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	<title>www.janek-niefeldt.de &#187; Leute</title>
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		<title>Summer in the City</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 14:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img width="216" height="288" src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/R0018329-216x288.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Exif_JPEG_PICTURE" title="Exif_JPEG_PICTURE" />Da wir gerade einen kapitalen Netzwerkausfall zu “beklagen” haben, kann ich mich endlich mal wieder daran machen eine Artikel aus New York zu schreiben. An der Stelle eigentlich fairerweise darauf Hinweisen, dass ich ja eigentlich gar nicht in New York &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/08/summer-in-the-city-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="216" height="288" src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/R0018329-216x288.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Exif_JPEG_PICTURE" title="Exif_JPEG_PICTURE" /><p></p><br /><p>Da wir gerade einen kapitalen Netzwerkausfall zu “beklagen” haben, kann ich mich endlich mal wieder daran machen eine Artikel aus New York zu schreiben. An der Stelle eigentlich fairerweise darauf Hinweisen, dass ich ja eigentlich gar nicht in New York wohne. Ich wohne in Jersey City, was noch nicht einmal im gleichen Bundesstaat wie New York City liegt. Aber so genau darf man das meiner Meinung auch nicht nehmen. Ist im Grunde eh alles das Gleiche. Dafür würde mich zwar jeder New Yorker steinigen, aber ich sehe das ganz locker. (Wenn das doch mal jemand tun sollte, dann wird einfach der nächste, der behauptet die Freiheitsstatue würde in New York stehen ebenfalls beworfen.)</p>
<p>Wenn ich schon vom Wohnen <s>rede</s> schreibe, dann kann ich auch erwähnen, dass ich mich von meiner zwar extrem geschmackvoll eingerichteten aber doch recht einsamen Wohnung verabschiedet habe, um mit 2 Freunden zusammen zu ziehen. Der Clou des ganzen: </p>
<ul>
<li>Die <a href="http://live70greene.com">Wohnung</a> ist billiger (naja, mit Nebenkosten vermutlich genauso teuer wie meine alte Wohnung) </li>
<li>Blick auf Manhattan</li>
<li>10 Minuten vom <acronym title=“World Trade Center“>WTC</acronym></li>
<li>Inkl. Pool (zum Baden) </li>
<li>Inkl. Pool (zum Billard spielen) </li>
<li>Inkl. Kino (inkl Popcornmaschine) </li>
<li>Inkl. BBQ &#038; Feuerstelle</li>
<li>Inkl. Yakuzee</li>
<li>Inkl. Fitnessstudio</li>
</ul>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4884388370/" title="JanekEmpireAlbum von janek030 bei Flickr" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4121/4884388370_cc8cc2f8e2.jpg" width="382" height="500" alt="JanekEmpireAlbum" /></a>Das aber wohl ausschlaggebende Argument für den Umzug war jedoch die Tatsache, dass ich das halbe Jahr davor ständig unterwegs war, nur um nicht alleine zuhause rumzusitzen. Das Fernsehprogramm ist zwar reichhaltig aber die Werbungen gehen einen irgendwann ziemlich auf den Senkel und auch im Internet gibt es irgendwann <a href=“http://www.das-ende-des-internets.de/“>nichts Neues mehr</a> zu entdecken. Das ewige Weggehen war zwar richtig lustig aber irgendwann gehen 5 Stunden Schlaf pro Nacht doch an die Substanz (ich wohne wie gesagt in Jersey und nicht in der „City that never sleeps“). Lange Rede, kurzer Sinn: Ich darf jetzt wieder einen einigermaßen geregelten Wochenablauf mein Eigen nennen. Daheim-gebliebene mag das verwundern (da ich in Deutschland ja eigentlich selten unter der Woche weggegangen bin) aber hier zählt das mittlerweile als Errungenschaft.<br />
Zugegeben, ich bin mir fast sicher, dass ich eine Menge <a href="/blog/photos/photo/4627121129/rimg0615.html">Kuriositäten</a> verpasse. Aber dafür kann man sich zum Beispiel das RedBul Air Race direkt vom Dach aus angucken. Wer kann das schon von sich behaupten. </p>
<p>Wo wir schon beim Thema Sportarten sind darf natürlich auch nicht das Ereignis des Sommers vergessen werden. Ja, ich spreche von der Fußball-Weltmeisterschaft. Da ich ja als passionierter Was-kümmert-mich-die-Bundesliga-ich-ich-guck-nur-Nationalspiele-Vertreter keine besonderen Aktien in Fußball habe, ist es umso verwunderlicher, dass ich jetzt ein offizielles Trikot (engl.: &#8220;Jersey&#8221;) besitze und dieses auch fleißig ausgeführt habe. Besonders lustig wird das, wenn man in einem Biergarten in Brooklyn sitzt in den es neben ca. 50 Deutschland-Fans noch 450 Argentinien-Fans hingezogen hat. Die meisten haben <a href="/blog/photos/photo/4697897048/rimg1093.html">es</a> jedoch sportlich genommen.</p>
<p>Mit weiteren Details will ich euch verschonen. Eine herausragende Location war jedoch der <a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4884388274/" title="Sandy Hook von janek030 bei Flickr" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img class="alignright" src="http://farm5.static.flickr.com/4082/4884388274_80d945aeb8_m.jpg" width="211" height="240" alt="Sandy Hook" /></a>Hinterhof eines Brasilianers in der Nähe des Empire State Buildings. Wieder einmal eine gute Chance ein paar tolle Fotos zu machen. Generell muss ich ja zugeben, dass ich inzwischen meine Freude an guten Fotos gefunden haben. Ich werde zwar sicherlich kein Fotograf werden (dafür fehlt mir einfach der Blick und die Kreativität), aber zumindest das Nachbearbeiten mit Photoshop macht mir schon ziemlich Spaß. Mal gucken, was sich da noch entwickelt. Inspirationen bekommen man genug (um nur mal auf diese beiden netten Personen zu verweisen: <a href="http://www.freddynyc.blogspot.com/">Freddy</a> &#038; <a href="http://mariephoto.webs.com/apps/photos/">Marie</a>.</p>
<p>Nachdem der Sommer in Deutschland ja gerüchtweise nur einen sehr kurzen Aufenthalt hatte, werde ich mich mit den Schilderungen der 40 Grad Wochen lieber etwas zurück halten. Nur so viel: Es ist warm! Sehr warm! Glücklicherweise haben wir ja den Ozean vor der Tür (eine Stunde fahrt ist ja quasi &#8220;vor der Tür&#8221;). Dementsprechend verbringen wir immer mehr Sonntage auf dem schönen Sandy Hook von dem aus man an guten Tagen sogar bis nach New York gucken kann während einem die Wellen wegspülen.<br />
Ansonsten gibt es immer mal wieder interessante Leute kennen zu lernen. Ob es nun Freunde in Jersey sind, die einen immer mal wieder einladen (egal ob nun auf einen Drink oder in das Haus in den Hamptons). Oder auch ein Drogendealer-Duo, das einem eine kostenlose Bootstour auf dem Hudson-River gegeben hat. Brasilianer, die ihren Hinterhof in NYC in eine BBQ-El-Dorado verwandeln. Oder schlichtweg Leute, die nur für ein paar Monate in New York sind und einen immer wieder dazu motivieren ebne doch nicht nur die eigenen 4 Wände zu begutachten.<br />
<a class="tt-flickr tt-flickr-Small" href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4832533675/" title="Wiebke_splash von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4126/4832533675_8c8b3b6a3b_z.jpg" width="640" height="220" alt="Wiebke_splash" /></a></p>
<p>Im großen und ganzen geht es mir also wirklich gut. Beruflich konnte ich meine Ziele hier zwar noch nicht erreichen, aber das fällt hier tatsächlich in den Bereich höhere Gewalt und ich versuche mir einzureden, dass das liebe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster">fliegende Spaghettimonster</a> sich schon etwas dabei gedacht haben wird. </p>
<p>Ich freue mich auf jeden Fall schon auf meinen 5 Tage-Urlaub in Miami und den Besuch (von teilen) meiner werten Familie. Inzwischen ist man ja fast schon ein bissel abgestumpft, was diese Stadt angeht. Ich glaube da tut es gut mal wieder ein paar Leute herumzuführen.<br />
<a class="tt-flickr tt-flickr-Small" href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4884388218/" title="TimesSquare von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4119/4884388218_50fcbdc992_z.jpg" width="640" height="303" alt="TimesSquare" /></a></p>
<p>PS: Wie immer gilt: kommt doch auch mal vorbei. So unproblematisch findet ihr wohl keine Unterkunft mehr in New York City/Jersey City&#8230;</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4836119543/" title="Steph_Mark von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4151/4836119543_41a568f8a5_t.jpg" width="100" height="75" alt="Steph_Mark" /></a>  <a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4832694873/" title="Nils_Bjoern von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4130/4832694873_069490bcf4_t.jpg" width="100" height="75" alt="Nils_Bjoern" /></a>  <a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4647944288/" title="4xMark von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4065/4647944288_213a1f1c77_t.jpg" width="100" height="75" alt="4xMark" /></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4647329769/" title="HappyEnding von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3399/4647329769_ae66553e62_t.jpg" width="100" height="76" alt="HappyEnding" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4614312208/" title="brooklynTaxi von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3302/4614312208_3065b46c9f_t.jpg" width="70" height="100" alt="brooklynTaxi" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4614311560/" title="IMG_2863 von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4040/4614311560_843cc2f6b8_t.jpg" width="100" height="67" alt="IMG_2863" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4613693757/" title="IHeartNYC von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3344/4613693757_f643631218_t.jpg" width="100" height="67" alt="IHeartNYC" /></a></center></p>
