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	<title>www.janek-niefeldt.de &#187; Unterwegs</title>
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		<title>Welcome to Miami</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 18:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da die Urlaubstage hier recht spärlich gesät sind, muss man sich ganz genau überlegen, wann man diese nimmt. Als Quasi-Tourist gibt da natürlich das passende Reiseziel den Ausschlag. Sehr praktisch also, dass 2 Freundinnen meines Mitbewohners uns einluden mit ihnen &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/09/welcome-to-miami/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4088/5068616382_84b70ed955_d.jpg" title="Miami" class="aligncenter" width="500" height="375" />Da die Urlaubstage hier recht spärlich gesät sind, muss man sich ganz genau überlegen, wann man diese nimmt. Als Quasi-Tourist gibt da natürlich das passende Reiseziel den Ausschlag. Sehr praktisch also, dass 2 Freundinnen meines Mitbewohners uns einluden mit ihnen ein verlängertes Wochenende in Miami zu verbringen… Da wir ja nicht irgendwer sind, sind wir natürlich auch nicht im Hotel sondern in einem eigenen Haus direkt am Strand untergekommen. Leider nicht direkt in Miami Beach, aber immerhin in Hollywood in der Nähe vom Flughafen. Also perfekte Verkehrsanbindung und ein leerere Strand… Was will man mehr?</p>
<p>Die 5 Tage wurden dann auch mehr oder weniger intensiv genutzt. Die 2 Tage, die wir komplett am Strand verbracht haben müssen jetzt nicht besonders erwähnt werden. Allein die Fotos sollten für sich sprechen.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/5068006843/rimg2992.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="RIMG2992"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4144/5068006843_8f917b42d4.jpg" alt="RIMG2992" width="600" height="450" /></a> </p>
<p>Ungleich interessanter wird es allerdings, wenn ich von unserer Jetski-Tour berichte, die wir gleich am ersten Tag antraten. Kurzentschlossen haben wir uns Richtung Strand aufgemacht nur um festzustellen, dass zwischen Geschäftsadresse und Anlegestelle doch ein kleiner Unterschied bestehen kann. Da beide Adressen direkt am Strand lagen verbiete ich mir aber jegliche besserwisserischen Kommentare. Hetzen mussten wir jedoch nicht, da wir genug Zeit eingeplant hatten und sogar noch ein wenig Workout am Strand machen konnten. Die BodyBuilding verrückten Amis haben doch tatsächlich wetterfeste Fitnessgeräte aufgestellt. Noch schlimmer, dass sich unsere beiden Begleiterinnen als Sportstudentin und als professionelle Tänzerin outeten. Ich finde wir haben uns trotzdem ganz gut geschlagen und sämtliche Wehwehchen konnte wir im Nachhinein auch super auf die Jetski-Tour schieben. Diese hatte nämlich in sich. Mit 120 km/h über&#8217;s Wasser zu fegen zerrt doch schon etwas an den Armen. Ich würde es allerdings jederzeit nochmal machen. Unser Guide, der uns vor Abfahrt noch die Vorzüge von Las Vegas erklärte – Zitat: „The ladies on the elevators… They are working, you know!?“ – um anschließend zu fragen ob unsere beiden Damen unsere Freundinnen waeren, war schon eine Nummer für sich. Er machte aber einen guten Job. So haben wir nicht nur die Skyline von Miami vom Wasser aus gesehen sondern auch einen Delphin, einen Tornado, diverse Villen von Ex-Präsidenten und Film-Stars, manchmal auch gar nichts, da sich der halbe Atlantik in die eigenen Augen verirrte und nicht zuletzt haben wir die Sandbar besucht. Die „Sandbar“ (bitte englisch aussprechen, sonst klingt’s nicht cool genug) ist etwas, das meiner Meinung nach jede Stadt braucht: Eine Sandbank im warmen Wasser direkt vor der Stadt. Da natürlich jeder sein kleines Boot am Privatstek zu liegen hat, treffen sich also Hinz und Kunz auf besagter Sandbank, genießen einen Cocktail nach dem anderen während sie sich von der Musik zududeln lassen und schauen den Mitmenschen im Bikini zu.<br />
Lange konnten wir da zwar nicht bleiben, aber die Idee an sich finde ich immer noch super.</p>
<p>Nachmittag und Abends ging’s dann noch an den Strand… logisch!<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/5068009505/rimg3160.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="RIMG3160"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4101/5068009505_4df6cc4971.jpg" alt="RIMG3160" width="600" height="450"  /></a><br />
Unseren anderen Ausflugstag haben wir dann den Everglades gewidmet. Wer es nicht weiß: Die Everglades sind ein Naturschutzgebiet, dass vor allem deshalb als Naturschutzgebiet gilt, weil man dort sowieso nichts anderes errichten könnte. Sumpf, Alligatoren, Drogendealer… jeder findet dort seine ökologische Nische. Wir also hin… da ich natürlich nicht das passende Schuhwerk <s>mitgenommen hatte</s> besitze um an einer stundenlange Wanderung durch den blutegelverseuchten Morast teilzunehmen haben wir einfach die nächstgelegenste Krokodilfarm angesteuert. Nach einer nicht allzu langen Fahrt kamen wir dann letztendlich auch gerade rechtzeitig an um eine kleine Airboat-Tour zu machen. Nichts wirklich spektakuläres… Einen Alligator eine Schildkröte gab’s zu sehen. Wieder zurück auf der Farm ging es weiter zur Alligatorfütterung, anschließend noch die Krokodilshow und zu guter Letzt die Schlangenshow… alles schön mit anfassen (außer bei der Fütterung). Alles in allem also ein Touristenprogramm wie es im Buch steht… Habe dann aber trotzdem darauf verzichtet mir ein Alligator-T-Shirt oder ähnlichen Firlefanz mitzunehmen.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/5068008543/cimg4554.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="CIMG4554"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4130/5068008543_902682c025.jpg" alt="CIMG4554" width="600" height="400"  /></a><br />
Da der Tag noch jung war und wie eh schon südlich von Miami waren, beschlossen wir unseren Trip nach Key West spontan um einen Tag vor zu verschieben und steuerten Richtung Süden…<br />
Ich habe inzwischen glücklicherweise verdrängt wie lange wir bis zum südlichsten Zipfel <acronym title="des US Amerikanischen Festlandes">der USA</acronym> brauchten. Es war aber definitiv länger als erwartet. Zumindest lang genug um zwischendurch an den Straßenrand zu fahren und noch einmal ein kleines Bad im Atlantik zu nehmen. Gegen Abend kamen wir dann jedoch auch in Key West an und konnten uns nicht nur über ein hervorragendes Abendessen sondern auch einen verdammt kitschigen Sonnenuntergang freuen. Das ganze kombiniert mit entsprechenden Cocktails… Was will man mehr…? Man will Meer! Anschließend ging es also noch einmal an den Strand. Wenn mich meine Ortskenntnisse nicht im Stich lassen waren wir dieses mal sogar auf der Golfseite der Keys. Auf meiner ToDo Liste kann ich inzwischen also auch einen Haken hinter dem Golf von Mexiko machen (irgendwann schaff ich das mit dem Mittelmeer auch noch).<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/5068012617/cimg4716.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="CIMG4716"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4109/5068012617_431605ce5a.jpg" alt="CIMG4716" width="600" height="400" /></a><br />
Anschließend ging es zurück nach Miami&#8230; zwar habe ich die meiste Zeit geschlafen, trotzdem bin ich noch rechtzeitig aufgewacht um den Teil einer filmreifen Verfolgungsjagd mitzubekommen. 12 Cops und ein Wahnsinniger&#8230; leider war ich nicht schnell genug mit der Kamera. Zuhause angekommen ging es dann auch gleich wieder zum Strand. Da es inzwischen schon um 5:00 war, haben wir noch schnell die letzten Stunden abgewartet um einen fast noch kitschigeren Sonnenaufgang zu beobachten. Noch schnell ins Wasser und dann ab ins Bett!<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/5068012979/rimg3329.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="RIMG3329"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4130/5068012979_6461fb7475.jpg" alt="RIMG3329" width="600" height="450" /></a><br />
Den letzten Abend widmeten wir dann der hiesigen Bar- und Clubszene. Lustigerweise waren zur selben Zeit noch 5 Bekannt aus New York in der Stadt und so machten wir uns auf den Weg einen Club zu suchen. Die Details sind nicht wichtig, aber von einem etwa verstörendem Kurzbesuch in einer Schwulendisco (einfach zu witzig&#8230; aber weitere Details erspare ich meinem Mitbewohner zuliebe mal) bis hin zu einer Hotelparty im Coyote Ugly Style war alles dabei was man sich wünschen kann. Der Abend bleibt auf jeden Fall in Erinnerung.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/5068013035/.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title=""><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4145/5068013035_4190e5781e.jpg" alt="" width="600" height="450"  /></a><br />
