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	<title>www.janek-niefeldt.de &#187; Land</title>
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		<title>Summer in the City</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 14:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img width="216" height="288" src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/R0018329-216x288.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Exif_JPEG_PICTURE" title="Exif_JPEG_PICTURE" />Da wir gerade einen kapitalen Netzwerkausfall zu “beklagen” haben, kann ich mich endlich mal wieder daran machen eine Artikel aus New York zu schreiben. An der Stelle eigentlich fairerweise darauf Hinweisen, dass ich ja eigentlich gar nicht in New York &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/08/summer-in-the-city-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="216" height="288" src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/R0018329-216x288.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Exif_JPEG_PICTURE" title="Exif_JPEG_PICTURE" /><p></p><br /><p>Da wir gerade einen kapitalen Netzwerkausfall zu “beklagen” haben, kann ich mich endlich mal wieder daran machen eine Artikel aus New York zu schreiben. An der Stelle eigentlich fairerweise darauf Hinweisen, dass ich ja eigentlich gar nicht in New York wohne. Ich wohne in Jersey City, was noch nicht einmal im gleichen Bundesstaat wie New York City liegt. Aber so genau darf man das meiner Meinung auch nicht nehmen. Ist im Grunde eh alles das Gleiche. Dafür würde mich zwar jeder New Yorker steinigen, aber ich sehe das ganz locker. (Wenn das doch mal jemand tun sollte, dann wird einfach der nächste, der behauptet die Freiheitsstatue würde in New York stehen ebenfalls beworfen.)</p>
<p>Wenn ich schon vom Wohnen <s>rede</s> schreibe, dann kann ich auch erwähnen, dass ich mich von meiner zwar extrem geschmackvoll eingerichteten aber doch recht einsamen Wohnung verabschiedet habe, um mit 2 Freunden zusammen zu ziehen. Der Clou des ganzen: </p>
<ul>
<li>Die <a href="http://live70greene.com">Wohnung</a> ist billiger (naja, mit Nebenkosten vermutlich genauso teuer wie meine alte Wohnung) </li>
<li>Blick auf Manhattan</li>
<li>10 Minuten vom <acronym title=“World Trade Center“>WTC</acronym></li>
<li>Inkl. Pool (zum Baden) </li>
<li>Inkl. Pool (zum Billard spielen) </li>
<li>Inkl. Kino (inkl Popcornmaschine) </li>
<li>Inkl. BBQ &#038; Feuerstelle</li>
<li>Inkl. Yakuzee</li>
<li>Inkl. Fitnessstudio</li>
</ul>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4884388370/" title="JanekEmpireAlbum von janek030 bei Flickr" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4121/4884388370_cc8cc2f8e2.jpg" width="382" height="500" alt="JanekEmpireAlbum" /></a>Das aber wohl ausschlaggebende Argument für den Umzug war jedoch die Tatsache, dass ich das halbe Jahr davor ständig unterwegs war, nur um nicht alleine zuhause rumzusitzen. Das Fernsehprogramm ist zwar reichhaltig aber die Werbungen gehen einen irgendwann ziemlich auf den Senkel und auch im Internet gibt es irgendwann <a href=“http://www.das-ende-des-internets.de/“>nichts Neues mehr</a> zu entdecken. Das ewige Weggehen war zwar richtig lustig aber irgendwann gehen 5 Stunden Schlaf pro Nacht doch an die Substanz (ich wohne wie gesagt in Jersey und nicht in der „City that never sleeps“). Lange Rede, kurzer Sinn: Ich darf jetzt wieder einen einigermaßen geregelten Wochenablauf mein Eigen nennen. Daheim-gebliebene mag das verwundern (da ich in Deutschland ja eigentlich selten unter der Woche weggegangen bin) aber hier zählt das mittlerweile als Errungenschaft.<br />
Zugegeben, ich bin mir fast sicher, dass ich eine Menge <a href="/blog/photos/photo/4627121129/rimg0615.html">Kuriositäten</a> verpasse. Aber dafür kann man sich zum Beispiel das RedBul Air Race direkt vom Dach aus angucken. Wer kann das schon von sich behaupten. </p>
<p>Wo wir schon beim Thema Sportarten sind darf natürlich auch nicht das Ereignis des Sommers vergessen werden. Ja, ich spreche von der Fußball-Weltmeisterschaft. Da ich ja als passionierter Was-kümmert-mich-die-Bundesliga-ich-ich-guck-nur-Nationalspiele-Vertreter keine besonderen Aktien in Fußball habe, ist es umso verwunderlicher, dass ich jetzt ein offizielles Trikot (engl.: &#8220;Jersey&#8221;) besitze und dieses auch fleißig ausgeführt habe. Besonders lustig wird das, wenn man in einem Biergarten in Brooklyn sitzt in den es neben ca. 50 Deutschland-Fans noch 450 Argentinien-Fans hingezogen hat. Die meisten haben <a href="/blog/photos/photo/4697897048/rimg1093.html">es</a> jedoch sportlich genommen.</p>
<p>Mit weiteren Details will ich euch verschonen. Eine herausragende Location war jedoch der <a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4884388274/" title="Sandy Hook von janek030 bei Flickr" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img class="alignright" src="http://farm5.static.flickr.com/4082/4884388274_80d945aeb8_m.jpg" width="211" height="240" alt="Sandy Hook" /></a>Hinterhof eines Brasilianers in der Nähe des Empire State Buildings. Wieder einmal eine gute Chance ein paar tolle Fotos zu machen. Generell muss ich ja zugeben, dass ich inzwischen meine Freude an guten Fotos gefunden haben. Ich werde zwar sicherlich kein Fotograf werden (dafür fehlt mir einfach der Blick und die Kreativität), aber zumindest das Nachbearbeiten mit Photoshop macht mir schon ziemlich Spaß. Mal gucken, was sich da noch entwickelt. Inspirationen bekommen man genug (um nur mal auf diese beiden netten Personen zu verweisen: <a href="http://www.freddynyc.blogspot.com/">Freddy</a> &#038; <a href="http://mariephoto.webs.com/apps/photos/">Marie</a>.</p>
<p>Nachdem der Sommer in Deutschland ja gerüchtweise nur einen sehr kurzen Aufenthalt hatte, werde ich mich mit den Schilderungen der 40 Grad Wochen lieber etwas zurück halten. Nur so viel: Es ist warm! Sehr warm! Glücklicherweise haben wir ja den Ozean vor der Tür (eine Stunde fahrt ist ja quasi &#8220;vor der Tür&#8221;). Dementsprechend verbringen wir immer mehr Sonntage auf dem schönen Sandy Hook von dem aus man an guten Tagen sogar bis nach New York gucken kann während einem die Wellen wegspülen.<br />
Ansonsten gibt es immer mal wieder interessante Leute kennen zu lernen. Ob es nun Freunde in Jersey sind, die einen immer mal wieder einladen (egal ob nun auf einen Drink oder in das Haus in den Hamptons). Oder auch ein Drogendealer-Duo, das einem eine kostenlose Bootstour auf dem Hudson-River gegeben hat. Brasilianer, die ihren Hinterhof in NYC in eine BBQ-El-Dorado verwandeln. Oder schlichtweg Leute, die nur für ein paar Monate in New York sind und einen immer wieder dazu motivieren ebne doch nicht nur die eigenen 4 Wände zu begutachten.<br />
<a class="tt-flickr tt-flickr-Small" href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4832533675/" title="Wiebke_splash von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4126/4832533675_8c8b3b6a3b_z.jpg" width="640" height="220" alt="Wiebke_splash" /></a></p>
<p>Im großen und ganzen geht es mir also wirklich gut. Beruflich konnte ich meine Ziele hier zwar noch nicht erreichen, aber das fällt hier tatsächlich in den Bereich höhere Gewalt und ich versuche mir einzureden, dass das liebe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster">fliegende Spaghettimonster</a> sich schon etwas dabei gedacht haben wird. </p>
<p>Ich freue mich auf jeden Fall schon auf meinen 5 Tage-Urlaub in Miami und den Besuch (von teilen) meiner werten Familie. Inzwischen ist man ja fast schon ein bissel abgestumpft, was diese Stadt angeht. Ich glaube da tut es gut mal wieder ein paar Leute herumzuführen.<br />
<a class="tt-flickr tt-flickr-Small" href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4884388218/" title="TimesSquare von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4119/4884388218_50fcbdc992_z.jpg" width="640" height="303" alt="TimesSquare" /></a></p>
<p>PS: Wie immer gilt: kommt doch auch mal vorbei. So unproblematisch findet ihr wohl keine Unterkunft mehr in New York City/Jersey City&#8230;</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4836119543/" title="Steph_Mark von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4151/4836119543_41a568f8a5_t.jpg" width="100" height="75" alt="Steph_Mark" /></a>  <a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4832694873/" title="Nils_Bjoern von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4130/4832694873_069490bcf4_t.jpg" width="100" height="75" alt="Nils_Bjoern" /></a>  <a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4647944288/" title="4xMark von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4065/4647944288_213a1f1c77_t.jpg" width="100" height="75" alt="4xMark" /></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4647329769/" title="HappyEnding von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3399/4647329769_ae66553e62_t.jpg" width="100" height="76" alt="HappyEnding" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4614312208/" title="brooklynTaxi von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3302/4614312208_3065b46c9f_t.jpg" width="70" height="100" alt="brooklynTaxi" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4614311560/" title="IMG_2863 von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4040/4614311560_843cc2f6b8_t.jpg" width="100" height="67" alt="IMG_2863" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4613693757/" title="IHeartNYC von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3344/4613693757_f643631218_t.jpg" width="100" height="67" alt="IHeartNYC" /></a></center></p>
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		<title>Die Amerikaner (Part 1)</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 00:18:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor meiner Abreise habe ich unter anderem ein Buch geschenkt bekommen, das auf den schönen Namen &#8220;Streiflichter durch Amerika&#8221; hört und aus einer Sammlung von Anekdoten bzw. Kolumnen besteht, die helfen sollen Amerika und die Amerikaner etwas besser zu verstehen. &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/12/die-amerikaner-part-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Vor meiner Abreise habe ich unter anderem ein Buch geschenkt bekommen, das auf den schönen Namen &#8220;Streiflichter durch Amerika&#8221; hört und aus einer Sammlung von Anekdoten bzw. Kolumnen besteht, die helfen sollen Amerika und die Amerikaner etwas besser zu verstehen. Natürlich ist mir klar, dass es &#8220;den Amerikaner&#8221; genauso wenig gibt wie &#8220;den Deutschen&#8221;. Trotzdem sind die einzelnen Klischees recht lustig und &#8230;jetzt sind wir mal ehrlich&#8230; irgendwo müssen die Vorurteile ja herkommen&#8230; Ein Funken Wahrheit wir also auch hier drin stecken.</p>
<p>Ich für meinen Teil werde also auch einmal versuchen die ein oder andere Geschichte zum Besten zu geben. Ob das helfen wird die USA besser zu verstehen, weiß ich natürlich nicht&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Eines meiner Lieblingsthemen ist ja inzwischen das Bankwesen. Aus der heilen europäischen Welt kommend, hatte ich ja keine Idee, wie es auf anderen Kontinenten abläuft. Soviel schon einmal vorweg: Die Amerikaner stehen auf Schecks (also auf Papierfetzen mit einer Zahl und einem Namen). Ich persönlich habe Schecks ja bisher nur einmal im Urlaub benutzt. Diese Traveller Checks waren jedoch alles andere als praktisch, zumal man sie immer wie rohe Eier behandeln musste, damit sie nicht kaputt gehen&#8230; doch ich schweife ab&#8230;</p>
<p>Zuerst einmal scheint es hier bei manchen Banken (also zumindest bei HSBC) schwierig zu sein eine Kreditkarte zu bekommen. Bei mir hat es nun sage und schreibe 3 Monate gedauert, bis ich meine bekommen habe. Dem voraus ging ein reger Schriftverkehr, etliche Adressenänderungen, zahllose Anrufe und die mehrfache Aufforderungen den Versand erneut zu beauftragen. Während dieses Zeitraums habe ich so oft meinen Namen, Geburtstag, Wohnort&#8230; ja, sogar Mädchennamen meiner Mutter so vielen Mitarbeitern nennen müssen, dass von persönlichen Informationen wohl keine Rede mehr sein kann. Woran es letztendlich lag, dass es so lange dauert, weiß ich natürlich nicht. Aber das liegt wohl weniger an denen sondern vielmehr an der Post&#8230; doch ich schweife schon wieder ab&#8230;</p>
<p>Widmen wir uns lieber den Überweisungen&#8230; Pardon! Überweisung gibt es hier nicht wirklich. Das was wir unter einer Überweisung kennen, ist ein Wire Transfer und ist mit einer Gebühr von stolzen 20$ nichts, das man für Summen im 1-3 stelligen Bereich benutzten würde. Dafür kann der Wire Transfer auch für internationale Transfers genutzt werden (dann wird allerdings keine Garantie darauf gegeben, dass wirklich der komplette Betrag ankommt, vom verwendeten eher prophetisch anmutenden Wechselkurs mal ganz zu schweigen). </p>
<p>Im Inland werden Überw&#8230; Pardon! Transfers in der Regel mithilfe von Schecks erledigt. Man kann nämlich einen Online-Scheck ausfüllen. Das europäische Ohr wird da hellhörig und denkt sich: &#8220;Na also! Es geht doch. Hier hab ich doch meine Überweisung.&#8221;&#8230; Weit gefehlt. Ein Online-Scheck macht genau das, was der Name sagt. <em>Ich fülle einen Scheck online aus.</em> Dieser wird in einen Briefumschlag gepackt und an die Adresse des Betroffenen geschickt. Dieser darf dann zur Bank rennen und den Scheck einlösen&#8230; Verrückt!</p>
<p>Ansonsten gibt es natürlich die allgegenwärtigen Kreditkarten. Bis auf wenige Ausnahmen kann man überall mit Kreditkarte bezahlen. Faszinierenderweise schließt das auch normale Bars mit ein. Ich traue der ganzen Sache allerdings noch nicht so richtig über den Weg. Dem Barkeeper meine Kreditkarte für einen Abend zu überlassen und zu hoffen, dass am Ende wirklich nur das abgezogen wird, was man getrunken hat, verlangt schon ein gewaltiges Maß an Gutgläubigkeit oder auch Gottvertrauen. Aber wenn man schon Gott und der Welt x mal seine Daten nennen muss um ein paar simple Informationen von seiner Bank zu bekommen, dann macht das wohl auch nichts mehr aus.</p>
<p><strong>Nachtrag: </strong><br />
<em>Es ist übrigens hier in den USA doch möglich eine Überweisung zu machen. Dafür muss man lediglich das Konto auf das man Geld überweisen will vorher bekannt geben. Naja, ganz so einfach ist es nicht. Man muss das andere Konto nämlich sogar verifizieren. Das läuft dann so ähnlich wie bei Paypal ab: es werden 2 kleine Cent-Beträge überwiesen, dessen genauen Betrag man nach Erhalt im Online-Formular eintragen muss. Soweit so kompliziert.<br />
