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	<title>www.janek-niefeldt.de &#187; Reisen</title>
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		<title>Welcome to Miami</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 18:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da die Urlaubstage hier recht spärlich gesät sind, muss man sich ganz genau überlegen, wann man diese nimmt. Als Quasi-Tourist gibt da natürlich das passende Reiseziel den Ausschlag. Sehr praktisch also, dass 2 Freundinnen meines Mitbewohners uns einluden mit ihnen &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/09/welcome-to-miami/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4088/5068616382_84b70ed955_d.jpg" title="Miami" class="aligncenter" width="500" height="375" />Da die Urlaubstage hier recht spärlich gesät sind, muss man sich ganz genau überlegen, wann man diese nimmt. Als Quasi-Tourist gibt da natürlich das passende Reiseziel den Ausschlag. Sehr praktisch also, dass 2 Freundinnen meines Mitbewohners uns einluden mit ihnen ein verlängertes Wochenende in Miami zu verbringen… Da wir ja nicht irgendwer sind, sind wir natürlich auch nicht im Hotel sondern in einem eigenen Haus direkt am Strand untergekommen. Leider nicht direkt in Miami Beach, aber immerhin in Hollywood in der Nähe vom Flughafen. Also perfekte Verkehrsanbindung und ein leerere Strand… Was will man mehr?</p>
<p>Die 5 Tage wurden dann auch mehr oder weniger intensiv genutzt. Die 2 Tage, die wir komplett am Strand verbracht haben müssen jetzt nicht besonders erwähnt werden. Allein die Fotos sollten für sich sprechen.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/5068006843/rimg2992.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="RIMG2992"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4144/5068006843_8f917b42d4.jpg" alt="RIMG2992" width="600" height="450" /></a> </p>
<p>Ungleich interessanter wird es allerdings, wenn ich von unserer Jetski-Tour berichte, die wir gleich am ersten Tag antraten. Kurzentschlossen haben wir uns Richtung Strand aufgemacht nur um festzustellen, dass zwischen Geschäftsadresse und Anlegestelle doch ein kleiner Unterschied bestehen kann. Da beide Adressen direkt am Strand lagen verbiete ich mir aber jegliche besserwisserischen Kommentare. Hetzen mussten wir jedoch nicht, da wir genug Zeit eingeplant hatten und sogar noch ein wenig Workout am Strand machen konnten. Die BodyBuilding verrückten Amis haben doch tatsächlich wetterfeste Fitnessgeräte aufgestellt. Noch schlimmer, dass sich unsere beiden Begleiterinnen als Sportstudentin und als professionelle Tänzerin outeten. Ich finde wir haben uns trotzdem ganz gut geschlagen und sämtliche Wehwehchen konnte wir im Nachhinein auch super auf die Jetski-Tour schieben. Diese hatte nämlich in sich. Mit 120 km/h über&#8217;s Wasser zu fegen zerrt doch schon etwas an den Armen. Ich würde es allerdings jederzeit nochmal machen. Unser Guide, der uns vor Abfahrt noch die Vorzüge von Las Vegas erklärte – Zitat: „The ladies on the elevators… They are working, you know!?“ – um anschließend zu fragen ob unsere beiden Damen unsere Freundinnen waeren, war schon eine Nummer für sich. Er machte aber einen guten Job. So haben wir nicht nur die Skyline von Miami vom Wasser aus gesehen sondern auch einen Delphin, einen Tornado, diverse Villen von Ex-Präsidenten und Film-Stars, manchmal auch gar nichts, da sich der halbe Atlantik in die eigenen Augen verirrte und nicht zuletzt haben wir die Sandbar besucht. Die „Sandbar“ (bitte englisch aussprechen, sonst klingt’s nicht cool genug) ist etwas, das meiner Meinung nach jede Stadt braucht: Eine Sandbank im warmen Wasser direkt vor der Stadt. Da natürlich jeder sein kleines Boot am Privatstek zu liegen hat, treffen sich also Hinz und Kunz auf besagter Sandbank, genießen einen Cocktail nach dem anderen während sie sich von der Musik zududeln lassen und schauen den Mitmenschen im Bikini zu.<br />
Lange konnten wir da zwar nicht bleiben, aber die Idee an sich finde ich immer noch super.</p>
<p>Nachmittag und Abends ging’s dann noch an den Strand… logisch!<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/5068009505/rimg3160.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="RIMG3160"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4101/5068009505_4df6cc4971.jpg" alt="RIMG3160" width="600" height="450"  /></a><br />
Unseren anderen Ausflugstag haben wir dann den Everglades gewidmet. Wer es nicht weiß: Die Everglades sind ein Naturschutzgebiet, dass vor allem deshalb als Naturschutzgebiet gilt, weil man dort sowieso nichts anderes errichten könnte. Sumpf, Alligatoren, Drogendealer… jeder findet dort seine ökologische Nische. Wir also hin… da ich natürlich nicht das passende Schuhwerk <s>mitgenommen hatte</s> besitze um an einer stundenlange Wanderung durch den blutegelverseuchten Morast teilzunehmen haben wir einfach die nächstgelegenste Krokodilfarm angesteuert. Nach einer nicht allzu langen Fahrt kamen wir dann letztendlich auch gerade rechtzeitig an um eine kleine Airboat-Tour zu machen. Nichts wirklich spektakuläres… Einen Alligator eine Schildkröte gab’s zu sehen. Wieder zurück auf der Farm ging es weiter zur Alligatorfütterung, anschließend noch die Krokodilshow und zu guter Letzt die Schlangenshow… alles schön mit anfassen (außer bei der Fütterung). Alles in allem also ein Touristenprogramm wie es im Buch steht… Habe dann aber trotzdem darauf verzichtet mir ein Alligator-T-Shirt oder ähnlichen Firlefanz mitzunehmen.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/5068008543/cimg4554.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="CIMG4554"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4130/5068008543_902682c025.jpg" alt="CIMG4554" width="600" height="400"  /></a><br />
Da der Tag noch jung war und wie eh schon südlich von Miami waren, beschlossen wir unseren Trip nach Key West spontan um einen Tag vor zu verschieben und steuerten Richtung Süden…<br />
Ich habe inzwischen glücklicherweise verdrängt wie lange wir bis zum südlichsten Zipfel <acronym title="des US Amerikanischen Festlandes">der USA</acronym> brauchten. Es war aber definitiv länger als erwartet. Zumindest lang genug um zwischendurch an den Straßenrand zu fahren und noch einmal ein kleines Bad im Atlantik zu nehmen. Gegen Abend kamen wir dann jedoch auch in Key West an und konnten uns nicht nur über ein hervorragendes Abendessen sondern auch einen verdammt kitschigen Sonnenuntergang freuen. Das ganze kombiniert mit entsprechenden Cocktails… Was will man mehr…? Man will Meer! Anschließend ging es also noch einmal an den Strand. Wenn mich meine Ortskenntnisse nicht im Stich lassen waren wir dieses mal sogar auf der Golfseite der Keys. Auf meiner ToDo Liste kann ich inzwischen also auch einen Haken hinter dem Golf von Mexiko machen (irgendwann schaff ich das mit dem Mittelmeer auch noch).<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/5068012617/cimg4716.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="CIMG4716"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4109/5068012617_431605ce5a.jpg" alt="CIMG4716" width="600" height="400" /></a><br />