Am nächsten Tag ging es dann auch schon wieder nach Hause. Alles in allem ein gelungener Kurzurlaub. Noch besser ist allerdings, dass ich gerade den nächsten Flug über Thanksgiving nach South Beach gebucht habe&#8230; Welcome to Miami!!!<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/5068620562/cimg4608.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="CIMG4608"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4147/5068620562_c8c744b7fb.jpg" alt="CIMG4608" width="600" height="400" /></a></p>
<img src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=790&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Summer in the City</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 14:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img width="216" height="288" src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/R0018329-216x288.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Exif_JPEG_PICTURE" title="Exif_JPEG_PICTURE" />Da wir gerade einen kapitalen Netzwerkausfall zu “beklagen” haben, kann ich mich endlich mal wieder daran machen eine Artikel aus New York zu schreiben. An der Stelle eigentlich fairerweise darauf Hinweisen, dass ich ja eigentlich gar nicht in New York &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/08/summer-in-the-city-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="216" height="288" src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/R0018329-216x288.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Exif_JPEG_PICTURE" title="Exif_JPEG_PICTURE" /><p></p><br /><p>Da wir gerade einen kapitalen Netzwerkausfall zu “beklagen” haben, kann ich mich endlich mal wieder daran machen eine Artikel aus New York zu schreiben. An der Stelle eigentlich fairerweise darauf Hinweisen, dass ich ja eigentlich gar nicht in New York wohne. Ich wohne in Jersey City, was noch nicht einmal im gleichen Bundesstaat wie New York City liegt. Aber so genau darf man das meiner Meinung auch nicht nehmen. Ist im Grunde eh alles das Gleiche. Dafür würde mich zwar jeder New Yorker steinigen, aber ich sehe das ganz locker. (Wenn das doch mal jemand tun sollte, dann wird einfach der nächste, der behauptet die Freiheitsstatue würde in New York stehen ebenfalls beworfen.)</p>
<p>Wenn ich schon vom Wohnen <s>rede</s> schreibe, dann kann ich auch erwähnen, dass ich mich von meiner zwar extrem geschmackvoll eingerichteten aber doch recht einsamen Wohnung verabschiedet habe, um mit 2 Freunden zusammen zu ziehen. Der Clou des ganzen: </p>
<ul>
<li>Die <a href="http://live70greene.com">Wohnung</a> ist billiger (naja, mit Nebenkosten vermutlich genauso teuer wie meine alte Wohnung) </li>
<li>Blick auf Manhattan</li>
<li>10 Minuten vom <acronym title=“World Trade Center“>WTC</acronym></li>
<li>Inkl. Pool (zum Baden) </li>
<li>Inkl. Pool (zum Billard spielen) </li>
<li>Inkl. Kino (inkl Popcornmaschine) </li>
<li>Inkl. BBQ &#038; Feuerstelle</li>
<li>Inkl. Yakuzee</li>
<li>Inkl. Fitnessstudio</li>
</ul>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4884388370/" title="JanekEmpireAlbum von janek030 bei Flickr" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4121/4884388370_cc8cc2f8e2.jpg" width="382" height="500" alt="JanekEmpireAlbum" /></a>Das aber wohl ausschlaggebende Argument für den Umzug war jedoch die Tatsache, dass ich das halbe Jahr davor ständig unterwegs war, nur um nicht alleine zuhause rumzusitzen. Das Fernsehprogramm ist zwar reichhaltig aber die Werbungen gehen einen irgendwann ziemlich auf den Senkel und auch im Internet gibt es irgendwann <a href=“http://www.das-ende-des-internets.de/“>nichts Neues mehr</a> zu entdecken. Das ewige Weggehen war zwar richtig lustig aber irgendwann gehen 5 Stunden Schlaf pro Nacht doch an die Substanz (ich wohne wie gesagt in Jersey und nicht in der „City that never sleeps“). Lange Rede, kurzer Sinn: Ich darf jetzt wieder einen einigermaßen geregelten Wochenablauf mein Eigen nennen. Daheim-gebliebene mag das verwundern (da ich in Deutschland ja eigentlich selten unter der Woche weggegangen bin) aber hier zählt das mittlerweile als Errungenschaft.<br />
Zugegeben, ich bin mir fast sicher, dass ich eine Menge <a href="/blog/photos/photo/4627121129/rimg0615.html">Kuriositäten</a> verpasse. Aber dafür kann man sich zum Beispiel das RedBul Air Race direkt vom Dach aus angucken. Wer kann das schon von sich behaupten. </p>
<p>Wo wir schon beim Thema Sportarten sind darf natürlich auch nicht das Ereignis des Sommers vergessen werden. Ja, ich spreche von der Fußball-Weltmeisterschaft. Da ich ja als passionierter Was-kümmert-mich-die-Bundesliga-ich-ich-guck-nur-Nationalspiele-Vertreter keine besonderen Aktien in Fußball habe, ist es umso verwunderlicher, dass ich jetzt ein offizielles Trikot (engl.: &#8220;Jersey&#8221;) besitze und dieses auch fleißig ausgeführt habe. Besonders lustig wird das, wenn man in einem Biergarten in Brooklyn sitzt in den es neben ca. 50 Deutschland-Fans noch 450 Argentinien-Fans hingezogen hat. Die meisten haben <a href="/blog/photos/photo/4697897048/rimg1093.html">es</a> jedoch sportlich genommen.</p>
<p>Mit weiteren Details will ich euch verschonen. Eine herausragende Location war jedoch der <a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4884388274/" title="Sandy Hook von janek030 bei Flickr" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img class="alignright" src="http://farm5.static.flickr.com/4082/4884388274_80d945aeb8_m.jpg" width="211" height="240" alt="Sandy Hook" /></a>Hinterhof eines Brasilianers in der Nähe des Empire State Buildings. Wieder einmal eine gute Chance ein paar tolle Fotos zu machen. Generell muss ich ja zugeben, dass ich inzwischen meine Freude an guten Fotos gefunden haben. Ich werde zwar sicherlich kein Fotograf werden (dafür fehlt mir einfach der Blick und die Kreativität), aber zumindest das Nachbearbeiten mit Photoshop macht mir schon ziemlich Spaß. Mal gucken, was sich da noch entwickelt. Inspirationen bekommen man genug (um nur mal auf diese beiden netten Personen zu verweisen: <a href="http://www.freddynyc.blogspot.com/">Freddy</a> &#038; <a href="http://mariephoto.webs.com/apps/photos/">Marie</a>.</p>
<p>Nachdem der Sommer in Deutschland ja gerüchtweise nur einen sehr kurzen Aufenthalt hatte, werde ich mich mit den Schilderungen der 40 Grad Wochen lieber etwas zurück halten. Nur so viel: Es ist warm! Sehr warm! Glücklicherweise haben wir ja den Ozean vor der Tür (eine Stunde fahrt ist ja quasi &#8220;vor der Tür&#8221;). Dementsprechend verbringen wir immer mehr Sonntage auf dem schönen Sandy Hook von dem aus man an guten Tagen sogar bis nach New York gucken kann während einem die Wellen wegspülen.<br />
Ansonsten gibt es immer mal wieder interessante Leute kennen zu lernen. Ob es nun Freunde in Jersey sind, die einen immer mal wieder einladen (egal ob nun auf einen Drink oder in das Haus in den Hamptons). Oder auch ein Drogendealer-Duo, das einem eine kostenlose Bootstour auf dem Hudson-River gegeben hat. Brasilianer, die ihren Hinterhof in NYC in eine BBQ-El-Dorado verwandeln. Oder schlichtweg Leute, die nur für ein paar Monate in New York sind und einen immer wieder dazu motivieren ebne doch nicht nur die eigenen 4 Wände zu begutachten.<br />
<a class="tt-flickr tt-flickr-Small" href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4832533675/" title="Wiebke_splash von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4126/4832533675_8c8b3b6a3b_z.jpg" width="640" height="220" alt="Wiebke_splash" /></a></p>
<p>Im großen und ganzen geht es mir also wirklich gut. Beruflich konnte ich meine Ziele hier zwar noch nicht erreichen, aber das fällt hier tatsächlich in den Bereich höhere Gewalt und ich versuche mir einzureden, dass das liebe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster">fliegende Spaghettimonster</a> sich schon etwas dabei gedacht haben wird. </p>
<p>Ich freue mich auf jeden Fall schon auf meinen 5 Tage-Urlaub in Miami und den Besuch (von teilen) meiner werten Familie. Inzwischen ist man ja fast schon ein bissel abgestumpft, was diese Stadt angeht. Ich glaube da tut es gut mal wieder ein paar Leute herumzuführen.<br />
<a class="tt-flickr tt-flickr-Small" href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4884388218/" title="TimesSquare von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4119/4884388218_50fcbdc992_z.jpg" width="640" height="303" alt="TimesSquare" /></a></p>