Ich habe das auch tatsächlich versucht dies für meine Mietzahlungen einzurichten. Leider stellte sich dann heraus, dass diese Art von Bank-2-Bank-Transfer nur für die eigenen Konten zugelassen ist. Weiß der Teufel warum das nicht auch mit Konten anderer Konteninhaber gehen soll. Fuer mich klingt das erst einmal nach Willkür. Aber ich reg mich schon wieder auf. Zeit an die frische Luft zu gehen. Und wenn ich schon draussen bin, kann ich ja gleich noch bei der Bank vorbei und meinen monatlichen Scheck auf das Konto meines Vermieters einzahlen lassen&#8230;</em></p>
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		<title>NYC-Tourist</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/10/nyc-tourist/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 18:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Etwas verspaetet, aber immerhin: Leider schaffe ich es nicht oefters nach New York City zu kommen. Um genau zu sein bleibt mir derzeit nur das Wochenende um die Sehenswuerdigkeiten der Stadt zu erkunden. Und von diesen 2 Tagen pro Woche &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/10/nyc-tourist/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Etwas verspaetet, aber immerhin: Leider schaffe ich es nicht oefters nach New York City zu kommen. Um genau zu sein bleibt mir derzeit nur das Wochenende um die Sehenswuerdigkeiten der Stadt zu erkunden. Und von diesen 2 Tagen pro Woche nutze ich komischerweise auch nur maximal einen. Kein Wunder also, dass ich bis jetzt noch nicht hunderte kleine Anekdoten ueber &#8220;den New Yorker&#8221; zu erzaehlen habe.<br />
Fuer ein paar Fotos reicht es aber allemal. So habe ich mich bereits vor einigen Wochen als das Wetter noch gut war, auf meine Mission gemacht. Das heere Ziel dieser Mission hiess &#8220;Sohlen wund laufen&#8221;. Auch wenn ich dass nicht ganz geschafft habe muss ich sagen, dass meine Beine knapp davor stand den Heldentod zu sterben. Mein Pilgerfahrt fuehrte mich angefangen an der <em>Christoher Street</em> in dessen Umgebung es einige nette Restaurants gibt, quer durch Manhattan ueber den Broadway auf dem offenbar noch genug Platz fuer ein paar weitere Sterne ist, durch Chinatown und einer Strasse in der es im Grunde nur Lampen in allen Farben und Formen zu kaufen gab, bis hin zur <em>Manhattan Bridge</em>, die den geneigten Fussgaenger sowie Fahrrad-, Bahn- und Autofahrer nach Brooklyn fuehrt. Je nachdem auf welcher Seite man die Bruecke ueberquert geniesst man entweder flussabwaerts den Blick auf die <em>Brooklyn Bridge</em> oder flussaufwaerts den Blick auf&#8230; ja, keine Ahnung&#8230; ich hab mir die Brooklyn Bridge angeschaut.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3998697821/img_1956.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Manhattan Bridge"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3497/3998697821_105cf6b005.jpg" alt="Manhattan Bridge" width="500" height="333" /></a><br />
Drueben angekommen hat man nun die Wahl sich Brooklyn etwas genauer anzuschauen oder den Rueckweg anzutreten. Wenn man schon einmal da ist, macht es natuerlich Sinn, den Weg ueber die gerade noch bestaunte und wohl beruehmteste Bruecke New Yorks zu nehmen und sich wieder zurueck in die Skyline Manhattans vorzuarbeiten. Die Fuesse werden auf diesen Metern jedoch schon ziemlich schwer und muessen dabei noch ettlichen Touristen, Radfahrern und sportbesessenen Grossstaedtern ausweichen.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3999460164/img_1940.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Brooklyn Bridge und Skyline"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3489/3999460164_ec79674e38.jpg" alt="Brooklyn Bridge und Skyline" width="500" height="333" /></a><br />
Irgendwie schafft man es jedoch und wendet sich, da man ja nun die Entfernungen besser einschaetzen kann vertrauensvoll an die hiesige U-Bahn.<br />
Genau diese brachte mich dann bis zur &#8220;<em>Grand Central Station</em>&#8220;, die ich mir jedoch etwas groesser vorgestellt haette. &#8220;Normal Central Station&#8221; klingt allerdings auch bloed. Das muss ich ja zugeben. Ein Highlight fuer alle &#8220;<em>Gilmore Girls</em>&#8220;-Fans duerfte aber wohl der <a href="http://farm3.static.flickr.com/2625/3998706925_76c58f5e8f.jpg">Abfahrtplan der New Haven Line</a> sein.</p>
<p>Wen es nun Richtung &#8220;<em>Empire State Building</em>&#8221; ziehen sollte, dem kann ich nur raten es nicht zu tun. Sicher, es ist das hoechste Gebauede Manhattans. Sicher, es steht Pate fuer den Spitznamen des Staates. &#8220;<em>The Empire State</em>&#8221; klingt auch viel besser als New Jerseys Spitzname &#8220;<em>Garden State</em>&#8221; (Dafuer haben wir nen Film mit Natalie Portmann&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ). Aber es hat einen grossen Nachteil: Man kann von dort das Empire State Building nicht sehen&#8230; Davon mal abgesehen, steht man da wohl auch mal eine Stunde lang an. Ich wuerde jetzt gerne behaupten einen Geheimtipp zu verraten, aber jeder Tourifuehrer wurde mich Luegen strafen. Wie dem auch sei. Waermstens zu empfehlen ist das &#8220;<em>Rockefeller Center</em>&#8221; bzw. das &#8220;GE Building&#8221; von dem man nicht nur das Empire State Building nebst Skyline (<acronym title="...also auf Fotos im RAW-Format und ganz nah rangezoomt kann man sie erkennen.">und Freiheitsstatue am Horizont</acronym>) UND der Skyline von Jersey City (rechts) bewundern kann sondern auch einen sehr guten Blick auf den Central Park hat.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3999476172/img_2027.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="IMG_2027"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2600/3999476172_cd00185af0.jpg" alt="IMG_2027" width="500" height="333" /></a><br />
Trotzdem eine Vorwarnung: Auf dem &#8220;<em>Top of the Rocks</em>&#8221; (259m) sind quasi nur Deutsche unterwegs. Ein lustiges Bild, wie sich jeder im Stillen auf Deutsch unterhaellt und danach im gebrochenen Englisch fragt, ob der von dem und jenem ein Foto machen kann.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3998708105/img_2003.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_2003"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2574/3998708105_5539c2aa20_m.jpg" alt="IMG_2003" width="159" height="240" /></a> Ich fuer meinen Teil war nach diesem Trip, der sich kuerzer anhoert als er ist, jedenfalls bedient und machte mich erst einmal auf die Suche nach etwas Essbarem. Wer auch immer das Geruecht in die Welt gesetzt hat, dass man in New York an jeder Ecke einen schmackhaften HotDog zu essen bekommt, dem kann ich nur meinen Respekt aussprechen. Verstehen wir uns nicht falsch. Es gibt mindestens an jeder zweiten Ecke einen solchen Stand. Aber um zu beurteilen, ob der schmackhaft ist, muesste man ihn ja auch noch essen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan, wenn man bedenkt, dass das Auge mit isst. Anstatt in einem Restaurant landete ich also in der 5th Avenue, der ein Weltruf als Einkaufsstrasse fuer Betuchte vorrauseilt. Kein Wunder also, dass ich erst einmal den oertlichen Apple-Store besucht habe (ich brauche ja schliesslich noch einen neuen Privat-Rechner&#8230;).</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3998718131/img_2049.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_2049"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2457/3998718131_322a48ba18_m.jpg" alt="IMG_2049" width="240" height="160" /></a> Nachdem ich genug hatte von den ganzen iGadgets und auch die <acronym title="Ich rede von einem abgesperrten bereich mit ca. 20 Rechnern an denen Leute ihre iPhones direkt nach dem Kauf aktivieren koennen">&#8220;iPhone-Activation-Zone&#8221;</acronym> hinter mir gelassen hatte, verliess ich den unterirdisch angelegten Apple-Store wieder und machte mich in Richtung Norden auf. Auf Hoehe der 94. Strasse (Upper Eastside) traf ich mich noch mit 2 Besuchern aus Deutschland, die ich ueber 2 Ecken im <acronym title="...eigentlich MeinVZ, aber wir wollen mal nicht kleinlich sein...">StudiVZ</acronym> kennengelernt hatte, und machte mich abermals auf den Weg Richtung Brooklyn Bridge. Die noch am Vormittag ueberquerte Manhattan Bridge feierte naemlich 100-jaehriges Bestehen und das verspochene Feuerwerk wollten wir uns nicht entgehen lassen. Kaum kommen wir aus der Subway raus, hoerten wir auch schon das Feuerwerk, dass eigentlich erst eine Stunde spaeter anfangen sollte. Pech gehabt, dachte ich mir schon. Da die anderen beiden die Brooklyn Bridge aber noch nicht aus der Naehe betrachtet haben, blieben wir noch ein Weilchen. Die Belohnung fuer unsere Geduld war ein weiteres Feuerwerk, dass sich etwas weiter Flussaufwaerts abspielte. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass ich unbedingt ein Stativ fuer meine Kamera brauche.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3998715081/img_2035.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_2035"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2576/3998715081_c932eeb8f6_m.jpg" alt="IMG_2035" width="240" height="160" /></a> Nach dem Feuerwerk wollten wir uns eigentlich noch mit einer anderen (ebenfalls noch unbekannten) StudiVZ-Bekanntschaft treffen, die ein paar Bars in Brooklyn waermstens empfehlen konnte. Das Problem an der Sache: besagte Person hatte kein Handy dabei und so musste alle Kommunikation ueber oeffentlich Muenztelefone geschehen, was sich bei der hiesigen Sprachqualitaet als echtes Abenteuer herausstellte. Tatsache ist, dass wir uns in der Bedford Avenue treffen wollten. Wie waren auch wie vereinabrt mehr oder weniger puenktlich am Treffpunkt, konnten dort aber niemanden ausmachen. Gleichzeitig hegten wir jedoch unsere Zweifel, dass <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=en&#038;geocode=&#038;q=brooklyn+bedford+ave&#038;sll=40.668677,-73.949962&#038;sspn=0.007715,0.022423&#038;ie=UTF8&#038;hq=&#038;hnear=Bedford+Ave,+Brooklyn,+Kings,+New+York&#038;ll=40.690043,-73.94906&#038;spn=0.015424,0.044847&#038;z=15&#038;iwloc=lyrftr:m,0x89c25b937d0d4dd9:0x1f69f1bb9f73416a,40.689652,-73.953524">hier</a> eine einzelne Person auf uns warten wuerde. Nach einigem hin und her irren wollten wir schon wieder den Heimweg antreten, entdeckten jedoch gerade noch rechtzeitig, dass es eine weitere <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=en&#038;geocode=&#038;q=brooklyn+bedford+ave&#038;sll=40.668677,-73.949962&#038;sspn=0.007715,0.022423&#038;ie=UTF8&#038;hq=&#038;hnear=Bedford+Ave,+Brooklyn,+Kings,+New+York&#038;ll=40.718331,-73.954403&#038;spn=0.007709,0.022423&#038;z=16&#038;iwloc=lyrftr:m,0x89c2595c2cac7f81:0x8d7987001867c2a3,40.717079,-73.956614">Haltestelle</a> namens &#8220;Bedford Ave&#8221; gibt. Hinterher ist man bekanntlich immer schlauer und wir koennen nur von Glueck reden, dass wir es mit gut einer Stunde verspaetung doch noch geschafft hatten und unsere Verabredung noch nicht abgereist war. Mein Tipp also an alle Besucher: 1. Nehmt euer Telefon mit! 2. Guckt euch die Fahrplaene genau an! 3. Unterschaetzt die Entfernungen nicht.</p>
<p>Den Abend verbrachten wir dann mit ein paar Bierchen und ein paar Partien Billard in einer wesentlich entspannteren Umgebung und mit netter Begleitung. Danke nochmal an dieser Stelle nochmal an S*** fuer den guten Tipp und die Geduld beim Warten. <em>Brooklyn-Williamsburg</em> kann einen schon entfernt an den <acronym title="Wenn das in 10 Jahren gelesen wird: 2009 waren diese Stadtteile noch Alternativer als heute."> Berliner Prenzlauer Berg oder das Muenchener Glockenbachviertel</acronym> erinnern.</p>
<p>Insgesamt auf jeden Fall ein Tag vollgepackt mit Eindruecken und langen Fussmaerschen. Aber immerhin weiss ich jetzt, was ich etwaigen Besuchern zumuten sollte und was nicht.</p>
<p>PS: Das Thema <a href="http://farm3.static.flickr.com/2527/4032043531_f212afc3b0_o.jpg">Privat-Rechner</a> hat sich inzwischen uebrigens auch erledigt&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Toronto</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 01:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am zweiten Roadmovie-Tag fuhren wir weiter nach Canada rein um uns die Millionenstadt Toronto naeher anzuschauen. Diesmal hatte ich zwar leider kein Wasserbett, aber die Betten im Sheritton Hotel haben ja auch einen ganz guten Ruf. Unser Zimmer im 17 &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/09/toronto/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Am zweiten Roadmovie-Tag fuhren wir weiter nach Canada rein um uns die Millionenstadt Toronto naeher anzuschauen. Diesmal hatte ich zwar leider kein Wasserbett, aber die Betten im Sheritton Hotel haben ja auch einen ganz guten Ruf. <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Unser Zimmer im 17 Stock war schnell bezogen und so konnten wir uns schnell auf den Weg in die Stadt machen. </p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3913222772/img_1682.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="IMG_1682"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2653/3913222772_dbfb3aedf9.jpg" alt="IMG_1682" width="333" height="500" /></a> Da Toronto eine Millionenstadt ist, konnten wir uns natuerlich nur einen Teil angucken. Wie das genau aussehen sollte wussten wir natuerlich noch nicht. Die Reiseplanung sah ja im Grunde so aus: „Lass uns nach Canada fahren!“ – „Okay!“ „Nach Toronto!“ – „Okay, gib Toronto ins Navi ein!“ – <i>„Bitte biegen sie links ab.“</i>) Die gut sortierte Touisteninformation des Hotels konnte uns ueber einige moegliche Optionen informieren. Eine Flugshow, ein „Hot &#038; Spicy Food Festival“ und noch einige andere Sachen, die ich bereits vergessen habe.<br />
Wir beschlossen uns einfach einmal einen Rundgang zu goennen, der uns ueber Chinatown auf das hiesige Unigelaende fuehrte. Von wo aus wir uns anschliessend via Toronto-Downtown Richtung Waterfront aufmachten. In Chinatown goennten wir uns erst einmal einen frisch <acronym title=“bzw gewalzten“>gepressten</acronym> Zuckerrohrsaft an den man sich nach einer Weile sogar gewoehnen kann. Ausserdem kamen dabei auch ein paar Erinnerungen an meine Suedafrika-Buggy-Tour inkl. Abstecher ins Zuckerrohrfeld zurueck.<br />
Auf dem beeindruckenden Unigelaende war gerade „Frogs Day“ was nicht etwa etwas mit Kroetenwanderung zu tun hat sondern der erste Tag der angehenden Studenten auf dem Unigelaende ist. Das bedeutet im Klartext, dass sich mehrere Grueppchen quer ueber den Capus jagen und sich mit allerlei Spiel und Spass naeher kennen zu lernen. Ich muss ja zugeben, dass ich da schon nochmal gerne studieren wuerde. So ein Campusleben hat bestimmt auch was fuer sich.</p>