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		<title>Pillow Fight 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 01:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was ist passiert, wenn wildfremde Leute bewaffnet aufeinander losgehen und aufeinander einpruegeln was das Zeug haellt? Dann nennt man das wohl Krieg. Was ist passiert, wenn das nicht nur in New York, sondern ueberall auf der Welt passiert? Dann ist &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/04/pillow-fight-2010/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><a href="http://farm3.static.flickr.com/2800/4489964727_b1418b7b88.jpg"><img alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2800/4489964727_b1418b7b88.jpg" class="aligncenter" width="500" height="333" /></a><br />
Was ist passiert, wenn wildfremde Leute bewaffnet aufeinander losgehen und aufeinander einpruegeln was das Zeug haellt? Dann nennt man das wohl <acronym title="in Deutschland: kriegsaehnlicher Zustand">Krieg</acronym>. Was ist passiert, wenn das nicht nur in New York, sondern ueberall auf der Welt passiert? Dann ist das entweder ein Weltkrieg oder der internationale Kissenschlacht-Tag.</p>
<p>Wie die meisten Leser wohl mitbekommen haben, sind wir alle noch wohl auf. Das kann entweder bedeuten, dass der 3. Weltkrieg nicht mit Atomwaffen sondern vielmehr mit Kopfkissen ausgetragen wurde&#8230; was ja auch nicht schlecht waere&#8230; oder dass Antwort 2 die richtige Loesung ist.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/album/72157623768501554/pillowfight-2010-nyc.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_2699"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2745/4489968097_4964c264d8_m.jpg" alt="IMG_2699" width="240" height="160" /></a> Um Punkt 15:00 Uhr Ortszeit fingen also hier in New York die Leute an, ihre Kissen einem unnatuerlichem Ende entgegen zu schleudern. Wer jetzt glaubt, dass es bestimmt ein lustiger Anblick war, wie sich so ein paar Hansel ihr Bettzeug um die Ohren hauen, macht sich keine Vorstellung ueber das Ausmass, dass dieses Workout annehmen kann. Ich selbst dachte ja auch, dass sowas nach einer viertel Stunde vorbei sein muesste. Fuer Nachschub an Kissen und Kissenschleuderern war aber gesorgt und so hielt das Spektakel bis zum offiziellem Ende um 18:00 Uhr. </p>
<p>Ich als Pazifist hatte natuerlich kein Kissen, dafuer aber eine Kamera mit. <a href="http://www.pillowfightday.com/">Naechstes Jahr</a> wird aber zurueckgehauen und wenn ich mein Kirschkernkissen rausholen muss&#8230; *hehe* <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=PSUws73U8zg</p>
<img src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=782&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Hip-Hop Subway Series</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/03/hip-hop-subway-series/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 18:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es würde nach einer totalen Ausrede klingen wenn ich sage, dass ich keine Zeit zum Schreiben habe. Die simple Wahrheit ist nun einmal, dass ich was das Schreiben angeht in letzter Zeit ziemlich faul bin und stattdessen lieber auf solch &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/03/hip-hop-subway-series/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Es würde nach einer totalen Ausrede klingen wenn ich sage, dass ich keine Zeit zum Schreiben habe. Die simple Wahrheit ist nun einmal, dass ich was das Schreiben angeht in letzter Zeit ziemlich faul bin und stattdessen lieber auf solch nette Events wie etwa der Hip-Hop Subway Series gehe. Wenn es schon einmal so etwas wie eine <acronym title="Ist das dann noch Underground???">öffentlich zugängliche Hip-Hop-Underground-Veranstaltung</acronym> gibt, darf man sich das in der Stadt in der der HipHop erfunden wurde natürlich nicht entgehen lassen. Einmal pro Woche treffen sich Beatboxer und Rapper in Harlem um mit der Subway Richtung Manhattan Downtown zu fahren und sich gegenseitig im Freestylen zu messen. </p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=tq1DhqJS2Vs' >Warm-up Part 1: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/tq1DhqJS2Vs?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=KR6L1mmDMYg' >Warm-up Part 2: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/KR6L1mmDMYg?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=dAe6DqMs9o0' >Warm-up Part 3: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/dAe6DqMs9o0?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=sZB2efqqz_E' >Warm-up Part 4: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/sZB2efqqz_E?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=bHaE3Ie1JBU' >Subway Part 1: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/bHaE3Ie1JBU?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=1_HLci5lfw0' >Subway Part 2: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/1_HLci5lfw0?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=Hbe8ZZLhh2Q' >Final 03/07/10 &#8211; HipHop Subway Series</a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/Hbe8ZZLhh2Q?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<item>
		<title>Die Amerikaner (Part 2)</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/01/die-amerikaner-part-2/</link>
		<comments>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/01/die-amerikaner-part-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 13:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[New York]]></category>

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		<description><![CDATA[Da es schon wieder eine halbe Ewigkeit her ist, dass ich etwas geschrieben habe mache ich es mir nun sehr einfach und zitieren einfach nur. Ist doch eh viel lustiger&#8230; Deshalb also nun der folgende Artikel: Europäer, die nach NewYork &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/01/die-amerikaner-part-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4003/4311612192_2f03fac5ec.jpg" title="HIMYM" class="alignnone" width="500" height="407" hidden="true"/><br />
Da es schon wieder eine halbe Ewigkeit her ist, dass ich etwas geschrieben habe mache ich es mir nun sehr einfach und zitieren einfach nur. Ist doch eh viel lustiger&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Deshalb also nun der folgende Artikel:</p>
<blockquote><p>Europäer, die nach NewYork ziehen, fühlen sich dort meist schnell zu Hause – müssen dann aber Folgendes feststellen: Amerikaner im Allgemeinen und New Yorker im Speziellen sehen zwar ungefähr so aus wie wir, sind aber völlig anders. Das zeigt sich nirgends deutlicher als beim Paarungsverhalten. Europäer verstricken sich hilflos im Geflecht sichtbarer und unsichtbarer Regeln.</p>
<p><strong>Eine Übersicht:</strong></p>
<p><strong>DIE ERSTE KONTAKTAUFNAHME</strong><br />
Darum braucht man sich in New York nicht zu kümmern. Es genügt, in einer Bar herumzustehen oder in einem Café zu sitzen, und die Konversation beginnt von selbst: Die Tischnachbarin erzählt von ihrem Akupressurkurs, bevor man fragen kann, welches Buch sie liest. Auch die Telefonnummernjagd ist keine Herausforderung: New Yorker geben ihre Handynummer ohne Umschweife. Der Wert der Nummern ist allerdings begrenzt. Amerikaner heben niemals das Telefon ab. Nur flinke SMS-Finger und eine großzügige Portion Geduld führen zum ersten Date.</p>
<p><strong>DAS ERSTE DATE: PLANUNG</strong><br />