Anschließend ging es zurück nach Miami&#8230; zwar habe ich die meiste Zeit geschlafen, trotzdem bin ich noch rechtzeitig aufgewacht um den Teil einer filmreifen Verfolgungsjagd mitzubekommen. 12 Cops und ein Wahnsinniger&#8230; leider war ich nicht schnell genug mit der Kamera. Zuhause angekommen ging es dann auch gleich wieder zum Strand. Da es inzwischen schon um 5:00 war, haben wir noch schnell die letzten Stunden abgewartet um einen fast noch kitschigeren Sonnenaufgang zu beobachten. Noch schnell ins Wasser und dann ab ins Bett!<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/5068012979/rimg3329.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="RIMG3329"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4130/5068012979_6461fb7475.jpg" alt="RIMG3329" width="600" height="450" /></a><br />
Den letzten Abend widmeten wir dann der hiesigen Bar- und Clubszene. Lustigerweise waren zur selben Zeit noch 5 Bekannt aus New York in der Stadt und so machten wir uns auf den Weg einen Club zu suchen. Die Details sind nicht wichtig, aber von einem etwa verstörendem Kurzbesuch in einer Schwulendisco (einfach zu witzig&#8230; aber weitere Details erspare ich meinem Mitbewohner zuliebe mal) bis hin zu einer Hotelparty im Coyote Ugly Style war alles dabei was man sich wünschen kann. Der Abend bleibt auf jeden Fall in Erinnerung.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/5068013035/.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title=""><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4145/5068013035_4190e5781e.jpg" alt="" width="600" height="450"  /></a><br />
Am nächsten Tag ging es dann auch schon wieder nach Hause. Alles in allem ein gelungener Kurzurlaub. Noch besser ist allerdings, dass ich gerade den nächsten Flug über Thanksgiving nach South Beach gebucht habe&#8230; Welcome to Miami!!!<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/5068620562/cimg4608.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="CIMG4608"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4147/5068620562_c8c744b7fb.jpg" alt="CIMG4608" width="600" height="400" /></a></p>
<img src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=790&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Summer in the City</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 14:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img width="216" height="288" src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/R0018329-216x288.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Exif_JPEG_PICTURE" title="Exif_JPEG_PICTURE" />Da wir gerade einen kapitalen Netzwerkausfall zu “beklagen” haben, kann ich mich endlich mal wieder daran machen eine Artikel aus New York zu schreiben. An der Stelle eigentlich fairerweise darauf Hinweisen, dass ich ja eigentlich gar nicht in New York &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/08/summer-in-the-city-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="216" height="288" src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/R0018329-216x288.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Exif_JPEG_PICTURE" title="Exif_JPEG_PICTURE" /><p></p><br /><p>Da wir gerade einen kapitalen Netzwerkausfall zu “beklagen” haben, kann ich mich endlich mal wieder daran machen eine Artikel aus New York zu schreiben. An der Stelle eigentlich fairerweise darauf Hinweisen, dass ich ja eigentlich gar nicht in New York wohne. Ich wohne in Jersey City, was noch nicht einmal im gleichen Bundesstaat wie New York City liegt. Aber so genau darf man das meiner Meinung auch nicht nehmen. Ist im Grunde eh alles das Gleiche. Dafür würde mich zwar jeder New Yorker steinigen, aber ich sehe das ganz locker. (Wenn das doch mal jemand tun sollte, dann wird einfach der nächste, der behauptet die Freiheitsstatue würde in New York stehen ebenfalls beworfen.)</p>
<p>Wenn ich schon vom Wohnen <s>rede</s> schreibe, dann kann ich auch erwähnen, dass ich mich von meiner zwar extrem geschmackvoll eingerichteten aber doch recht einsamen Wohnung verabschiedet habe, um mit 2 Freunden zusammen zu ziehen. Der Clou des ganzen: </p>
<ul>
<li>Die <a href="http://live70greene.com">Wohnung</a> ist billiger (naja, mit Nebenkosten vermutlich genauso teuer wie meine alte Wohnung) </li>
<li>Blick auf Manhattan</li>
<li>10 Minuten vom <acronym title=“World Trade Center“>WTC</acronym></li>
<li>Inkl. Pool (zum Baden) </li>
<li>Inkl. Pool (zum Billard spielen) </li>
<li>Inkl. Kino (inkl Popcornmaschine) </li>
<li>Inkl. BBQ &#038; Feuerstelle</li>
<li>Inkl. Yakuzee</li>
<li>Inkl. Fitnessstudio</li>
</ul>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4884388370/" title="JanekEmpireAlbum von janek030 bei Flickr" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4121/4884388370_cc8cc2f8e2.jpg" width="382" height="500" alt="JanekEmpireAlbum" /></a>Das aber wohl ausschlaggebende Argument für den Umzug war jedoch die Tatsache, dass ich das halbe Jahr davor ständig unterwegs war, nur um nicht alleine zuhause rumzusitzen. Das Fernsehprogramm ist zwar reichhaltig aber die Werbungen gehen einen irgendwann ziemlich auf den Senkel und auch im Internet gibt es irgendwann <a href=“http://www.das-ende-des-internets.de/“>nichts Neues mehr</a> zu entdecken. Das ewige Weggehen war zwar richtig lustig aber irgendwann gehen 5 Stunden Schlaf pro Nacht doch an die Substanz (ich wohne wie gesagt in Jersey und nicht in der „City that never sleeps“). Lange Rede, kurzer Sinn: Ich darf jetzt wieder einen einigermaßen geregelten Wochenablauf mein Eigen nennen. Daheim-gebliebene mag das verwundern (da ich in Deutschland ja eigentlich selten unter der Woche weggegangen bin) aber hier zählt das mittlerweile als Errungenschaft.<br />
Zugegeben, ich bin mir fast sicher, dass ich eine Menge <a href="/blog/photos/photo/4627121129/rimg0615.html">Kuriositäten</a> verpasse. Aber dafür kann man sich zum Beispiel das RedBul Air Race direkt vom Dach aus angucken. Wer kann das schon von sich behaupten. </p>
<p>Wo wir schon beim Thema Sportarten sind darf natürlich auch nicht das Ereignis des Sommers vergessen werden. Ja, ich spreche von der Fußball-Weltmeisterschaft. Da ich ja als passionierter Was-kümmert-mich-die-Bundesliga-ich-ich-guck-nur-Nationalspiele-Vertreter keine besonderen Aktien in Fußball habe, ist es umso verwunderlicher, dass ich jetzt ein offizielles Trikot (engl.: &#8220;Jersey&#8221;) besitze und dieses auch fleißig ausgeführt habe. Besonders lustig wird das, wenn man in einem Biergarten in Brooklyn sitzt in den es neben ca. 50 Deutschland-Fans noch 450 Argentinien-Fans hingezogen hat. Die meisten haben <a href="/blog/photos/photo/4697897048/rimg1093.html">es</a> jedoch sportlich genommen.</p>