<p>Der Weg nach Downtown hat einem gezeigt, dass man sich doch noch auf dem Amerikanischen Kontinent befindet. Zwar wirkt Toronto wesentlich ausgeglichener als die US-amerikanischen Staedte die ich bisher kennen geernt habe, aber spaetestens hier wurde man wieder von einer Flut von Werbebannern und Shopping-Moeglichkeiten erschlagen. Trotzdem gab es auch hier schoene Flecken. Einer kurzer Besuch im hiesigen Starbucks (der Chai Latte schmeckt ja Gott sei dank ueberall gleich) und wir befanden uns auf einem Kriegsschiff, dass offenbar zu Werbezwecken angelegt hatte. Also vorbei an der Blaskapelle und rauf auf das gute Stueck. Nun sehen Kriegsschiffe ja im Grunde alle gleich aus. Besonders gewagte Farbkombinationen kann man nicht erwarten. Dennoch scheint es in Canada etwas entspannter zur Sache zu gehen. Wozu muss auf dem Deck neben den Harpoon Raketen denn sonst ein BBQ-Grill vertaut sein. Also alles eine grosse Party… :/<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3913219136/img_1672.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1672"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2471/3913219136_88c0e1fafe_m.jpg" alt="IMG_1672" width="240" height="160" /></a> Den Rekrutierungsversuchen am Ende des Rundgangs konnten wir noch gerade so entgehen indem wir uns als Europaeer auswiesen. Als US-Amerikaner waere es aber anscheinend kein Problem gewesen. Sehr merkwuerdig.<br />
Inzwischen waren wir auch nicht mehr allein, denn wie der Zufall so will trafen wir einen Arbeitskollegen auf der Bruecke, der an diesem Wochenende ebenfalls gen Norden gefahren war. </p>
<p>Zu dritt gings nun auf die Suche nach etwas Essbaren. Das Hot &#038; Spicy Food Festival war leider total ueberfuellt und bestand im Grunde auch nur aus einzelnen Buden, die ihren Besuchern Tabasco-Sosse und Chillischoten in den Rachen warfen. Letztendlich haben wir uns also ein Steakhaus gesucht. War auch gut… Die Flugshow war derweil immer noch im vollen Gange und diverse Jets drehten ihre Runden ueber der Stadt.</p>
<p>Nach ein paar weiteren Kilometern (ja, in Canada gilt das metrische System) durch Torontos Innenstadt wurde es langsam dunkel und wir machten uns auf den Weg in das weltberuehmte Wahrzeichen der Stadt. Ich muss allerdings zugeben, dass ich es garnicht kannte. Ziemlich peinlich, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um den Canadian National Tower handelt, der ja bis Mitte 2009 immerhin der groesste Fernsehturm der Welt war (553 Meter). Der inzwischen groesste Fernsehturm steht in Guangzhou, was ja &#8211; wie wir alle wissen &#8211; in China liegt. Allerdings ist dieser 610 Meter hohe Turm noch nicht eroeffnet und zaehlt somit also nicht wirklich.<br />
Die nicht ganz guenstigen Karten haetten wir uns sparen koennen, da wir 5 Minuten spaeter 4 noch nicht entwertete Karten fanden. Sei’s drum! Um das Anstellen kamen wir trotzdem nicht herum. Nach ca. einer Stunde Wartezeit (inzwischen war es draussen schon Nacht) kamen wir oben an und wurden mit einem wahren Lichtermeer belohnt. Jetzt wurde auch klar, wo sich die ganzen Millionen Einwohner versteckt halten. Diese Stadt ist doch ziemlich gross. Genug Platz also um noch die ein oder andere Bar bzw. Club zu finden um den Abend zu begehen. Also schnell auf&#8230;! Nur leichter gesagt als getan. Vorher kam naemlich noch eine gehoerige Wartezeit am Fahrstuhl auf uns zu. Nach 1,5 Stunde schaften wir es dann doch. Schnell noch 2 von unseren 4 Gratis-Karten an zwei ebenso ueberraschte wie misstrauische Touris verkauft, schnell noch ins Hotel und dann auf&#8230;<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3961298010/img_1723.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="IMG_1723"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2589/3961298010_98ec559ab4.jpg" alt="IMG_1723" width="500" height="333" /></a><br />
Um es kurz zu machen: Wenn ihr mal in Toronto seit, dann fragt am besten einfach irgend jemanden auf der Strasse. Wenn ihr Glueck habt, dann bringt euch derjenige sogar bis vor die Tuer. Genauso war es zumindest bei uns und wir verbrachten einen lustigen Abend mit guter Musik und Getraenken (auch wenn man dem Barkeeper erstmal erklaeren musste, was ein Cuba Libre ist).</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3961299896/img_1753.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1753"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3422/3961299896_089b4da89d_m.jpg" alt="IMG_1753" width="160" height="240" /></a> Da der Laden schon um 1:00 Uhr zu machte &#8211; was wohl ueberall so ist &#8211; war es auch lustig anzusehen, wie die Stimmung gegen Ende immer mehr Richtung &#8220;<acronym title="Wenn ihr wisst was ich meine... ;o)">Okay, was mach ich heute Nacht sonst noch so und mit wem?</acronym>&#8221; ging. Wir haben uns dann auf jeden Fall zurueck ins Hotel gemacht und platzten somit direkt in ein &#8220;Indian Business Community&#8221;-Treffen. Ueberall Geschaeftsleute aus ganz Nordamerika. Letztendlich sind wir noch kurz ins Gespraech mit einer Aerztin gekommen und haben einiges ueber das Versicherungssystem Canadas erfahren. Man lernt nie aus. Den Fahrstuhl nach oben teilte ich mir dann mit einem 5er-Gespann betrunkerner aber sehr offenherziger Inder, die offenbar noch weitere Plaene fuer diesen Abend hatten&#8230; So funktioniert das also in so einer Business-Community. Sehr interessant&#8230;! <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein extra Schmankerl fuer mich persoenlich war die Tatsache, dass der Blick aus dem Hotelzimmer auf ein Gebaeude ging, das mir irgendwie bekannt vorkam. Nach einigem Ueberlegen, wurde mir dann auch klar woher. In diesem Gebaeude fand ein Projekt namens &#8220;Blinkenlights&#8221; statt. Ein aehnliches Projekt fand bereits am 11. September 2001 am &#8220;Haus des Lehrers&#8221; in Berlin statt. <a href="http://www.blinkenlights.net/stereoscope">http://www.blinkenlights.net/</az</a></p>
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		<title>Niagara Falls</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 12:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie schon in Suedafrika vor 4 Jahren, scheint es typisch fuer mich zu sein, am erste Wochenende nach der Ankunft gleich wieder das Land zu verlassen. Der Grund war diesmal eines der spaerlich gesaeten verlaengerten Wochenenden. Am ersten Montag des &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/09/niagara-falls/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Wie schon in Suedafrika vor 4 Jahren, scheint es typisch fuer mich zu sein, am erste Wochenende nach der Ankunft gleich wieder das Land zu verlassen. Der Grund war diesmal eines der spaerlich gesaeten verlaengerten Wochenenden. Am ersten Montag des September wird naemlich traditional Labour Day gefeiert. Waehrend es zu diesem Feiertag in Deutschland ueblich ist, sich schwarz zu verkleiden und sich mit einem Steinwurf eine Dusche des oertlich-polizeilichen  Wasserwerfers zu verdienen, wird in den USA die komplette Familie gepackt und in den Urlaub gefahren.<br />
Diesem Roadmovie wollten wir (Ralf und ich) nicht entziehen und so machten wir uns am Samstag morgen (5:30 am) auf den Weg Richtung Niagara-Faelle. Die drohende 12 Stunden-Fahrt blieb jedoch gluecklicherweise aus und so erreichten wir puenktlich gegen 12:00 unser Hotel, das Ritz. Dummerweise war es jedoch nicht, das „Ritz Carlton“, was man bei dem Preis durchaus haette erwarten koennen, sondern das „Ritz Inn“ welches wenn schon nicht mit einem grossen Namen doch zumindest mit einem Wasserbett aufwarten konnte.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3903968001/img_0838.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_0838"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3454/3903968001_11cb624e3d_m.jpg" alt="IMG_0838" width="240" height="180" /></a> Kurz nach der Ankunft machten wir uns also auf den Weg Richtung Innenstadt… Quatsch, wir haben uns natuerlich sofort die Niagara Falls angeguckt und neben zahlreichen Fotos auch die Bootstour und die Wanderung unter die Faelle mitgemacht. Letzteres kann man aber getrost sein lassen. Die Abendplanung draengte sich dann quasi wie von selbst auf. In der Innenstadt reiht sich ein Wachskabinet and das naechste Spielcasino und die naechste Bar an das uebernaechste Hotel. Ueberall Jubel und Trubel, so dass wir uns entschlossen nur schnell ins Hotel zurueck zu gehen, uns umzuziehen und dann durchzustarten. Das Ergebnis des ganzen war dann, dass wir uns von der Sonne, der frischen Luft und dem aus meiner Sicht unglaublich gemuetlichen Wasserbett „ueberzeugt“ haben lassen, den Tag lieber mit einer gescheiten Muetze schlaf ausklingen zu lassen.</p>
<p>Schade nur, dass wir uns die beleuchteten Wasserfaelle nicht haben angucken koennen. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass ich nach Niagra Falls komme.</p>
<p>PS: Als Tipp: wenn man mal wieder zu den Niagarafaellen faehrt, sollte man wieder unbedingt den weg nach Canada machen. All jene, die es naemlich z.B. aufgrund von Visa-Problemen nicht geschafft haben nach Canada zu kommen, koennen im Grunde nur erahnen, wie die Niagarafaelle aussehen. Eine vernuenftige Sicht hat man jedenfalls nicht.</p>
<p>Fortsetzung folgt…</p>
<p>[photonav id='panorama' url='http://farm3.static.flickr.com/2611/3913254986_e0483c566e_b.jpg' container_width=600 photo_width=1024 height=265]</p>
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		<title>Ich war noch niemals in New York&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 18:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt ein paar Plätze, die man einmal in seinem Leben besucht haben sollte. Ich kann nun nicht von mir behaupten, dass ich besonders viele davon gesehen habe. Ich kann noch nicht einmal genau sagen, welche Orte das im Einzelnen &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/08/ich-war-noch-niemals-in-new-york/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Es gibt ein paar Plätze, die man einmal in seinem Leben besucht haben sollte. Ich kann nun nicht von mir behaupten, dass ich besonders viele davon gesehen habe. Ich kann noch nicht einmal genau sagen, welche Orte das im Einzelnen sein sollten. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass folgende dazu gehören (auch wenn ich inzwischen weiß, dass sie einem nicht automatisch gefallen müssen):</p>
<ul>
<li>Karneval in Köln</li>
<li>Oktoberfest in München</li>
<li>Central Park in New York City</li>
</ul>
<p>Nachdem ich ja fast ein Jahr in Köln gelebt habe um dann vor 2 Jahren nach München umzusiedeln, erscheint es somit also nur logisch, dass ich mich schon wieder auf den Weg mache um mir die nächsten 2 Jahre den großen niemals schlafenden Apfel unter die Lupe zu nehmen. </p>
<p>Und nun sitze ich also gerade am Flughafen (JFK). Neben mir starten die Flieger in schöner Regelmässigkeit und ich habe ein wenig Zeit die letzten 4 Tage Revue passieren zu lassen. Aber immer der Reihe nach…</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3840586248/img_0795.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_0795"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2427/3840586248_6a287b3df6_m.jpg" alt="IMG_0795" width="240" height="180" /></a> Letzten Samstag ging es von München aus los und dank der Zeitverschiebung landete mein Lufthansa-Flieger nach 9 Stunden (-6 Stunden Zeitverschiebung) in Newark. Warum dieser Flughafen in der Nähe von Jersey City so heißt, weiß ich nicht. Es drängt sich jedoch der Gedanke auf, dass hier jemand das Image der wohl bekanntesten Metropole nutzen wollte um… ja warum eigentlich? Der Flug an sich wiederum war garnicht so schlimm wie erwartet. Durch meinen Südafrika-Trip war ich ja schon abgehärtet was längere Strecken angeht. Allerdings, hatte ich nicht wirklich Glück. Mal davon abgesehen, dass der Herr neben mir sich bereit am Anfang des Fluges mit Bier und Wein in rauen Mengen zuschüttete… Nein, natürlich darf auch das genauso liebenswerte wie lebhafte Kind nicht fehlen. Besagte junge Dame, konnte den Flug über nur mit einer intensiven Therapie aus Malbüchern, Pinochio-DVD und den von der Lufthansa angebotenen Filmen gebändigt werden.<br />
Apropos „Lufthansa-Filme“: Genau die hätte ich auch gerne gesehen. Jedoch stellte sich gleich am Anfang heraus, dass mein Touchscreen auf keine Eingaben reagieren wollte. Ein Reset-Versuch durch die Stewards war leider nicht von Erfolg gekrönt sondern offenbarte nur das tieferliegende Problem (Windows CE)…<br />
Das klingt jetzt alles schlimmer als es war… Ich wollte ja sowieso mein Buch fertig lesen…</p>
<p>In NY angekommen, galt es erst einmal sich bis zu den Rental-Cars durchzufragen und den Weg Richtung Hotel anzutreten. Allein dabei Fallen einem schon einmal die kleinen Unterschiede auf, von denen man zwar schon oft gehört, es jedoch nie selbst erlebt hat. Meine „Best-of“s dazu gibt’s später.<br />
Ansonsten stand folgendes Program an:</p>
<p><strong>1. Abend:</strong> Arbeitskollegen treffen und sich ein wenig das Nachtleben von New Jersey erkunden</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3840595236/img_1523.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1523"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3452/3840595236_cb0f4ec94a_m.jpg" alt="IMG_1523" width="240" height="129" /></a> <strong>2. Tag: </strong>Brunchen in Jersey City Downtown und Fahrradtour durch New Jersey und New York.<br />
