mining</a> ist das Zauberwort&#8230; ach was red ich denn, sie wissen es ja doch. Zumindest wird schon fleißig an einem entsprechendem Pflichtenheft gearbeitet. Der zweite Link des Tages:</p>
<ul>
<li><a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/223854/">Der Weg zum Geheimdienststaat</a></li>
</ul>
<p>Und weil ich gerade guter Stimmung bin gibt&#8217;s auch noch Teil 1 von 1984.<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/J7Kznmrc3o4"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/J7Kznmrc3o4" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<img src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=116&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Sicherheit und Zucht und Ordnung, für das &#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Sep 2007 00:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tja, da hat sich die Polizei wohl mal wieder selbst übertroffen. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass ich übermäßige Symphatie mit irgendeiner extremen politischen Gruppierung hätte. Aber bei einer Demo gegen den Überwachungsstaat alle Demonstranten zu filmen und Teile der Demo unter fadenscheinigen Begründungen abzuspalten finde ich doch Recht fragwürdig. Wer nicht getan hat, muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, da hat sich die Polizei wohl mal wieder selbst übertroffen. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass ich übermäßige Symphatie mit irgendeiner extremen politischen Gruppierung hätte. Aber bei einer Demo gegen den Überwachungsstaat alle Demonstranten zu filmen und Teile der Demo unter fadenscheinigen Begründungen abzuspalten finde ich doch Recht fragwürdig. Wer nicht getan hat, muss wohl doch was befürchten&#8230;</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/96388">Polizeizugriffe bei Demo gegen den Überwachungsstaat</a></li>
</ul>
<p>&#8230;unglaublich: Nach einigem Suchen bin ich doch tatsächlich auf eine Erwähnung der Demo in der Presse gestoßen. (<a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/berlin_aid_133680.html">www.focus.de</a>) Leider muss man schon gezielt suchen um sowas zu finden. Schon interessant wie weit das verschriebene öffentliche Interesse geht. Ich dachte sowas kennt man nur aus Russland&#8230;</p>
<img src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=115&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wollt ihr die totale Überwachung?!?&#8221;</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/09/wollt-ihr-die-totale-uberwachung/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 12:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
				<category><![CDATA[1984]]></category>
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		<description><![CDATA[Wieder mal einer dieser Tage der vollgepackt mit Terminen ist. Heute am 22. September findet in Berlin irgendeine Demo statt. Ein Kumpel von mir meinte, dass wir da mal hingehen sollten. Um irgendwas mit Terrorismusgefahr soll es gehen. Na da kann man ja ruhig mal vorbei schauen. Und wenn es nur darum geht zu sagen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder mal einer dieser Tage der vollgepackt mit Terminen ist. Heute am 22. September findet in Berlin irgendeine Demo statt. Ein Kumpel von mir meinte, dass wir da mal hingehen sollten. Um irgendwas mit Terrorismusgefahr soll es gehen. Na da kann man ja ruhig mal vorbei schauen. Und wenn es nur darum geht zu sagen, dass man dabei war. Der Junge ist sowieso politisch recht aktiv. Manch einer würde sagen, dass er in der linksextremen Szene aktiv ist. Aber das ist schon lange her. Obwohl es schon komisch war, dass er vor dem letzten G8-Gipfel vorsorglich in Haft genommen wurde, weil ja schon klar war, dass er das Demonstrationsverbot brechen würde. Aber das war ja auch eine Ausnahme. Inzwischen studiert er Journalistik und Islamwissenschaften an der FU-Berlin und schreibt ab und zu ein paar regierungskritische Artikel in einer Zeitschrift, bei der einer seiner damaligen &#8220;Kampfgefährten&#8221; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  inzwischen arbeitet. Angesichts der aktuellen Geschehnisse erschien ihm das als eine lohnende Kombination. Heute geht&#8217;s auf jeden Fall nach Berlin&#8230;</p>
<p>[...]</p>