<p>PS: Wie immer gilt: kommt doch auch mal vorbei. So unproblematisch findet ihr wohl keine Unterkunft mehr in New York City/Jersey City&#8230;</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4836119543/" title="Steph_Mark von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4151/4836119543_41a568f8a5_t.jpg" width="100" height="75" alt="Steph_Mark" /></a>  <a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4832694873/" title="Nils_Bjoern von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4130/4832694873_069490bcf4_t.jpg" width="100" height="75" alt="Nils_Bjoern" /></a>  <a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4647944288/" title="4xMark von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4065/4647944288_213a1f1c77_t.jpg" width="100" height="75" alt="4xMark" /></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4647329769/" title="HappyEnding von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3399/4647329769_ae66553e62_t.jpg" width="100" height="76" alt="HappyEnding" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4614312208/" title="brooklynTaxi von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3302/4614312208_3065b46c9f_t.jpg" width="70" height="100" alt="brooklynTaxi" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4614311560/" title="IMG_2863 von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4040/4614311560_843cc2f6b8_t.jpg" width="100" height="67" alt="IMG_2863" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4613693757/" title="IHeartNYC von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3344/4613693757_f643631218_t.jpg" width="100" height="67" alt="IHeartNYC" /></a></center></p>
<img src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=789&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>NYC-Tourist</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 18:38:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Etwas verspaetet, aber immerhin: Leider schaffe ich es nicht oefters nach New York City zu kommen. Um genau zu sein bleibt mir derzeit nur das Wochenende um die Sehenswuerdigkeiten der Stadt zu erkunden. Und von diesen 2 Tagen pro Woche &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/10/nyc-tourist/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Etwas verspaetet, aber immerhin: Leider schaffe ich es nicht oefters nach New York City zu kommen. Um genau zu sein bleibt mir derzeit nur das Wochenende um die Sehenswuerdigkeiten der Stadt zu erkunden. Und von diesen 2 Tagen pro Woche nutze ich komischerweise auch nur maximal einen. Kein Wunder also, dass ich bis jetzt noch nicht hunderte kleine Anekdoten ueber &#8220;den New Yorker&#8221; zu erzaehlen habe.<br />
Fuer ein paar Fotos reicht es aber allemal. So habe ich mich bereits vor einigen Wochen als das Wetter noch gut war, auf meine Mission gemacht. Das heere Ziel dieser Mission hiess &#8220;Sohlen wund laufen&#8221;. Auch wenn ich dass nicht ganz geschafft habe muss ich sagen, dass meine Beine knapp davor stand den Heldentod zu sterben. Mein Pilgerfahrt fuehrte mich angefangen an der <em>Christoher Street</em> in dessen Umgebung es einige nette Restaurants gibt, quer durch Manhattan ueber den Broadway auf dem offenbar noch genug Platz fuer ein paar weitere Sterne ist, durch Chinatown und einer Strasse in der es im Grunde nur Lampen in allen Farben und Formen zu kaufen gab, bis hin zur <em>Manhattan Bridge</em>, die den geneigten Fussgaenger sowie Fahrrad-, Bahn- und Autofahrer nach Brooklyn fuehrt. Je nachdem auf welcher Seite man die Bruecke ueberquert geniesst man entweder flussabwaerts den Blick auf die <em>Brooklyn Bridge</em> oder flussaufwaerts den Blick auf&#8230; ja, keine Ahnung&#8230; ich hab mir die Brooklyn Bridge angeschaut.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3998697821/img_1956.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Manhattan Bridge"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3497/3998697821_105cf6b005.jpg" alt="Manhattan Bridge" width="500" height="333" /></a><br />
Drueben angekommen hat man nun die Wahl sich Brooklyn etwas genauer anzuschauen oder den Rueckweg anzutreten. Wenn man schon einmal da ist, macht es natuerlich Sinn, den Weg ueber die gerade noch bestaunte und wohl beruehmteste Bruecke New Yorks zu nehmen und sich wieder zurueck in die Skyline Manhattans vorzuarbeiten. Die Fuesse werden auf diesen Metern jedoch schon ziemlich schwer und muessen dabei noch ettlichen Touristen, Radfahrern und sportbesessenen Grossstaedtern ausweichen.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3999460164/img_1940.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Brooklyn Bridge und Skyline"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3489/3999460164_ec79674e38.jpg" alt="Brooklyn Bridge und Skyline" width="500" height="333" /></a><br />
Irgendwie schafft man es jedoch und wendet sich, da man ja nun die Entfernungen besser einschaetzen kann vertrauensvoll an die hiesige U-Bahn.<br />
Genau diese brachte mich dann bis zur &#8220;<em>Grand Central Station</em>&#8220;, die ich mir jedoch etwas groesser vorgestellt haette. &#8220;Normal Central Station&#8221; klingt allerdings auch bloed. Das muss ich ja zugeben. Ein Highlight fuer alle &#8220;<em>Gilmore Girls</em>&#8220;-Fans duerfte aber wohl der <a href="http://farm3.static.flickr.com/2625/3998706925_76c58f5e8f.jpg">Abfahrtplan der New Haven Line</a> sein.</p>
<p>Wen es nun Richtung &#8220;<em>Empire State Building</em>&#8221; ziehen sollte, dem kann ich nur raten es nicht zu tun. Sicher, es ist das hoechste Gebauede Manhattans. Sicher, es steht Pate fuer den Spitznamen des Staates. &#8220;<em>The Empire State</em>&#8221; klingt auch viel besser als New Jerseys Spitzname &#8220;<em>Garden State</em>&#8221; (Dafuer haben wir nen Film mit Natalie Portmann&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ). Aber es hat einen grossen Nachteil: Man kann von dort das Empire State Building nicht sehen&#8230; Davon mal abgesehen, steht man da wohl auch mal eine Stunde lang an. Ich wuerde jetzt gerne behaupten einen Geheimtipp zu verraten, aber jeder Tourifuehrer wurde mich Luegen strafen. Wie dem auch sei. Waermstens zu empfehlen ist das &#8220;<em>Rockefeller Center</em>&#8221; bzw. das &#8220;GE Building&#8221; von dem man nicht nur das Empire State Building nebst Skyline (<acronym title="...also auf Fotos im RAW-Format und ganz nah rangezoomt kann man sie erkennen.">und Freiheitsstatue am Horizont</acronym>) UND der Skyline von Jersey City (rechts) bewundern kann sondern auch einen sehr guten Blick auf den Central Park hat.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3999476172/img_2027.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="IMG_2027"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2600/3999476172_cd00185af0.jpg" alt="IMG_2027" width="500" height="333" /></a><br />
Trotzdem eine Vorwarnung: Auf dem &#8220;<em>Top of the Rocks</em>&#8221; (259m) sind quasi nur Deutsche unterwegs. Ein lustiges Bild, wie sich jeder im Stillen auf Deutsch unterhaellt und danach im gebrochenen Englisch fragt, ob der von dem und jenem ein Foto machen kann.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3998708105/img_2003.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_2003"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2574/3998708105_5539c2aa20_m.jpg" alt="IMG_2003" width="159" height="240" /></a> Ich fuer meinen Teil war nach diesem Trip, der sich kuerzer anhoert als er ist, jedenfalls bedient und machte mich erst einmal auf die Suche nach etwas Essbarem. Wer auch immer das Geruecht in die Welt gesetzt hat, dass man in New York an jeder Ecke einen schmackhaften HotDog zu essen bekommt, dem kann ich nur meinen Respekt aussprechen. Verstehen wir uns nicht falsch. Es gibt mindestens an jeder zweiten Ecke einen solchen Stand. Aber um zu beurteilen, ob der schmackhaft ist, muesste man ihn ja auch noch essen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan, wenn man bedenkt, dass das Auge mit isst. Anstatt in einem Restaurant landete ich also in der 5th Avenue, der ein Weltruf als Einkaufsstrasse fuer Betuchte vorrauseilt. Kein Wunder also, dass ich erst einmal den oertlichen Apple-Store besucht habe (ich brauche ja schliesslich noch einen neuen Privat-Rechner&#8230;).</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3998718131/img_2049.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_2049"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2457/3998718131_322a48ba18_m.jpg" alt="IMG_2049" width="240" height="160" /></a> Nachdem ich genug hatte von den ganzen iGadgets und auch die <acronym title="Ich rede von einem abgesperrten bereich mit ca. 20 Rechnern an denen Leute ihre iPhones direkt nach dem Kauf aktivieren koennen">&#8220;iPhone-Activation-Zone&#8221;</acronym> hinter mir gelassen hatte, verliess ich den unterirdisch angelegten Apple-Store wieder und machte mich in Richtung Norden auf. Auf Hoehe der 94. Strasse (Upper Eastside) traf ich mich noch mit 2 Besuchern aus Deutschland, die ich ueber 2 Ecken im <acronym title="...eigentlich MeinVZ, aber wir wollen mal nicht kleinlich sein...">StudiVZ</acronym> kennengelernt hatte, und machte mich abermals auf den Weg Richtung Brooklyn Bridge. Die noch am Vormittag ueberquerte Manhattan Bridge feierte naemlich 100-jaehriges Bestehen und das verspochene Feuerwerk wollten wir uns nicht entgehen lassen. Kaum kommen wir aus der Subway raus, hoerten wir auch schon das Feuerwerk, dass eigentlich erst eine Stunde spaeter anfangen sollte. Pech gehabt, dachte ich mir schon. Da die anderen beiden die Brooklyn Bridge aber noch nicht aus der Naehe betrachtet haben, blieben wir noch ein Weilchen. Die Belohnung fuer unsere Geduld war ein weiteres Feuerwerk, dass sich etwas weiter Flussaufwaerts abspielte. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass ich unbedingt ein Stativ fuer meine Kamera brauche.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3998715081/img_2035.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_2035"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2576/3998715081_c932eeb8f6_m.jpg" alt="IMG_2035" width="240" height="160" /></a> Nach dem Feuerwerk wollten wir uns eigentlich noch mit einer anderen (ebenfalls noch unbekannten) StudiVZ-Bekanntschaft treffen, die ein paar Bars in Brooklyn waermstens empfehlen konnte. Das Problem an der Sache: besagte Person hatte kein Handy dabei und so musste alle Kommunikation ueber oeffentlich Muenztelefone geschehen, was sich bei der hiesigen Sprachqualitaet als echtes Abenteuer herausstellte. Tatsache ist, dass wir uns in der Bedford Avenue treffen wollten. Wie waren auch wie vereinabrt mehr oder weniger puenktlich am Treffpunkt, konnten dort aber niemanden ausmachen. Gleichzeitig hegten wir jedoch unsere Zweifel, dass <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=en&#038;geocode=&#038;q=brooklyn+bedford+ave&#038;sll=40.668677,-73.949962&#038;sspn=0.007715,0.022423&#038;ie=UTF8&#038;hq=&#038;hnear=Bedford+Ave,+Brooklyn,+Kings,+New+York&#038;ll=40.690043,-73.94906&#038;spn=0.015424,0.044847&#038;z=15&#038;iwloc=lyrftr:m,0x89c25b937d0d4dd9:0x1f69f1bb9f73416a,40.689652,-73.953524">hier</a> eine einzelne Person auf uns warten wuerde. Nach einigem hin und her irren wollten wir schon wieder den Heimweg antreten, entdeckten jedoch gerade noch rechtzeitig, dass es eine weitere <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=en&#038;geocode=&#038;q=brooklyn+bedford+ave&#038;sll=40.668677,-73.949962&#038;sspn=0.007715,0.022423&#038;ie=UTF8&#038;hq=&#038;hnear=Bedford+Ave,+Brooklyn,+Kings,+New+York&#038;ll=40.718331,-73.954403&#038;spn=0.007709,0.022423&#038;z=16&#038;iwloc=lyrftr:m,0x89c2595c2cac7f81:0x8d7987001867c2a3,40.717079,-73.956614">Haltestelle</a> namens &#8220;Bedford Ave&#8221; gibt. Hinterher ist man bekanntlich immer schlauer und wir koennen nur von Glueck reden, dass wir es mit gut einer Stunde verspaetung doch noch geschafft hatten und unsere Verabredung noch nicht abgereist war. Mein Tipp also an alle Besucher: 1. Nehmt euer Telefon mit! 2. Guckt euch die Fahrplaene genau an! 3. Unterschaetzt die Entfernungen nicht.</p>
<p>Den Abend verbrachten wir dann mit ein paar Bierchen und ein paar Partien Billard in einer wesentlich entspannteren Umgebung und mit netter Begleitung. Danke nochmal an dieser Stelle nochmal an S*** fuer den guten Tipp und die Geduld beim Warten. <em>Brooklyn-Williamsburg</em> kann einen schon entfernt an den <acronym title="Wenn das in 10 Jahren gelesen wird: 2009 waren diese Stadtteile noch Alternativer als heute."> Berliner Prenzlauer Berg oder das Muenchener Glockenbachviertel</acronym> erinnern.</p>
<p>Insgesamt auf jeden Fall ein Tag vollgepackt mit Eindruecken und langen Fussmaerschen. Aber immerhin weiss ich jetzt, was ich etwaigen Besuchern zumuten sollte und was nicht.</p>
<p>PS: Das Thema <a href="http://farm3.static.flickr.com/2527/4032043531_f212afc3b0_o.jpg">Privat-Rechner</a> hat sich inzwischen uebrigens auch erledigt&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Toronto</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 01:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am zweiten Roadmovie-Tag fuhren wir weiter nach Canada rein um uns die Millionenstadt Toronto naeher anzuschauen. Diesmal hatte ich zwar leider kein Wasserbett, aber die Betten im Sheritton Hotel haben ja auch einen ganz guten Ruf. Unser Zimmer im 17 &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/09/toronto/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Am zweiten Roadmovie-Tag fuhren wir weiter nach Canada rein um uns die Millionenstadt Toronto naeher anzuschauen. Diesmal hatte ich zwar leider kein Wasserbett, aber die Betten im Sheritton Hotel haben ja auch einen ganz guten Ruf. <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Unser Zimmer im 17 Stock war schnell bezogen und so konnten wir uns schnell auf den Weg in die Stadt machen. </p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3913222772/img_1682.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="IMG_1682"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2653/3913222772_dbfb3aedf9.jpg" alt="IMG_1682" width="333" height="500" /></a> Da Toronto eine Millionenstadt ist, konnten wir uns natuerlich nur einen Teil angucken. Wie das genau aussehen sollte wussten wir natuerlich noch nicht. Die Reiseplanung sah ja im Grunde so aus: „Lass uns nach Canada fahren!“ – „Okay!“ „Nach Toronto!“ – „Okay, gib Toronto ins Navi ein!“ – <i>„Bitte biegen sie links ab.“</i>) Die gut sortierte Touisteninformation des Hotels konnte uns ueber einige moegliche Optionen informieren. Eine Flugshow, ein „Hot &#038; Spicy Food Festival“ und noch einige andere Sachen, die ich bereits vergessen habe.<br />
Wir beschlossen uns einfach einmal einen Rundgang zu goennen, der uns ueber Chinatown auf das hiesige Unigelaende fuehrte. Von wo aus wir uns anschliessend via Toronto-Downtown Richtung Waterfront aufmachten. In Chinatown goennten wir uns erst einmal einen frisch <acronym title=“bzw gewalzten“>gepressten</acronym> Zuckerrohrsaft an den man sich nach einer Weile sogar gewoehnen kann. Ausserdem kamen dabei auch ein paar Erinnerungen an meine Suedafrika-Buggy-Tour inkl. Abstecher ins Zuckerrohrfeld zurueck.<br />
Auf dem beeindruckenden Unigelaende war gerade „Frogs Day“ was nicht etwa etwas mit Kroetenwanderung zu tun hat sondern der erste Tag der angehenden Studenten auf dem Unigelaende ist. Das bedeutet im Klartext, dass sich mehrere Grueppchen quer ueber den Capus jagen und sich mit allerlei Spiel und Spass naeher kennen zu lernen. Ich muss ja zugeben, dass ich da schon nochmal gerne studieren wuerde. So ein Campusleben hat bestimmt auch was fuer sich.</p>
<p>Der Weg nach Downtown hat einem gezeigt, dass man sich doch noch auf dem Amerikanischen Kontinent befindet. Zwar wirkt Toronto wesentlich ausgeglichener als die US-amerikanischen Staedte die ich bisher kennen geernt habe, aber spaetestens hier wurde man wieder von einer Flut von Werbebannern und Shopping-Moeglichkeiten erschlagen. Trotzdem gab es auch hier schoene Flecken. Einer kurzer Besuch im hiesigen Starbucks (der Chai Latte schmeckt ja Gott sei dank ueberall gleich) und wir befanden uns auf einem Kriegsschiff, dass offenbar zu Werbezwecken angelegt hatte. Also vorbei an der Blaskapelle und rauf auf das gute Stueck. Nun sehen Kriegsschiffe ja im Grunde alle gleich aus. Besonders gewagte Farbkombinationen kann man nicht erwarten. Dennoch scheint es in Canada etwas entspannter zur Sache zu gehen. Wozu muss auf dem Deck neben den Harpoon Raketen denn sonst ein BBQ-Grill vertaut sein. Also alles eine grosse Party… :/<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3913219136/img_1672.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1672"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2471/3913219136_88c0e1fafe_m.jpg" alt="IMG_1672" width="240" height="160" /></a> Den Rekrutierungsversuchen am Ende des Rundgangs konnten wir noch gerade so entgehen indem wir uns als Europaeer auswiesen. Als US-Amerikaner waere es aber anscheinend kein Problem gewesen. Sehr merkwuerdig.<br />
Inzwischen waren wir auch nicht mehr allein, denn wie der Zufall so will trafen wir einen Arbeitskollegen auf der Bruecke, der an diesem Wochenende ebenfalls gen Norden gefahren war. </p>
<p>Zu dritt gings nun auf die Suche nach etwas Essbaren. Das Hot &#038; Spicy Food Festival war leider total ueberfuellt und bestand im Grunde auch nur aus einzelnen Buden, die ihren Besuchern Tabasco-Sosse und Chillischoten in den Rachen warfen. Letztendlich haben wir uns also ein Steakhaus gesucht. War auch gut… Die Flugshow war derweil immer noch im vollen Gange und diverse Jets drehten ihre Runden ueber der Stadt.</p>
<p>Nach ein paar weiteren Kilometern (ja, in Canada gilt das metrische System) durch Torontos Innenstadt wurde es langsam dunkel und wir machten uns auf den Weg in das weltberuehmte Wahrzeichen der Stadt. Ich muss allerdings zugeben, dass ich es garnicht kannte. Ziemlich peinlich, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um den Canadian National Tower handelt, der ja bis Mitte 2009 immerhin der groesste Fernsehturm der Welt war (553 Meter). Der inzwischen groesste Fernsehturm steht in Guangzhou, was ja &#8211; wie wir alle wissen &#8211; in China liegt. Allerdings ist dieser 610 Meter hohe Turm noch nicht eroeffnet und zaehlt somit also nicht wirklich.<br />