Dieser Trip war wirklich Wahnsinn. Zum einen habe ich festgestellt, dass ich alles andere als fit bin, zum anderen muss ich sagen, dass es auch ein wenig verrückt war, sich um 13:00 Uhr auf ein Fahrrad zu schwingen um (ohne Sonnecreme) den Weg von Jersey City bis nach Staten Island anzutreten… grandiose Aussicht hin oder her! Dort angekommen, dachte ich schon, ich müsste sterben und der Gedanke an meine noch nicht gültige Auslandskrankenversicherung stieg in mir auf. Nach einer kurzen Fahrt mit der Fähre (vorbei an Liberty Island und der Freiheitsstatue) kamen wir jedoch direkt in Manhatten an. Der positive Nebeneffekt: Wesentlich sauberer, viel zu sehen und annehmbare Radwege (ohne „Berge“). Also ging es immer weiter am Hudson River Richtung Central Park (inkl. Zwischenstopp im Biergarten). Dort angekommen ging es auch gleich wieder zurück Richtung Süden. Um genau zu sein quer durch den Central Park und dann weiter auf der Straße. Ich wollte mich schon wundern, warum wir uns eigentlich an so vielen (mit wahnsinnigen Fahrern bestückten) Taxis vorbeischlängeln mussten. Aber als dann der Time-Square vor uns auftauchte, wurde mir einiges klar… Der Abschluss bildete der obligatorische Besuch des WTC und anschließend die Fahrt mit der Path Train rüber nach New Jersey um die Skyline noch einmal bei Nacht zu betrachten. Alles in allem eine sehr gelungener Tag, den ich trotz Sonnenbrand nicht hätte missen wollen.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3839804997/img_0806.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="IMG_0806"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2608/3839804997_40dd6c45bd.jpg" alt="IMG_0806" width="375" height="500" /></a> <strong>3. Tag:</strong> House Hunting Trip in Jersey City. Hier habe ich wieder mal eine Menge Dusel gehabt. Nachdem ich meine Maklerin schon überzeugen musste, dass es für mich keine Alternative ist, an den totalen A**** der Welt zu ziehen, haben wir uns direkt in Jersey City umgeguckt. Ich hatte mir ja auch auf anraten meiner Kollegen vorgenommen nicht gleich die erste Wohnung zu nehmen. Letztendlich ist es aber trotzdem genauso gekommen. Diese komplette möbelierte Wohnung, die in den nächsten 2 Jahren mein Heim sein soll, liegt in der Pavonia Avenue Nähe Hamilton Park und gehört ursprünglich einem Mittarbeiter der Panamanesischen (???) Botschaft. Eben dieser wird jetzt jedoch nach Brüssel umziehen und wird mir seine „Feng Shui“-konforme Wohnung überlassen. Dass ich den Mietpreis auch noch um $100 drücken konnte, schiebe ich jetzt einmal auf die Tatsache, dass ich ich  auch noch persönlich kennen gelernt habe… <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>4. Tag:</strong> Princeton und Rückreise. Der letzte Tag stand im Zeichen des Papierkrams. Erst einmal wollte ich mich um das Thema Strom und Gas kümmern und anschließend ging es nach Princeton um schon einmal das ab nächsten Monat benötigte Equipment einzusammeln und ein paar Leute persönlich kennen zu lernen.<br />
Anschließend blieb noch genügend Zeit um sich Princeton einmal genauer anzugucken. Ich muss ja sagen, dass man beim über den Campus laufen schon eher das Gefühl hat gleich einem der U.S.-Gründungsväter über den Weg zu laufen. Alles in allem aber eine sehr schicke Stadt, der man schon allein wegen der umgebenden Wälder und Flüsse einen Besuch abstatten sollte. </p>
<p>Tja, und das war im Grunde schon mein erster Schnupperkurs in den Staaten. Das komplette Touri-Programm werde ich lieber durchziehen, wenn mich dann mal jemand besuchen kommt.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3840593912/img_0808.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="IMG_0808"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2545/3840593912_03f97d0a69.jpg" alt="IMG_0808" width="500" height="375" /></a><br />
Ansonsten gibt es jetzt noch ein paar Grundregeln bzw. Erkenntnisse, die man beachten kann, wenn man das erste Mal nach New York kommt.</p>
<ul>
<li>Mietwägen gibt nur mit Automatikgetriebe</li>
<li>Auf den Autobahnen, kann man die Hauptstrecke sowohl nach links als auch nach Rechts verlassen. (Es ist garnicht so einfach sich darauf einzustellen, wenn die biologische Uhr einem bereits 2:00 Uhr Nachts vorgaukelt.)</li>
<li>Amerikaner scheinen echte Literaturliebhaber zu sein. Zumindest bekommt man diese Eindruck, wenn man sich die Straßenschilder anguckt. Im Sinne der besseren Völkerverständigung ziehe ich einen durchgestrichenen Pfeil jedoch immer noch einem „Do not turn here“ vor.</li>
<li>Es ist warm! Während es in München 25°C sind, sind es in NY schon 35°C. Ich bin allerdings der Meinung, dass sich diese Temperatur um bis zu 5° drücken lassen ließe, wenn die Leute einfach mal ihr Klimaanlagen ausschalten würden. Die warme Suppe, die  einem entgegengeschleudert wird, sobald man an einem der in die Fenster eingelassenen Gebläse vorbei läuft, grenzt schon an Körperverletzung. (Wenn man sich dann noch wie ich einen Sonnenbrand angeradelt hat, wirkt das ganze natürlich noch besser). In meinem Hotelzimmer konnte ich aber wenigstens die Klimaanlage auf Hochtouren laufen lassen. Was kümmern mich die Deppen, die draußen vorbei laufen… ;o) </li>
<li>Irgendwann habe ich mal gehört, dass es Leute gibt, die Mineralwasser anstatt Leitungswasser zum Kochen benutzen. Was mir damals noch total versnoppt erschien, ist mir jetzt umso verständlicher. In den Staaten gibt es offenbar keine biologische Wasseraufbereitung (also mit Bakterien usw.). Stattdessen wird fleißig mit Chlor hantiert um das Wasser zwar nicht genießbar aber zumindest trinkbar zu machen. Mal schauen ob ich mich daran gewöhnen kann.</li>
<li>Am Flughafen von USA Richtung Germany sollte man sich darauf einstellen zahllose 18-jährige O’pair-Mädels zu treffen, die sich von irgendwelchen Arrival-Veranstaltungen kennen und sich lang und breit erklären, was alles in den letzten Monaten passiert ist. Dazu gehört das obligatorische „Die 3 Kinder waren so lieb…!“ natürlich genauso wie „Ich hab mich so verändert…!“ oder „Nein, ich bin auch nicht mehr mit meinem Freund zusammen.“ Na dann Prost…!</li>
</ul>
<p>PS: Wenn man vom JFK-Airport aus fliegt, macht es Sinn, ein paar Stunden mehr für den Anschlussflug einzuplanen. Wir durften geschlagene 2 Stunden auf dem Rollfeld warten, bis ein Slot für uns frei wurde.</p>
<p>PPS: Der „Royale mit Käse“ heißt hier „Quarter Pounder“…</p>
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		<title>Malcesine 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 10:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wann war ich eigentlich das letzte mal im Urlaub? Die Antwort ist einfach: Letzten Winter. Wann war ich eigentlich das letzte mal im Sommer-Urlaub? Tja, da wird&#8217;s schon schwieriger. Wenn ich genau nachdenke und dabei Bedenke, dass ein Urlaub erst &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/06/malcesine-2009/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><!--test1--><br />
Wann war ich eigentlich das letzte mal im Urlaub? Die Antwort ist einfach: Letzten Winter. Wann war ich eigentlich das letzte mal im Sommer-Urlaub? Tja, da wird&#8217;s schon schwieriger.<br />
Wenn ich genau nachdenke und dabei Bedenke, dass ein Urlaub erst so genannt werden kann, wenn es auch irgendwohin geht und diese Reise auch länger als ein Wochenende dauern muss, dürfte das vermutlich so um die 3,5 Jahre her sein. Und damit meine ich dann eigentlich auch wieder einen Winterurlaub, nur dass dieser in Südarfika stattfand wo ja damals (weil südliche Hemisphäre) Sommer war. </p>
<p>Lange Rede kurzer Sinn: Ich hab jetzt doch tatsächlich mal wieder Urlaub gemacht. Das bedeutet im Klartext: 4 Tage Gardasee im schönen Italien. Als Wahlmünchener liegt das ja quasi um die Ecke und durch <del datetime="2009-06-23T08:57:03+00:00">zahlreichen</del> 2 Empfehlungen kristalisierte sich auch schnell das konkrete Ziel heraus.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3653706970/img_1216.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1216"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3347/3653706970_62048aff37_m.jpg" alt="IMG_1216" width="160" height="240" /></a>Ziel der Reise war <strong>Malcesine</strong>, dass am östlichen Ufer des Gardasee auf die Entdeckung wartete. Hinweg über den Brennerpass lehrten mich die Vorzüge eines TomTom. Es gibt keine, da zumindest dieses Gerät ständig den GPS-Empfang verlohr oder mich 100 Meter weiter westlich lokalisierte. Ein Umstand, der gerade wenn man den Gardasee entlang fährt recht unrealistisch anmutet. Sei es drum. Der Umstieg auf analoge Methoden (Faltpläne und Straßenschilder) ist mir zwar zuwider aber hat immerhin einen gewissen mittelalterlichen Charme <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Allerdings macht es in solchen Fällen doch Sinn, sich vorher zu informieren wo man hin will und nicht erst bei der Anfahrt zu überlegen in welche Himmelsrichtung man überhaupt gucken muss.</p>
<p>Malcesine besticht durch eine sehr urige Altstadt, die wir jedoch erst später kennen lernen durften. Da sich der gesamte Urlaub recht spontan entwickelt hat &#8211; die &#8220;Planung&#8221; war wie folgt: Wir mieten ein Auto (einen Tag vorher) und fahren dann nach Malcesine (wo auch immer das liegt) &#8211; mussten wir uns nach der Ankunft erst einmal ein nettes Hotel suchen. Gesagt, Getan! Am Ortsanfang fanden wir das Hotel Anna, dass nicht nur nette Zimmer, einen günstigen Preis und einen schönen Strand direkt gegenüber zur Verfügung stellte. Sondern auch Fahrräder und Liegen kostenlos verlieh. Erst später bemerkten wird, dass wir noch ein gutes Stück vom eigentlich Ortskern entfernt waren. Aber alles nicht so schlimm. Als ambitionierter Wanderer (immerhin eine Wanderung innerhalb der letzten 5 Jahre) sollte das alles nicht so schwer sein.</p>
<p>Ich könnte nun lang und breit erzählen, was wir alles gemacht haben, aber das erspare ich dem gelangweiltem Leser einfach mal und lasse stattdessen ein paar <a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/sets/72157620223799489/">Fotos</a> sprechen und geben meine durch intensivste Feldforschung gewonnenen Eindrücke zum Besten.</p>
<p>1. Tag: Anreise, Wanderung und Spaghetti Bollognese wir sie im Buche stehen.<br />
2. Tag: Erkundung der Altstadt und &#8220;<acronym title="In die Gondel steigen und warten...">Besteigung</acronym>&#8221; des Monte Baldo.<br />
3. Tag: Fahrt nach Verona inklusive „Casa de Giulietta“.<br />
4. Tag: Abstecher nach Arco und Rückreise.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3652944665/img_1255.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1255"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3548/3652944665_9b8949c2d9_m.jpg" alt="IMG_1255" width="240" height="160" /></a><strong>Italienisches Essen</strong><br />
Dazu kann ich eigentlich nur wenig sagen. Immerhin war ich am Gardasee und nicht wirklich in Italien. Wenn auf den Speisekarten nicht nur alles in Deutsch sondern neben dem obligatorische Wiener Schnitzel auch ein &#8220;Schweinshaxe (auf Bestellung)&#8221; steht, dann weißt du, dass du immer noch in Deutschland bist.<br />
Dennoch haben mich die Spaghetti Bolognese am ersten Tag schwer beeindruckt. Ich kann nun ernsthaft behaupten, dass ich meine Pasta noch nie &#8220;al dente&#8221; bekommen habe. Diese hohe Kunst des Teigwaren Aufwärmens wurd durch die leckere Soße komplettiert. Dass das aber nicht überall in Italien so ist, wurde mir in Verona offenbart. Als ich mich über eine Lassagne hermachen wollte, die liebend gerne gegen eine Aldi-Mikrowellen-Lasagne eingetauscht hätte, wurde mir klar, dass nicht alle italienischen Küchen mit Gewürz-Göttern gesegnet sind.<br />
Auch die italienischen Pizzen werden meiner Meinung nach total überschätzt. Sie mögen zwar überdurchschnittlich gut sein, aber herrausragend würde ich sie nicht nennen. Weltklasse wird einem dagegen in den Gelaterien (zu deutsch: Eisdielen) geboten. Allein dafür lohnte sich beispielsweise die Fahrt nach Arco. Aber das hatte ich ja schon <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/10/klettern-in-arco/">früher festgestellt&#8230;</a></p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3652913329/img_1218.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1218"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3664/3652913329_ac98247a46_m.jpg" alt="IMG_1218" width="240" height="160" /></a><strong>italienischer Straßenverkehr</strong><br />
Den italienern geht ja auch der Ruf voraus, sie könnten nicht Auto fahren. Nun ja, sowas ist schnell gesagt. Und wenn ich genau drüber nachdenke, wird mir das gleiche ebenfalls nachgesagt. <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Was die Italiener aber offenbar wirklich nicht kennen ist das Reißverschlussprinzip. So kommt es dann also schon einmal vor, dass sich hinter einer simplen Spursperrung ein 5-km-Stau bildet der aber nicht einfach langsam weiterrollt, sondern immer wieder zu längeren Stehzeiten nötigt. Ist man dann so dreist und fährt ganz nach vorne durch (so wie ich es gelernt habe) wird man wild gestikulierend darauf &#8220;hingewiesen&#8221; dass ich mir sowas einfach nicht erlauben darf. Freilich kann man derartigen Grabenkämpfen mit einer Vollkasko-Versicherung in der Hinterhand recht entspannt begegnen.<br />
Ich habe mal einen interessanten Bericht über das Verhalten von Menschen im Straßenverkehr gesehen. In diesem Beitrag wurde die Frage aufgeworfen, wie es auf den Gehwegen zugehen würde, wenn sich alle wie im Straßenverkehr benehmen würden. Ich sag ja: Ich brauch ne Hupe in der Fußgängerzone und <a href="https://www.neon.de/kat/sehen/gesellschaft/105194.html">Rolltreppendeppen</a> gehören sowieso im Bußgeldkatalog verewigt.</p>
<p><strong>Italienisches Wetter</strong><br />
Was soll man dazu schon sagen? Wir hatten blendendes Wetter. Obwohl für&#8217;s Wochenende Regen angesagt wurde schien fast durchgehend die Sonne (unterbrochen von ein paar Stunden Nacht) und das bisschen Wind, war eine willkommene Abkühlung. Aber was soll man am Wochenende der Sommersonnenwende auch schon erwarten? Merkwürdig nur, dass punktgenau beim überqueren der Österreichisch-Deutschen Grenze der Platzregen einsetzt. Damit ist ja wohl klar welche Nation immer aufisst&#8230;<br />
An dieser Stelle könnte man noch das klassische Goethe-Gedicht zitieren, dass immer dann ausgekramt wird, wenn es die Deutschen nach Italien zieht.</p>
<blockquote><p>Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,<br />
Im dunklen Laub die Goldorangen glühn,<br />
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,<br />
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,<br />
Kennst du es wohl?<br />
Dahin! Dahin<br />
Möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn!</p></blockquote>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3652950047/img_1268.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1268"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3386/3652950047_e730ff5ae8_m.jpg" alt="IMG_1268" width="240" height="160" /></a>Apropos &#8220;<strong>ziehende Geliebte</strong>&#8220;: Eben jene ziehen nicht einfach nur nach Italien sondern genauer gesagt nach Verona um sich dort den Balkon von Shakespeares Guiletta (a.k.a. Julia) anzugucken. Wer sich nicht direkt auf dem Balkon fotografieren lassen will, kann auch die rechte Brust der Julia-Statue im Hof streicheln (neben viel Glück gibt es dann auch noch höchste Sinnesfreuden).<br />