Grundsätzlich gilt: Beim ersten Date ist maximale Ungezwungenheit zu simulieren. Echte Ungezwungenheit ist kontraproduktiv, weil sie dazu verleitet, die Dating-Regeln zu brechen. Es geht vielmehr um simulierte Ungezwungenheit innerhalb des Regelkorsetts. Das erste Date hat in einer Bar stattzufinden, und zwar zwischen Montag und Donnerstag. Ein Wochenend-Date ist tabu, weil es bereits ein Zeichen gesteigerter Wertschätzung darstellt und erst verdient werden muss. Macht ein Europäer den Fehler, ein erstes Date an einem Wochenende vorzuschlagen, signalisiert er/sie damit unwissentlich einerseits einen gewissen Notstand und andererseits einen Mangel an sozialen Kontakten. Beides sind unmittelbare Ausschließungsgründe: New Yorker gehen nicht mit triebhaften Sonderlingen aus. Dates unter der Woche sind vor Mitternacht zu beenden, weil sonst der Anschein entsteht, man hätte am folgenden Morgen keinem ernsthaften Job nachzugehen – wieder ein falsches Signal im mammonfixierten Manhattan. Ein Date will außerdem vorbereitet sein. Amerikaner büffeln für die Konversation wie für eine Prüfung. Ein New Yorker, der mit einer Italienerin ausgeht, macht sich vorher im Internet über Italien schlau; eine New Yorkerin, die mit einem Künstler verabredet ist, kauft sich ein Buch über moderne Kunst – alles im Dienste der Ungezwungenheit.</p>
<p><strong>DAS ERSTE DATE: ABWICKLUNG</strong><br />
Während Partnersuchende in Europa abtesten, ob sie mit ihrem Gegenüber auf der gleichen Wellenlänge liegen, ist das in den USA unnötige Nebensache: Der Sinn des Datings besteht darin, den Ausgehpartner auf Kompatibilität mit den eigenen Lebensplänen zu überprüfen – und zwar anhand harter Informationen und vor allem in finanzieller Hinsicht. Es geht um den richtigen Job, das richtige Gehalt und das nötige soziale Ansehen. Beim ersten Date wird möglichst ungezwungen ein ganzer Fragenkatalog durchgearbeitet: Neben dem beruflichen Hintergrund werden der Bildungsgrad (inklusive Reputation der jeweiligen Universität und Notendurchschnitt) genauso bewertet wie Hobbys, karitative Tätigkeiten, Sportlichkeit und Einstellung zu Kindern. Ein einziger Minuspunkt reicht, um weitere Dates zu verunmöglichen: New Yorker verschwenden ungern ihre Zeit, Effizienz ist gefragt. Der entscheidende Faktor beim Mann ist das Gehalt, bei der Frau das Aussehen. Mittelmäßig verdienende Amerikaner können mit dem Namen einer guten Universität oder mit der richtigen Sportart (American Football) noch Boden gutmachen. Vom Versuch, intellektuell zu punkten oder ein interessantes Gespräch zu führen, wird abgeraten: Oberflächlichkeit ist geboten. „Vermeide es, kontrovers oder übermäßig eigenwillig zu sein“, empfiehlt die Website Top-DatingTips.com. „Halte die Dinge leicht und unterhaltsam. Vermeide tiefgründige und ernste Diskussionen in diesem Stadium.“ Die Drinks beim ersten Date bezahlt der Mann (dazu später mehr). Küssen, Petting oder Sex sind noch nicht drin: Die Verabschiedung besteht in einer Distanzumarmung, bei der die Schuhspitzen der beiden Beteiligten in maximaler Entfernung voneinander stehen und nur die Oberkörper nach vorne geknickt werden. Ein Küsschen auf die Wange ist erlaubt, zwei sind nur unter Europäern üblich.</p>
<p><strong>DIE FOLGE-DATES</strong><br />
Zum zweiten Date schafft es nur, wer beim ersten punkten konnte, und selbst dann gibt es eine erhebliche Hürde: Viele amerikanische Frauen folgen den Regeln des Buches „The Rules“ von Ellen Fein und Sherrie Schneider, das ihnen rät, sich so rar wie möglich zu machen („Don’t accept a Saturday night date after Wednesday“, „Don’t call him and rarely return his calls“). Das Buch stand lange Zeit auf den amerikanischen Bestseller-Listen, wurde aber bezeichnenderweise nie außerhalb der USA veröffentlicht. Das zweite Date findet meist in einem angesagten New Yorker Restaurant statt, vielleicht ist man vorher gemeinsam ins Museum gegangen. Ein Dinner für zwei plus Drinks in New York kostet jenseits der hundert Dollar. Amerikanische Frauen, die über europäische Gepflogenheiten unterrichtet sind, übernehmen unter Umständen von selbst die Hälfte der Rechnung – „Going Dutch“ heißt das in den USA. Versucht hingegen eine europäische Frau, einen Anteil zu bezahlen, wird der amerikanische Mann sauer. Mit der Bezahlung eines Dinners erwirbt der Mann eine Gegenleistung. War es teuer genug, fühlen sich amerikanische Frauen dazu verpflichtet, mit dem Mann ins Bett zu steigen, selbst wenn sie eigentlich nicht viel von ihm halten. Mit dem ersten Geschlechtsverkehr kann im Allgemeinen zwischen Date Nummer drei und Date Nummer fünf gerechnet werden.</p>
<p><strong>MULTIPLES DATING</strong><br />
Dating ist niemals exklusiv, selbst wenn es sich über Monate zieht. Beide Seiten gehen davon aus, dass der/die jeweils andere gleichzeitig weitere Personen datet, Sex inklusive. Damit geht kein Reputationsverlust einher: Bei Männern wird multiples Dating ohnehin als Normalfall betrachtet, und auch Frauen werden dazu ermuntert, zur Risikostreuung mehrere Bälle zu jonglieren. „Ihr solltet mindestens drei Romeos in Rotation halten“, empfiehlt die Zeitschrift „Cosmopolitan“. Für Europäer, die mit anderen Europäern in New York anbandeln, kann das zu Verwirrung über das anzuwendende Regelwerk führen. Die Frage: „Spielst du nach amerikanischen oder nach europäischen Regeln?“, heißt in Wirklichkeit: „Gehst du auch noch mit anderen ins Bett?“</p>
<p><strong>DAS ABSERVIEREN</strong><br />
Ein Dating-Verhältnis zu beenden, ist leicht: Es genügt, das Telefon nicht mehr abzuheben. Nach dreimal Nichtabheben gilt das Dating-Verhältnis als beendet. Die Methode ist effizient und sozial anerkannt, weitere Erklärungen werden nicht erwartet.</p>
<p><strong>DER BOOTY CALL</strong><br />
Es ist üblich, sich abservierte Dating-Partner für sogenannte „Booty Calls“ aufzuheben. Ruft man eine Person nach ein oder zwei Uhr nachts an, ist allen Beteiligten klar, dass es ausschließlich um Geschlechtsverkehr geht; die üblichen Dating-Regeln sind außer Kraft gesetzt. Wird der Booty Call akzeptiert, kann umgehend zur Tat geschritten werden.</p>
<p><strong>THE TALK – ODER: WIE WIRD AUS EINEM DATING-VERHÄLTNIS EINE BEZIEHUNG?</strong><br />
In Europa passiert es von selbst. In den USA gibt es hierfür hingegen eine eindeutige und transparente Regel: Eine Beziehung wird nicht durch regelmäßigen Geschlechtsverkehr konstituiert, sondern durch „The Talk“, das Gespräch. Dabei stimmen beide Seite explizit und verbal der wechselseitigen Exklusivität zu, was sie zu Boy- und Girlfriend macht. Kein Talk – kein Deal, Herumpudern erlaubt.</p>
<p><strong>DIE BEZIEHUNG</strong><br />
Ist die Talk-Hürde genommen, muss die Beziehung innerhalb kürzester Zeit in Richtung Ehe voranschreiten, unabhängig davon, wie gut die beiden Seiten überhaupt zueinanderpassen. Amerikaner bekommen große Angst, wenn man nicht nach den Regeln spielt, was unter Umständen zu sexuellen Problemen führt: Impotenz und so weiter. Europäer sind selbstsicherer. Deswegen reißen gebildete New Yorkerinnen sich für ihre One-Night- Stands gern Europäer auf, die sind unkompliziert.</p>
<p><strong>DER RING</strong><br />
Ihren Landsmännern hingegen geben Amerikanerinnen den Marsch in Richtung arrangierter Ehe streng vor. Nach genau einem Jahr Beziehung steht der finale Test an: Zum Jubiläum erwartet sich die Amerikanerin einen Verlobungsring, und zwar nicht irgendeinen: Der Wert des Klunkers muss in New York mindestens drei (in Texas: vier) volle Monatsgehälter des Mannes betragen. Mit großer Wahrscheinlichkeit kann die New Yorkerin den Preis des Ringes mit dem ersten Blick ermessen, schließlich hat sie sich lange genug die Nase an den Auslagen in Manhattans Diamond District platt gedrückt. Bleibt der Ring aus oder lässt er auf ein allzu niedriges Monatsgehalt rückschließen, wird der Mann eiskalt abserviert und das nächste Date programmiert. Besteht der Mann den Ringtest hingegen, steht einer gemeinsamen Zukunft nichts im Weg – außer vielleicht die Gesetze der Wahrscheinlichkeit: Mit knapp 55 Prozent haben die USA die höchste Scheidungsrate der Welt.</p>
<p><strong>ATLANTISCHE FOLGEN</strong><br />
Die meisten Europäer in New York haben den transatlantischen Flüssigkeitsaustausch aufgegeben und paaren sich mit ihresgleichen. Europäisch-amerikanische Pärchen sind selten, vor allem in der Kombination EU-Mann und US-Frau. </p></blockquote>
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		<title>First week</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 12:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun bin ich schon eine Woche lang nicht mehr in &#8220;Good Old Germany&#8221;. Da wird es also Zeit ein kurzes Resumee zu ziehen, was bisher so passiert ist. Nachdem es ja garnicht so einfach ist eine Ueberweisung von Deutschalnd in &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/09/first-week/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Nun bin ich schon eine Woche lang nicht mehr in &#8220;Good Old Germany&#8221;. Da wird es also Zeit ein kurzes Resumee zu ziehen, was bisher so passiert ist. </p>