Die nicht ganz guenstigen Karten haetten wir uns sparen koennen, da wir 5 Minuten spaeter 4 noch nicht entwertete Karten fanden. Sei’s drum! Um das Anstellen kamen wir trotzdem nicht herum. Nach ca. einer Stunde Wartezeit (inzwischen war es draussen schon Nacht) kamen wir oben an und wurden mit einem wahren Lichtermeer belohnt. Jetzt wurde auch klar, wo sich die ganzen Millionen Einwohner versteckt halten. Diese Stadt ist doch ziemlich gross. Genug Platz also um noch die ein oder andere Bar bzw. Club zu finden um den Abend zu begehen. Also schnell auf&#8230;! Nur leichter gesagt als getan. Vorher kam naemlich noch eine gehoerige Wartezeit am Fahrstuhl auf uns zu. Nach 1,5 Stunde schaften wir es dann doch. Schnell noch 2 von unseren 4 Gratis-Karten an zwei ebenso ueberraschte wie misstrauische Touris verkauft, schnell noch ins Hotel und dann auf&#8230;<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3961298010/img_1723.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="IMG_1723"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2589/3961298010_98ec559ab4.jpg" alt="IMG_1723" width="500" height="333" /></a><br />
Um es kurz zu machen: Wenn ihr mal in Toronto seit, dann fragt am besten einfach irgend jemanden auf der Strasse. Wenn ihr Glueck habt, dann bringt euch derjenige sogar bis vor die Tuer. Genauso war es zumindest bei uns und wir verbrachten einen lustigen Abend mit guter Musik und Getraenken (auch wenn man dem Barkeeper erstmal erklaeren musste, was ein Cuba Libre ist).</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3961299896/img_1753.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1753"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3422/3961299896_089b4da89d_m.jpg" alt="IMG_1753" width="160" height="240" /></a> Da der Laden schon um 1:00 Uhr zu machte &#8211; was wohl ueberall so ist &#8211; war es auch lustig anzusehen, wie die Stimmung gegen Ende immer mehr Richtung &#8220;<acronym title="Wenn ihr wisst was ich meine... ;o)">Okay, was mach ich heute Nacht sonst noch so und mit wem?</acronym>&#8221; ging. Wir haben uns dann auf jeden Fall zurueck ins Hotel gemacht und platzten somit direkt in ein &#8220;Indian Business Community&#8221;-Treffen. Ueberall Geschaeftsleute aus ganz Nordamerika. Letztendlich sind wir noch kurz ins Gespraech mit einer Aerztin gekommen und haben einiges ueber das Versicherungssystem Canadas erfahren. Man lernt nie aus. Den Fahrstuhl nach oben teilte ich mir dann mit einem 5er-Gespann betrunkerner aber sehr offenherziger Inder, die offenbar noch weitere Plaene fuer diesen Abend hatten&#8230; So funktioniert das also in so einer Business-Community. Sehr interessant&#8230;! <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein extra Schmankerl fuer mich persoenlich war die Tatsache, dass der Blick aus dem Hotelzimmer auf ein Gebaeude ging, das mir irgendwie bekannt vorkam. Nach einigem Ueberlegen, wurde mir dann auch klar woher. In diesem Gebaeude fand ein Projekt namens &#8220;Blinkenlights&#8221; statt. Ein aehnliches Projekt fand bereits am 11. September 2001 am &#8220;Haus des Lehrers&#8221; in Berlin statt. <a href="http://www.blinkenlights.net/stereoscope">http://www.blinkenlights.net/</az</a></p>
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		<title>Niagara Falls</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 12:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie schon in Suedafrika vor 4 Jahren, scheint es typisch fuer mich zu sein, am erste Wochenende nach der Ankunft gleich wieder das Land zu verlassen. Der Grund war diesmal eines der spaerlich gesaeten verlaengerten Wochenenden. Am ersten Montag des &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/09/niagara-falls/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Wie schon in Suedafrika vor 4 Jahren, scheint es typisch fuer mich zu sein, am erste Wochenende nach der Ankunft gleich wieder das Land zu verlassen. Der Grund war diesmal eines der spaerlich gesaeten verlaengerten Wochenenden. Am ersten Montag des September wird naemlich traditional Labour Day gefeiert. Waehrend es zu diesem Feiertag in Deutschland ueblich ist, sich schwarz zu verkleiden und sich mit einem Steinwurf eine Dusche des oertlich-polizeilichen  Wasserwerfers zu verdienen, wird in den USA die komplette Familie gepackt und in den Urlaub gefahren.<br />
Diesem Roadmovie wollten wir (Ralf und ich) nicht entziehen und so machten wir uns am Samstag morgen (5:30 am) auf den Weg Richtung Niagara-Faelle. Die drohende 12 Stunden-Fahrt blieb jedoch gluecklicherweise aus und so erreichten wir puenktlich gegen 12:00 unser Hotel, das Ritz. Dummerweise war es jedoch nicht, das „Ritz Carlton“, was man bei dem Preis durchaus haette erwarten koennen, sondern das „Ritz Inn“ welches wenn schon nicht mit einem grossen Namen doch zumindest mit einem Wasserbett aufwarten konnte.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3903968001/img_0838.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_0838"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3454/3903968001_11cb624e3d_m.jpg" alt="IMG_0838" width="240" height="180" /></a> Kurz nach der Ankunft machten wir uns also auf den Weg Richtung Innenstadt… Quatsch, wir haben uns natuerlich sofort die Niagara Falls angeguckt und neben zahlreichen Fotos auch die Bootstour und die Wanderung unter die Faelle mitgemacht. Letzteres kann man aber getrost sein lassen. Die Abendplanung draengte sich dann quasi wie von selbst auf. In der Innenstadt reiht sich ein Wachskabinet and das naechste Spielcasino und die naechste Bar an das uebernaechste Hotel. Ueberall Jubel und Trubel, so dass wir uns entschlossen nur schnell ins Hotel zurueck zu gehen, uns umzuziehen und dann durchzustarten. Das Ergebnis des ganzen war dann, dass wir uns von der Sonne, der frischen Luft und dem aus meiner Sicht unglaublich gemuetlichen Wasserbett „ueberzeugt“ haben lassen, den Tag lieber mit einer gescheiten Muetze schlaf ausklingen zu lassen.</p>
<p>Schade nur, dass wir uns die beleuchteten Wasserfaelle nicht haben angucken koennen. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass ich nach Niagra Falls komme.</p>
<p>PS: Als Tipp: wenn man mal wieder zu den Niagarafaellen faehrt, sollte man wieder unbedingt den weg nach Canada machen. All jene, die es naemlich z.B. aufgrund von Visa-Problemen nicht geschafft haben nach Canada zu kommen, koennen im Grunde nur erahnen, wie die Niagarafaelle aussehen. Eine vernuenftige Sicht hat man jedenfalls nicht.</p>
<p>Fortsetzung folgt…</p>
<p>[photonav id='panorama' url='http://farm3.static.flickr.com/2611/3913254986_e0483c566e_b.jpg' container_width=600 photo_width=1024 height=265]</p>
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		<title>First week</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 12:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun bin ich schon eine Woche lang nicht mehr in &#8220;Good Old Germany&#8221;. Da wird es also Zeit ein kurzes Resumee zu ziehen, was bisher so passiert ist. Nachdem es ja garnicht so einfach ist eine Ueberweisung von Deutschalnd in &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/09/first-week/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Nun bin ich schon eine Woche lang nicht mehr in &#8220;Good Old Germany&#8221;. Da wird es also Zeit ein kurzes Resumee zu ziehen, was bisher so passiert ist. </p>
<p>Nachdem es ja garnicht so einfach ist eine Ueberweisung von Deutschalnd in die USA zu starten ohne sich dabei gleich in laengerfristige Planung zu verlieren, musste ich auf die Postbank zurueckgreifen, die es immerhin schaffte meine erste Miete inklusive Kaution in bahnbrechenden 5 Tagen ueber den Teich zu transferieren.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3903967991/img_0824.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_0824"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2663/3903967991_7d2425eded_m.jpg" alt="IMG_0824" width="240" height="180" /></a> Was sich an sich ja garnicht so langsam anhoert relativiert sich ziemlich schnell, wenn man im Internet Geschichten von bis zu 14 Tagen liest und und das bereits vorab gebuchte Hotelzimmer nur die ersten 5 Tage abdeckt. Ich war also dementsprechend erleichtert, dass ich endlich meine neuen 4 Waende in Jersey City beziehen konnte. Im Grunde ist auch schon alles drin, was man sich wuenscht… Naja, fast! Ein Internetzugang waere zum Beispiel nicht schlecht. Gegen ein Fernsehprogramm haette ich auch nichts. Auf andere Sachen kann ich wiederum verzichten. Dazu gehoert zum Beispiel der Kohlenstoffmonoxid-Alarm, der angeht sobald man den Ofen angemacht hat. Abgesehen von dem Ohrenbetaeubenden Laerm fragt man sich naemlich auch, ob es da evtl. auch sowas wie eine automatische Benachrichtigung der Feuerwehr gibt, die einem unter Umstaenden die neue Tuer eintreten will. Diese Angst war zwar unbegruendet, aber es gibt eben doch eine Menge Fettnaepfchen in die man treten kann. </p>
<p>Ich bin aber ganz zuversichtlich, dass sich das mit der Zeit geben wird. Die zahlreichen Klischees, die man so im Hinterkopf hat helfen einem auf jeden Fall weiter, sich nicht allzu fremd vorzukommen. Hier faehrt man z.B. tatsaechlich mit ueberproportionierten Gelaendewagen durch die Gegend. Oder sitzt am Nachmittag wie in Filmen aus den 80ern auf der Treppe rum, die von der Strasse ins Wohnhaus fuehrt waehrend davor ein Muscle-Car mit bassgeschwaengertem Rap seine runden dreht.<br />