Ob es der Beziehung besonders zuträglich ist an fremden Brüsten rumzukneten muss vielleicht von Fall zu Fall unterschieden werden. Außerdem wichtig: Eine Unterschrift des Paares auf der Mauer, die zum Innenhof führt in dem der Balkon rund 350 Jahre nach der Tragödie (Romeo &#038; Julia) an die Fassade rangeflanscht wurde. Hach nee, is das ramontitsch.</p>
<p>Zu meiner Überraschung hat es übrigens inzwischen auch der <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/02/macht-doner-schoner/">Döner </a>in die italienischen Imbissläden geschafft. Ich habe mich allerdings nicht getraut einen zu essen&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<img src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=390&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Macht Döner schöner&#8230;!</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 23:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was ist das beliebteste Fast-Food in Deutschland? Ja, Currywurst, Pommes, Chinapfanne, halbes Hend&#8217;l aka Broiler dürften ziemlich weit vorne liegen und haben sich ja bundesweit mit einigermaßen einheitlichem Rezept durchgesetzt. Ganz weit vorne dürfte aber auch der Döner mitspielen, der &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/02/macht-doner-schoner/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Was ist das beliebteste Fast-Food in Deutschland? Ja, Currywurst, Pommes, Chinapfanne, halbes Hend&#8217;l aka Broiler dürften ziemlich weit vorne liegen und haben sich ja bundesweit mit einigermaßen einheitlichem Rezept durchgesetzt.<br />
Ganz weit vorne dürfte aber auch der Döner mitspielen, der ja im Grunde so eine Art Grundnahrungsmittel ist. Als Berliner ist das erst einmal eine Feststellung, der wohl jeder andere Berliner (wenn auch mit einem zwinkernden Auge) zustimmen dürfte. Inzwischen muss ich jedoch feststellen, dass sich diese Erkenntniss noch nicht überall durchgesetzt hat. Nach einigen kläglichen Versuchen Döner in Köln oder München zu genießen, habe ich jetzt auch eine Ahnung warum: Einige Leute scheinen keine Ahnung zu haben wie ein Döner auszusehen hat:</p>
<p><strong>Das Brot:</strong><br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3298799102/doner_classic.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Doner_classic"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3521/3298799102_cf9856e364_m.jpg" alt="Doner_classic" width="240" height="160" /></a> Ein viertel Fladenbrot ist wohl der Klassiker. Es gibt jedoch auch einfache Weißbrote, die ebenfalls sehr gut passen. Das Brot wird in eine Art Waffeleisen gelegt und von außen kurz &#8220;angebraten&#8221;. Dadurch wird das Brot nicht nur warm sondern auch schön kross. Was garnicht geht ist Mikrowelle: Ich dachte ich müsste vom Stuhl fallen, als ich das das erste mal gesehen habe. Ein Fladenbrot aus der Mikrowelle? Wer kommt auf solche Ideen?  Es ist labbrig, lauwarm und wird im Mund immer größer. alleine so etwas kann den besten Döner versauen&#8230;</p>
<p><strong>Das Fleich</strong><br />
Ganz wichtig: Ich habe einmal einen Chicken-Döner bekommen bei dem das Fleisch noch fast roh war. DAS geht garnicht. Ansonsten gillt nur: nicht zuviel rein machen und bitte gleichmäßig verteilen. Es hat überhaupt keinen Sinn das halbe Dönertier in den untersten Rand des Fladenbrots zu treiben. Das Zeug ist nun einmal fettig, aber wenn alles an einer Stelle klebt bekommt man es einfach nicht runter.</p>
<p><strong>Der Salat</strong><br />
Hier scheiden sich anscheinend die Geister. Kopfsalat gibt&#8217;s ja meistens noch. Tomaten, wenn man Glück hat. Rotkohl gehört auch dazu. Genauso wie Zwiebeln. Weißkohl und Fetakäse kann sein, muss aber nicht. Was sich allerdings noch nicht überall rumgesprochen hat: Ja, auch Gurken gehören in einen Döner. </p>
<p><strong>Die Sauce</strong><br />
Kräuter, Knoblauch, Scharf. 3 Auswahlmöglichkeiten. Eine reine Joghurtsauce gibt es ausschließlich für die Gyrospfanne. Kräutersoße + ein Löffel Chillipulver ergibt keine scharfe Soße sondern einen schlechten Scherz. Das Pulver landet normalerweise genau an einer einzigen Stelle und betäubt einem dann die komplette Zunge.</p>
<p><strong>Der Service</strong><br />
Zwei Fragen sind entscheidend: &#8220;Welche Soße?&#8221; und &#8220;Mit alles?&#8221; Mit der zweiten Frage ist im Wesentlichen gemeint, dass der Kunde sich melden soll, wenn er keine Zwiebeln möchte. Ungefragt Zwiebeln aufzutischen kann man machen. Aber nur, wenn es dazu kostenlose Kaugummis gibt. Achso: Und eine Prise Salz gehört oben drauf.</p>
<p><strong>Der Verzehr</strong><br />
Zu guter letzt: Man nehme den Döner in beide Hände und beiße rein. Einen Teller mit Messer und Gabel kann man sich sparen.</p>
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		<title>Urlaub 2. Teil</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie kann man die Zeit im Flugzeug besser nutzen als die letzten Reiseberichte zu schreiben? Ich wei&#223; es nicht, weshalb ich jetzt auch ziemlich versnoppt hier sitze und versuche meine Akkulaufzeit auszureizen. Naja, wir werden sehen wie weit wir kommen. &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2005/10/urlaub-2-teil/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Wie kann man die Zeit im Flugzeug besser nutzen als die letzten Reiseberichte zu schreiben? Ich wei&szlig; es nicht, weshalb ich jetzt auch ziemlich versnoppt hier sitze und versuche meine Akkulaufzeit auszureizen. Naja, wir werden sehen wie weit wir kommen.<br />
Wer geglaubt hat, dass nach meinem Ausflug nach Kapstadt Schluss war, der hat die letzten 2,5 Monate anscheinend nicht richtig gelesen. &#8220;Da geht schlie&szlig;lich noch was.&#8221; Au&szlig;erdem hatte mein M&uuml;tterchen noch lange nicht vor ab zu reisen und wir waren erst Montag Abend nach Pretoria zur&uuml;ck gekehrt. Die n&auml;chste Etappe sollte nat&uuml;rlich in feinster Touristenmanier der Kr&uuml;gerpark sein.</p>
<p>Vielleicht sollte es mir ja diesmal gelingen einen L&ouml;wen, oder wenigstens irgendeine andere Katze zu finden. Also gleich am Dienstag morgen los? Nee nee, nicht so schnell bitte. Am Dienstag Abend stand schlie&szlig;lich noch die Farewellparty von Fred(ericke) an. Die gute fliegt Donnerstag zur&uuml;ck nach Frankreich und unsere Bleibe ist ja quasi schon von vornherein als Austragungsort ausgerufen worden. Wer sich jetzt fragt, wie ich meiner Mutter schon wieder eine Partynacht antuen kann, dem sei gesagt: &#8220;Ist doch alles nicht so schlimm. Wir benehmen uns ja schlie&szlig;lich auch.&#8221;<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328068022/photo/269499507' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Aber was machen wir denn den ganzen Dienstag &uuml;ber? Ausschlafen ja wohl kaum&#8230; Tja, da man nat&uuml;rlich auch sch&ouml;ne Souveniers mit nach Deutschland nehmen muss, machen wir uns auf den Weg nach Britz. Britz liegt westlich von Pretoria und ich kenne diesen Ort nur, weil wir dort mal auf dem &#8220;Britz-market&#8221; gewesen sind. Ich hab nat&uuml;rlich keinen Schimmer wie ich da genau hinkomme, aber wir haben ja den kompletten Tag Zeit um das herraus zu finden. Britz ist auf der Karte schnell gefunden und schon l&ouml;sen wir die Handbremse und rollen aus der Einfahrt herraus. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt haben wir Britz erfolgreich durchquert und wissen jetzt &#8220;Der Britz-Market ist offensichtlich nicht in Britz.&#8221; Da ich mich noch leise an einen schicken Staudamm erinnern kann machen wir uns also in der n&auml;heren Umgebung auf die Suche. Siehe da: nach einigen U-Turns und wohlkalkulierten Abk&uuml;rzungen taucht der besagt Markt, der im Grunde ja nur aus einem Parkplatz, einem Spar-Markt und einem Haufen von St&auml;nden besteht, vor uns auf. Ich wei&szlig; ja schon genau was ich mir hohlen will. So hatte ich mir bei meinem ersten Besuch drei Holzaffen zugelegt (solche Viecher die sich die Augen, die Ohren und den Mund zuhalten). Dummerweise hatte sich einer davon in Luft aufgel&ouml;st, was nat&uuml;rlich sofort behoben werden musste. Meiner Mutter traute ich derweil alles zu. Ich w&uuml;rde eine 2-Meter-Giraffe zwar nicht zum Flughafen schleppen, aber die Verlockungen k&ouml;nnen einen ja eventuell schon mal &uuml;bermannen oder in ihrem Fall &uuml;berfrauen. Zu meiner gro&szlig;en Freude hielt sich die Kaufwut jedoch in Grenzen. Die 5 Holzfiguren sehen sogar ganz gut aus, obwohl ich sie mir vermutlich schona us prinzip nicht geholt h&auml;tte. Kurioserweise gestaltete sich das verhandeln wesentlich schwieriger als beim letzten Mal. Das mag vielleicht daran liegen, dass sich an einem Dienstag nicht so viele Touristen auf dem Markt blicken lassen. Eine kleine Einweisung meinerseits gibt es nat&uuml;rlich auch: &#8220;Auf keinen Fall jemanden die Hand geben. Du wirst den dann nicht mehr los.&#8221;&#8230; &#8220;Hello, my friend! My name is Basabadalakumba.&#8221; werde ich angesprochen (Name von der Redaktion ge&auml;ndert). Und schon hab ich ihm (oder er mir) die Hand gegeben. Der gute Mann ist angeblich am Spenden sammeln. Er h&auml;llt mir einen zerfledderten Zettel vor die Nase auf dem oben etwas von Aids-Fons steht. Anschlie&szlig;end zeigt er mir eine Liste mit bereits eingesammelten Spenden&#8230; Nee, is klar! Auf diesem Markt ist heute nix los und die Leute feilschen um jeden einzelnen Rand, aber trotzdem hat er sowohl einen Britten, einen Amerikaner, einen Holl&auml;nder und einen Deutschen gefunden. Und alle haben zwischen 300 und 800 Rand gespendet. Verarschen kann ich mich alleine. Ich erkl&auml;re ihm, dass ich erstmal noch ein wenig rumschaue und mich anschlie&szlig;end nochmal bei ihm melde. Mit viel M&uuml;he &uuml;berwindet man seine angelernte H&ouml;flichkeit und l&auml;sst den Knaben stehen, obwohl dieser immer noch weiter redet.<br />
Als wir uns nach get&auml;tigtem Einkauf wieder auf den Weg nach Hause machen wollen, werden wir von seinem Kollegen &#8220;&uuml;berfallen&#8221;. Diesmal geht&#8217;s um blinde Kinder und wieder einmal stellen wir uns die Frage, ob das ganze vielleicht doch der Wahrheit entspricht. Letztendlich siegt die Skepsis und wir machen uns wieder auf den Weg nach Pretoria um dort nach einem kleinen Abstecher zur Church-Square und dem atemberaubenden Anblick der Lila bl&uuml;henden B&auml;ume in den heimischen Gefilden anzukommen. Dort hei&szlig;t es erstmal lecker essen und anschlie&szlig;end ein wenig ausruhen um sich auf die Party vorzubereiten. Zum Leidwesen aller S&uuml;dafrikaner war diese aber erst zu 20:00 Uhr angesetzt, was den &ouml;rtlichen Gepflogenheiten (18:00 Uhr) nicht wirklich entgegen kam.<br />
Die Party war auf jeden Fall wieder mal sehr lustig. Allerdings auch etwas ruhiger, denn so langsam macht es sich schon bemerkbar, dass diverse Leute nicht mehr da sind. Ins Bett ging es dann gegen 3:30 Uhr.<br />
Der Mittwoch steht also im Zeichen des Kr&uuml;ger Parks. Entgegen der guten Vors&auml;tze machen wir uns nicht etwa schon am fr&uuml;hen Vormittag auf den Weg zum etwa 4 Stunden entferneten Freiluftzoo, sondern erst gegen 11:00 Uhr. Eine Unterkunft f&uuml;r die Eine Nacht haben wir nat&uuml;rlich schon l&auml;ngst gebucht, n&auml;mlich wieder einmal das Olifantscamp, dass sich ja genau in der Mitte des Parks befindet. Perfekter Ausgangspunkt um an je einem Tag eine H&auml;lfte des Parks zu &uuml;berfliegen. Bei angenehmen 27�C fahren wir in Pretoria los und m&uuml;ssen schon zwei mal auf das Au&szlig;enthermometer des Autos gucken um zu glauben was wir dort lesen. 43�C sollen es drau&szlig;en sein? Ein kurzes &Ouml;ffnen des Fensters und f&uuml;hlen uns wie von einem Balken getroffen. Gut, dass wir eine Klimaanlage haben. Die wird zwar reichlich Sprit fressen, aber wir m&uuml;ssen ja sowieso gleich mal tanken. Dieb Suche nach einer Tankstelle erweist sich als eine Geduldsprobe. nicht weniger als 80 Kilometer m&uuml;ssen wir zur&uuml;ck legen um schlie&szlig;lich mit einem fast leeren Tank neben einer Zapss&auml;ule zu halten. &#8220;Unleaded full, please.&#8221; &#8220;Sorry.&#8221; sagt der Herr im schicken Tankstellen-Einheits-Outfit und zeigt auf das innere des Geb&auml;udes. Ich sehe da nicht und langsam d&auml;mmert es mir: Stromausfall! Das ist ja Klasse. Wesentlich erleichtert m&uuml;ssen wir jedoch feststellen, dass sich auf der anderen Stra&szlig;enseite ebenfalls eine Tankstelle befindet die offensichtlich keine Probleme hat.<br />
Guten Mutes n&auml;hern wir uns dem Gate zum Kr&uuml;ger Park und erleben die n&auml;chste &Uuml;berraschung. Da wir n&auml;mlich schon recht sp&auml;t dran sind, im Kruger Park nur 50 km/h erlaubt sind und s&auml;mtliche Tore ab 17:00 Uhr geschlossen werden, will er uns nicht rein lassen. Zumindest nicht, wenn wir vor haben im Olifants Camp zu &uuml;bernachten. Als Alternative wird uns ein anderes weiter s&uuml;dlich gelegenes Camp angeboten, das wir dankend annehmen.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269557197' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Die ersten Tiere begegnen uns nach ca. 3 Kilometern: Impalas. Da mein M&uuml;tterchen diese noch nicht gesehen hatte halten wir erst einmal an. S&auml;mtliche Tiere afzuz&auml;hlen, die wir gesehen haben w&auml;re etwas &uuml;berfl&uuml;ssig. Erw&auml;hnenswert ist h&ouml;chstens die Reaktion meiner Mutter als wir nur wenige Meter neben zwei Nash&ouml;rnern anhalten. Um es in einem Wort zu sagen: Angst. Um es freundlicher auszudr&uuml;cken: gro&szlig;en Respekt.<br />
Nach einigen Stunden kommen wir ohne von wilden Tieren angefallen worden zu sein im Skukuza Restcamp an. Mit der vollen Zuversicht, dass der Parkw&auml;chter am Eingang unsere Buchung im Olifantscamp umgebucht haben wird, erfragen wir unsere Schl&uuml;ssel. Nat&uuml;rlich w&auml;re es zu sch&ouml;n gewesen, wenn mal etwas ohne erkl&auml;rungen ablaufen k&ouml;nnte. Unsere Buchung wurde n&auml;mlich nicht ver&auml;ndert und wir sind der Dame an der Rezeption g&auml;nzlich unbekannt. Nachdem wir ihr verst&auml;ndlich gemacht haben, dass wir gerne hier &uuml;bernachten wollen, wird sie langsam freundlicher. Vielleicht aber auch nur, weil uns als Ausl&auml;nder ein mehr als doppelter Eintritt in Rechnung gestellt wird. Den kulinarischen H&ouml;hepunkt bildet ein Topf mit Nudeln der aufgrund des fehlenden K&uuml;che im Bungalow in der Gruppenk&uuml;che des hiesigen Zeltplatzes zubereitet wurde.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269557371' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Bei immer noch 25�C geht der Abend zu Ende, wobei wir noch Besuch von einem &#8220;Dickschwanger Nachtaffen&#8221;, der nach intensiver Recherche und Ignorierung des parkeigenen Touristenf&uuml;hrers als <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Galago">Galago</a> oder noch korrekter als &#8220;Nagapies&#8221; enttarnt werden konnte. Nach einigen Anf&uuml;tterungsversuchen bekommen wir Besuch von nicht weniger als 4 St&uuml;ck dieser nachtaktiven eigentlich recht scheuen Gattung. Den getrockneten Aprikosen meiner Mutter konnten sie jedoch offensichtlich nicht widerstehen.<br />