<p>Nachdem es ja garnicht so einfach ist eine Ueberweisung von Deutschalnd in die USA zu starten ohne sich dabei gleich in laengerfristige Planung zu verlieren, musste ich auf die Postbank zurueckgreifen, die es immerhin schaffte meine erste Miete inklusive Kaution in bahnbrechenden 5 Tagen ueber den Teich zu transferieren.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3903967991/img_0824.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_0824"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2663/3903967991_7d2425eded_m.jpg" alt="IMG_0824" width="240" height="180" /></a> Was sich an sich ja garnicht so langsam anhoert relativiert sich ziemlich schnell, wenn man im Internet Geschichten von bis zu 14 Tagen liest und und das bereits vorab gebuchte Hotelzimmer nur die ersten 5 Tage abdeckt. Ich war also dementsprechend erleichtert, dass ich endlich meine neuen 4 Waende in Jersey City beziehen konnte. Im Grunde ist auch schon alles drin, was man sich wuenscht… Naja, fast! Ein Internetzugang waere zum Beispiel nicht schlecht. Gegen ein Fernsehprogramm haette ich auch nichts. Auf andere Sachen kann ich wiederum verzichten. Dazu gehoert zum Beispiel der Kohlenstoffmonoxid-Alarm, der angeht sobald man den Ofen angemacht hat. Abgesehen von dem Ohrenbetaeubenden Laerm fragt man sich naemlich auch, ob es da evtl. auch sowas wie eine automatische Benachrichtigung der Feuerwehr gibt, die einem unter Umstaenden die neue Tuer eintreten will. Diese Angst war zwar unbegruendet, aber es gibt eben doch eine Menge Fettnaepfchen in die man treten kann. </p>
<p>Ich bin aber ganz zuversichtlich, dass sich das mit der Zeit geben wird. Die zahlreichen Klischees, die man so im Hinterkopf hat helfen einem auf jeden Fall weiter, sich nicht allzu fremd vorzukommen. Hier faehrt man z.B. tatsaechlich mit ueberproportionierten Gelaendewagen durch die Gegend. Oder sitzt am Nachmittag wie in Filmen aus den 80ern auf der Treppe rum, die von der Strasse ins Wohnhaus fuehrt waehrend davor ein Muscle-Car mit bassgeschwaengertem Rap seine runden dreht.<br />
An ein paar Sachen muss man sich noch gewoehnen. Z.B. dass ein Supermarkt offenbar als ein Langsamkeitswettbewerb angesehen wird. Allerdings nicht von den Kassierern (die muessen sich sputen auch ja alles in 2 (!) hauchduenne Plastiktuetchen zu verpacken) sondern von den Kunden.<br />
Mal schauen, was mich noch so fuer Sachen ueber den Weg laufen. </p>
<p>Erst einmal werde ich mich jetzt daran gewoehnen muessen, die ersten Wochen nach Princeton pendeln zu muessen. Das Projekt in New York hat sich naemlich etwas verschoben, so dass ich wohl erst spaeter zum Einsatz komme. Da kann man also nur Daumen druecken…</p>
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		<title>Rückblick</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 18:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sachen gibt&#8217;s. Nun ist es ja inzwischen schon wieder eine halbe Ewigkeit her, dass ich in Südafrika war. Über eine der zahllosen Stell- alles- über- dich- ins- Netz- StudiVZ- Verschnitte habe ich nun auch wieder ein bissel mehr Kontakt zu &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/04/ruckblick/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Sachen gibt&#8217;s. Nun ist es ja inzwischen schon wieder eine halbe Ewigkeit her, dass ich in Südafrika war. Über eine der zahllosen Stell- alles- über- dich- ins- Netz- StudiVZ- Verschnitte habe ich nun auch wieder ein bissel mehr Kontakt zu meinen Leuten da unten. Schon verrückt, dass inzwischen schon über 1,5 Jahre vergangen sind. Dabei blutet mir das Herz, wenn ich nun ein paar Fotos von meiner Unterkunft dort sehen muss. Da waren offensichtlich noch richtig lustige Partys&#8230; und ich war auf dem falschen Kontinent *arrgghhh*</p>
<p>Naja, inzwischen hat der gute Johann allerdings auch geheiratet. Da kommt man sich doch richtig alt vor. Schließlich hatten wir damals erst seinen 24. Geburtstag gefeiert. 25,5 Ist doch nun wirklich kein Alter. (oder?) Wie dem auch sei. Irgendwie muss ich da nochmal runter. Wann war nochmal die WM? Aber es sind ja immer noch 1145 Tage bis zum Eröffnungsspiel. Langfristig panen ist zwar nett, wäre aber wohl doch etwas übertrieben. Hat jemand Urlaub+Ticket abzugeben?<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328068022/photo/470172233' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//_.jpg" alt="" />		</a>	</div></div></p>
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		<title>Durban</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Inzwischen sind mehr als zwei Wochen seit meiner R&#252;ckkehr nach Deutschland vergangen und trotzdem habe ich es nicht geschafft meinen letzten Beitrag zu schreiben. Das soll nat&#252;rlich nachgeholt werden. Nachdem meine Mutter sich auf den Weg nach Hause machte und &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2005/11/durban/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Inzwischen sind mehr als zwei Wochen seit meiner R&uuml;ckkehr nach Deutschland vergangen und trotzdem habe ich es nicht geschafft meinen letzten Beitrag zu schreiben. Das soll nat&uuml;rlich nachgeholt werden.</p>
<p>Nachdem meine Mutter sich auf den Weg nach Hause machte und war ich nat&uuml;rlich bereit die letzte Woche einzul&auml;uten. Eigentlich war der Urlaub viel zu kurz und eigentlich war ja auch das ganze Praktikum zu kurz. Zu kurz auf jeden Fall, um noch ein zweites mal an den Indischen Ozean zu fahren&#8230; dachte ich. F&uuml;r das letzte Wochenende waren n&auml;mlich zwei Geburtstagspartys angesetzt mit exquisiten G&auml;sten. Soll hei&szlig;en: Alle deutschen Praktikanten, die sich in den letzten drei Wochen verabschiedet hatten w&uuml;rden noch einbmla f&uuml;r einen letzten Tag da sein um noch einmla richtig zu feiern. Den erz&auml;hlungen zufolge war es auch sehr lustig&#8230; Naja, logisch. Zur Feier des Tages ging es schlie&szlig;lich ins <a href="http://www.teazers.co.za">Teazers</a>, einer Stripbar in Johannesburg mit Table-Dance und allem was dazu geh&ouml;rt. Allerdings wu&szlig;te ich das noch nicht, als mir der Alternativvorschlag angeboten wurde. N&auml;mlich eine Fahrt nach Durban. Das ist nicht nur die zweitgr&ouml;&szlig;te Stadt S&uuml;dafrikas, sondern auch noch eine &#8220;Metropole&#8221; am Indischen Ozean. Lange Rede kurzer Sinn: W&auml;hrend sich meine Mutter geschlagene zwei Stunden auf dem Johannesburger Flughafen wartete und sich das Gewitter vom Rollfeld aus anguckte, sa&szlig; ich mit Johann, Charl und Corn im Wagen gen Osten. Selbst wenn ich gewu&szlig;t h&auml;tte, was mir am Wochenende in Pretoria/Johannesburg entgehen sollte, h&auml;tte ich meine Entscheidung wohl nicht ge&auml;ndert. Schlie&szlig;lich gab es zwei entscheidende Gr&uuml;nde: 1. Den Ozean und 2. ein letztes Wochenende mit meinen Mitbewohnern.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269558026' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Die Fahrt an sich war ganz lustig. Eine kleine Herrausforderung bildete nat&uuml;rlich das Surfbrett, das Corn mitnehmen wollte. Mit eingeklappter R&uuml;ckbank hat es dann aber doch geklappt. Freilich wirkte Corn weder elegant noch verkehrszul&auml;ssig. Aber was will man schon erwarten, wenn man auf einem Brett liegt und versucht nicht in den Kofferraum abzudriften. Neben extra angefertigten Mixtapes (ja, ich rede von Kassetten) hatten wir uns noch das H&ouml;rspiel &#8220;Hitchhiker Guide to the Galaxy&#8221; besorgt. Damit hab ich jetzt vermutlich jeden Variante dieser B&uuml;cher gesehen/gelesen/geh&ouml;rt. Wenn es noch eine alternative Variante gibt (Stummfilm etc.) bitte ich um eine sofortige Benachrichtigung.<br />
Nach ettlichen Mautstellen kamen wir in unserem Backpacker an. <a href="http://www.anglerock.co.za/">Angel Rock</a> befindet sich nur wenige Meter vom Strand entfernt. Die Leute dort begr&uuml;&szlig;ten uns nicht nur mit einem freundlichen Hallo, sondern auch mit einigen k&uuml;hlen Bierchen. Die Abrechnung wurde dabei sehr clever und gemein zugleich ausgekl&uuml;gelt. Sobald man sich was zu trinken bestellt mu&szlig;te man n&auml;mlich seinen Namen angeben. Auf diesen Zettel wurden dann nicht nur alle Getr&auml;nke sondern auch gleich die Miete und das optionale Fr&uuml;hst&uuml;ck vermerkt. Dabei hat man garnicht gemerkt wieviel man eigentlich vers..verbraucht. Am sp&auml;ten Abend kamen dann auch die restlichen Franzosen an. So ganz stimmt das nat&uuml;rlich nicht. Es war auch noch ein Deutscher und eine Amerikanerin dabei. Der komplette Haufen war in dem Backpackers jedoch schon ber&uuml;hmt ber&uuml;chtigt. Vor einigen Monaten spielte hier n&auml;mlich die Franz&ouml;sische gegen die S&uuml;dafrikanische Rugby-Mannschaft. Das hatte dann zur Folge, dass 15 Franzosen in blau-rot-wei&szlig;er Farbe durch die Stra&szlig;en zogen. Das sollte an diesem Wochenende aber keine Rolle spielen. Der Abend war sehr lustig und man fragt sich ernsthaft wie so das Leben sein muss, wenn man ein solches Backpackers sein Eigen nennen kann.<br />