<p>Meine Güte! Das war gestern ein Tag. Direkt nach der Demo haben uns Polizisten in Gewahrsam genommen. Was wir getan hätten, haben wir gefragt. Wir wären verdächtig einer &#8220;terroristische Vereinigung&#8221; anzugehören, teilte uns der grimmig dreinblickende Herr in grün mit. Die Hinweise seien erdrückend. Ich solle mir jedoch keine Sorgen machen. Die <a href="http://www.bundestrojaner.de/" target="_blank">Durchsuchung meines PC</a> in den letzten Wochen habe nur wenige Anhaltspunkte geliefert so dass ich mir nicht allzu große Sorgen machen müsste. Obwohl ich evtl den RSS-Feed von Al Dschasira von meiner iGoogle Startseite nehmen sollte &#8230; Wie jetzt? PC durchsucht? Wie kommt der denn dazu?&#8230; Mein Freund würde bereits seit seinem letzten Aufenthalt in Karatschi (Pakistan) unter Überwachung stehen. Seit wann ein Praktikum im Zuge seines Studiums ungewöhnlich ist, will ich wissen: Keine Antwort. &#8230;<br />
<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594329012524/photo/1350615574' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Was ich mit all dem zu tun hätte: Es sei aufgefallen, dass ich vor 3 Wochen bei meiner Fahrt nach München einen erheblichen <a href="http://www.netzeitung.de/deutschland/369880.html" target="_blank">Umweg</a> in Kauf genommen hätte, um mich mit dem Verdächtigen an einer Autobahnraststätte zu treffen. Außerdem würden prinzipiell alle Personen im näheren Umkreis der Person untersucht werden. Ob das nicht ein wenig zu aufwändig wäre frage ich. Schulterzucken bei einem der Beamten, die anscheinend auch nicht genau wissen, was sie sagen sollen. Ein anderer blickt von seinem Rechner auf und erklärt mir, dass die Untersuchung natürlich nur auf bestimmte Personen beschränkt werde. Die gleichen Techniken würde man bei der Rasterfahndung einsetzen. In welches Raster ich gefallen wäre, kann er mir aber nicht sagen.<br />
<br />
Als ich nun genau wie einige seiner Bekannten am Freitag nach Berlin geflogen bin, wäre das gleich aufgefallen und hätte zu einer genaueren Überprüfung der Umstände geführt. Am Terminal hätte man mich kurz verloren. Als ich dann jedoch auf der Demonstration aufgetaucht sei, hätte man mich wieder gefunden und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Wie soll mich denn da jemand erkannt haben? Ich bin doch nicht Staatsfeind Nummer 1, von dem jeder Polizist der die Demo bewacht ein Foto im Visier zu kleben hat. Der jüngere Beamte am PC lächelt nur und zeigt auf meinen neuen <a href="http://www.bmi.bund.de/cln_028/nn_1082274/Internet/Content/Themen/PaesseUndAusweise/Listentexte/el__Reisepass.html" target="_blank">ePass</a> auf dem das neu hinzugekommene Logo stellvertretend für meine biometrischen Daten prangt.<br />
Vor 2 Jahren bin ich auf der Cebit an einer Kamera vorbei gelaufen die mein Gesicht automatisch erkannt und fotografiert hat. Ich hätte nicht gedacht, dass man wirklich schon so weit ist, das ganze auch automatisch gegen eine Datenbank mit Gesichtsprofilen laufen zu lassen.<br />
<br />Moment! Für einen Abgleich benötigt man ja eine <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/wolfgang-schaeuble_aid_53392.html" target="_blank">zentrale Datenbank</a> und die ist ja laut Grundgesetz verboten. &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antiterrordatei">Verwaltungskram</a>!&#8221; höre ich jemanden sagen. <a href="http://farm2.static.flickr.com/1275/1350717924_32ef2c34d4.jpg"  rel="lightbox" title="Wollt ihr die totale Überwachung?!?" post="/blog/archives/111">Welcher der 3 anwesenden Polizisten war das?</a><br />
<br />
Wenn ich ab jetzt jedes Mal von der Polizei eingesammelt werde sobald ich mich auf einer Demo sehen lasse, werde ich mir so einen Besuch das nächste mal überlegen.<br />
<br />
&#8220;Unschuldsvermutung&#8221; fällt mir noch ein. Was mit der Unschuldsvermutung wäre? Meine Unschuld sei ja nun auch festgestellt worden, stellt der Beamte mir gegenüber süffisant fest. Ob ich nun vielleicht auch noch meine Fingerabdrücke abgeben müsse versuche ich mit Sarkasmus zu kontern: Der Beamte grinst und tippt auf meinen Pass. &#8220;Touché!&#8221; </p>
<p>Ich könne mich jetzt aber wieder auf den Weg zurück nach München machen und soll den Tag noch genießen. Bloß weg hier. In München wird zwar jeder angehalten, der lange Haare hat, weil: potentieller Drogendealer. Aber hier ist das Raster in das man fällt wenigstens noch klar erkennbar. </p>
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594329012524/photo/1350615730' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Na Gott sei dank ist das vorbei. Ich hohl mir jetzt erstmal ne Pizza. Obwohl die bestimmt richtig ungesund ist. Wenn meine  Krankenversicherung das erfahren würde, werde ich bestimmt hochgestuft&#8230; Dann zahl ich eben nicht mit meiner EC-Karte&#8230; nur sicherheitshalber&#8230; Außerdem will ich ja auf meine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Informationelle_Selbstbestimmung" target="_blank">Grundrecht der informationellen Selbstbestimmung</a> nicht verzichten.