Nach einer viel zu warmen Nacht und nur wenigen Minuten Schlaf ist es an der Zeit sich auf die Socken zu machen. Ein Platz f&uuml;r den hei&szlig; begehrten &#8220;Morning Walk&#8221; war eh nicht mehr zu bekommen und so versuchten wir unser Gl&uuml;ck auf eigene Faust. Da ich jedoch viel zu m&uuml;de war, kam meine Mutter in den Fahrgenu&szlig; des Linksverkehrs. Nicht dass das im Kr&uuml;gerpark wirklich von gro&szlig;er Bedeutung w&auml;re, aber immerhin ist das Lenkrad auf der anderen Seite und ich konnte mich ausruhen. Selbiges tat ich dann auch, denn schlie&szlig;lich stand noch ein anstrengender R&uuml;ckweg auf dem Programm, den ich aus versicherungstechnischen Gr&uuml;nden nicht an meine Mutter abgeben konnte und wollte. Einige Tiere liefen uns auch hier wieder &uuml;ber den Weg. Unseren Mittagssnack verspeisten wir vor einer Panoramaaussicht auf eines der wenigen wasserf&uuml;hrenden Flussbetten. In diesem tummelten sich auch prompt drei Elefanten und einiges anderes Getier. Bei einem solchen Anblick wollte man garnicht schnell essen, was allerdings schon aufgrund des grauenhaften Essens nicht m&ouml;glich gewesen w&auml;re. Nach einem kleinen Spaziergang machten wir uns auf den Weg zum n&auml;chstbesten Aussichtspunkt. Neben frischer Luft und ausstreckbaren Beinen gab es da sogar noch ein paar Affen, denen ich mich sofort widmete w&auml;hrend ich das Parken meiner Mutter &uuml;berlies. Nach drei Schnappsch&uuml;ssen erfolgte auch gleich die Schrecksekunde.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269557544' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>&#8220;Ich glaub mich laust der Affe! Was machen diese haarigen Biester in meinem Auto. Nat&uuml;rlich hatte ich nicht daran gedacht eine Belehrung zum Thema Affen anzubringen. Da diese Viecher nicht nur hungrig sondern auch frech sind, haben sie auch keine Bedenken in sch&ouml;nster S&uuml;dafrika-Manier in fremde Autos einzusteigen. Solange die noch nicht wissen was Smash&#8217;n'Grep ist, hab ich damit auch kein Problem. Sollte man jedoch wie mein M&uuml;tterchen die Autot&uuml;r zwecks Durchl&uuml;ftung offen lassen, darf man sich &uuml;ber einen Besuch nicht wundern. Gl&uuml;cklicherweise lag im Inneren noch etwas e&szlig;bares, sonst h&auml;tten sie wom&ouml;glich nach etwas anderem gegriffen. Leider war ich nicht schnell genug, sonst hatte man ein Foto von der Aktion an Snickers verkaufen und damit den Urlaub finanzieren k&ouml;nnen.<br />
Auf dem R&uuml;ckweg nach Pretoria wurden wir nach der majest&auml;tischen Landschaft auch von einem Gewitter Willkommen gehei&szlig;en, dass sich gewaschen hatte. Zuerst waren die Blitze nur in beruhigender Entfernung und H&ouml;he zu sehen. Bald wurde aus dem Wetterleuchten jedoch ein handfestes Gewitter mit B&auml;chen, die vom Himmel Fallen, Windb&ouml;en und einem Blitzspektakel, das den Himmel bis zu 5 Sekunden lang taghell erscheinen lie&szlig;. Bei einem solchen Wetter gibt es bekanntlich nur eine Devise beim Auto fahren: &#8220;Schnell raus da!&#8221; ;o)) Die 120 km/h bis 150 km/h (bergab) machten meiner Mutter vermutlich weniger Spa&szlig; als mir, jedoch erreichten wir Pretoria gl&uuml;cklich und unversehrt.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269557588' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div><strong>Fazit</strong>: Auch diesmal hatte es mit den L&ouml;wen nicht geklappt. Trotzdem war es wieder mal ein netter Besuch im Kruger Park, der diesmal allerdings von wesentlich weniger Alkohol begleitet wurde. M&uuml;de war ich nat&uuml;rlich trotzdem. F&uuml;r meine Mutter sollte es der letzte Ausflug in S&uuml;dafrika gewesen sein. F&uuml;r mich selbst sollte sich am kommenden (letzten) Wochenende noch die Chance auf einen Trip nach <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Durban">Durban</a> er&ouml;ffnen. Diesen Trip mit 20 Franzosen und meinen Housemates in die zweitgr&ouml;&szlig;te Stadt S&uuml;dafrikas konnte ich mir nat&uuml;rlich nicht entgehen lassen. Aber das ist eine andere Geschichte&#8230; ;o))</p>
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		<title>Urlaub &#8211; Kapstadt</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, jetzt muss ich aber mal wieder ran und meine Urlaubserlebnisse niederschreiben. Wie der aufmerksame Leser ja mitbekommen haben wird, liegt mein letzter Beitrag schon wieder einige Zeit zur&#252;ck. Das lag nicht etwa an meiner schwindenden Motivation, sondern am sch&#246;nen &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2005/10/urlaub-kapstadt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>So, jetzt muss ich aber mal wieder ran und meine Urlaubserlebnisse niederschreiben. Wie der aufmerksame Leser ja mitbekommen haben wird, liegt mein letzter Beitrag schon wieder einige Zeit zur&uuml;ck. Das lag nicht etwa an meiner schwindenden Motivation, sondern am sch&ouml;nen Leben im sommerlichen S&uuml;dafrika.</p>
<p>Sommer? Moment mal! In Deutschland ist Herbst, dann m&uuml;&szlig;te hier doch Fr&uuml;hling sein, oder? Jaja, das ist rein rechnerisch nat&uuml;rlich richtig. Hier unten sagt man allerdings, dass es keinen Fr&uuml;hling in dem Sinne gibt, sondern der ausklingende warme Winter gleich in den hei&szlig;en Sommer &uuml;berschwappt.<br />
Um der Hitzewelle zu entgehen habe ich mir also Urlaub genommen und mit meiner Mutter, die mich aus Berlin besuchen kam, 10 Tage lang die Gegend unsicher zu machen. Also sammelte ich sie am Mittwoch dem 5.10. nach einer zweist&uuml;ndigen Geduldsprobe am Flughafen auf um einen Tag sp&auml;ter wieder beim selbigen vorbei zu schauen.<br />
Wohin ging&#8217;s? Was f&uuml;r eine Frage. Nach <strong>Kapstadt</strong> nat&uuml;rlich. Das fehlte schlie&szlig;lich noch auf meiner Liste.</p>
<p><strong>Tag 1:</strong> Vor einigen Wochen hatte ich uns ja schon eine Unterkunft und ein &#8220;Auto&#8221; unter <a target="_blank" href="http://www.adams-place.de">www.adams-place.de</a> und einen der Linienfl&uuml;ge von South African Airways gesichert. Nach dem Flug nach S&uuml;dafrika mit Iberia konnte man sich nun also auf einen Flug mit Service freuen. Einzig die Tatsache, dass man bereits 1,5 Stunden vor Abflug am Flughafen sein musste tr&uuml;bte das Bild. (Aber daf&uuml;r kann ja die Fluggesellschaft nichts.) Johann war so freundlich uns zum Flughafen zu bringen und so ging es nach einer kurzen Fahrt und einem kleinen Schreckmoment, als ein Stein einen fingelnagelgro&szlig;en Einschlag auf der Windschutzscheibe verursachte, auf zum Bordingbereich. Der Flug war angenehm und die Wolken, die einem in Johannesburg noch den Blick vernebelt hatten, verschwanden p&uuml;nktlich nach dem Mittagssnack mit Sandwich und Tee. Irgendwann war dann der Ozean zu sehen und auch die ersten H&auml;user zeichneten sich ab. Hier und da ein Weinberg. Ab und zu ein paar Berge, als h&auml;tte sie dort jemand liegen lassen. Und endlich auch der hei&szlig; ersehnte Tafelberg, der mit seinen 1087 Metern aus dem Boden ragte.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269556342' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Am Flughafen sollten wir nun von Adam abgeholt werden. Da wir jedoch den Flug eine Stunde sp&auml;ter namen als urspr&uuml;nglich ausgemacht war und ich keine R&uuml;ckmeldung von Adam erhalten hatte, war ich etwas nerv&ouml;s, als sich weit und breit kein Adam erkennbar machte. Nach 30 Minuten warten und klingelte dann doch mein Telefon und unser Gem&uuml;t wurde genauso klar wie das Wetter, dass uns die folgenden 4 Tage (!) begleiten sollte. Die fabelhaften Wetterbedingungen sollen nur noch einmal erw&auml;hnt werden, da Capetown im Grunde st&auml;ndig verregnet und sturmgeplagt sein soll.<br />
Nichts dergleichen sollte uns widerfahren. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir unser Domiziel und k&ouml;nne und &uuml;ber ein Haus freuen, das quasi genau zwischen Partymeile und Tafelberg angesiedelt ist. Freudig werden wir von Verena (Pharmazie-Studentin) begr&uuml;&szlig;t. Sie, und alle anderen Mitbewohner kommen aus Deutschland und absolvieren hier ein kostenloses Praktikum. In einem Krankenhaus bekommt man es dann mit so netten Sachen wie Malaria, Kongo-Fieber und einem Haufen Aids-Patienten zu tun. Da wird mir klar, warum ich Wirtschaftsinformatik studiere.<br />
Nach einem ersten Einkauf zu Fu&szlig; (der erste seit 2,5 Monaten) bekommen wir unser Auto. Ein wei&szlig;er City-Golf, wie er hier in S&uuml;dafrika des &ouml;fteren Angetroffen werden kann. Die Aussage, dass dieses Auto gerade neu gekauft wurde l&auml;sst in mir die Zuversicht keimen, einen zuverl&auml;ssiges Gef&auml;hrt gemietet zu haben. Inzwischen ist es 15:30 und wir machen uns auf den Weg zum Tafelberg als erste Touristenanlaufstelle. Wir parken unser Auto vor der Gondel und wundern uns pl&ouml;tzlich nicht mehr, wie es dieser Berg auf die stolze h&ouml;he von &uuml;ber einem Kilometer schafft. Ein Abstecher zu www.wikipedia.de informiert mich im nachhinein davon, dass dieser Kolloss sogar mal &uuml;ber 5000 Meter hoch war. RESPEKT!</p>
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269555410' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Oben angekommen machen wir uns auf die Wanderung. Nach 1,5 Stunden glauben wir schon ein gutes St&uuml;ck des Plateaus &uuml;berwunden zu haben und m&uuml;ssen erstaunt feststellen, dass wir gerade mal einen kleinen Zipfel abgelaufen haben, der gerade mal 10% des Durchmessers ausmacht. Zumindestens hat man nun eine Vorstellung, wie gro&szlig; 6500 ha sein k&ouml;nnen. Der blaue Himmel und die langsam untergehende Sonne bieten uns einen unglaublichen Ausblick, der sich auf Fotos nur schlecht einfangen l&auml;&szlig;t. Wir genie&szlig;en den Augeblick und lassen es erst einmal ruhiger angehen. Eine kurze Pause am Hang wird zum kurzen Klamottenwechsel genutzt (Ist ja doch etwas windig hier oben) und artet zu guter letzt in einer erzieherischen Ma&szlig;nahmen aus. Nachdem ich mich n&auml;mlich wieder aufraffen m&ouml;chte, werde ich um Haaresbreite von einer Wasserflasche verfehlt. Das h&auml;tte auch ins Auge gehen k&ouml;nnen, denk ich mir, denn im Gegensatz zu der Flasche ist mein Kopf nicht unkaputbar. Irgendsoein Lausebengel meinte doch tats&auml;chlich er m&uuml;&szlig;te der Aussage seiner Eltern (Zitat:<em>&#8220;Wir hinterlassen diesen Berg sauber!&#8221;</em>) folge leisten, indem er besagte Flasche in Richtung Abgrund wirft. naja, ist ja nix passiert und ich bin mir nicht sicher, was f&uuml;r den Knirps unangenehmer war. Dass er sich entschuldigen musste, oder dass der das auf Englisch tun sollte.<br />
Gegen 18:30 Uhr erreichen wir den von deutschen Touristen geschw&auml;ngerten Ausgangspunkt und k&ouml;nnen gerade noch so den feurig roten Sonnenuntergang genie&szlig;en, bevor wir mit der letzten Gondel nach unten gondeln.
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269555567' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>In der Zwischenzeit hatte ich mich mit Chris und seiner Freundin verabredet, die ja ebenfalls in Cape Town waren und in zwei Tagen die Heimreise antreten wollten. Wir trafen uns im &#8220;<a href="http://www.africa-adventure.org/m/mamafrica">Mama Africa</a>&#8221; wo wir uns zu Reggea-Rock-Latino-Rythmen unserem schmackhaften Essen widmeten. Im Gespr&auml;ch stellt sich herraus, dass sich die Beiden gestern im &#8220;<a href="http://www.sharkdivingunlimited.com">Shark Diving</a>&#8221; versuchten. Das Wetter war allerdings so miserabel, dass die 800 Rand pro Person vom Wellengang verschluckt wurden und ein Tauchen in keinstere Weise m&ouml;glich war. Als Entsch&auml;digung bekamen die beiden zwei Gutscheine, die die Beiden mit dem Gedanken an den baldigen Heimflug annahmen und auch gleich wieder verga&szlig;en. Da wir meinen urspr&uuml;nglichen Plan, einen Abstecher zur &#8220;<a href="http://www.places.co.za/html/garden_route.html">Garden Route</a>&#8221; zu machen aus Zeitgr&uuml;nden zu den Akten gelegt hatten, bot sich f&uuml;r uns hier die M&ouml;glichkeit einer spannenden Alternative. 200 Euro grenzt zwar an Frechheit, aber wenn das ganze durch 4 geteilt wird, wird das Ganze doch schon wieder angenehmer. Als die Musik im Mama Africa eine weitere Unterhaltung unm&ouml;glich machte, ging es in die &#8220;Zula Sound Bar&#8221; um die Ecke im ersten Obergeschoss. Zuerst dachte ich mir: &#8220;Typisch Chris, kennt der Knabe auch Clubs, in den sich Wei&szlig;e reintrauen?&#8221;, denn auf der B&uuml;hne war gerade ein s&uuml;dafrikanische Freestyler am texten und den Rest der G&auml;ste sah man nur, wenn sie der Rapper zum L&auml;cheln veranlasste. Nicht, dass ich den Laden nicht toll gefunden h&auml;tte. Ich war ehrlich gesagt sagr ein wenig entt&auml;uscht, als wir auf dem Balkon pl&ouml;tzlich Wei&szlig;e ohne Rythmus im Blut fanden. Mit freude stellte ich fest, dass man sich hier auch ein Becks bestellen konnte und so konnte der Abend gem&uuml;tlich ausklingen.<br />
Chris und Anna bringen uns schnell nach Hause und nach wenigen Minuten geht die Reise ins Land der Tr&auml;ume los&#8230;.  AAAAAHHHHHHH. ***RUMPEL*** ***KRACH*** ***STAMPF*** ***GR&Ouml;HL**** etc&#8230;. Ach siehe da, die anderen Mitbewohner kommen von der Party wieder. Mit unverkennbarem Ruhrpott-Dialekt werden auch wir von der Erstklassigkeit der Party &uuml;berzeugt. Okay, irgendwann wird&#8217;s ja aufh&ouml;ren denk ich mir und versuche den Krach zu ignorieren. (Ist eben kein Hotel.) Minuten vergehen&#8230; irgendwann schnappe ich mir ein Herz und weise die Meute darauf hin, dass man zumindest die T&uuml;r zu machen k&ouml;nnte, wenn man den Abend Revue passieren lassen will. Siehe da: Auf einmal wird es ruhiger, der Adrenalienspiegel meiner Mutter senkt sich wieder, meine Augen fallen zu und weiter geht&#8217;s mit &#8230; *schnaaarchhh*
<p><strong>Tag 2:</strong> P&uuml;nktlich um 9:30 Uhr klingelt der Wecker. Richtig Ausschlafen kann man ja schlie&szlig;lich wenn man Urlaub macht. F&uuml;r heute steht das Kap der guten Hoffnung auf dem Programm. Dass man dort einen kompletten Tag zubringen kann h&auml;tte ich zwar auch nicht gedacht, aber man l&auml;&szlig;t sich ja gerne belehren. Also reingeschwungen ins Auto und auf zu neuen Ufern.<br />