<p>Mit weiteren Details will ich euch verschonen. Eine herausragende Location war jedoch der <a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4884388274/" title="Sandy Hook von janek030 bei Flickr" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img class="alignright" src="http://farm5.static.flickr.com/4082/4884388274_80d945aeb8_m.jpg" width="211" height="240" alt="Sandy Hook" /></a>Hinterhof eines Brasilianers in der Nähe des Empire State Buildings. Wieder einmal eine gute Chance ein paar tolle Fotos zu machen. Generell muss ich ja zugeben, dass ich inzwischen meine Freude an guten Fotos gefunden haben. Ich werde zwar sicherlich kein Fotograf werden (dafür fehlt mir einfach der Blick und die Kreativität), aber zumindest das Nachbearbeiten mit Photoshop macht mir schon ziemlich Spaß. Mal gucken, was sich da noch entwickelt. Inspirationen bekommen man genug (um nur mal auf diese beiden netten Personen zu verweisen: <a href="http://www.freddynyc.blogspot.com/">Freddy</a> &#038; <a href="http://mariephoto.webs.com/apps/photos/">Marie</a>.</p>
<p>Nachdem der Sommer in Deutschland ja gerüchtweise nur einen sehr kurzen Aufenthalt hatte, werde ich mich mit den Schilderungen der 40 Grad Wochen lieber etwas zurück halten. Nur so viel: Es ist warm! Sehr warm! Glücklicherweise haben wir ja den Ozean vor der Tür (eine Stunde fahrt ist ja quasi &#8220;vor der Tür&#8221;). Dementsprechend verbringen wir immer mehr Sonntage auf dem schönen Sandy Hook von dem aus man an guten Tagen sogar bis nach New York gucken kann während einem die Wellen wegspülen.<br />
Ansonsten gibt es immer mal wieder interessante Leute kennen zu lernen. Ob es nun Freunde in Jersey sind, die einen immer mal wieder einladen (egal ob nun auf einen Drink oder in das Haus in den Hamptons). Oder auch ein Drogendealer-Duo, das einem eine kostenlose Bootstour auf dem Hudson-River gegeben hat. Brasilianer, die ihren Hinterhof in NYC in eine BBQ-El-Dorado verwandeln. Oder schlichtweg Leute, die nur für ein paar Monate in New York sind und einen immer wieder dazu motivieren ebne doch nicht nur die eigenen 4 Wände zu begutachten.<br />
<a class="tt-flickr tt-flickr-Small" href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4832533675/" title="Wiebke_splash von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4126/4832533675_8c8b3b6a3b_z.jpg" width="640" height="220" alt="Wiebke_splash" /></a></p>
<p>Im großen und ganzen geht es mir also wirklich gut. Beruflich konnte ich meine Ziele hier zwar noch nicht erreichen, aber das fällt hier tatsächlich in den Bereich höhere Gewalt und ich versuche mir einzureden, dass das liebe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster">fliegende Spaghettimonster</a> sich schon etwas dabei gedacht haben wird. </p>
<p>Ich freue mich auf jeden Fall schon auf meinen 5 Tage-Urlaub in Miami und den Besuch (von teilen) meiner werten Familie. Inzwischen ist man ja fast schon ein bissel abgestumpft, was diese Stadt angeht. Ich glaube da tut es gut mal wieder ein paar Leute herumzuführen.<br />
<a class="tt-flickr tt-flickr-Small" href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4884388218/" title="TimesSquare von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4119/4884388218_50fcbdc992_z.jpg" width="640" height="303" alt="TimesSquare" /></a></p>
<p>PS: Wie immer gilt: kommt doch auch mal vorbei. So unproblematisch findet ihr wohl keine Unterkunft mehr in New York City/Jersey City&#8230;</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4836119543/" title="Steph_Mark von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4151/4836119543_41a568f8a5_t.jpg" width="100" height="75" alt="Steph_Mark" /></a>  <a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4832694873/" title="Nils_Bjoern von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4130/4832694873_069490bcf4_t.jpg" width="100" height="75" alt="Nils_Bjoern" /></a>  <a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4647944288/" title="4xMark von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4065/4647944288_213a1f1c77_t.jpg" width="100" height="75" alt="4xMark" /></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4647329769/" title="HappyEnding von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3399/4647329769_ae66553e62_t.jpg" width="100" height="76" alt="HappyEnding" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4614312208/" title="brooklynTaxi von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3302/4614312208_3065b46c9f_t.jpg" width="70" height="100" alt="brooklynTaxi" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4614311560/" title="IMG_2863 von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4040/4614311560_843cc2f6b8_t.jpg" width="100" height="67" alt="IMG_2863" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/4613693757/" title="IHeartNYC von janek030 bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3344/4613693757_f643631218_t.jpg" width="100" height="67" alt="IHeartNYC" /></a></center></p>
<img src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=789&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Pillow Fight 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 01:52:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was ist passiert, wenn wildfremde Leute bewaffnet aufeinander losgehen und aufeinander einpruegeln was das Zeug haellt? Dann nennt man das wohl Krieg. Was ist passiert, wenn das nicht nur in New York, sondern ueberall auf der Welt passiert? Dann ist &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/04/pillow-fight-2010/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><a href="http://farm3.static.flickr.com/2800/4489964727_b1418b7b88.jpg"><img alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2800/4489964727_b1418b7b88.jpg" class="aligncenter" width="500" height="333" /></a><br />
Was ist passiert, wenn wildfremde Leute bewaffnet aufeinander losgehen und aufeinander einpruegeln was das Zeug haellt? Dann nennt man das wohl <acronym title="in Deutschland: kriegsaehnlicher Zustand">Krieg</acronym>. Was ist passiert, wenn das nicht nur in New York, sondern ueberall auf der Welt passiert? Dann ist das entweder ein Weltkrieg oder der internationale Kissenschlacht-Tag.</p>
<p>Wie die meisten Leser wohl mitbekommen haben, sind wir alle noch wohl auf. Das kann entweder bedeuten, dass der 3. Weltkrieg nicht mit Atomwaffen sondern vielmehr mit Kopfkissen ausgetragen wurde&#8230; was ja auch nicht schlecht waere&#8230; oder dass Antwort 2 die richtige Loesung ist.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/album/72157623768501554/pillowfight-2010-nyc.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_2699"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2745/4489968097_4964c264d8_m.jpg" alt="IMG_2699" width="240" height="160" /></a> Um Punkt 15:00 Uhr Ortszeit fingen also hier in New York die Leute an, ihre Kissen einem unnatuerlichem Ende entgegen zu schleudern. Wer jetzt glaubt, dass es bestimmt ein lustiger Anblick war, wie sich so ein paar Hansel ihr Bettzeug um die Ohren hauen, macht sich keine Vorstellung ueber das Ausmass, dass dieses Workout annehmen kann. Ich selbst dachte ja auch, dass sowas nach einer viertel Stunde vorbei sein muesste. Fuer Nachschub an Kissen und Kissenschleuderern war aber gesorgt und so hielt das Spektakel bis zum offiziellem Ende um 18:00 Uhr. </p>