An ein paar Sachen muss man sich noch gewoehnen. Z.B. dass ein Supermarkt offenbar als ein Langsamkeitswettbewerb angesehen wird. Allerdings nicht von den Kassierern (die muessen sich sputen auch ja alles in 2 (!) hauchduenne Plastiktuetchen zu verpacken) sondern von den Kunden.<br />
Mal schauen, was mich noch so fuer Sachen ueber den Weg laufen. </p>
<p>Erst einmal werde ich mich jetzt daran gewoehnen muessen, die ersten Wochen nach Princeton pendeln zu muessen. Das Projekt in New York hat sich naemlich etwas verschoben, so dass ich wohl erst spaeter zum Einsatz komme. Da kann man also nur Daumen druecken…</p>
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		<title>Malcesine 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 10:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wann war ich eigentlich das letzte mal im Urlaub? Die Antwort ist einfach: Letzten Winter. Wann war ich eigentlich das letzte mal im Sommer-Urlaub? Tja, da wird&#8217;s schon schwieriger. Wenn ich genau nachdenke und dabei Bedenke, dass ein Urlaub erst &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/06/malcesine-2009/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><!--test1--><br />
Wann war ich eigentlich das letzte mal im Urlaub? Die Antwort ist einfach: Letzten Winter. Wann war ich eigentlich das letzte mal im Sommer-Urlaub? Tja, da wird&#8217;s schon schwieriger.<br />
Wenn ich genau nachdenke und dabei Bedenke, dass ein Urlaub erst so genannt werden kann, wenn es auch irgendwohin geht und diese Reise auch länger als ein Wochenende dauern muss, dürfte das vermutlich so um die 3,5 Jahre her sein. Und damit meine ich dann eigentlich auch wieder einen Winterurlaub, nur dass dieser in Südarfika stattfand wo ja damals (weil südliche Hemisphäre) Sommer war. </p>
<p>Lange Rede kurzer Sinn: Ich hab jetzt doch tatsächlich mal wieder Urlaub gemacht. Das bedeutet im Klartext: 4 Tage Gardasee im schönen Italien. Als Wahlmünchener liegt das ja quasi um die Ecke und durch <del datetime="2009-06-23T08:57:03+00:00">zahlreichen</del> 2 Empfehlungen kristalisierte sich auch schnell das konkrete Ziel heraus.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3653706970/img_1216.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1216"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3347/3653706970_62048aff37_m.jpg" alt="IMG_1216" width="160" height="240" /></a>Ziel der Reise war <strong>Malcesine</strong>, dass am östlichen Ufer des Gardasee auf die Entdeckung wartete. Hinweg über den Brennerpass lehrten mich die Vorzüge eines TomTom. Es gibt keine, da zumindest dieses Gerät ständig den GPS-Empfang verlohr oder mich 100 Meter weiter westlich lokalisierte. Ein Umstand, der gerade wenn man den Gardasee entlang fährt recht unrealistisch anmutet. Sei es drum. Der Umstieg auf analoge Methoden (Faltpläne und Straßenschilder) ist mir zwar zuwider aber hat immerhin einen gewissen mittelalterlichen Charme <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Allerdings macht es in solchen Fällen doch Sinn, sich vorher zu informieren wo man hin will und nicht erst bei der Anfahrt zu überlegen in welche Himmelsrichtung man überhaupt gucken muss.</p>
<p>Malcesine besticht durch eine sehr urige Altstadt, die wir jedoch erst später kennen lernen durften. Da sich der gesamte Urlaub recht spontan entwickelt hat &#8211; die &#8220;Planung&#8221; war wie folgt: Wir mieten ein Auto (einen Tag vorher) und fahren dann nach Malcesine (wo auch immer das liegt) &#8211; mussten wir uns nach der Ankunft erst einmal ein nettes Hotel suchen. Gesagt, Getan! Am Ortsanfang fanden wir das Hotel Anna, dass nicht nur nette Zimmer, einen günstigen Preis und einen schönen Strand direkt gegenüber zur Verfügung stellte. Sondern auch Fahrräder und Liegen kostenlos verlieh. Erst später bemerkten wird, dass wir noch ein gutes Stück vom eigentlich Ortskern entfernt waren. Aber alles nicht so schlimm. Als ambitionierter Wanderer (immerhin eine Wanderung innerhalb der letzten 5 Jahre) sollte das alles nicht so schwer sein.</p>
<p>Ich könnte nun lang und breit erzählen, was wir alles gemacht haben, aber das erspare ich dem gelangweiltem Leser einfach mal und lasse stattdessen ein paar <a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/sets/72157620223799489/">Fotos</a> sprechen und geben meine durch intensivste Feldforschung gewonnenen Eindrücke zum Besten.</p>
<p>1. Tag: Anreise, Wanderung und Spaghetti Bollognese wir sie im Buche stehen.<br />
2. Tag: Erkundung der Altstadt und &#8220;<acronym title="In die Gondel steigen und warten...">Besteigung</acronym>&#8221; des Monte Baldo.<br />
3. Tag: Fahrt nach Verona inklusive „Casa de Giulietta“.<br />
4. Tag: Abstecher nach Arco und Rückreise.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3652944665/img_1255.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1255"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3548/3652944665_9b8949c2d9_m.jpg" alt="IMG_1255" width="240" height="160" /></a><strong>Italienisches Essen</strong><br />
Dazu kann ich eigentlich nur wenig sagen. Immerhin war ich am Gardasee und nicht wirklich in Italien. Wenn auf den Speisekarten nicht nur alles in Deutsch sondern neben dem obligatorische Wiener Schnitzel auch ein &#8220;Schweinshaxe (auf Bestellung)&#8221; steht, dann weißt du, dass du immer noch in Deutschland bist.<br />
Dennoch haben mich die Spaghetti Bolognese am ersten Tag schwer beeindruckt. Ich kann nun ernsthaft behaupten, dass ich meine Pasta noch nie &#8220;al dente&#8221; bekommen habe. Diese hohe Kunst des Teigwaren Aufwärmens wurd durch die leckere Soße komplettiert. Dass das aber nicht überall in Italien so ist, wurde mir in Verona offenbart. Als ich mich über eine Lassagne hermachen wollte, die liebend gerne gegen eine Aldi-Mikrowellen-Lasagne eingetauscht hätte, wurde mir klar, dass nicht alle italienischen Küchen mit Gewürz-Göttern gesegnet sind.<br />
Auch die italienischen Pizzen werden meiner Meinung nach total überschätzt. Sie mögen zwar überdurchschnittlich gut sein, aber herrausragend würde ich sie nicht nennen. Weltklasse wird einem dagegen in den Gelaterien (zu deutsch: Eisdielen) geboten. Allein dafür lohnte sich beispielsweise die Fahrt nach Arco. Aber das hatte ich ja schon <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/10/klettern-in-arco/">früher festgestellt&#8230;</a></p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3652913329/img_1218.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1218"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3664/3652913329_ac98247a46_m.jpg" alt="IMG_1218" width="240" height="160" /></a><strong>italienischer Straßenverkehr</strong><br />
Den italienern geht ja auch der Ruf voraus, sie könnten nicht Auto fahren. Nun ja, sowas ist schnell gesagt. Und wenn ich genau drüber nachdenke, wird mir das gleiche ebenfalls nachgesagt. <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Was die Italiener aber offenbar wirklich nicht kennen ist das Reißverschlussprinzip. So kommt es dann also schon einmal vor, dass sich hinter einer simplen Spursperrung ein 5-km-Stau bildet der aber nicht einfach langsam weiterrollt, sondern immer wieder zu längeren Stehzeiten nötigt. Ist man dann so dreist und fährt ganz nach vorne durch (so wie ich es gelernt habe) wird man wild gestikulierend darauf &#8220;hingewiesen&#8221; dass ich mir sowas einfach nicht erlauben darf. Freilich kann man derartigen Grabenkämpfen mit einer Vollkasko-Versicherung in der Hinterhand recht entspannt begegnen.<br />
Ich habe mal einen interessanten Bericht über das Verhalten von Menschen im Straßenverkehr gesehen. In diesem Beitrag wurde die Frage aufgeworfen, wie es auf den Gehwegen zugehen würde, wenn sich alle wie im Straßenverkehr benehmen würden. Ich sag ja: Ich brauch ne Hupe in der Fußgängerzone und <a href="https://www.neon.de/kat/sehen/gesellschaft/105194.html">Rolltreppendeppen</a> gehören sowieso im Bußgeldkatalog verewigt.</p>
<p><strong>Italienisches Wetter</strong><br />
Was soll man dazu schon sagen? Wir hatten blendendes Wetter. Obwohl für&#8217;s Wochenende Regen angesagt wurde schien fast durchgehend die Sonne (unterbrochen von ein paar Stunden Nacht) und das bisschen Wind, war eine willkommene Abkühlung. Aber was soll man am Wochenende der Sommersonnenwende auch schon erwarten? Merkwürdig nur, dass punktgenau beim überqueren der Österreichisch-Deutschen Grenze der Platzregen einsetzt. Damit ist ja wohl klar welche Nation immer aufisst&#8230;<br />
An dieser Stelle könnte man noch das klassische Goethe-Gedicht zitieren, dass immer dann ausgekramt wird, wenn es die Deutschen nach Italien zieht.</p>
<blockquote><p>Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,<br />
Im dunklen Laub die Goldorangen glühn,<br />
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,<br />
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,<br />