Nach einiger Zeit erreichen wir die K&uuml;ste und haben am Horizont schon das vermendliche Kap im Blick. &#8220;Mensch, dass ging ja schnell!&#8221; denken wir uns und machen uns einmal diagonal &uuml;ber die Landmasse um auf der anderen Seite den Blick auf die &#8220;False Bay&#8221; zu genie&szlig;en und uns durch ein kleines Fischerdorf zu schlagen. Nachdem wir auch nach mehrmaligen Versuchen immer noch nicht den s&uuml;dlichen Ausweg aus besagtem Fischerdorf aka Township gefunden haben, macht sich langsam eine Erkenntnis breit. Bei der &#8220;False Bay&#8221; handelt es sich offenbar um die falsche Bucht (Was f&uuml;r eine Erkenntnis). Ein erneuter diesmal kritischer Blick auf die Karte und wir wissen was passiert ist. Wir haben ja gerade mal einen kleinen Zipfel abgefahren. Irgendwie hatten wir das doch schon einmal? Naja, jetzt ist ja alles klar. Wir werden das Kap schon finden. Die gute Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269556194' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Frohen Mutes und mit der Sonne im R&uuml;cken machen wir uns also durch das hiesige Naturschutzgebiet erneut Richtung s&uuml;dliche Spitze auf&#8230; Pahh, denkste. Dem geografiebewanderten Leser ist nat&uuml;rlich sofort aufgefallen, dass das Kap der guten Hoffnung nicht der s&uuml;dllichste Zipfel Afrikas ist. Das tut dem Tourismus nat&uuml;rlich keinen Abbruch. So findet man am Kap eine Tafel auf der man dar&uuml;ber informiert wird, dass man sich hier (18 Grad 28&#8242; 26&#8221; Ost / 34 Grad 21&#8242; 25&#8221; S&uuml;d) am s&uuml;dWESTlichsten Punkt des Afrikanischen Kontinents befindet. Ob eine solche Tafel auch am nord&ouml;stlichsten Punkt aufgestellt ist wei&szlig; ich leider nicht. Trotz alledem stellen wir uns an die provisorisch errichtete Schlange aus kleinen fotoverr&uuml;ckten Japanern an (Gibt es eigentlich noch andere? ;o)).<br />
Auf der Fahrt zum Kap mussten wir nat&uuml;rlich aufpassen, dass wir nicht irgendwelche Affen, genauer gesagt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Papio_ursinus">Baboons</a> &uuml;berfahren, die es sich anscheinend zu Aufgabe gemacht haben, hier am Kap den Touristen aufzulauern. Von Smash&#8217;n'Grep-&Uuml;berf&auml;llen habe ich zwar noch nichts geh&ouml;rt, man sollte es jedoch tunlichst vermeiden seinen Kofferraum in Gegenwart dieser Paviane zu &ouml;ffnen. So wurden wir in der Kurzen Zeit in der wir da standen Zeugen von einem Diebstahl und drei Attacken dieser egonzentrischen kleinen Biester. Instinktiv versuchten wir nat&uuml;rlich sofort uns auf dem h&ouml;chstgelegenem Baum, Berg oder &auml;hnlichem in Sicherheit zu bringen&#8230; Naja, vielleicht wollten wir auch eifach nur die Aussicht genie&szlig;en, die sich uns auf dem mindestens 50 Meter hohen Felsen bot.<br />
Oben angekommen, muss ich feststellen, dass die Welt tats&auml;chlich ein Dorf ist. Steht doch pl&ouml;tzlich der Philipp vor mir, der sich seit &uuml;ber einer Woche mit seinen Eltern an der s&uuml;dafrikanischen K&uuml;ste entlangschl&auml;gt. Eigentlich hatte ich damit gerechnet ihn erst am Samstag auf einer letzten Party in Pretoria zu treffen. War aber auch sehr praktisch, denn seine Eltern hatten ein Fernglas dabei mit dem sie in etwa 3 Kilometern Entfernung ein paar Wale ausgemacht haben (wollten). Aus dieser Entfernung war zwar nur eine Menge aufgew&uuml;hltes Wasser zu erkennen, freudige Rufe  la &#8220;Ja, das war eine Schwanzflosse! Das sind sogar zwei Wale.&#8221; lie&szlig;en uns annehmen, dass wir wieder einmal einen Strich auf unserer Hab-ich-gesehen-Liste machen konnten.<br />
Anders, als man eventuell annehmen k&ouml;nnte ist Cape Point und das Kap selbst nicht das Selbe. Das Kap ist tats&auml;chlich der s&uuml;dwestlichste Punkt und Cape Point beschreibt im Grunde den Leuchtturm auf einer weiter &ouml;stlich gelegenen Landzunge. Also auf in&#8217;s Auto und los geht&#8230; &#8220;Komm schon liebes Auto! Spring an! Kriegst auch nen Keks.&#8221; *Wroamm* &#8220;Na also, geht doch. Dreckskiste!&#8221; Der kleine Schreckmoment ist schnell vergessen, als wir uns entscheiden m&uuml;ssen, ob wir die Gondel zum besagten Berg nehmen oder Treppe steigen wollen. Sportlich, jung, vital und vom Gruppenzwang (Gruppenzwang geht jeden an!) getrieben machen wir uns auf den langen Marsch.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269556103' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Oben angekommen werden wir mit einer atemberaubenden Aussicht und einer steifen Brise empfangen. Das Wasser ist kristallklar und nimmt Farben zwischen Wei&szlig;, Babyblau und T&uuml;rkis an. Unter dem Leuchtturm k&ouml;nne wir uns &uuml;ber einen Wegweiser in heimische Gefilde freuen. Demzufolge wartet Berlin nun also in 9575 Kilometer Entfernung auf meine R&uuml;ckkehr. Ein Blick durch ein eigens installiertes Fernglas bringt uns den Walen auch nicht n&auml;her. Ich sehe immer noch keine Schwanzflosse. Naja, man kann eben nicht alles ha&#8230; Hehehe, was sehen wir denn da auf der Tafel mit der Karte? Wenn das hier das Kap ist und das hier Cape Point, dann k&ouml;nnen unsere &#8220;Wale&#8221; doch nur diese Steinformation in 3 Kilometern Entfernung sein. Hoho, &#8220;Schwanzflosse&#8221;, &#8220;Das sind sogar zwei.&#8221; Da war wohl der Wunsch Vater des Gedanken. In Gedanken wird der Radiergummi raus geholt und unsere Hab-ich-gesehen-Liste korrigiert.<br />
Auf dem R&uuml;ckweg haben wir uns dann nicht Verfahren. Da wir noch gen&uuml;gend Zeit hatten legten wir sogar noch einmal Pause ein und legten uns an den Strand, um das atlantische Meeresrauschen zu genie&szlig;en. Man h&auml;tte nat&uuml;rlich auch das Wasser genie&szlig;en k&ouml;nne, aber dieser Versuch scheiterte schon im Ansatz, da der Atlantische Ozean einfach mal zu kalt ist. (Sowas wie einen Golfstrom gibt es hier Unten ja leider nicht.) Trotzdem war&#8217;s ganz angenehm und nach einer Stunde machten wir uns auf den Weg zur&uuml;ck nach Kapstadt.<br />
Die Abendplanung sollte aus einem letzten Treffen mit Chris&#038;Anna und einem leckeren Essen an der Cape Towner Waterfront (der Touristischen Hafenmeile) bestehen. Die beiden waren aber nicht zu erreichen und so sind wir nach einer kleinen Shoppingtour in einem mexikanischen Restaurant gestrandet um uns mit schmackhaften Maeeresfr&uuml;chten den Gaumen umschmeicheln zu lassen. Na erfolgreicher F&uuml;llung unserer M&auml;gen machten wir uns gegen 23:30 Uhr auf den Weg nach Hause. Von Chris war immer noch nicht zu h&ouml;ren und ich machte mir ein wenig sorgen, ob wir die Gutscheine f&uuml;r das Shark Diving noch bekommen w&uuml;rden. Wenn nicht, k&ouml;nnte der &uuml;bermorgige Tag etwas teuer werden (f&uuml;r meine Mutter versteht sich ;oD). *Ring* Na also, da ist er ja auch schon. Zehn Meter von unserer Haust&uuml;r entfernt klingelte mein Handy. Aha&#8230; Akku alle gewesen&#8230; Blue Ocean Backpackers&#8230; auf ein Bier vorbei kommen&#8230; passt&#8230;*klick* Also schnell das M&uuml;tterchen ausgeladen und los geht&#8217;s. Nach einer kleineren Odyssee durch die Stra&szlig;en von Kapstadt (auf der Karte war da eine Abzweigung) komme ich gut gelaunt in der besagten Unterkunft an. Wir quatschen noch bis 1:30 Uhr und verabschieden uns dann erstaunlich schnell voneinander. Die n&auml;chste Winterurlaubsplanung sollte definitiv einen Abstecher zu Chris beinhalten. Man muss ja seine Auswanderungskan&auml;le offen halten, falls nach den deutschen Wahlen doch mal Anarchie ausbrechen sollte.</p>
<p><strong>Tag 3:</strong> P&uuml;nktlich um 8:00 Uhr hei&szlig;t es Aufstehen. Da der Wetterbericht f&uuml;r heute Wolken und 60% Regenwahrscheinlichkeit vorhergesagt hat, haben wir uns entschieden das Shark Diving auf Sonntag zu verschieben und uns stattdessen das Wetter sch&ouml;n zu trinken. Die Winelands um Kapstadt sind ja quasi ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigt und f&uuml;r so ein Wetter genau das Richtige. Da man ja bekanntlich nicht selber Fahren und gleichzeitig diverse Weing&uuml;ter abklappern sollte, geben wir uns wieder einmal in die H&auml;nde der &ouml;rtlichen Tourismusindustrie. Wir werden also vom Haus abgeholt und in einen Bus mit einem Franzosen und einem englischen P&auml;archen gesteckt. Anschlie&szlig;end gehts noch zum Blue Ocean Backpacker um 4 Anw&auml;ltinnen aus Gro&szlig;britannien aufzusammeln. Die 4 nehmen die Zeit nach ihrem Studium war um sich auf eine monatelange Weltreise zu begeben. Als n&auml;chster Anlaufpunkt steht angeblich Neuseeland auf der Liste. Das ist ein Leben! Eng zusammen gequetscht machen wir uns auf den Weg zum ersten Weinberg. Dazu geht es zuvor jedoch durch die Stadt, wobei wir einiges Wissenswertes erfahren.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269557003' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Mitten in der Innenstadt gibt es n&auml;mlich zwei Autobahnbr&uuml;cken, die nicht fertig gestellt wurden. Die beiden befinden sich ziemlich genau im rechten Winkel zueinander und sind leicht h&ouml;henversetzt. Darin liegt angeblich auch das Dilemma: Irgendein Schlaufuchs hat diese Br&uuml;cken n&auml;mlich eigentlich verbinden wollen. Er hat jedoch nicht daran Gedacht, dass sie dazu auch Halbwegs zueinander passen sollten. Getreu nach dem Motto &#8220;Das Runde muss ins Eckige&#8221; haben die Herrschaften so lange weiter gebaut, bis sie sich auf wenige Meter n&auml;herten. Ergebniss des Ganzen: Ein besonderes Wahrzeichen der Stadt und ein Drehort f&uuml;r Spielfilme  la &#8220;Speed&#8221;. Wer den Film kennt und sich immer gefragt hat, warum in Amiland eine nicht fertig gestellte Br&uuml;cke steht, der wei&szlig; jetzt, dass diese Aufnahmen in Kapstadt gemacht wurden. Man lernt eben nie aus.<br />
Als weiterer interessante Tatsache wird aufegf&uuml;hrt, dass der Bahnhof an dem wir gerade vorbei Fahren fr&uuml;her einmal der Hafen der Stadt war. Daf&uuml;r gibt es meines Erachtens ja nur zwei m&ouml;gliche Erkl&auml;rungen. Erstens: der Mehresspiegel ist gesunken oder aber die Landmasse wurde k&uuml;nstlich erweitert. F&uuml;r letzteres kommen ja eigentlich nur zwei Nationen in Frage. Die Vereinigten Arabischen Emirate (oder besser gesagt die Herren aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dubai">Dubai</a>) oder aber die Holl&auml;nder, die ja tarditionell ein H&auml;ndchen f&uuml;r Anbaug&auml;rten dieser Art haben. Des weiteren werden wir auf ein etwas weiter nordwestlich gelegenes Einkaufszentrum aufmerksam gemacht, das mehr als 800 (!) L&auml;den beinhaltet und damit wohl mehr als nur einen abendf&uuml;llenden Einkaufsbummel verspricht.<br />
Der Tag verl&auml;uft ganz lustig. Zum Aufw&auml;rmen gibt es eine kleine Flasche Sekt, der auf (fast) traditionelle Weise mit einem Grillbesteck der Flaschenhals abgeschlagen wird. Die original franz&ouml;sische Variante w&auml;re nat&uuml;rlich mit einem S&auml;bel. Daf&uuml;r g&auml;be es dann auch noch einen wohlklingenden Namen, den ich aber schon wieder vergessen habe. Bevor wir den ersten Wein zu uns nehmen bekommen wir noch eine kleine Einweisung. Wenn der Wein fruchtig-s&uuml;&szlig; und einen herben Nachgeschmack hat dann beschreibt man das n&auml;mlich in etwa so: *r&auml;usper* &#8220;Der Wein ist fruchtig-s&uuml;&szlig; und hat einen herben Nachgeschmack.&#8221; Spielereien wie: &#8220;Ach, das ist Kieserde, ein 1995er Jahrgang  und am Nords&uuml;dhang angebaut.&#8221; kann man sich getrost sparen. Einfach das sagen was man denkt&#8230; Mit einer Ausnahme: Wenn der Wein scheu&szlig;lich schmeckt, dann schreien wir nicht &#8220;B&auml;h, Scheu&szlig;lich!!!&#8221; sondern Stellen das Glas wieder hin und sagen anerkennend: &#8220;Das ist ein sehr &#8216;eleganter&#8217; Wein.&#8221;. So ein Winzer hat ja schlie&szlig;lich auch eine Seele, die nicht verletzt werden m&ouml;chte.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269556387' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Mit diesen Ratschl&auml;gen bewaffnet klappern wir mehrere Weing&uuml;ter ab. Au&szlig;erdem kaufen wir insgesamt einen K&auml;se (sch&ouml;n gelb mit Blauschimmel), eine Salami (wurde angeblich auch mit Wein gemacht) und einen Portwein, der jetzt hoffentlich in Berlin auf mich warten wird. Zwischendurch kehren wir in ein Restaurant ein und versuchen ein wenig feste Nahrung zu uns zu nehmen. Nachmittags gegen 16:00 Uhr ist die gesammte Weintour wieder vorbei. Wir haben 5-6 Weing&uuml;ter abgeklappert und in jedem 1-5 Gl&auml;ser Wein probiert. Dabei waren sowohl traditionelle Familienbetriebe als auch moderne neureiche Hobbywinzer vertreten. Zwischendurch machten wir einen kurzen Stopp in einer Stadt und haben uns bei strahlendem Sonnenschein die Gegend samt Hugenottendenkmal angeguckt&#8230; Alles in allem ein gelungener Tag, auch wenn die M&uuml;digkeit &uuml;berw&auml;lltigend ist.<br />
Nach einem kleinen Nickerchen in den eigenen 4 W&auml;nden kommen auch schon die ersten Mitbewohner reingeschneit. Die Ansage, dass heute Abend wieder einmal eine Bombenparty steigt, erf&uuml;llt mich mit Sorge und meine Mutter vermutlich mit Verzweiflung. Vor so einer Party muss nat&uuml;rlich erst einmal aufgew&auml;rmt werden und so schaffen es die 3 Herren doch tats&auml;chlich eine 1,75 Flaschen Vodka zu leeren. Das ganze ging nat&uuml;rlich nicht besonders leise zu. Da ich garnicht erst versuchte mich schlafen zu legen, sondern mich lieber gleich mit in die K&uuml;che setzte, war mir der Lautst&auml;rkepegel im Grunde egal. Meiner Mutter erging es leider nicht so gl&uuml;cklich. Mit dem Gedanken an die morgige Aufstehzeit (Um 8:00 Uhr geht das Shark Diving im 2 Stunden entfernten Gansbaai los) hatte sie sich fr&uuml;her ins Bett gelegt um etwas Schlaf zu bekommen. &#8220;Rechnung ohne den Wirt gemacht&#8221; sagt man dazu und wieder einmal wird klar, dass man sich nicht in einem Hotel befindet. 1,5 Stunden nach dem Auftritt meiner Mutter in der K&uuml;che begeben sich die Herrschaften endlich auf die Piste. Zu dem Zeitpunkt trafen n&auml;mlich die letzten G&auml;ste ein, Wer schon einmal vor einem betrunkenen bulligen 2-Meter Marzahner gestanden hat, der wei&szlig;, dass ein Dialog prinzipiell in Stadionlautst&auml;rke ausgetragen wird.<br />