<p>Von meinem Freund hab ich noch nichts gehört. Aber dem wird&#8217;s schon gut gehen. Und nen Cuba-Urlaub wollte der eh schon immer mal machen.</p>
<p><em><br />
Alle Geschehnisse sind natürlich frei erfunden. Selbst wenn die technischen Möglichkeiten dazu bereits vorhanden sind, sich im Aufbau befinden oder auch schon genutzt werden, muss das ja noch lange nicht heißen, dass einem &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Minority_Report" target="_blank">Minority Report</a>&#8220;-ähnliche Zustände blühen und Leute wie SSSchäuble es böse mit einem meinen. Außerdem: Sind wir doch mal ehrlich: &#8220;Wer </em>(nach aktueller Gesetzeslage)<em> nichts getan hat, der hat </em>(nach aktueller Gesetzeslage)<em> auch nichts zu befürchten.&#8221;&#8230;</em></p>
<p></p>
<ul>
<li><a href="http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/e96315c4-0cba-4db3-b9f4-c68d4d13f1e9.aspx" target="_blank">NZZ zur inneren Sicherheit</a></li>
<li>
<a href="http://www.ccc.de/updates/2007/biometrie-terror?language=de" target="_blank">Boykott der biometrischen Vollerfassung</a></li>
<li><a href="http://chaosradio.ccc.de/podcasts.html" target="_blank">Podcast des CCC</a></li>
</ul>
<p>PS: Am 22.September 14:30 Uhr findet am Brandenburger Tor in Berlin eine Demo mit dem Titel &#8220;Freiheit statt Angst&#8221; statt&#8230;</p>
<p>PPS: Einen passenden Links haben sich die Jusos aus Herford einfallen lassen. [lLeider haben die Jungs noch nichts von der Regel des Webdesigns gehört, dass alle Inhalte wenn möglich immer über den selben Link erreichbar bleiben soll. - Zwecks Verlinkungen eben. Hab den Link also wieder raus genommen.]</p>
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		<title>Des Pudels Kern&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 19:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wieder gibt es Filme, die sich weit über die Kinoleinwand hinaus in das &#8220;alltägliche&#8221; Leben einbringen. Mein Lieblingsbeispiel dafür ist Werner Beinhard, der wohl genauso viele Formulierungen und Sprüche in den deutschen Wortschatz hat fließen lassen, wie seinerzeit Goethes Faust. Huch, ein Aufschrei&#8230; Nein! Ich will natürlich nicht beide Werke über einen Kamm scheren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder gibt es Filme, die sich weit über die Kinoleinwand hinaus in das &#8220;alltägliche&#8221; Leben einbringen. Mein Lieblingsbeispiel dafür ist Werner Beinhard, der wohl genauso viele Formulierungen und Sprüche in den deutschen Wortschatz hat fließen lassen, wie seinerzeit Goethes Faust. Huch, ein Aufschrei&#8230; Nein! Ich will natürlich nicht beide Werke über einen Kamm scheren. <acronym title="Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.">Andererseits kann ich hier ja schreiben was ich will.</acronym></p>
<p>Während sich der gute Johann Wolfgang eher auf das literarische Medium konzentrieren musste, kann Werner seine markigen Sprüche optisch verstärkt und mit einem deftigen Akzent zum Ausdruck bringen. Wäre mal interessant herrauszufinden, wer mehr geflügelte Worte aufzubieten hat. Aber wer bestimmt, ob ein &#8220;Eckhard hohl ein Pflaster! Ich verblute&#8221; oder ein &#8220;Tut das Not, dass das hier so rumoxidiert?&#8221; es mit einem begrabenen Hund oder dem Kern der Köters (sofern es ein Pudel war) aufnehmen kann? Mit seinem Buch &#8220;Geflügelte Worte&#8221; hatte Georg Büchmann wohl die Definitionshoheit. Aber solange der nicht nach 106 Jahren Verwesung kurzzeitig wieder auferstanden ist, wird er sich den Film niemals gesehen haben.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594329012524/photo/1215566471' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//_.