Der n&auml;chste Tag f&uuml;hrte uns in die Stadt. Dort sollte es n&auml;mlich einen Indischen Markt geben, den wir uns nicht entgehen lassen wollten. Also machte ich mich mit 6 anderen auf den Weg durch das Einbahnstra&szlig;enwirrwarr von Durban. Den Markt fanden wir jedoch nicht. Zwar waren da eine Menge Inder und indische Restaurants, aber einen Markt wie wir ihn erwartet h&auml;tten gab es nicht. Trotzdem war es ein Erlebnis. Normalerweise vermeidet man es ja sich als Wei&szlig;er in einer Innenstadt aus dem Auto zu wagen. Demzufolge wurden wir auch etwas ungl&auml;ubig angeguckt. Verst&auml;ndlich, denn in der Tat waren wir die einzigen Europ&auml;er, die wir in den n&auml;chsten drei Stunden zu sehen bekommen sollten. Das indische Essen war auf jeden Fall lecker und auf jeden Fall ein Grund, es mit dem Trinken am Abend nicht zu &uuml;bertreiben. Sollte einem so ein Essen n&auml;mlich noch einmal hochkommen, so k&ouml;nnte das mehr als schmerzhaft werden.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269557955' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Den Nachmittag verbrachten wir dann bei einem gem&uuml;tlichem Billardspiel, w&auml;hrend wir uns mental auf den Braai vorbereiteten. Tats&auml;chlich habe ich es an diesem Abend geschafft, mich im Fireplay zu &uuml;ben. Erstaunlicherweise klappte das sogar ganz gut. Soll hei&szlig;en: Ich habe mich nicht verbrannt. Abgesehen davon war der Abend rellativ ruhig. Charl und Corn machten sich in einen Gothik-Club auf. Da mir danach an diesem Abend nicht der Sinn stand und ich mich auch nicht auf einer Filmparty mit Johann, aber ohne &Uuml;bernachtungsm&ouml;glichkeit einlassen wollte, widmete ich mich den &#8220;Daheim&#8221;gebliebenen.<br />
Am n&auml;chsten Morgen war nat&uuml;rlich wieder einmal Baden gehen angesagt. Das Wetter konnte ich zwar auch diesmal nicht &uuml;berreden, ein wenig Sonne durchgucken zu lassen, aber wenn es etwas zu kalt wird, kann man ja einfach ins warme Wasser gehen. Um keinen Tag ohne Neuerung verstreichen zu lassen&#8230; und weil ich vermutlich in naher Zukunft keine andere Chance bekommen w&uuml;rde &#8230;versuchte ich mich im Surfen. Besonders elegant sah das allerdings nicht aus. Ich muss allerdings zu meiner Verteidigung sagen, dass die Wellen nicht gerade der Hammer waren. Dazu kam noch, dass eigentlich viel zu kleine Brett. Das brachte es n&auml;mlich mit sich, dass man schon eine beachtliche Geschwindigkeit drauf haben musste, damit einen das Board tragen konnte. Da mir das aber nicht so richtig gelingen wollte, scheiterten meine Versuche schon beim Aufstehen. Was soll&#8217;s! Zumindest hab ich es versucht und konnte mich so ohne schlechtes Gewissen am Sonntag Nachmittag auf den R&uuml;ckweg machen&#8230;<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328068022/photo/269499139' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Der Br&uuml;ller des Wochenendes war nat&uuml;rlich das Backpackers. Das war n&auml;mlich einer von der Sorte: &#8220;Ich wollte Urlaub f&uuml;r zwei Tage und blieb ein ganzes Leben.&#8221; Genauso ist es Corn dann auch ergangen. Als die Besitzer ihr n&auml;mlich einen Job anboten, nahm sie ihn auch prompt an&#8230; Nat&uuml;rlich nicht unbedingt zur Freude von Charl. Trotzdem kann man es ihr nicht &uuml;bel nehmen. Die Chancen in S&uuml;dafrika an einen Job zu kommen sind minimal. Wenn man dann einen gefunden hat (und dann noch einen wo man surfen kann) sollte man die Gelegenheit nat&uuml;rlich beim Schopf packen.</p>
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		<title>Abschiede &amp; neue Freunde</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So nun noch ein paar Worte zur letzen Woche. Wie ich ja bereits erw&#228;hnte stand diese Woche im Zeichen der Missgeschicke. Gl&#252;cklicherweise jedoch nicht solche, die mir zuteil wurden, sondern jene, die anderen Widerfahren. Neben den Missgeschicken gibt es allerdings &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2005/10/abschiede-neue-freunde/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>So nun noch ein paar Worte zur letzen Woche. Wie ich ja bereits erw&auml;hnte stand diese Woche im Zeichen der Missgeschicke. Gl&uuml;cklicherweise jedoch nicht solche, die mir zuteil wurden, sondern jene, die anderen Widerfahren. Neben den Missgeschicken gibt es allerdings auch noch Farewellpartys. Und zwar feierten gleich von 4 Leuten. Chris, David, Philipp und Tim feierten ihren Abschied. Das hei&szlig;t, sie fliegen nicht gleich nach Hause, sondern machen vorher noch Urlaub. </p>
<p>Aber immer der Reihe nach. Der <strong>Montag </strong>gl&auml;nzte mit strahlendem Wetter am Morgen. Sollte bei dir jetzt der Neid aufsteigen, so lass dir gesagt sein, dass sich das warme Klima gegen Mittag in eine schwei&szlig;treibende Angelegenheit verwandelte. Gegen 17:30 Uhr ver&auml;nderten sich die Bedingungen aber auf einmal, denn auf einmal war Armageddon angesagt. Schwarze Wolken verdunkelten den Himmel und die Vorzeichen eines Sommergewitters machten sich breit. Starke B&ouml;en wehten sandsturmartig durch die Stra&szlig;en. &Auml;ste st&uuml;rzten von den B&auml;umen und die Menschen rannten um ihr Leben. Da kommt auch schon der erste Blitz. Nur der Regen fehlt. Tja, besagter Regen wollte sich auch irgendwie nicht zeigen. Ich vermute mal, dass der es aufgrund der Temperaturen nicht bis zum Boden geschaft hat. Ein Schauspiel war es aber allemal.<br />
Zuvor hatte man mal die Gelegenheit die Freundin von Chris kennen zu lernen, die sich vom fernen &Ouml;sterreich aufgemacht hatte, ihn hier ab zu holen. Quasi als Willkommensveranstaltung hatten wir wieder einmal vor Hatfield unsicher zu machen. So dachte ich zumindest. Also schnell nach der Arbeit nach Hause, noch eine kleine s&uuml;dafrikanische Hawaii-Pizza in den Ofen geschoben und schon geht es ab nach Pretoria-City. &Uuml;berraschenderweise kammen wir allerdings nicht bis Hatfield, offensichtlich war vorher noch ein Essen geplant. Hab mich dann also mit einem Salat, einer Cola und einem Bierchen begn&uuml;gt. Bei dem Wetter war mehr auch einfach nicht drin. Nach Hatfield sind wir trotzdem nochmal kurz, wo ich mir wieder einmal meinen Pangalaktischen Donnergurgler bestellen konnte, der sich langsam aber sicher zu meinem Lieblingscocktail mausert (und dass nicht nur, weil er in einem Hefe-Weizen-Glas serviert wird).<br />
Gegen Eins waren wir dann wieder Zuhause. Am <strong>Dienstag</strong> war es wieder etwas ruhiger. Eigentlich wollten wir ja in dieses eine Restaurant, das uns schon einmal ausgeredet wurde. Diesmal wollte wir es aber wissen. Die letzten Stunden der Zebras, Krokodile, Elefanten, Springb&ouml;cke und von mir aus auch Erdm&auml;nnchen sollte geschlagen haben. Der lieber Herrgott, oder wer auch immer daf&uuml;r verantwortlich ist, hatte aber offensichtlich ein Herz f&uuml;r Tiere, da Chris Freundin auf einmal von Magenschmerzen geplagt wurde und es generell zu sp&auml;t geworden w&auml;re. Chris musste schlie&szlig;lich noch einen Gro&szlig;einkauf f&uuml;r die morgige Farewellparty t&auml;tigen. Flexibel wie die betagte Jugend von Heute ja bekanntlich ist, sind wir (wieder einmal) ins Rapsodys gegangen. ;o)<br />
Eigentlich ist dieser Abend nicht wirklich erw&auml;hnenswert, wenn man die s&uuml;dafrikanischen Kochkunst au&szlig;er acht lassen w&uuml;rde. Ich bestellte mir also einen Steak in Pfefferso&szlig;e. Nat&uuml;rlich medium, wie sich das geh&ouml;rt. Was ich aufgetischt bekam war wirklich k&ouml;stlich. Ich hab noch nie ein Steak gegessen, dass derma&szlig;en zart war. Die Konsistenz &auml;nderte sich auch nicht, als ich mich zum vollkommen rohen Teil des Muskels vorarbeitete. Dieser Teil war allerdings so roh, dass es noch nicht einmal mehr K&ouml;rpertemperatur besa&szlig;. Kein kulinatischer Hochgenuss, obwohl es vermutlich m&ouml;glich gewesen w&auml;re, diesen Rinder-Sushi-Verschnitt zu verspeisen.<br />
Na gut. Der Abend endete auf jeden Fall recht zeitig und wir waren frohen Mutes gen&uuml;gend energiereserven f&uuml;r die anstehende Farewell-Party gesammelt zu haben.<br />
Diese Feier am <strong>Mittwoch</strong> hatte eigentlich nicht wirklich viel mit Farewell zu tun, weil ja nicht nur eine einzige Person im Mittelpunkt stand. Das brachte es mit sich, dass alle Flaggen und Nummernschilder (traditionelle Geschenke zum Farewell offen auf dem Tisch lagen, da ja noch diverse Leute unterschreiben mussten. Ich denke mal Chris war das ganz Recht, da man ihn sowieso nicht als absoluten Farewell-Fanatiker umschreiben w&uuml;rde. Ich sch&auml;tze mal, dass wir so um die 20-25 Personen waren, von denen ich 20 bereits 23 bereits kannte. Lustigerweise hab ich auch mal wieder diverse Leute getroffen, die ich &uuml;ber zwei Ecken oder auch direkt kenne. In der (Ex-)Bleibe von Tim treibt sich n&auml;mlich gerade Franzi herum, eine Dame, die einen Jahrgang &uuml;ber mir war und ihr BA-Studium somit gerade beendet hat. Sie zieht jetzt auf jeden Fall nach f&uuml;r ein Jahr nach Pretoria zu ihrem Freund, den sie hier vor einem Jahr beim Praktikum kennen gelernt hat. Tja, und ihre zwei Freundinnen sind in eine Schule mit meinem BA-Banknachbarn gegangen. Die Welt ist ein Dorf!<br />