Trotzdem hab ich an dem Abend wieder ein paar Geschichten zur Kriminalit&auml;tsstatistik geh&ouml;rt. So wurde letzte Woche eine deutscher Arzt in einem M&uuml;llsack von Tafelberg geworfen. Ob das wirklich der Wahrheit entspricht kann ich nicht sagen, da ich von der angeblich starken Polizeipr&auml;senz auf dem Berg nicht mitbekommen habe. Au&szlig;erdem hatte sich angeblich am Tag zuvor ein Autofahrer druch die Fahrbahnbegrenzung am Hang eines Berges gebort und ist daraufhin mit einer Beschleunigung von 9,81 Metern pro Quadratsekunde unsanft in der Bucht gelandet. Diese Geschichte h&auml;tte meiner Mutter vermutlich nicht gefallen, da mein Fahrstil wie bereits in anderen Beitr&auml;gen erw&auml;hnt nicht gerade friedlicher geworden ist.<br />
Nachdem die Meute abgedampft war und man beruhigt davon ausgehen konnte, dass wir weg sein w&uuml;rden bevor sie den R&uuml;ckweg antreten w&uuml;rden, machte auch ich mich auf den Weg ins Bett. Mir entgegen kam jedoch noch das geliebte M&uuml;tterchen mit einem Enterbungs-und-Vierteilungs-Gesicht. Hmmm&#8230;.</p>
<p><strong>Tag 4:</strong> Der Wecker klingelt um 5:00 Uhr und damit nur wenige Stunden nach meinem friedlichen Wegnicken. *Huaaahhhh* Okay, auf geht&#8217;s. Heute gibt&#8217;s schlie&szlig;lich einiges zu tun und du willst schlie&szlig;lich nicht dabei einschlafen, wenn dir ein Hai das Bein abbeist. Das sp&auml;rliche Fr&uuml;hst&uuml;ck (angeblich bekommen wir vor Ort noch eines) wird schweigend hinunter geschlungen. Der Adrenalienspiegel scheint sich anscheinend immer noch nicht gelegt zu haben. Kommt Zeit kommt Rat denke ich mir. Eventuell l&ouml;st der Hai das Problem ja von selbst ;o)) (nee-nee, ist ja nur Spa&szlig;) Erstaunlich munter machen wir uns auf den Weg in das etwa 200 km entfernte Gansbaai. Die Sonne geht gerade &uuml;ber den Bergen Auf die wir &uuml;berqueren m&uuml;ssen und blendet einen so doll, dass man unfreiwillig an den armen Kerl in der Bucht denken muss, der hoffentlich im Gegensatz zu seinem Auto aus dem Meer gezogen wurde. Nach einem kleinen Kontrollanruf bei &#8220;Shark Diving Unlimited&#8221; finden wir auch endlich den Weg und k&ouml;nne erfreut feststellen, dass sich dieser genau am hafen befindet. Das Einl&ouml;sen der Gutscheine funktioniert reibungslos, dem Fr&uuml;hst&uuml;ck kann ich auch einiges Abverlangen und eine halbe Stunde sp&auml;ter sind wir auf dem Weg in die eine viertel Stunde entfernt gelegene Bucht. Der Himmel &uuml;ber uns ist strahlend blau. Am Horrizont schwebt ein Wolkenband an uns vorbei. Naja, dann kann&#8217;s ja losgehen. Die Information &uuml;ber den Shuttle-Service, der alle halbe Stunde Leute vom Boot zurr&uuml;ck an Land bringen kann nehmen wir l&auml;chelnd zur Kenntniss. Wird schon nix passieren. Ist doch gutes Wetter.<br />
Diese Einsch&auml;tzung scheint sich auch zu best&auml;tigen, denn der Weg zur Bucht ist ein Heidenspa&szlig;. Die Wellen sind zwar h&ouml;her als erwartet (ca. 2,5 Meter) aber noch f&uuml;hlen wir uns gut. Die Hab-ich-gesehen-Liste wird wieder ausgekramt als 10 Meter neben uns pl&ouml;tzlich ein Wal auftaucht. Die Schwanzflosse hat er zwar nicht rausgucken lassen und einen Bauchklatscher war auch nicht zu sehen, aber immerhin. Als wir in der Bucht vor Anker gehen und uns volle Breitseite in die Wellen stellen schwant mir schon &uuml;bles. Erst einmal werden aber die Haie angef&uuml;ttert. Der angenehme Geruch halb verwester Fischeingeweide und geronnenen Blutes macht sich auf dem Boot breit, als die ersten Plastikt&uuml;ten aufgerissen werden. Nun hei&szlig;t es also abwarten. Die Zeit wird genutzt uns dar&uuml;ber aufzukl&auml;ren, warum es hier auf jeden Fall Haie gibt. In der direkten Nachbarschaft gibt es n&auml;mlich eine Reihe von Inseln, die sowohl von Robben als auch Pinguinen bewohnt werden. Das sind also sch&auml;tzungsweise 15.000 Gr&uuml;nde, warum sich ein Hai hier aufhalten sollte.</p>
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269556810' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Die Ansprache endet apprupt, als ein stattlicher Wei&szlig;er Hai das Boot umkreist. Nun geht es f&uuml;r die Besatzung ans Angeln und f&uuml;r uns ans Fotografieren. An einem Seil werden die K&ouml;pfe von drei kleinen Haien befestigt und in den Ozean geworfen. Das Fotografieren der Haie erweist sich aufgrund des heute angeblich recht tr&uuml;ben Wassers als schwieriger als gedacht. Kaum ist der Riese da, ist er n&auml;mlich auch schon wieder weg. Von der M&ouml;glichkeit des Anvisierens bei inzwischen 3,5 Meter hohen Wellen einmal ganz zu schweigen. Nach einer Weile hatte der Fisch auch keinen Bock mehr und machte die Fliege. Eine halbe Stunde verstrich bis wieder ein Hai angelockt werden konnte. Diesmal entschied man sich auch dazu, den K&auml;fig ins Wasser zu lassen. Die ersten 4 Personen hatten schon die Neoprenanz&uuml;ge angelegt und lie&szlig;en sich mehr oder weniger Ellegant in die bitterkalten Atlantik gleiten. Das ganze Spektakel wurde inzwischen nicht mehr von allen 21 Passagier beachtet, da es schon ca. 3 Leute gab, die mit den Nebenwirkungen des Seegangs zu k&auml;mpfen hatten (darunter auch meine Mutter).<br />
Das war aber im Grunde auch nicht schlimm, da sich die vollkommen unterk&uuml;hlten Taucher nach einer halben Stunde aus dem Wasser machten ohne einen Hai gesehen zu haben. Zwei von den war der Wellengang im Wasser so stark, dass sie sich in einer flie&szlig;enden Bewegung aus dem K&auml;fig zur gegen&uuml;berliegende Reling eilten. Ihr Magen machte freilich noch einen weiteren Schritt nach vorne. Kein besonders sch&ouml;ner Anblick. Den kleineren Fischen hat es aber daf&uuml;r trotzdem geschmeckt. Lecker!!! Meine Mutter hatte inzwischen schon das Shuttle aufgesucht und auch f&uuml;r mich stand fest, dass ich mich in meinem aktuellen Zustand (leichte &Uuml;berkeit) nicht in die kalten Fluten st&uuml;rzen w&uuml;rde. Zumal die Chance auf einen Hai rellativ gering zu sein schien.<br />
Stattdessen hab ich die Zeit genutzt und mir in der N&auml;he der Reling einen Standplatz zu sicher und mich mit einem der Passagiere zu unterhalten. Der 150 Kilo-Kolloss hatte au&szlig;er seiner K&ouml;rperf&uuml;lle auch noch umfassende Sprachkenntnisse in Deutsch, Afrikaan, Englisch, Zutu, Sesotho und Setswana zu bieten. Wie ich erfuhr immigrierte sein deutscher Gro&szlig;vater 1930 nach S&uuml;dafrika und war so stolz auf sein Land, dass die deutsche Sprache noch immer eine fester Gr&ouml;&szlig;e in der Familie ist. Lustigerweise fing er dann pl&ouml;tzlich an auf Deutsch zu singen. Sprachlich war das alles perfekt, nur die Tatsache, dass er die Lieder vermutlich aus den Jugendjahren seines Gro&szlig;vaters entliehen hat, brachte mich zum schmunzeln. Anschlie&szlig;end Sang er irgendetwas auf Sesotho, was in soweit beeindruckend ist, dass ich noch nicht einmal in der Lage bin einen kompletten Satz in Sesotho vern&uuml;nftig nachzuplabbern, da irgendwelche Klick-Ger&auml;usche mit zum Vokabular geh&ouml;ren. Auf jeden Fall hatte er mich &uuml;berzeugt: Hier steht ein Mann vor mir, dem es richtig gut geht&#8230; Als er 10 Minuten sp&auml;ter ebenfalls seinen &Auml;rger in die See br&uuml;llte, war ich mir nicht mehr so sicher.<br />
Durch das Kollabieren von 60% der Passagiere motiviert beschloss ich mich in das n&auml;chste Shuttle zu begeben und meiner Mutter auf dem Festland Gesellschaft zu leisten. Toller Nebeneffekt der Sache: Mit einem kleinen Schlauchboot &uuml;ber die inzwischen 4 Meter hohen Wellen springen und den frischen Wind genie&szlig;en. Alles in allem also ein gelungener Ausflug. Ich w&auml;re zwar nicht bereit daf&uuml;r 800 Rand zu bezahlen, aber mit einem Gutschein bewaffnet gibt es f&uuml;r mich keinen Grund die Fahrt zu bereuen.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269556891' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Am Land angekommen wecke ich mein M&uuml;tterchen auf und wir machen uns auf den Weg zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kap_Agulhas">Kap Agulhas</a>. Dabei handelt es sich n&auml;mlich tats&auml;chlich um den s&uuml;dlichsten Punkt Afrikas, was auch gleichzeitig die offizielle Grenze zwischen Indischem und Atlantischem Ozean bildet. Das Kap ist etwa 200 Kilometer von Kapstadt entfernte und hat abgesehen von einigen Ferienwohnungen, einem Markierungsstein und einigen Restaurants nicht viel zu bieten. Das sollte uns aber trotzdem nicht st&ouml;ren. Wenn man schon mal in der N&auml;he ist, muss man schlie&szlig;lich auch vorbei fahren und ein Foto machen. Genau das Taten wir dann auch. Au&szlig;erdem kann ich jetzt behaupten im s&uuml;dlichsten Restaurant des Kontinent eine Muschelsuppe und ein Steak vertilgt zu haben. ;o))<br />
Nach einem kleinen Mittagsschl&auml;fchen (linke K&ouml;rperh&auml;lfte vor dem Indischen und rechte K&ouml;rperh&auml;lfte vor dem Atlantischen Ozean) war ich auch wieder halbwegs munter und wir konnten uns auf den Weg in die (Quasi-)Heimat machen. Auf dem Weg dorthin gab mir das Auto ein wenig zu denken. Dass die Temperaturanzeige in unregelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden anfing zu Leuchten und anschlie&szlig;end wieder aus ging, konnte ich ja noch auf den allgemeinen Zustand des Volkswagens schieben. Als auf dem Weg jedoch 3 Mal die &Ouml;lwarnleuchte mit lauten Kr&auml;chzen an ging, war da schon beunruhigender. Da Sie allerdings auch immer wieder aus ging, machte ich mir keine gr&ouml;&szlig;eren Sorgen und beschloss, den &Ouml;lstand morgen fr&uuml;h zu pr&uuml;fen.<br />
Zwischen &#8220;morgen fr&uuml;h&#8221; und &#8220;gerade jetzt&#8221; lag aber noch ein Abend, denn ich mit den anderen Mitbewohnern an einer Strandbar verbringen sollte. Meine erste Assoziation: Strandbar &#8211; Sandstrand &#8211; Liegst&uuml;hle &#8211; Cocktails &#8211; Bikinis sollte sich jedoch als klassische Fehlinterpretation der Begriffes herausstellen. Die Bar war im Grunde eine mit jungen Leuten &uuml;berf&uuml;llte Bar mit Tanzfl&auml;che. Die Preise hatten es in sich und da morgen schon wieder Montag war, wollten sich meine Mitbewohner/innen nicht allzu lange dort aufhalten. Trotzdem war&#8217;s ein netter Abend. Zu meiner &Uuml;berraschung/Freude fingen kurz vor 22:00 Uhr die ersten Damen in feinster &#8220;Coyote Ugly&#8221;-Manier auf dem Tresen zu tanzen. Auf dem R&uuml;ckweg machten wir noch einen Abstecher auf den Lionshead um das Lichtermeer zu betrachten, dass bei Tage Kapstadt genannt wird.
<p><strong>Tag 5:</strong> Da am 5. Tag ja schon wieder der R&uuml;ckweg anstand, gab es keine extra Pl&auml;ne. Wir wollten es ein wenig ruhiger angehen lassen, ausschlafen und in aller Gem&uuml;tlichkeit zum Strand vor Robben Island begeben um ein paar richtig kitschige Bilder zu machen.<br />
Vorher jedoch noch einmal schnell das &Ouml;l &uuml;berpr&uuml;fen. Nicht, dass uns hier noch am letzten Tag die Karre verreckt. Ein pr&uuml;fender Blick auf den &Ouml;lstandsmesser und ich wei&szlig;, was ich zu tun habe. Merksatz: &#8220;Wenn auf dem Metallstab kein einziger Tropfen &Ouml;l erkennbar ist, sollte man schleunigst Nachf&uuml;llen&#8221;. Der Tankstellenangestellte kam zu der selben Schlu&szlig;folgerung, als er seine Messung v&ouml;llig verdutzt ein drittes Mal durchf&uuml;hrte. Nach 4 Dosen &Ouml;l sah die Sache schon wieder besser aus. Das sollte uns doch hoffentlich &uuml;ber die n&auml;chsten paar Stunden bringen. Danach kann uns das ja eh egal sein. Dann sitzen wir ja schon im Flugzeug&#8230; Hehe<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594328173367/photo/269557164' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Am Strand angekommen genie&szlig;en wir einen Postkartenausblick auf Robben Island, Kapstadt und den Tafelberg. Der Ausblick wird richtig kitschig, als wir auch noch eine Robbe ausmachen, die sich in den Wellen am&uuml;siert. So viel frische Luft macht aber auf Dauer auch hungrig und so beschlie&szlig;en wir das n&auml;chste Restaurant, oder besser gesagt die n&auml;chste Pizzeria aufzusuchen. Das Essen ist gut (Pizza mit H&uuml;hnchen und Avocado) und wir gehen gut ges&auml;ttigt zur&uuml;ck zum Auto. Pl&ouml;tzlich ein Aufschrei meiner Mutter. &#8220;Was? Wer ist tod? &#8211; Achso, Delfine!&#8221; Da hatten sich doch tats&auml;chlich zwei Meeress&auml;uger, die ich Aufgrund der dunklen F&auml;rbung jetzt mal laienhaft als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeiner_Delfin">Delphinus delphis</a> identifizieren w&uuml;rde in die Bucht verirrt. Das ist laut Aussage von Adam, der in der direkten N&auml;he des Strandes wohnt ein gro&szlig;es Gl&uuml;ck. Er selbst habe bis jetzt nur 3-4 Mal die Ehre gehabt. Genau so soll&#8217;s ja auch sein. Die R&uuml;ckgabe des Autos verl&auml;uft problemlos, auch wenn Adam sich &auml;rgert was f&uuml;r eine Schrottkarre er sich hat andrehen lassen. Nicht nur, dass ein Loch in der &Ouml;lwanne ist. Nein, ab einer Geschwindigkeit von 80 km/h klappen sich auch die Seitenspiegel automatisch ein. Selbst mit guten Willen konnte man das nicht als einen Knight Rider-m&auml;&szlig;igen Super Pursuit-Mode interpretieren, da sich am Schneckentempo nur wenig &auml;nderte.<br />
Der R&uuml;ckflug nach Jo&#8217;burg verl&auml;uft problemlos. Wir fliegen zwar direkt durch ein Gewitter und werden gut durchgesch&uuml;ttelt, der Pick-up-Service durch Johann erfolgt aber reibungslos und so kommen wir p&uuml;nktlich nach zweist&uuml;ndigem Flug und halbst&uuml;ndiger Fahrt in Pretoria an.</p>
<p><strong>FAZIT:</strong> Wer in S&uuml;dafrika ist sollte ja sowieso nach Cape Town kommen. Das ganze ist zwar ziemlich Tourismusgeschw&auml;ngert, es ist aber gut zu sehen, dass es in diesem Land Gegenden gibt in denen die Kriminalit&auml;tsrate oder zumindestens der Umgang damit eher an europ&auml;ische Zust&auml;nde erinnert und man sich so Abends auch einmal zu Fu&szlig; aus dem Haus wagen kann. Wer soviel Gl&uuml;ck hat wie wir und Kapstadt bei perfektem Wetter erleben darf, erlebt eine malerische Landschaft und eine Stadt, die vor allem in Vergleich mit Jo&#8217;burg &uuml;berraschend sauber ist. Die Leute sind sehr locker und gehen alles ein wenig relaxter an, als man es in Deutschland gew&ouml;hnt ist.<br />
Wenn ich noch einmal wieder komme werde ich mehr Zeit mitbringen, so dass ich der Garden Route einen Besuch abstatten kann. Wenn man dann noch gen&uuml;gend Geld dabei hat kann man den h&ouml;chsten Bungeejump der Welt wagen (216 Meter &#8211; Bloukrans River Bridge), kann sich in diversen Nationalparks rumtreiben, sich f&uuml;r 1400 Rand aus einem Flugzeug st&uuml;rzen oder &auml;hnliche verr&uuml;ckte Sachen machen. Zu tun gibt&#8217;s auf jeden Fall eine Menge zu tun.</p>
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