<p>Ich als Pazifist hatte natuerlich kein Kissen, dafuer aber eine Kamera mit. <a href="http://www.pillowfightday.com/">Naechstes Jahr</a> wird aber zurueckgehauen und wenn ich mein Kirschkernkissen rausholen muss&#8230; *hehe* <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=PSUws73U8zg</p>
<img src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=782&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Hip-Hop Subway Series</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/03/hip-hop-subway-series/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 18:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es würde nach einer totalen Ausrede klingen wenn ich sage, dass ich keine Zeit zum Schreiben habe. Die simple Wahrheit ist nun einmal, dass ich was das Schreiben angeht in letzter Zeit ziemlich faul bin und stattdessen lieber auf solch &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/03/hip-hop-subway-series/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Es würde nach einer totalen Ausrede klingen wenn ich sage, dass ich keine Zeit zum Schreiben habe. Die simple Wahrheit ist nun einmal, dass ich was das Schreiben angeht in letzter Zeit ziemlich faul bin und stattdessen lieber auf solch nette Events wie etwa der Hip-Hop Subway Series gehe. Wenn es schon einmal so etwas wie eine <acronym title="Ist das dann noch Underground???">öffentlich zugängliche Hip-Hop-Underground-Veranstaltung</acronym> gibt, darf man sich das in der Stadt in der der HipHop erfunden wurde natürlich nicht entgehen lassen. Einmal pro Woche treffen sich Beatboxer und Rapper in Harlem um mit der Subway Richtung Manhattan Downtown zu fahren und sich gegenseitig im Freestylen zu messen. </p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=tq1DhqJS2Vs' >Warm-up Part 1: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/tq1DhqJS2Vs?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=KR6L1mmDMYg' >Warm-up Part 2: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/KR6L1mmDMYg?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=dAe6DqMs9o0' >Warm-up Part 3: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/dAe6DqMs9o0?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=sZB2efqqz_E' >Warm-up Part 4: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/sZB2efqqz_E?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=bHaE3Ie1JBU' >Subway Part 1: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/bHaE3Ie1JBU?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=1_HLci5lfw0' >Subway Part 2: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/1_HLci5lfw0?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=Hbe8ZZLhh2Q' >Final 03/07/10 &#8211; HipHop Subway Series</a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/Hbe8ZZLhh2Q?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<item>
		<title>Die Amerikaner (Part 2)</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/01/die-amerikaner-part-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 13:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>

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		<description><![CDATA[Da es schon wieder eine halbe Ewigkeit her ist, dass ich etwas geschrieben habe mache ich es mir nun sehr einfach und zitieren einfach nur. Ist doch eh viel lustiger&#8230; Deshalb also nun der folgende Artikel: Europäer, die nach NewYork &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/01/die-amerikaner-part-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4003/4311612192_2f03fac5ec.jpg" title="HIMYM" class="alignnone" width="500" height="407" hidden="true"/><br />
Da es schon wieder eine halbe Ewigkeit her ist, dass ich etwas geschrieben habe mache ich es mir nun sehr einfach und zitieren einfach nur. Ist doch eh viel lustiger&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Deshalb also nun der folgende Artikel:</p>
<blockquote><p>Europäer, die nach NewYork ziehen, fühlen sich dort meist schnell zu Hause – müssen dann aber Folgendes feststellen: Amerikaner im Allgemeinen und New Yorker im Speziellen sehen zwar ungefähr so aus wie wir, sind aber völlig anders. Das zeigt sich nirgends deutlicher als beim Paarungsverhalten. Europäer verstricken sich hilflos im Geflecht sichtbarer und unsichtbarer Regeln.</p>
<p><strong>Eine Übersicht:</strong></p>
<p><strong>DIE ERSTE KONTAKTAUFNAHME</strong><br />
Darum braucht man sich in New York nicht zu kümmern. Es genügt, in einer Bar herumzustehen oder in einem Café zu sitzen, und die Konversation beginnt von selbst: Die Tischnachbarin erzählt von ihrem Akupressurkurs, bevor man fragen kann, welches Buch sie liest. Auch die Telefonnummernjagd ist keine Herausforderung: New Yorker geben ihre Handynummer ohne Umschweife. Der Wert der Nummern ist allerdings begrenzt. Amerikaner heben niemals das Telefon ab. Nur flinke SMS-Finger und eine großzügige Portion Geduld führen zum ersten Date.</p>
<p><strong>DAS ERSTE DATE: PLANUNG</strong><br />
Grundsätzlich gilt: Beim ersten Date ist maximale Ungezwungenheit zu simulieren. Echte Ungezwungenheit ist kontraproduktiv, weil sie dazu verleitet, die Dating-Regeln zu brechen. Es geht vielmehr um simulierte Ungezwungenheit innerhalb des Regelkorsetts. Das erste Date hat in einer Bar stattzufinden, und zwar zwischen Montag und Donnerstag. Ein Wochenend-Date ist tabu, weil es bereits ein Zeichen gesteigerter Wertschätzung darstellt und erst verdient werden muss. Macht ein Europäer den Fehler, ein erstes Date an einem Wochenende vorzuschlagen, signalisiert er/sie damit unwissentlich einerseits einen gewissen Notstand und andererseits einen Mangel an sozialen Kontakten. Beides sind unmittelbare Ausschließungsgründe: New Yorker gehen nicht mit triebhaften Sonderlingen aus. Dates unter der Woche sind vor Mitternacht zu beenden, weil sonst der Anschein entsteht, man hätte am folgenden Morgen keinem ernsthaften Job nachzugehen – wieder ein falsches Signal im mammonfixierten Manhattan. Ein Date will außerdem vorbereitet sein. Amerikaner büffeln für die Konversation wie für eine Prüfung. Ein New Yorker, der mit einer Italienerin ausgeht, macht sich vorher im Internet über Italien schlau; eine New Yorkerin, die mit einem Künstler verabredet ist, kauft sich ein Buch über moderne Kunst – alles im Dienste der Ungezwungenheit.</p>
<p><strong>DAS ERSTE DATE: ABWICKLUNG</strong><br />