Kennst du es wohl?<br />
Dahin! Dahin<br />
Möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn!</p></blockquote>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3652950047/img_1268.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1268"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3386/3652950047_e730ff5ae8_m.jpg" alt="IMG_1268" width="240" height="160" /></a>Apropos &#8220;<strong>ziehende Geliebte</strong>&#8220;: Eben jene ziehen nicht einfach nur nach Italien sondern genauer gesagt nach Verona um sich dort den Balkon von Shakespeares Guiletta (a.k.a. Julia) anzugucken. Wer sich nicht direkt auf dem Balkon fotografieren lassen will, kann auch die rechte Brust der Julia-Statue im Hof streicheln (neben viel Glück gibt es dann auch noch höchste Sinnesfreuden).<br />
Ob es der Beziehung besonders zuträglich ist an fremden Brüsten rumzukneten muss vielleicht von Fall zu Fall unterschieden werden. Außerdem wichtig: Eine Unterschrift des Paares auf der Mauer, die zum Innenhof führt in dem der Balkon rund 350 Jahre nach der Tragödie (Romeo &#038; Julia) an die Fassade rangeflanscht wurde. Hach nee, is das ramontitsch.</p>
<p>Zu meiner Überraschung hat es übrigens inzwischen auch der <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/02/macht-doner-schoner/">Döner </a>in die italienischen Imbissläden geschafft. Ich habe mich allerdings nicht getraut einen zu essen&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<img src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=390&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Freistaat&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 23:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Damit ich nicht wieder in alten Trott verfalle, gibt es nun doch einen neuen Beitrag. Anlass: Der Besuch eines Freundes in Jena oder vielmehr der Weg zurück Richtung München. Mein Brüderchen ist ebenfalls mitgekommen und fuhr uns in dem geliehenen &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/11/freistaat/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Damit ich nicht wieder in alten Trott verfalle, gibt es nun doch einen neuen Beitrag.<br />
Anlass: Der Besuch eines Freundes in Jena oder vielmehr der Weg zurück Richtung München.<br />
Mein Brüderchen ist ebenfalls mitgekommen und fuhr uns in dem geliehenen Wagen sicher Richtung Bayerische Hauptstadt. </p>
<p>Auf halber Strecke offenbarte das vor uns fahrende Auto seine ideenlose Werbeleuchtschrift &#8220;Polizei&#8221; gefolgt von der Aufforderung ihnen zu folgen. Soweit so gut&#8230;</p>
<p>Geschwindigkeitsmäßig war alles im Rahmen der gesetzlichen Tolleranz&#8230;<br />
Bei einem Mietwagen musste man sich keine sorgen um Warndreieck &#038; Co machen (und das geschulte Gesetzeshüterauge hat das bestimmt sofort am Hamburger Kennzeichen erkannt)&#8230;<br />
Sogar Winterreifen hatten wir aufgezogen&#8230; </p>
<p>Also warum werden wir hier aus dem Verkehr gezogen? Na wir sollten mal nicht so unschuldig tun: Schließlich trägt mein Bruder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dreadlocks">Dreads</a> und DAS gehört natürlich genauer untersucht! </p>
<p>&#8220;Ausweise bitte!&#8221;<br />
&#8220;Wo möchten sie hin?&#8221; <em>*Die Autobahn weiter! Was geht sie das an?*</em> &#8211; &#8220;Er fährt nach Murnau. Ich nach München.&#8221;<br />
&#8220;Wo kommen sie her?&#8221; &#8211; <em>*s.o.*</em> &#8211; &#8220;Aus Jena.&#8221;<br />
&#8220;Und was haben sie dort gemacht?&#8221; &#8211; <em>*Haben die uns nun wegen Smalltalk oder was?* </em>- &#8220;Wir waren bei ner Geburtstagsparty eines Freundes.&#8221;<br />
&#8220;Und wo kommen sie gebürtig her?&#8221; &#8211; <em>*Du hälst gerade meinen Ausweis in der Hand&#8230;* </em>- &#8220;Aus Berlin.&#8221;<br />
&#8220;Sind sie eine Fahrgemeinschaft?&#8221; &#8211; <em>*Definitionssache! Bilden sie und ihr Kollege eine Fahrgemeinschaft*</em> &#8211; &#8220;Wenn man so will&#8230;&#8221;<br />
&#8220;Ich möchte nur wissen, ob sie sich über&#8217;s Internet kennen gelernt haben.&#8221; &#8211; <em>*Selbst wenn, wäre das doch nun wirklich irrelevant!*</em> &#8211; &#8220;Nein, wir sind verwandt!&#8221; &#8211; <em><strong>*ungläubiges Gucken*</strong></em></p>
<p>Prinzipiell finde ich solche Gespräche ja ganz nett. Auch wenn die Fragen vollkommen irrelevant sind, kann man sich ja wenigstens mal besser kennen lernen. Das nächste mal werd ich nach der Anzahl ihrer Kinder oder ihrem Musikgeschmack fragen&#8230; </p>
<p>Merkwürdig finde ich nur, dass ich im Gegensatz zu meinem Bruder nicht nach Drogenkonsum oder ähnlichem gefragt wurde. Wie war das nochmal mit der Gleichberechtigung? Ich könnte jetzt auch mal ganz pathetisch auf den ersten Artikel unseres Grundgesetz hinweisen. Nur gut, dass er das schon gewohnt war. Innerhalb von einem Jahr sechs mal rausgezogen zu werden wiederspricht zwar jeder Wahrscheinlichkeitsrechnung (unter Annahme einer Normalverteilung), aber&#8230; Tja, aber was? Muss man so eine Diskriminierung eigentlich einfach so schlucken? Den Gedanken Dreadlocks mit Marihuana-Konsum zu verbinden ist sicher nicht willkürlich. Meinen Erfahrungen zufolge kann man jedoch keine wirkliche Verbindung zwischen aussehen und Konsumgewohnheiten herleiten. Dafür haben mich schon zu viele Bekanntschaften (inkl. Lehrer, Richter, Steuerprüfer, Polizisten, Soldaten und Handwerker) überrascht. </p>
<p>Aber vielleicht weiß der Polizei-&#8230; Pardon &#8230; Freistaat Bayern ja da besser Bescheid&#8230;</p>
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		<title>Karneval der Kulturen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 16:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was gibt&#8217;s zu erzählen? In den Zeiten der verkürzte Wochen stellt man nicht nur fest, dass eine 4-Tage-Woche vollkommen ausreichend ist. Man kann die Zeit auch nutzen um mal wieder in Berlin vorbei zu schauen. Auch wenn mir München als &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/05/karneval-der-kulturen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Was gibt&#8217;s zu erzählen? In den Zeiten der verkürzte Wochen stellt man nicht nur fest, dass eine 4-Tage-Woche vollkommen ausreichend ist. Man kann die Zeit auch nutzen um mal wieder in Berlin vorbei zu schauen. Auch wenn mir München als Wahlheimat wesentlich besser gefällt als Köln (inzwischen bin ich ja auch schon ein Jahr hier) zieht es mich schon nochmal ab und zu nach Berlin.<br />
Wenn dann das Wetter noch mitspielt&#8230; um so besser! </p>
<p>So konnte ich eines der letzten Wochenenden nicht nur nutzen, um an der Geburtstagsparty eines Freundes aufzutauchen sondern auch um mir den <a href="http://www.karneval-berlin.de/de/">Karneval der Kulturen</a> einmal genauer anzugucken.<br />
<a href="/blog/photos/album/72157605193319732/photo/2514122384/Berlin-KdK9.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3281/2514122384_8a02252c54_m.jpg" alt="KdK9" width="180" height="240" border="0" /></a> 24 Jahre Berlin sind zwar eine Menge Zeit, aber irgendwie hatte ich es nie geschafft mich an dem jeweiligen Wochenende herraus zu bequemen. Das sollte nun anders werden. Nach einer kurzen Bahnfahrt* zog auch schon der sonntägliche Umzugstross an mir und einigen ehemaligen Kommilitonen vorbei. Diverse Kulturen, etliche <a href="http://farm4.static.flickr.com/3148/2513298595_fe5bd8bc28.jpg" rel="lightbox">Subkuturen</a>, eine Menge Musik und zahllose Caipirinha-Verkäufer sorgen für die nötige Stimmung.</p>
<p>*wobei positiv auffällt, dass man in Berlin eben auch in den U-Bahnen Handy/EDGE-Empfang hat</p>
<p>Etwas weniger entspannt lief dann allerdings die Rückfahrt nach München ab. Als absoluter Gutmensch hatte ich mich als Mitfahrgelegenheit angeboten und auch innerhalb eines Nachmittags alle 3 Plätze in meinem Mietwagen voll bekommen. Dass natürlich trotzdem noch Leute (<acronym title="9:00 Uhr morgens">mitten in der Nacht</acronym>) anriefen kann ich ja auch noch verstehen. Dass kurz vor Ultimo jedoch die komplette Besetzung der Reihe nach absagt, hätte ich nun nicht gedacht.<br />
Eine junge Dame meinte sogar, es wäre eine gute Idee mich 3 Stunden vor der Abfahrt (also 07:30 Uhr) anzurufen um sich zu verabschieden. Nur gut, dass 3 Minuten vorher eine Medizinstudentin aus Dresden anrief und fragte, ob noch ein Platz für Sie von Berlin nach München frei wäre. das gehörte dann wohl in die Kategorie: mehr Glück als Verstand.<br />
Der wirklich armen S** die mich am Sonntag anrief um zu fragen, ob er das Geld auch überweisen könne da seine Geldkarte gerade nicht funktioniert, um mir eine halbe Stunde später folgende SMS zuzuschicken, sei natürlich alles verziehen.</p>
<blockquote><p>Aus mir noch unbekannten Gründen ist mein ganzes Geld vom Konto verschwunden. Ich muss leider Zuhause bleiben. Tut mir wirklich Leid. Trotzdem gute Fahrt.</p></blockquote>
<p>&#8230; Da will man nicht tauschen&#8230;<br />