Als quasi permanente Ehreng&auml;ste kann das Haus mit zwei Hunden aufwarten, die jedem Einbrecher das f&uuml;rchten lehren. Shaka, dessen Name wohl nicht umsonst von <a href="http://janekn.light.hl-users.com/blog/%E2%80%9C">Shaka Zulu</a> abgeleitet ist, ist ein extrem bulliger Fleischhaufen. Wenn ich dem Tier mal meine m&uuml;tze aufsetzen w&uuml;rde, w&uuml;rde er sich vermutlich beshweren, dass die zu eng sitzt. Da ich aber weder eine M&uuml;tze besitze noch irgendwelche suizidal angehauchte Experimente starten m&ouml;chte, wird das vermutlich ewig ein Geheimniss bleiben. Seine etwas kleinere Freundin steht dem stattlichem Tier in nichts nach und ich kann gut verstehen, dass unsere beiden Locals Busi und Tuli eine Heidenangst vor den Kollossen hatten.<br />
An dem Abend hat man auch noch so einiges anderes Erfahren. So hab ich angeblich vor einigen Wochen bei einem Farewell eine junge Dame getroffen, die letztens Opfer eines &uuml;berfalls wurde. Ca. 100 Meter von ihrem Arbeitsplatz entfernt, meinte ein mehr oder weniger freundlicher Zeitgenosse ihr eine Pistole vor das Gesicht halten zu m&uuml;ssen und sie zu bitten aus dem Auto aus zu steigen. Kann man ja quasi noch von Gl&uuml;ck reden, dass ihr selbst nichts passiert ist. Das Auto war aber auf jeden Fall weg. Diese Geschichte l&auml;&szlig;t sich nat&uuml;rlich super durch eine Anekdote meinerseits erg&auml;nzen. So wunderte sich Charl einen Abend vorher, wer den in unserer Nachbarschaft eine Party mit Feuerwerk feiert und nicht daran denkt, dass es auch Leute gibt, die schlafen wollen. Am n&auml;chsten Morgen konnte er dann in der Zeitung lesen, dass es sich bei dem Krach vielmehr um eine Schie&szlig;erei gehandelt hat, weil ein Autobesitzer seinen Wagen nicht Kampflos aufgeben wollte. Was aus ihm geworden ist, wei&szlig; ich freilich nicht. Vielleicht auch besser so.<br />
Am <strong>Donnerstag</strong> hatte ich mich wieder einmal zum Essen verabredet. Diesmal allerdings mit Steffie, der Dame die wir in Sabie getroffen hatten. Wir trafen uns also, wo auch sonst, in Hatfield. Mit ihr zusammen waren noch zwei Freunde. Ein Deutscher (Jan) und eine Holl&auml;nderin (Judith). Der Abend war auch ganz gem&uuml;tlich. Bis die Dame sich auf einmal fragte, wo denn ihre Handtasche abgeblieben sei. Eine Viertel Stunde sp&auml;ter hatte uns eine etwas kr&auml;ftigere Dame in gelben Klamotten nach der Uhrzeit gefragt. Zu dem Zeitpunkt dachten wir uns nat&uuml;rlich nichts dabei. Ihr Kumpane scheint sich allerdings in dem Moment bedient zu haben. Willkommen in S&uuml;dafrika! In der Handtsche waren neben dem Portemonaie (mit 200 Rand = 25 Euro), dem Telefon und der Brille auch die Wohnungsschl&uuml;ssel. Dummerweise stand die Addresse auch gleich noch mit auf dem Schl&uuml;sselbund. Der Abend war also denkbar schnell vorbei. Schlie&szlig;lich befand sich die Wohnung gleich um die Ecke. Ihre Mitbewohner waren zur Zeit im Urlaub, was ein betreten der Wohnung merklich erschweren sollte. Inzwischen hab ich &uuml;ber ein paar Ecken erfahren, dass das Schloss schon am n&auml;chsten Tag ausgewechselt wurde. Also kein Grund zur Panik. Mehr wei&szlig; ich allerdings nicht. &Uuml;ber Telefon ist sie ja schlie&szlig;lich nicht mehr zu erreichen.<br />
Mit der Holl&auml;ndischen Freundin hab ich mich auch flugs zum Besuch des <a href="http://www.woodstock.co.za/">Woodstock-Festivals</a> am Wochenende verabredet. Man muss seinen Kindern sp&auml;ter mal erz&auml;hlen k&ouml;nnen, dass man in Woodstock war, ne? ;o) Hatte uns sogar noch ein Zelt ranorganisiert. Andere Dinge soll man da angeblich sowieso nicht brauchen und die Anweisungen auf der Homepage vermittelten ein Gef&uuml;hl von Sicherheit. (Beispiel: What must I leave at home? Drugs, guns, weapons (traditional or otherwise), ghetto blasters, spray-paint, ALL pets, glass bottles of any description, firecrackers, weapons of mass destruction, bad attitude)<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328068022/photo/269498930' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Den <strong>Freitag</strong> verbrachte ich mit einigen S&uuml;dafrikaner im Cool Runnings mit netten Gespr&auml;chen, peinlichen Tanzeinlagen des Tischnachbarn, ein paar Bierchen und einem Cocktail. Nicht wirklich spektakul&auml;r, aber ich bin froh mal wieder was mit meinen Mitbewohnern gemacht zu haben. Da Charl die ganze Zeit arbeiten muss und Johann sich in der W&uuml;ste rumtreibt, ist sowas in letzter Zeit eher selten vorgekommen. Unsere franz&ouml;sische Unterst&uuml;tzung ist inzwischen wieder dezimiert. Die beiden Freundinnen sind abgereist und so haben wir nur noch eine einzige Franz&ouml;sin im Haus. Eventuell bekommt man sie ja jetzt einmal zu Gesicht.<br />
Am <strong>Samstag</strong> morgen kam dann leider die Absage f&uuml;r das Festival. Die Judith hat sich n&auml;mlich entschuldigen lassen, da sie sich anscheinend sowas wie die Grippe oder eine Lebensmittelvergiftung eingefangen hat. Das brachte es dann mit sich, dass ich am Samstag bis 13h00 geschlafen habe und mich mehr oder weniger direkt nach dem Aufstehen zu einem Braai beim Fritz dem Amischwaben eingeladen habe. Corn, die Freundin von Charl wollte an diesem Wochenende eigentlich nach Durban um da ein wenig zu surfen. Ist aber leider nichts geworden, und so konnte man die ersten zaghaften Surfversuche in unserem Pool starten, die mehr oder weniger erfolgreich verliefen. Das Surfboard hat nun auf jeden Fall einige Schrammen mehr. Der Braai (BBQ) bei Friz war sogar ganz witzig, da wir ja jetzt zwei neue Praktikanten haben, denen die Boerwurscht und die Braai-Kultur etwas n&auml;her gebracht werden mu&szlig;te.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328068022/photo/269500194' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Am <strong>Sonntag</strong> hab ich mich dann doch nochmal mit der besagten Lebensmittelvergiftungsgeplagten Dame getroffen. Sie und 6 Freunde haben sich im Hattfielder Freibad (ja, sowas gibt&#8217;s) getroffen. Hoffe also gestern ein wenig Farbe abbekommen zu haben (die Hoffnung stirbt zuletzt). Auf jeden Fall war&#8217;s ziemlich international. Ein Deutscher, ein Holl&auml;nder, ein Italiener, zwei Holl&auml;nderinnen und zwei Tschechinnen auf einem Haufen (im &uuml;bertragenem Sinne. Die Holl&auml;nder haben zwar st&auml;ndig Dutch gesprochen, was ich leider (aufgrund des geringen Blutalkohols) nicht verstehen konnte, aber lustig war&#8217;s trotzdem. Am Abend haben wir uns dann noch auf den Braai getroffen, bis 12:00 Uhr gequatscht und ne Menge Spa&szlig; mit einem der Locals gehabt. Ist schon lustig, wie man hier Leute &uuml;ber 4 Ecken kennen lernt. Hab auf jeden Fall schon angek&uuml;ndigt, die Herren und Damen zu meiner Farewell-Party einzuladen.<br />
Als Beweis, dass die Italiener auch &uuml;ber sich selbst lachen k&ouml;nnen, gilt die Reaktion unseres Italieners auf folgenden Witz: &#8220;Wissenschaftler glauben, dass Jesus ein Italiener war. Warum? Nur ein Italiener kann glauben, dass seine Mutter eine Jungfrau ist. Jesus lebte bis zu seinem 34. Lebensjahr zuhause. Und: Nur eine Italienische Mutter kann glauben, dass ihr Sohn der Auserw&auml;hlte ist.&#8221; Luigie oder wie auch immer er hie&szlig; (Ich und Namen) hat sich f&ouml;rmlich weggeschmissen vor Lachen. Alles sehr lustig. Im Bett war ich dann gegen Eins ohne einen Tropfen Alkohol zu mir genommen zu haben. (Ich bitte um Applaus ;o))))</p>
<p>Tja, das war auch schon wieder die recht kurze Zusammenfassung meiner letzten Woche. Eine Menge neue Leute kennen gelernt. Nicht ganz solange auf geblieben wie sonst. Vielleicht auch besser so. Die n&auml;chsten zwei Wochen verbringe ich wohl mit meiner Mutter, die mich ab Mittwoch besuchen kommt. Da gehts dann wie ein echter Touri nach Cape Town. Wir werden sehen, wie das Wetter mitspielt.</p>
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		<title>7. Woche</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, jetzt mal noch schnell ein paar Worte zu meiner letzen Wochen. Wo fang ich denn am besten an? Da ich keine &#220;bersicht mehr habe, wie das ganze chronologisch abgelaufen ist, werd ich mich einfach mal an ein paar Kategorien &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2005/09/7-woche/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>So, jetzt mal noch schnell ein paar Worte zu meiner letzen Wochen. <br />