Während Partnersuchende in Europa abtesten, ob sie mit ihrem Gegenüber auf der gleichen Wellenlänge liegen, ist das in den USA unnötige Nebensache: Der Sinn des Datings besteht darin, den Ausgehpartner auf Kompatibilität mit den eigenen Lebensplänen zu überprüfen – und zwar anhand harter Informationen und vor allem in finanzieller Hinsicht. Es geht um den richtigen Job, das richtige Gehalt und das nötige soziale Ansehen. Beim ersten Date wird möglichst ungezwungen ein ganzer Fragenkatalog durchgearbeitet: Neben dem beruflichen Hintergrund werden der Bildungsgrad (inklusive Reputation der jeweiligen Universität und Notendurchschnitt) genauso bewertet wie Hobbys, karitative Tätigkeiten, Sportlichkeit und Einstellung zu Kindern. Ein einziger Minuspunkt reicht, um weitere Dates zu verunmöglichen: New Yorker verschwenden ungern ihre Zeit, Effizienz ist gefragt. Der entscheidende Faktor beim Mann ist das Gehalt, bei der Frau das Aussehen. Mittelmäßig verdienende Amerikaner können mit dem Namen einer guten Universität oder mit der richtigen Sportart (American Football) noch Boden gutmachen. Vom Versuch, intellektuell zu punkten oder ein interessantes Gespräch zu führen, wird abgeraten: Oberflächlichkeit ist geboten. „Vermeide es, kontrovers oder übermäßig eigenwillig zu sein“, empfiehlt die Website Top-DatingTips.com. „Halte die Dinge leicht und unterhaltsam. Vermeide tiefgründige und ernste Diskussionen in diesem Stadium.“ Die Drinks beim ersten Date bezahlt der Mann (dazu später mehr). Küssen, Petting oder Sex sind noch nicht drin: Die Verabschiedung besteht in einer Distanzumarmung, bei der die Schuhspitzen der beiden Beteiligten in maximaler Entfernung voneinander stehen und nur die Oberkörper nach vorne geknickt werden. Ein Küsschen auf die Wange ist erlaubt, zwei sind nur unter Europäern üblich.</p>
<p><strong>DIE FOLGE-DATES</strong><br />
Zum zweiten Date schafft es nur, wer beim ersten punkten konnte, und selbst dann gibt es eine erhebliche Hürde: Viele amerikanische Frauen folgen den Regeln des Buches „The Rules“ von Ellen Fein und Sherrie Schneider, das ihnen rät, sich so rar wie möglich zu machen („Don’t accept a Saturday night date after Wednesday“, „Don’t call him and rarely return his calls“). Das Buch stand lange Zeit auf den amerikanischen Bestseller-Listen, wurde aber bezeichnenderweise nie außerhalb der USA veröffentlicht. Das zweite Date findet meist in einem angesagten New Yorker Restaurant statt, vielleicht ist man vorher gemeinsam ins Museum gegangen. Ein Dinner für zwei plus Drinks in New York kostet jenseits der hundert Dollar. Amerikanische Frauen, die über europäische Gepflogenheiten unterrichtet sind, übernehmen unter Umständen von selbst die Hälfte der Rechnung – „Going Dutch“ heißt das in den USA. Versucht hingegen eine europäische Frau, einen Anteil zu bezahlen, wird der amerikanische Mann sauer. Mit der Bezahlung eines Dinners erwirbt der Mann eine Gegenleistung. War es teuer genug, fühlen sich amerikanische Frauen dazu verpflichtet, mit dem Mann ins Bett zu steigen, selbst wenn sie eigentlich nicht viel von ihm halten. Mit dem ersten Geschlechtsverkehr kann im Allgemeinen zwischen Date Nummer drei und Date Nummer fünf gerechnet werden.</p>
<p><strong>MULTIPLES DATING</strong><br />
Dating ist niemals exklusiv, selbst wenn es sich über Monate zieht. Beide Seiten gehen davon aus, dass der/die jeweils andere gleichzeitig weitere Personen datet, Sex inklusive. Damit geht kein Reputationsverlust einher: Bei Männern wird multiples Dating ohnehin als Normalfall betrachtet, und auch Frauen werden dazu ermuntert, zur Risikostreuung mehrere Bälle zu jonglieren. „Ihr solltet mindestens drei Romeos in Rotation halten“, empfiehlt die Zeitschrift „Cosmopolitan“. Für Europäer, die mit anderen Europäern in New York anbandeln, kann das zu Verwirrung über das anzuwendende Regelwerk führen. Die Frage: „Spielst du nach amerikanischen oder nach europäischen Regeln?“, heißt in Wirklichkeit: „Gehst du auch noch mit anderen ins Bett?“</p>
<p><strong>DAS ABSERVIEREN</strong><br />
Ein Dating-Verhältnis zu beenden, ist leicht: Es genügt, das Telefon nicht mehr abzuheben. Nach dreimal Nichtabheben gilt das Dating-Verhältnis als beendet. Die Methode ist effizient und sozial anerkannt, weitere Erklärungen werden nicht erwartet.</p>
<p><strong>DER BOOTY CALL</strong><br />
Es ist üblich, sich abservierte Dating-Partner für sogenannte „Booty Calls“ aufzuheben. Ruft man eine Person nach ein oder zwei Uhr nachts an, ist allen Beteiligten klar, dass es ausschließlich um Geschlechtsverkehr geht; die üblichen Dating-Regeln sind außer Kraft gesetzt. Wird der Booty Call akzeptiert, kann umgehend zur Tat geschritten werden.</p>
<p><strong>THE TALK – ODER: WIE WIRD AUS EINEM DATING-VERHÄLTNIS EINE BEZIEHUNG?</strong><br />
In Europa passiert es von selbst. In den USA gibt es hierfür hingegen eine eindeutige und transparente Regel: Eine Beziehung wird nicht durch regelmäßigen Geschlechtsverkehr konstituiert, sondern durch „The Talk“, das Gespräch. Dabei stimmen beide Seite explizit und verbal der wechselseitigen Exklusivität zu, was sie zu Boy- und Girlfriend macht. Kein Talk – kein Deal, Herumpudern erlaubt.</p>
<p><strong>DIE BEZIEHUNG</strong><br />
Ist die Talk-Hürde genommen, muss die Beziehung innerhalb kürzester Zeit in Richtung Ehe voranschreiten, unabhängig davon, wie gut die beiden Seiten überhaupt zueinanderpassen. Amerikaner bekommen große Angst, wenn man nicht nach den Regeln spielt, was unter Umständen zu sexuellen Problemen führt: Impotenz und so weiter. Europäer sind selbstsicherer. Deswegen reißen gebildete New Yorkerinnen sich für ihre One-Night- Stands gern Europäer auf, die sind unkompliziert.</p>
<p><strong>DER RING</strong><br />
Ihren Landsmännern hingegen geben Amerikanerinnen den Marsch in Richtung arrangierter Ehe streng vor. Nach genau einem Jahr Beziehung steht der finale Test an: Zum Jubiläum erwartet sich die Amerikanerin einen Verlobungsring, und zwar nicht irgendeinen: Der Wert des Klunkers muss in New York mindestens drei (in Texas: vier) volle Monatsgehälter des Mannes betragen. Mit großer Wahrscheinlichkeit kann die New Yorkerin den Preis des Ringes mit dem ersten Blick ermessen, schließlich hat sie sich lange genug die Nase an den Auslagen in Manhattans Diamond District platt gedrückt. Bleibt der Ring aus oder lässt er auf ein allzu niedriges Monatsgehalt rückschließen, wird der Mann eiskalt abserviert und das nächste Date programmiert. Besteht der Mann den Ringtest hingegen, steht einer gemeinsamen Zukunft nichts im Weg – außer vielleicht die Gesetze der Wahrscheinlichkeit: Mit knapp 55 Prozent haben die USA die höchste Scheidungsrate der Welt.</p>
<p><strong>ATLANTISCHE FOLGEN</strong><br />
Die meisten Europäer in New York haben den transatlantischen Flüssigkeitsaustausch aufgegeben und paaren sich mit ihresgleichen. Europäisch-amerikanische Pärchen sind selten, vor allem in der Kombination EU-Mann und US-Frau. </p></blockquote>
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		<title>Die Amerikaner (Part 1)</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/12/die-amerikaner-part-1/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 00:18:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Land]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor meiner Abreise habe ich unter anderem ein Buch geschenkt bekommen, das auf den schönen Namen &#8220;Streiflichter durch Amerika&#8221; hört und aus einer Sammlung von Anekdoten bzw. Kolumnen besteht, die helfen sollen Amerika und die Amerikaner etwas besser zu verstehen. &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/12/die-amerikaner-part-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Vor meiner Abreise habe ich unter anderem ein Buch geschenkt bekommen, das auf den schönen Namen &#8220;Streiflichter durch Amerika&#8221; hört und aus einer Sammlung von Anekdoten bzw. Kolumnen besteht, die helfen sollen Amerika und die Amerikaner etwas besser zu verstehen. Natürlich ist mir klar, dass es &#8220;den Amerikaner&#8221; genauso wenig gibt wie &#8220;den Deutschen&#8221;. Trotzdem sind die einzelnen Klischees recht lustig und &#8230;jetzt sind wir mal ehrlich&#8230; irgendwo müssen die Vorurteile ja herkommen&#8230; Ein Funken Wahrheit wir also auch hier drin stecken.</p>