Letztendlich hatte ich also das Vergnügen mit der besagten Medizinstudentin, einer Kulturwissenschaftsstudentin aus Passau und einem Sternburger-Export-Liebhaber der offensichtlich mit dem Zeug geduscht hatte. Na dann Prost und Servus&#8230; </p>
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		</item>
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		<title>St.Anton vs. Zillertal</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/03/stanton-vs-zillertal/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 19:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nieder mit dem Winterschlaf! Es lebe die Frühjahrsmüdigkeit. Nach meinem 2-wöchigen Winterurlaub ist mein Bedarf an Wintersport erst einmal gedeckt und ich kann sagen, dass das wirklich Spaß gemacht hat. Während der übliche Flachland-Germane maximal für eine Woche den Weg &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/03/stanton-vs-zillertal/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Nieder mit dem Winterschlaf! Es lebe die Frühjahrsmüdigkeit. Nach meinem 2-wöchigen Winterurlaub ist mein Bedarf an Wintersport erst einmal gedeckt und ich kann sagen, dass das wirklich Spaß gemacht hat. Während der übliche Flachland-Germane maximal für eine Woche den Weg in die Berge findet, hat es sich bei mir ergeben, dass mehrere Freunde (und Verwandte) in zwei aufeinanderfolgenden Wochen die Hänge runter rutschen wollten. Im Klartext: Eine Woche St. Anton am Arlberg und eine Woche Aschau im Zillertal. Sporterlebnis pur, denn wir standen praktisch jeden verfügbaren Tag an den Hängen und Pisten.</p>
<p><strong><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/map2?lat=47.12691418896322&#038;long=10.263633728027344&#038;zoom=6">St. Anton</a></strong> oder &#8211; wie es die schier endlosen Massen an Engländern nennen: <em>Stanton</em> bezeichnet sich selbst als Wiege des Alpinen Skilaufs. Was das genau bedeuten soll ist auf den ersten Blick nicht so ganz klar&#8230; Was haben sie nun erfunden? Den Schnee? Den Hang? Das gleiten auf 2 Brettern? Weit gefehlt! Das ganze ist viel trivialer. Hier ein Ausschnitt aus dem Pistenplan:</p>
<blockquote><p>Er ist legendär, er steht für Leidenschaft, er ist die Krönung! Der Arlberg &#8211; Wahlheimat all jener, die der Faszination des Alpinen Winters verfallen sind und Wiege des alpinen Skilaufs. Hannes Scheider beispielsweise revolutionierte hier mit der Arlberg-Schule die Technik des Skifahrens, der erste Schlepplift Österreichs wurde in Zürs und die erste für den Winterbetrieb konzipierte Seilbahn, die Galzigbahn, in St. Anton erbaut. Der Arlberg &#8211; ein mit Schneekristallen besetzter Diadem der Natur, in dem fünf Orte &#8211; Lech, Zürs, St.Anton, St. Christoph und Stuben &#8211; wie Juwelen gefasst ihren jeweils eigenen Charme, sprich sprich ganz besonderen Charackter, zeigen&#8230;</p></blockquote>
<p>Ähnlich bescheiden sind auch die Preise in den spärliche gesähten Bauden &#8230; Pardon Restaurants&#8230; in denen sich die Skifahrergemeinde trifft. Tatsächlich mussten wir am ersten Tag in den Ort laufen um etwas zu Essen zu bekommen. Da es dort aber eher nicht so lecker war mussten wir unsere Fahranfängerin am nächsten Tag den Berg hinaufjagen um uns in luftiger Höhe einen Germknödel zu genehmigen. Hmm, lecker gestreckte Vanillesauce&#8230;! Was ich damit subtil andeuten will: Mir ist nicht ganz klar warum St. Anton einen so guten Ruf hat. Dass es die Wiege des alpinen Skisports sein soll ist zwar ganz nett und wird einem auch bei jeder Gelegenheit unter die Nase gerieben. Aber was bringt mir das? Hier also einmal meine Kritikpunkte:</p>
<ul>
<li>praktisch keine Essgelegenheiten an der Talstation</li>
<li>die Skischule hält sich 3 komplette Tage auf dem Babyhang auf</li>
<li>Preisniveau ist verhältnissmäßig hoch</li>
<li>St.Antoner Skigebiet könnte größer sein</li>
<li>Kein Funpark für Snowboarder</li>
<li>Wetterbedingt erinnert das alles eher an Wassersport (okay, dafür können sie nix <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</li>
</ul>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/2318288157/IMG0088.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3091/2318288157_02f2495ac2_m.jpg" alt="IMG_0088" width="240" height="180" border="0" /></a> Aber nicht alles ist schlimm am Arlberg. Unser Trip nach Lech bzw. Zürs hat mir gut gefallen. Am Ende der Schlegelkopfbahn wurden zwar einige 4-Sterne-Hotels mit entsprechenden Restaurants hingesetzt, die eindeutig nicht für Snowboarder geeignet ist, ich muss jedoch sagen, dass wir dort wohl das leckerste Mittagessen und die mit Abstand freundlichsten Angestellten getroffen haben. Da bezahlt man auch gerne ein paar Euro mehr. Aber die wollen schließlich auch verdient sein. Dem berühmt-berüchtigten Aprés-Ski konnte ich dagegen gut aus dem Weg gehen. Um ehrlich zu sein habe ich davon generell ziemlich wenig mitbekommen.</p>
<p>Der Wechsel ins <b><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/map?lat=47.26053394311009&#038;long=11.893043518066406">Zillertal</a></b> verlief leider nicht ganz so flüssig wie zuerst gehofft. Nicht nur, dass ich die abfahrende Bahn um 5 Minuten verpasste&#8230; Nein, nach 2 Stunden (!) Wartezeit gab es noch einmal 2 Stunden (!!!) Verspätung. Hätte es draußen nicht wie aus Eimern gegossen, hätte man den Bahnhof ja wenigstens noch verlassen können. So war ich und zahlreiche andere Reisende dazu verdammt am Bahnhof auszuharren und von einem Zeitungskisok zu träumen, der einem die Wartezeit hätte verkürzen können. Weise genug um zu wissen, das dies zu den Dingen gehört, die ich nicht ändern kann, kam ich dann also nach 6 Stunden und einer Dalai Lama-artigen Gelassenheit in Aschau an.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/2319122948/IMG0107.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2362/2319122948_3f12c95f66_m.jpg" alt="IMG_0107" width="180" height="240" border="0" class="right"/></a> Das Zillertal ist ja quasi so etwas wie die Wiege <b>meines</b> alpinen Skisports und kann auch mit einigem aufwarten. Am ersten Tag hatte man jedoch eher den Eindruck, dass es sich um die Wiege des alpinen Sonnenbadens handelt. 12°C sprechen für sich und an ein Ski-fahren war wetterbedingt nicht zu denken. Zeit genug also, durch den Ort zu schlendern, die müden Knochen auszuruhen und die Beine hochzulegen. Gänzlich faul waren wir (immerhin 10 Leute=Kommilitonen+Anhänge) dann allerdings doch nicht. Die Sommerrodelbahn in Zell am Ziller als Sport zu bezeichnen würde allerdings doch etwas zu weit gehen.</p>
<p>Am nächsten Tag verschwand die Hitze und machte einer willkommenen Kältefront Platz, die uns in den darauffolgenden Tagen mit Neuschnee versorgte. Die letzten paar Tage war dann wieder bestes Wetter&#8230; Was will man mehr?!<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/2319131706/IMG0115.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3193/2319131706_0364a9988d_m.jpg" alt="IMG_0115" width="240" height="180" border="0" /></a> Wir sind jeden Tag in ein anderes Skigebiet im Zillertal gefahren und so konnte von Langeweile keine Rede sein. Diesmal war kein Fahranfgänger dabei, so dass ich keine Aussage über die Skischulen machen kann. Allerdings hatte sich in den vergangenen Jahren niemand beschwert. Die Liftkarte kostete immerhin 50,- € weniger, wofür man dennoch das komplette Zillertal befahren konnte und so auch in den Genuß des hiesigen Fun-Parks kommen konnte, der seit meinem letzten Besuch extrem aufgestockt wurde. Hier hat Red-Bull wohl so richtig Geld investiert. Die Bauden waren wie gewohnt gut verteilt und ließen nichts zu beanstanden. Ein 4-5 Sterne Hotel habe ich allerdings nirgends auf der Piste gesehen. Dafür muss man dann wohl doch in <b>die</b> Wiege des alpinen Skilaufs.<br />
Die guten Bedingungen, die nette Gesellschaft und natürlich der Tiefschnee sorgte dafür, dass diese 2. Woche schon verdammt nahe am Optimum war. Aprés Ski gab&#8217;s übrigens wieder nicht&#8230; Gott-Sei-Dank! </p>
<p>Weitere Highlights:</p>
<ul>
<li>kostenlose Schnappsverkostung</li>
<li>kostenlose Sauna im Haus</li>
<li>Spontane Mitfahrgelegenheit direkt zurück nach München (Danke nochmal an dieser Stelle)</li>
</ul>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/2318319043/IMG0112.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3224/2318319043_bd06d47fe9_m.jpg" alt="IMG_0112" width="180" height="240" border="0" /></a> Was bleibt zu sagen: Eigentlich nix. Ich freue mich auf nächstes Jahr. Dann werden wir es bestimmt auch schaffen ein ordentliches Gruppenfoto hinzubekommen. Wo es hingeht? Keine Ahnung. Ich finde, man könnte ja auch mal nach Canada oder die USA. Ich habe das regelrechte Legende von Pulverschnee und leeren Pisten gehört. (Und natürlich von Mikrowellen anstelle von Holzhütten mit Bedienung&#8230; Amis eben! <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>PS: Und der Dennis wird nächstes mal bestimmt auch länger durchhalten als einen Tag. (Ich hoffe es geht wieder besser. Ansonsten: Gute Besserung)</p>
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