Wo fang ich denn am besten an? Da ich keine &Uuml;bersicht mehr habe, wie das ganze chronologisch abgelaufen ist, werd ich mich einfach mal an ein paar Kategorien entlanghangeln. Mit ein bissel Gl&uuml;ck bekomme ich noch alles auf die Reihe.</p>
<p><strong>Kriminalit&auml;t</strong>: Immer ein gern erw&auml;hntes Thema und von mir in letzter Zeit ein wenig vernachl&auml;ssigt. Da es aber nicht so wirken soll, als ob hier inzwischen der Frieden eingekehrt w&auml;re: Hier ein paar Stichpunkte. Frank, ein Mitarbeiter von Siemens den ich schon das ein oder andere mal auf einer Party getroffen habe, ist inzwischen um ein Auto &auml;rmer. Irgendjemand meinte ihm sein Auto aufknacken und sich damit aus dem Staub machen zu m&uuml;ssen. Ich will nur hoffen, dass mir sowas nicht auch bl&uuml;ht.<br />
Weitere Neuigkeiten gibt&#8217;s von der Smash&#8217;n'Grep-Front. Eine Trainingseinheit dieses Extremsports wurde am Auto der Schwester meines Vermieters (oder auch kurz Annelie) ver&uuml;bt. Das bedeutet: Handtasche weg und folgerichtig Geld weg, Ausweis weg, F&uuml;hrerschein weg, Schl&uuml;ssel weg, Telefon weg.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328068022/photo/269499174' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Als wenn das nicht schon gen&uuml;gend <strong>Schicksalsschl&auml;ge</strong> w&auml;ren, wurde ihr am gleichen Tag auch noch mitgeteilt, dass sie doch kein Praktikum in Deutschland machen kann. Dazu kam dann nat&uuml;rlich noch ein kleiner Autounfall, der zwar keine schwerwiegenden Konsequenzen haben wird, aber ins Schema passt. Um ihren Tag abzurunden gab es dann noch einen Sturz von der Treppe. &#8220;Verdammt bl&ouml;d gelaufen.&#8221; sag ich dazu und ich kann nur zu gut verstehen, dass sie versuchte sich auf Edouard Abschiedsfeier den Frust von der Seele zu sp&uuml;len. Auf dieser Party mussten wir diesmal jedoch auf Ryan verzichten. Der hatte n&auml;mlich am vorrangegangenen Wochenende einen Autounfall und lag f&uuml;r ein paar Tage im Krankenhaus.(Inzwischen geht&#8217;s ihm aber wieder gut.)<br />
Der <strong>Farewell von Edouard</strong> war ein einziger Hammer und ich hoffe, nicht nur f&uuml;r mich, dass mein Farewell &auml;hnlich spektakul&auml;r wird. Allerdings werd ich bei mir hoffentlich noch den Pool mit einbinden k&ouml;nnen. An besagtem Abend war ich so m&uuml;de, dass ich mir fest vorgenommen hatte nicht allzu lange auf zu bleiben. Hingehen musste ich aber auf jeden Fall. Schlie&szlig;lich wollte ich ja noch unsere drei Franz&ouml;sinnen kennen lernen, die um darauffolgenden Wochenende bei uns einziehen wollten. <div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328068022/photo/269499286' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Die Begr&uuml;&szlig;ung viel allerdings etwas &uuml;berraschend aus: &#8220;Ach du bist derjenige in dessen Zimmer wir einziehen?&#8221; &#8230;. Dabei hatte ich noch nicht einmal nachgefragt. ;o)) Realistischerweise hab ich dann einfach mal unterstellt, dass ich zuvor ausziehen m&uuml;&szlig;te. Schade eigentlich.<br />
Tja, letztendlich hab ich mich dann auch fr&uuml;her von der Party verabschiedet. Da war es dann aber trotzdem schon 3:40 Uhr und das Aufstehen um 6 machte mir ein &#8220;wenig&#8221; sorgen. Getreu nach der Rechnung: 1 h verschlafen minus Dusche minus ausgiebieges Fr&uuml;hst&uuml;ck plus minimales Fr&uuml;hst&uuml;ck plus Fahrstil eines Verzweifelten ist gleich p&uuml;nktlich auf Arbeit ankommen, begann ich den n&auml;chsten Morgen. Um mein Vorhaben in die Tat umzusetzen musste ich mich nur noch leise an den schlafenden K&ouml;rpern im Wohnzimmer und auf der Terasse vorbeik&auml;mpfen. Erstaunlicherweise war ich an diesem Tag ziemlich munter.<br />
Der <strong>Farewell von Heike</strong> einen Tag zuvor war gl&uuml;cklicherweise nicht ganz so ausufernd, weshalb ich mich schon gegen 1:00 Uhr in die heimischen Kissen dr&uuml;cken konnte. Lediglich die Suche nach einem Geschenk gestaltete sich schwierig. Die Idee ihr ein &#8220;U-Turn verboten&#8221;-Stra&szlig;enschild zu besorgen (lange Geschichte) scheiterte leider am mangelnden angebot. Ich k&auml;mpfte mich durch s&auml;mtliche L&auml;de. Haushaltswarenladen, Spielzeugeladen, Buchladen, Plattenladen, Postershop, Heimwerkerladen. Alles Vergebens. Irgendwann kommt man sich auch komisch vor, wenn man nach einem Stra&szlig;enschild fragt und st&auml;ndig die Antwort bekommt, dass die Dinger doch quasi auf der Stra&szlig;e liegen. Im Heimwerkerladen wollten sie mir noch ein passenden Schraubenschl&uuml;ssel verkaufen, damit ich das Schild m&ouml;glichst schnell abmontieren kann. Hab die Idee dann aber doch verworfen, als ich an die Erkl&auml;rungsn&ouml;te dachte, in die Heike am Flughafen geraten w&uuml;rde, wenn sie so ein Schild exportieren w&uuml;rde wollen.<br />
Der darauffolgende Abend sollte wieder etwas ruhiger angegangen werden, weshalb wir uns bei unserem Amischwaben Fritz zum <strong>Braai</strong> trafen. Highlight dieses Abends war das Strau&szlig;enei, dass Tim aus Swasiland mitgebracht hatte. Die Schale, die in sich die Masse von etwa 24 handels&uuml;blichen Eiern verbarg, war mehr oder weniger schnell aufgebohrt. Fazit: Strau&szlig;enei ist unbedingt zu empfehlen. Vielleicht nicht unbedingt als Fr&uuml;hst&uuml;cksei, aber das Omelett hat definitiv besser geschmeckt, als jedes normale Ei. Lange wollte ich jedoch nicht bleiben und verkroch mich gegen 21:30 Uhr in mein Auto um mich auf den Weg nach Hause zu machen. Die Nacht war f&uuml;r mich vermutlich zu lang, denn der Freitag war nicht mehr Feierlich. Meine gesamte Abteilung hatte sich in einen Tagungsraum eingemietet und wir lie&szlig;en uns von verschiedenen Pr&auml;sentationen berieseln. Diese waren noch nicht einmal uninteressant und kurzzeitig wurde ich wieder wach, als sie von der Speicher-Kapazit&auml;ten im hiesigen Serverraum sprachen. Um 16.000 Terabyte Speicherpaltz voll zu bekommen muss man als Privatmensch schon eine Stolze Musiksammlung haben oder sich Vollblutcineast nennen. Trotz alledem war ich so m&uuml;de, dass ich Probleme hatte meine Augen so zu justieren, dass sich der Redner nicht pl&ouml;tzlich in zwei Exemplare aufteilte. Ebenfalls eine sehr interessante Erfahrung, die mir hoffentlich das erste und letzte Mal widerfahren sein wird. Als ich schon drauf und dran war mich zu entschuldigen und nach Hause zu fahren, sah ich einen Getr&auml;nkemarkt um die Ecke. Einen Red-Bull sp&auml;ter sah die Welt wieder einmalig und dreidimensional aus und ich konnte den Tag zuende bringen.<br />
Damit hatte ich jedoch die Recchnung ohne den Wirt gemacht. Die Deutsche Schule Pretoria rief n&auml;mlich zum <strong>Oktoberfest</strong> auf und ein richtiger Vollblutpatriot folgt nat&uuml;lich diesem Ruf. Ich bin diesen Vollblutpatrioten dann einfach mal hinterher gewatschelt und fand mich gegen 20:00 Uhr vor einem Bierzelt wieder in dem eine &#8220;echte deutsche Rumpa-Band&#8221; ihr Gesangeskunst zum besten gab. Ich wei&szlig; nicht waran es lag. War es die M&uuml;digkeit? War es der fehlende Alkohol? War es die Anton-aus-Tirol- oder Wofgang-Petri-Musik? Ich wei&szlig; es nicht auf jeden Fall wollte sich bei mir nicht die richtige Stimmung einstellen. Als dann ein paar Typen am Nachbartisch auch meinten sich abwechselnd zuprosten und anschlie&szlig;end in einer viel zu bekannten deutschen Handbewegung zu Gr&uuml;&szlig;en war die Schwelle schon fast erreicht. Aber auch nur, weil ich mir sagte, dass hier das geschichtliche Hintergrundwissen nicht so stark ausgepr&auml;gt ist, wie in Deutschland. In Berlin w&auml;re ich dort keine Minute l&auml;nger bei den gr&ouml;lenden Massen geblieben. Als dann der typ schr&auml;g vor mir auf den Tisch stieg und seine Wei&szlig;wurst pr&auml;sentierte, war f&uuml;r mich nicht nur klar, dass ich abhauen sollte, sondern auch, dass ich das Original-Oktoberfest in M&uuml;nchen meiden w&uuml;rde (bzw. nur mit mehr Schlaf und Alkohol ertragen k&ouml;nnte.)</p>
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328068022/photo/269500232' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Das Wochenende war diesmal nicht vollst&auml;ndig verplant und so konnte ich endlich einmal <strong>ausschlafen</strong>. Das hatte die sogar f&uuml;r mich stolze Aufstehzeit von 15:30 Uhr zur Folge. Muss aber auch mal sein und so vebrachte ich den Nachmittag mit einem Sonnenbad und dem Sortieren/L&ouml;schen meiner inzwischen 3,5 GB gro&szlig;en Fotosammlung. Am Abend ging es noch einmal nach Hattfield, wo ich mir als ausgleich zu einem Caipirinha aus Zitrone, Rum, Eisw&uuml;rfel (Kein Cachaca, keine Limetten, kein Rohrzucker) noch zwei Pangalagtische Donnergurgler genehmigte (Farbenfroh, unten warm, oben Eis, lecker). Der Drink blieb mir zwar kurz im Hals stecken, als pl&ouml;tzlich ein bulliger Kerl im roten Minikleid vorbei kam und offensichtlich/hoffentlich seinen Jungesellenabend feierte.