<p>Ich für meinen Teil werde also auch einmal versuchen die ein oder andere Geschichte zum Besten zu geben. Ob das helfen wird die USA besser zu verstehen, weiß ich natürlich nicht&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Eines meiner Lieblingsthemen ist ja inzwischen das Bankwesen. Aus der heilen europäischen Welt kommend, hatte ich ja keine Idee, wie es auf anderen Kontinenten abläuft. Soviel schon einmal vorweg: Die Amerikaner stehen auf Schecks (also auf Papierfetzen mit einer Zahl und einem Namen). Ich persönlich habe Schecks ja bisher nur einmal im Urlaub benutzt. Diese Traveller Checks waren jedoch alles andere als praktisch, zumal man sie immer wie rohe Eier behandeln musste, damit sie nicht kaputt gehen&#8230; doch ich schweife ab&#8230;</p>
<p>Zuerst einmal scheint es hier bei manchen Banken (also zumindest bei HSBC) schwierig zu sein eine Kreditkarte zu bekommen. Bei mir hat es nun sage und schreibe 3 Monate gedauert, bis ich meine bekommen habe. Dem voraus ging ein reger Schriftverkehr, etliche Adressenänderungen, zahllose Anrufe und die mehrfache Aufforderungen den Versand erneut zu beauftragen. Während dieses Zeitraums habe ich so oft meinen Namen, Geburtstag, Wohnort&#8230; ja, sogar Mädchennamen meiner Mutter so vielen Mitarbeitern nennen müssen, dass von persönlichen Informationen wohl keine Rede mehr sein kann. Woran es letztendlich lag, dass es so lange dauert, weiß ich natürlich nicht. Aber das liegt wohl weniger an denen sondern vielmehr an der Post&#8230; doch ich schweife schon wieder ab&#8230;</p>
<p>Widmen wir uns lieber den Überweisungen&#8230; Pardon! Überweisung gibt es hier nicht wirklich. Das was wir unter einer Überweisung kennen, ist ein Wire Transfer und ist mit einer Gebühr von stolzen 20$ nichts, das man für Summen im 1-3 stelligen Bereich benutzten würde. Dafür kann der Wire Transfer auch für internationale Transfers genutzt werden (dann wird allerdings keine Garantie darauf gegeben, dass wirklich der komplette Betrag ankommt, vom verwendeten eher prophetisch anmutenden Wechselkurs mal ganz zu schweigen). </p>
<p>Im Inland werden Überw&#8230; Pardon! Transfers in der Regel mithilfe von Schecks erledigt. Man kann nämlich einen Online-Scheck ausfüllen. Das europäische Ohr wird da hellhörig und denkt sich: &#8220;Na also! Es geht doch. Hier hab ich doch meine Überweisung.&#8221;&#8230; Weit gefehlt. Ein Online-Scheck macht genau das, was der Name sagt. <em>Ich fülle einen Scheck online aus.</em> Dieser wird in einen Briefumschlag gepackt und an die Adresse des Betroffenen geschickt. Dieser darf dann zur Bank rennen und den Scheck einlösen&#8230; Verrückt!</p>
<p>Ansonsten gibt es natürlich die allgegenwärtigen Kreditkarten. Bis auf wenige Ausnahmen kann man überall mit Kreditkarte bezahlen. Faszinierenderweise schließt das auch normale Bars mit ein. Ich traue der ganzen Sache allerdings noch nicht so richtig über den Weg. Dem Barkeeper meine Kreditkarte für einen Abend zu überlassen und zu hoffen, dass am Ende wirklich nur das abgezogen wird, was man getrunken hat, verlangt schon ein gewaltiges Maß an Gutgläubigkeit oder auch Gottvertrauen. Aber wenn man schon Gott und der Welt x mal seine Daten nennen muss um ein paar simple Informationen von seiner Bank zu bekommen, dann macht das wohl auch nichts mehr aus.</p>
<p><strong>Nachtrag: </strong><br />
<em>Es ist übrigens hier in den USA doch möglich eine Überweisung zu machen. Dafür muss man lediglich das Konto auf das man Geld überweisen will vorher bekannt geben. Naja, ganz so einfach ist es nicht. Man muss das andere Konto nämlich sogar verifizieren. Das läuft dann so ähnlich wie bei Paypal ab: es werden 2 kleine Cent-Beträge überwiesen, dessen genauen Betrag man nach Erhalt im Online-Formular eintragen muss. Soweit so kompliziert.<br />
Ich habe das auch tatsächlich versucht dies für meine Mietzahlungen einzurichten. Leider stellte sich dann heraus, dass diese Art von Bank-2-Bank-Transfer nur für die eigenen Konten zugelassen ist. Weiß der Teufel warum das nicht auch mit Konten anderer Konteninhaber gehen soll. Fuer mich klingt das erst einmal nach Willkür. Aber ich reg mich schon wieder auf. Zeit an die frische Luft zu gehen. Und wenn ich schon draussen bin, kann ich ja gleich noch bei der Bank vorbei und meinen monatlichen Scheck auf das Konto meines Vermieters einzahlen lassen&#8230;</em></p>
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		<title>NYC-Tourist</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 18:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Etwas verspaetet, aber immerhin: Leider schaffe ich es nicht oefters nach New York City zu kommen. Um genau zu sein bleibt mir derzeit nur das Wochenende um die Sehenswuerdigkeiten der Stadt zu erkunden. Und von diesen 2 Tagen pro Woche &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/10/nyc-tourist/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Etwas verspaetet, aber immerhin: Leider schaffe ich es nicht oefters nach New York City zu kommen. Um genau zu sein bleibt mir derzeit nur das Wochenende um die Sehenswuerdigkeiten der Stadt zu erkunden. Und von diesen 2 Tagen pro Woche nutze ich komischerweise auch nur maximal einen. Kein Wunder also, dass ich bis jetzt noch nicht hunderte kleine Anekdoten ueber &#8220;den New Yorker&#8221; zu erzaehlen habe.<br />
Fuer ein paar Fotos reicht es aber allemal. So habe ich mich bereits vor einigen Wochen als das Wetter noch gut war, auf meine Mission gemacht. Das heere Ziel dieser Mission hiess &#8220;Sohlen wund laufen&#8221;. Auch wenn ich dass nicht ganz geschafft habe muss ich sagen, dass meine Beine knapp davor stand den Heldentod zu sterben. Mein Pilgerfahrt fuehrte mich angefangen an der <em>Christoher Street</em> in dessen Umgebung es einige nette Restaurants gibt, quer durch Manhattan ueber den Broadway auf dem offenbar noch genug Platz fuer ein paar weitere Sterne ist, durch Chinatown und einer Strasse in der es im Grunde nur Lampen in allen Farben und Formen zu kaufen gab, bis hin zur <em>Manhattan Bridge</em>, die den geneigten Fussgaenger sowie Fahrrad-, Bahn- und Autofahrer nach Brooklyn fuehrt. Je nachdem auf welcher Seite man die Bruecke ueberquert geniesst man entweder flussabwaerts den Blick auf die <em>Brooklyn Bridge</em> oder flussaufwaerts den Blick auf&#8230; ja, keine Ahnung&#8230; ich hab mir die Brooklyn Bridge angeschaut.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3998697821/img_1956.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Manhattan Bridge"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3497/3998697821_105cf6b005.jpg" alt="Manhattan Bridge" width="500" height="333" /></a><br />