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Ebenfalls unbekannt dürfte ihm das allseits beliebte Internetz sein, in dem einen inzwischen ständig irgendwelche gelben Avatare anlachen. Unter <a href="http://simpsonizeme.com/">simpsonizeme.com</a> können sich alle Willigen ein Foto ihrer Wahl in ein Matt-Groening-Portrait verwandeln und gleichzeitig mit überflüssiger Burger-King-Werbung zuschütten lassen. Nachdem diese Seite praktisch nie zu erreichen war (über 400 Folgen in den letzten 16 Jahren führen zu vielen Fans aka viel Traffic) hab ich das nun auch mal versucht. Ich verzichte jedoch darauf diese Foto auf die nächste Bewerbung zu kleben.<br />
Von der Inflation dieser liebevoll generierten &#8220;Zeichnungen&#8221; mal abgesehen, muss ich beeindruckt feststellen, dass sich hier etwas ähnliches wie bei Werners Faust abzuspielen scheint. Nur, dass diesmal die <a href="http://www.studivz.net">StudiVZ</a> und <a href="http://www.facebook.com/">Facebook</a>-Accounts dieser Welt beeinflusst werden und nicht der normale Sprachgebrauch. Auch wenn ich inzwischen schon öfters jemanden &#8220;Spider-Schwein&#8221; habe Trällern gehört. Wenn man dann noch daran denkt, dass im Grunde jeder das &#8220;D&#8217;oh!&#8221; von Homer kennt, darf man auf den nächsten Meilenstein in der Sprachentwicklung gespannt sein. Die Gretchenfrage ist natürlich, ob das der Sprache gut tun wird oder nicht. </p>
<p>Aber was soll&#8217;s. Ich persönlich fand Bücher wie &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Dativ-ist-dem-Genitiv-sein/dp/3462034480">Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod.</a>&#8221; einfach nur übertrieben und zu bieder. Ich geh jetzt erstmal in den Keller und guck, ob die Russen schon da sind&#8230;</p>
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		<title>Mittelalter oder so&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 06:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimspiel]]></category>
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		<description><![CDATA[Hilfe! Zu Hilf! Ich bin gerade im 19. Jahrhundert gefangen. Wie sich sowas äußert? Es gibt ein untrügliches Zeichen. Ich habe keinen Internetzugang und bin deshalb zum Schweigen verurteilt. In meinem Jugendlichem Leichtsinn dachte ich, dass ein DSL-Zugang inzwischen kein großer Aufwand mehr bedeuten würde&#8230; Bis ich eine Mail&#8230; Was sag ich? &#8230;einen Brief von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hilfe! Zu Hilf! Ich bin gerade im 19. Jahrhundert gefangen. Wie sich sowas äußert? Es gibt ein untrügliches Zeichen. Ich habe keinen Internetzugang und bin deshalb zum Schweigen verurteilt. In meinem Jugendlichem Leichtsinn dachte ich, dass ein DSL-Zugang inzwischen kein großer Aufwand mehr bedeuten würde&#8230; Bis ich eine Mail&#8230; Was sag ich?  &#8230;einen Brief von einem fremden Planeten erhielt. Die Telekom meldete sich und kündigte ihren Besuch am Mittwoch von 8:00 bis 13:00 Uhr an um irgendwie irgendwo einen Schalter umzulegen. ***Erde an den Magentariese***: Menschen die arbeiten, hängen um diese Zeit normalerweise nicht in der Wohnung rum. </p>
<p>Ich kann nur hoffen, dass die Pappnasen nächste Woche tatsächlich kommen. Ich werde nämlich extra einen Vormitag herausarbeiten. Und dann &#8211; hoffentlich, endlich &#8211; die Sensation, der Zeitsprung, die Offenbarung: das Internet hält wieder Einzug in mein hiesiges Wohnviertel bzw. meine 36 Quadratmeter. Bis es soweit ist, frage ich mich, wie Menschen früher ihre Freizeit gestaltet haben. So bin ich gestern zum Beispiel auf dem offenen Münchener Stammtisch gelandet. Zu finden im bereits erwähnten StudiVZ. Wieder einmal der Beweis, dass die mediengepushte Web 2.0 Landschaft auch dem Normalsterblichen einen Mehrwert bringen kann. Man muss nur wollen.</p>
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