<p>Der Weg nach Hause wurde nur kurz von der <strong>Polizei</strong> unterbrochen. W&auml;hrend ich auf der R&uuml;ckbank des Autos sa&szlig; veranstaltete Pieter (ein neuer Praktikant) einen Spurwechsel, der dem Herren im Streifenwage offensichtlich nicht gefiel. Der schnautze uns oder sagen wir mal besser ihn an, ob er denn w&uuml;&szlig;te, dass er vor einem Polizeiwagen fahre. Nachdem er mitkriegte, dass wir aus Deutschland kamen, wurde er jedoch wieder etwas ruhiger. Vermutlich weil er wu&szlig;te, dass er sich nicht dem Papierkram eines Bu&szlig;geldes f&uuml;r Ausl&auml;nder aufhalsen w&uuml;rde.<br />
Den (Wahl-)Sonntag verbrachten wir in <strong>Pilanesberg</strong>. Ermutigt von den zahreichen teils atemberaubenden Fotos, machten wir uns gegen 5:00 Uhr in der Fr&uuml;he auf den Weg zum etwa 130 km entfernten Nationalpark. Auf der Stra&szlig;e zum Park sahen wir am Stra&szlig;enrand zwei tote Esel liegen und sollten uns eigentlich gl&uuml;cklich sch&auml;tzen ein tier aus der Entfernung sehen zu d&uuml;rfen. Unsere Erwartungen wurden im Park leider weitesgehend entt&auml;uscht. (eventuell bin ich inzwischen auch schon etwas abgestumpft) Einzige Highlights waren eine Zebraherde, die direkt vor uns die Stra&szlig;e &uuml;berquerte und ein Elefant, der sich offenbar von uns gest&ouml;rt f&uuml;hlte und sich uns auf weniges Meter n&auml;herte. Vermutlich w&auml;re er auch noch n&auml;her gekommen, aber nachdem mir Annelie am Freitag nach dem Oktoberfest bei einer Flasche Wein erz&auml;hlte, wie Elefanten ihre Feinde t&ouml;ten, wollte ich nur ungern Bekanntschaft mit dem Dickh&auml;uter machen und legte den R&uuml;ckw&auml;rtsgang ein. Die grauen Riesen zertrampeln dich n&auml;mlich nicht etwa, sondern gehen vor dir auf die Knie und zerquetschen dich langsam aber daf&uuml;r umso gr&uuml;ndlicher mit der Stirn.<br />
Auf dem R&uuml;ckweg machte ich meinerseits noch Bekanntschaft mit der Polizei. ebend noch mit 150 km/h unterwegs, sah ich einige Hundert Meter vor mir einen Polizisten mit einem <strong>Laser</strong>. &#8220;Nu aber mal ganz fix runter auf die erlaubten 120 km/h dachte ich mir uns stieg in die Eisen.&#8221; Angehalten wurde ich trotzdem. &#8220;Naja, so schnell kann ich ja jetzt nicht mehr gewesen sein.&#8221; &#8220;Sie fahren zu schnell. Das ist eine 80er Zone.&#8221; &#8220;Upps!&#8221; Diese Geschwindigkeitsbegrenzung macht auf einer schnurgerade Strecke ohne Seitenstra&szlig;en oder H&auml;user, Schlagl&ouml;cher oder &auml;hnlichem Zeug nat&uuml;rlich keinen Sinn, aber das ist ja bekanntlich auch nicht das ausschlaggebende Kriterium f&uuml;r die Geschwindigkeit. &#8220;Wo kommen sie denn her?&#8221; &#8220;Deutschland.&#8221; &#8220;Ahh, Bayern Munich, Championsleague, bla bla&#8221; Trotzdem legt er mir die Tabelle vor. 900 RAND !?!?!?!?! Aua, lass mein Bein los! &#8220;Tja, was k&ouml;nnen wir denn da jatzt machen?&#8221; *Schweigen* &#8220;Wieviel kannst du denn bezahlen?&#8221; Ich tue auf abgebrannt und nehme einen der 25 Hundert-Randscheine aus meiner Tasche. Der Blick, des &#8220;Gesetzesh&uuml;ters&#8221; ist noch nicht zufrieden. Ein fragender Blick in die Gesichter der drei anderen Passagiere. Jeder holt die kleinsten Scheine raus, die er so finden kann. Nachdem der Herr in dunkelblau sicher gegangen ist, dass jeder einen kleinen Obolus eingezahlt hat, ist er zufrieden. Insgsamt waren wir bei 310 Rand angekommen. Das ist eine Erfahrung, die man in S&uuml;dafrika vermutlich mal gemacht haben sollte. Strafzettel auf Verhandlungsbasis sind garnicht so schlecht und der Polizist hat sich garantiert einen sch&ouml;nen Abend mit den 40,- Euro gemacht.</p>
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		<title>6. Woche</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, schon wieder ist eine Woche vorbei. Unglaublich wie schnell hier die Zeit vergeht. Es ist schon wieder Halbzeit und es gibt noch etliche Orte zu denen ich noch pilgern muss. Damit meine ich nicht ausschlie&#223;lich die Wochenendziele. So ging&#8217;s &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2005/09/6-woche/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>So, schon wieder ist eine Woche vorbei. Unglaublich wie schnell hier die Zeit vergeht. Es ist schon wieder Halbzeit und es gibt noch etliche Orte zu denen ich noch pilgern muss. Damit meine ich nicht ausschlie&szlig;lich die Wochenendziele.</p>
<p>So ging&#8217;s f&uuml;r mich letzten Mittwoch zum Beispiel zuerst nach Hattfield, anschlie&szlig;end nach Monte Casino um dort Heike und Chris zu treffen und zu guter Letzt nach Mellville in Johannesburg. Okay, wenn mir/uns jemand vor einem Monat gesagt h&auml;tte, dass wir uns ohne Karte nach Jo&#8217;burg aufmachen, h&auml;tten wir ihn vermutlich f&uuml;r verr&uuml;ckt erkl&auml;rt. (Is ja auch verr&uuml;ckt.) War trotzdem ein netter und vor allem ein langer Abend.<br />
In Mellville gibt es eine Bar mit dem sch&ouml;nen Namen &#8220;Berlin&#8221;. Als geb&uuml;rtige Hauptstadtkinder mussten Heike und ich nat&uuml;rlich dort rein. Chris lie&szlig; sich nat&uuml;rlich auch nicht lange bitten. Soso, eine Bar mit dem Namen erzeugt nat&uuml;rlich hohe Erwartungen. Die Ampelm&auml;nnchen h&auml;ngen auf jeden Fall in der Gegend rum. Seeehr authentisch. &#8220;Was haben Sie denn f&uuml;r typische Berliner Getr&auml;nke?&#8221; &#8220;Basabadalakumba&#8221; [keine Ahnung, was er gesagt hat. Aber es war nichts, wovon ich in Berlin schon einmal geh&ouml;rt habe.] Freundlich auf den Fehler hingewiesen, muss der Barmann gestehen, dass er keine Ahnung hat, was es in Berlin zu trinken gibt. Wir begn&uuml;gen uns letztlich mit ein paar gew&ouml;hnlichen Cocktails. Meiner schmeckte allerdings so scheu&szlig;lich nach Alkohol, dass ich ihn links liegen lie&szlig; und doch auf ein Bier umstieg. Also doch typisch berlinerisch. Geht doch&#8230;<br />
Im Bett war ich dann gegen 3, was das Aufstehen um 6 nicht wirklich einfacher machte.</p>
<p>Das allw&ouml;chendliche Essen war nat&uuml;rlich auch angesagt. Diesmal aus gesund- und fitheitlichen Gr&uuml;nden (*Applaus f&uuml;r die Wortsch&ouml;pfung*) erst am Donnerstag. Urspr&uuml;nglich wollten wir in eine Restaurant, das s&uuml;dlich von Jo&#8217;burg liegt fahren. Uns wurde aber das weitaus n&auml;her liegende Tuscan empfohlen. Also machten wir uns auf den Weg. Letztendlich muss ich sagen, dass wir eventuell doch den anderen Weg h&auml;tten in Kauf nehmen sollen. Erwartet hatten wir n&auml;mlich reinsten Fleischgenuss mit Krokodil und allem m&ouml;glichen exotischen Gerichten. Da gab&#8217;s aber leider noch nicht einmal Strau&szlig;. Naja, geschmeckt hat&#8217;s ja trotzdem. War eben nur nicht so spektakul&auml;r. Anschlie&szlig;end nochmal kurz nach Hattfield und gegen 1:00 Uhr zuhause. Juchhu! Ausschlafen.<br />
Ansonsten war die Woche nicht so spektakul&auml;r. Ich hab die Nachfolgerin von Eduard verpasst. Wenn er unsere lustige WG verl&auml;sst, kommt eine andere Franz&ouml;sin nach. Sie hat auch schon angefragt, ob es schlimm w&auml;re, wenn drei weitere franz&ouml;sische Studentinnen die ersten Wochen bei ihr &uuml;bernachten k&ouml;nnten&#8230; Tr&auml;um ich oder wach ich? Johann hat das ganze gro&szlig;m&uuml;tig abgesegnet. N&auml;chsten Dienstag auf Eduards Farewell-Party werden wir sehen, worauf wir uns da eingelassen haben.</p>
<p>Das Wochenende war einfach unbeschreiblich, weshalb ich mich diesem Thema fr&uuml;hestens morgen widmen werde. Jetzt geht&#8217;s erstmal auf den Farewell von Heike ;o(</p>
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