Drueben angekommen hat man nun die Wahl sich Brooklyn etwas genauer anzuschauen oder den Rueckweg anzutreten. Wenn man schon einmal da ist, macht es natuerlich Sinn, den Weg ueber die gerade noch bestaunte und wohl beruehmteste Bruecke New Yorks zu nehmen und sich wieder zurueck in die Skyline Manhattans vorzuarbeiten. Die Fuesse werden auf diesen Metern jedoch schon ziemlich schwer und muessen dabei noch ettlichen Touristen, Radfahrern und sportbesessenen Grossstaedtern ausweichen.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3999460164/img_1940.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Brooklyn Bridge und Skyline"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3489/3999460164_ec79674e38.jpg" alt="Brooklyn Bridge und Skyline" width="500" height="333" /></a><br />
Irgendwie schafft man es jedoch und wendet sich, da man ja nun die Entfernungen besser einschaetzen kann vertrauensvoll an die hiesige U-Bahn.<br />
Genau diese brachte mich dann bis zur &#8220;<em>Grand Central Station</em>&#8220;, die ich mir jedoch etwas groesser vorgestellt haette. &#8220;Normal Central Station&#8221; klingt allerdings auch bloed. Das muss ich ja zugeben. Ein Highlight fuer alle &#8220;<em>Gilmore Girls</em>&#8220;-Fans duerfte aber wohl der <a href="http://farm3.static.flickr.com/2625/3998706925_76c58f5e8f.jpg">Abfahrtplan der New Haven Line</a> sein.</p>
<p>Wen es nun Richtung &#8220;<em>Empire State Building</em>&#8221; ziehen sollte, dem kann ich nur raten es nicht zu tun. Sicher, es ist das hoechste Gebauede Manhattans. Sicher, es steht Pate fuer den Spitznamen des Staates. &#8220;<em>The Empire State</em>&#8221; klingt auch viel besser als New Jerseys Spitzname &#8220;<em>Garden State</em>&#8221; (Dafuer haben wir nen Film mit Natalie Portmann&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ). Aber es hat einen grossen Nachteil: Man kann von dort das Empire State Building nicht sehen&#8230; Davon mal abgesehen, steht man da wohl auch mal eine Stunde lang an. Ich wuerde jetzt gerne behaupten einen Geheimtipp zu verraten, aber jeder Tourifuehrer wurde mich Luegen strafen. Wie dem auch sei. Waermstens zu empfehlen ist das &#8220;<em>Rockefeller Center</em>&#8221; bzw. das &#8220;GE Building&#8221; von dem man nicht nur das Empire State Building nebst Skyline (<acronym title="...also auf Fotos im RAW-Format und ganz nah rangezoomt kann man sie erkennen.">und Freiheitsstatue am Horizont</acronym>) UND der Skyline von Jersey City (rechts) bewundern kann sondern auch einen sehr guten Blick auf den Central Park hat.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3999476172/img_2027.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="IMG_2027"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2600/3999476172_cd00185af0.jpg" alt="IMG_2027" width="500" height="333" /></a><br />
Trotzdem eine Vorwarnung: Auf dem &#8220;<em>Top of the Rocks</em>&#8221; (259m) sind quasi nur Deutsche unterwegs. Ein lustiges Bild, wie sich jeder im Stillen auf Deutsch unterhaellt und danach im gebrochenen Englisch fragt, ob der von dem und jenem ein Foto machen kann.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3998708105/img_2003.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_2003"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2574/3998708105_5539c2aa20_m.jpg" alt="IMG_2003" width="159" height="240" /></a> Ich fuer meinen Teil war nach diesem Trip, der sich kuerzer anhoert als er ist, jedenfalls bedient und machte mich erst einmal auf die Suche nach etwas Essbarem. Wer auch immer das Geruecht in die Welt gesetzt hat, dass man in New York an jeder Ecke einen schmackhaften HotDog zu essen bekommt, dem kann ich nur meinen Respekt aussprechen. Verstehen wir uns nicht falsch. Es gibt mindestens an jeder zweiten Ecke einen solchen Stand. Aber um zu beurteilen, ob der schmackhaft ist, muesste man ihn ja auch noch essen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan, wenn man bedenkt, dass das Auge mit isst. Anstatt in einem Restaurant landete ich also in der 5th Avenue, der ein Weltruf als Einkaufsstrasse fuer Betuchte vorrauseilt. Kein Wunder also, dass ich erst einmal den oertlichen Apple-Store besucht habe (ich brauche ja schliesslich noch einen neuen Privat-Rechner&#8230;).</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3998718131/img_2049.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_2049"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2457/3998718131_322a48ba18_m.jpg" alt="IMG_2049" width="240" height="160" /></a> Nachdem ich genug hatte von den ganzen iGadgets und auch die <acronym title="Ich rede von einem abgesperrten bereich mit ca. 20 Rechnern an denen Leute ihre iPhones direkt nach dem Kauf aktivieren koennen">&#8220;iPhone-Activation-Zone&#8221;</acronym> hinter mir gelassen hatte, verliess ich den unterirdisch angelegten Apple-Store wieder und machte mich in Richtung Norden auf. Auf Hoehe der 94. Strasse (Upper Eastside) traf ich mich noch mit 2 Besuchern aus Deutschland, die ich ueber 2 Ecken im <acronym title="...eigentlich MeinVZ, aber wir wollen mal nicht kleinlich sein...">StudiVZ</acronym> kennengelernt hatte, und machte mich abermals auf den Weg Richtung Brooklyn Bridge. Die noch am Vormittag ueberquerte Manhattan Bridge feierte naemlich 100-jaehriges Bestehen und das verspochene Feuerwerk wollten wir uns nicht entgehen lassen. Kaum kommen wir aus der Subway raus, hoerten wir auch schon das Feuerwerk, dass eigentlich erst eine Stunde spaeter anfangen sollte. Pech gehabt, dachte ich mir schon. Da die anderen beiden die Brooklyn Bridge aber noch nicht aus der Naehe betrachtet haben, blieben wir noch ein Weilchen. Die Belohnung fuer unsere Geduld war ein weiteres Feuerwerk, dass sich etwas weiter Flussaufwaerts abspielte. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass ich unbedingt ein Stativ fuer meine Kamera brauche.</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3998715081/img_2035.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_2035"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2576/3998715081_c932eeb8f6_m.jpg" alt="IMG_2035" width="240" height="160" /></a> Nach dem Feuerwerk wollten wir uns eigentlich noch mit einer anderen (ebenfalls noch unbekannten) StudiVZ-Bekanntschaft treffen, die ein paar Bars in Brooklyn waermstens empfehlen konnte. Das Problem an der Sache: besagte Person hatte kein Handy dabei und so musste alle Kommunikation ueber oeffentlich Muenztelefone geschehen, was sich bei der hiesigen Sprachqualitaet als echtes Abenteuer herausstellte. Tatsache ist, dass wir uns in der Bedford Avenue treffen wollten. Wie waren auch wie vereinabrt mehr oder weniger puenktlich am Treffpunkt, konnten dort aber niemanden ausmachen. Gleichzeitig hegten wir jedoch unsere Zweifel, dass <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=en&#038;geocode=&#038;q=brooklyn+bedford+ave&#038;sll=40.668677,-73.949962&#038;sspn=0.007715,0.022423&#038;ie=UTF8&#038;hq=&#038;hnear=Bedford+Ave,+Brooklyn,+Kings,+New+York&#038;ll=40.690043,-73.94906&#038;spn=0.015424,0.044847&#038;z=15&#038;iwloc=lyrftr:m,0x89c25b937d0d4dd9:0x1f69f1bb9f73416a,40.689652,-73.953524">hier</a> eine einzelne Person auf uns warten wuerde. Nach einigem hin und her irren wollten wir schon wieder den Heimweg antreten, entdeckten jedoch gerade noch rechtzeitig, dass es eine weitere <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=en&#038;geocode=&#038;q=brooklyn+bedford+ave&#038;sll=40.668677,-73.949962&#038;sspn=0.007715,0.022423&#038;ie=UTF8&#038;hq=&#038;hnear=Bedford+Ave,+Brooklyn,+Kings,+New+York&#038;ll=40.718331,-73.954403&#038;spn=0.007709,0.022423&#038;z=16&#038;iwloc=lyrftr:m,0x89c2595c2cac7f81:0x8d7987001867c2a3,40.717079,-73.956614">Haltestelle</a> namens &#8220;Bedford Ave&#8221; gibt. Hinterher ist man bekanntlich immer schlauer und wir koennen nur von Glueck reden, dass wir es mit gut einer Stunde verspaetung doch noch geschafft hatten und unsere Verabredung noch nicht abgereist war. Mein Tipp also an alle Besucher: 1. Nehmt euer Telefon mit! 2. Guckt euch die Fahrplaene genau an! 3. Unterschaetzt die Entfernungen nicht.</p>
<p>Den Abend verbrachten wir dann mit ein paar Bierchen und ein paar Partien Billard in einer wesentlich entspannteren Umgebung und mit netter Begleitung. Danke nochmal an dieser Stelle nochmal an S*** fuer den guten Tipp und die Geduld beim Warten. <em>Brooklyn-Williamsburg</em> kann einen schon entfernt an den <acronym title="Wenn das in 10 Jahren gelesen wird: 2009 waren diese Stadtteile noch Alternativer als heute."> Berliner Prenzlauer Berg oder das Muenchener Glockenbachviertel</acronym> erinnern.</p>
<p>Insgesamt auf jeden Fall ein Tag vollgepackt mit Eindruecken und langen Fussmaerschen. Aber immerhin weiss ich jetzt, was ich etwaigen Besuchern zumuten sollte und was nicht.</p>
<p>PS: Das Thema <a href="http://farm3.static.flickr.com/2527/4032043531_f212afc3b0_o.jpg">Privat-Rechner</a> hat sich inzwischen uebrigens auch erledigt&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Toronto</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 01:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am zweiten Roadmovie-Tag fuhren wir weiter nach Canada rein um uns die Millionenstadt Toronto naeher anzuschauen. Diesmal hatte ich zwar leider kein Wasserbett, aber die Betten im Sheritton Hotel haben ja auch einen ganz guten Ruf. Unser Zimmer im 17 &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/09/toronto/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Am zweiten Roadmovie-Tag fuhren wir weiter nach Canada rein um uns die Millionenstadt Toronto naeher anzuschauen. Diesmal hatte ich zwar leider kein Wasserbett, aber die Betten im Sheritton Hotel haben ja auch einen ganz guten Ruf. <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Unser Zimmer im 17 Stock war schnell bezogen und so konnten wir uns schnell auf den Weg in die Stadt machen. </p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3913222772/img_1682.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="IMG_1682"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2653/3913222772_dbfb3aedf9.jpg" alt="IMG_1682" width="333" height="500" /></a> Da Toronto eine Millionenstadt ist, konnten wir uns natuerlich nur einen Teil angucken. Wie das genau aussehen sollte wussten wir natuerlich noch nicht. Die Reiseplanung sah ja im Grunde so aus: „Lass uns nach Canada fahren!“ – „Okay!“ „Nach Toronto!“ – „Okay, gib Toronto ins Navi ein!“ – <i>„Bitte biegen sie links ab.“</i>) Die gut sortierte Touisteninformation des Hotels konnte uns ueber einige moegliche Optionen informieren. Eine Flugshow, ein „Hot &#038; Spicy Food Festival“ und noch einige andere Sachen, die ich bereits vergessen habe.<br />
Wir beschlossen uns einfach einmal einen Rundgang zu goennen, der uns ueber Chinatown auf das hiesige Unigelaende fuehrte. Von wo aus wir uns anschliessend via Toronto-Downtown Richtung Waterfront aufmachten. In Chinatown goennten wir uns erst einmal einen frisch <acronym title=“bzw gewalzten“>gepressten</acronym> Zuckerrohrsaft an den man sich nach einer Weile sogar gewoehnen kann. Ausserdem kamen dabei auch ein paar Erinnerungen an meine Suedafrika-Buggy-Tour inkl. Abstecher ins Zuckerrohrfeld zurueck.<br />
Auf dem beeindruckenden Unigelaende war gerade „Frogs Day“ was nicht etwa etwas mit Kroetenwanderung zu tun hat sondern der erste Tag der angehenden Studenten auf dem Unigelaende ist. Das bedeutet im Klartext, dass sich mehrere Grueppchen quer ueber den Capus jagen und sich mit allerlei Spiel und Spass naeher kennen zu lernen. Ich muss ja zugeben, dass ich da schon nochmal gerne studieren wuerde. So ein Campusleben hat bestimmt auch was fuer sich.</p>
<p>Der Weg nach Downtown hat einem gezeigt, dass man sich doch noch auf dem Amerikanischen Kontinent befindet. Zwar wirkt Toronto wesentlich ausgeglichener als die US-amerikanischen Staedte die ich bisher kennen geernt habe, aber spaetestens hier wurde man wieder von einer Flut von Werbebannern und Shopping-Moeglichkeiten erschlagen. Trotzdem gab es auch hier schoene Flecken. Einer kurzer Besuch im hiesigen Starbucks (der Chai Latte schmeckt ja Gott sei dank ueberall gleich) und wir befanden uns auf einem Kriegsschiff, dass offenbar zu Werbezwecken angelegt hatte. Also vorbei an der Blaskapelle und rauf auf das gute Stueck. Nun sehen Kriegsschiffe ja im Grunde alle gleich aus. Besonders gewagte Farbkombinationen kann man nicht erwarten. Dennoch scheint es in Canada etwas entspannter zur Sache zu gehen. Wozu muss auf dem Deck neben den Harpoon Raketen denn sonst ein BBQ-Grill vertaut sein. Also alles eine grosse Party… :/<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3913219136/img_1672.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1672"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2471/3913219136_88c0e1fafe_m.jpg" alt="IMG_1672" width="240" height="160" /></a> Den Rekrutierungsversuchen am Ende des Rundgangs konnten wir noch gerade so entgehen indem wir uns als Europaeer auswiesen. Als US-Amerikaner waere es aber anscheinend kein Problem gewesen. Sehr merkwuerdig.<br />
Inzwischen waren wir auch nicht mehr allein, denn wie der Zufall so will trafen wir einen Arbeitskollegen auf der Bruecke, der an diesem Wochenende ebenfalls gen Norden gefahren war. </p>
<p>Zu dritt gings nun auf die Suche nach etwas Essbaren. Das Hot &#038; Spicy Food Festival war leider total ueberfuellt und bestand im Grunde auch nur aus einzelnen Buden, die ihren Besuchern Tabasco-Sosse und Chillischoten in den Rachen warfen. Letztendlich haben wir uns also ein Steakhaus gesucht. War auch gut… Die Flugshow war derweil immer noch im vollen Gange und diverse Jets drehten ihre Runden ueber der Stadt.</p>
<p>Nach ein paar weiteren Kilometern (ja, in Canada gilt das metrische System) durch Torontos Innenstadt wurde es langsam dunkel und wir machten uns auf den Weg in das weltberuehmte Wahrzeichen der Stadt. Ich muss allerdings zugeben, dass ich es garnicht kannte. Ziemlich peinlich, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um den Canadian National Tower handelt, der ja bis Mitte 2009 immerhin der groesste Fernsehturm der Welt war (553 Meter). Der inzwischen groesste Fernsehturm steht in Guangzhou, was ja &#8211; wie wir alle wissen &#8211; in China liegt. Allerdings ist dieser 610 Meter hohe Turm noch nicht eroeffnet und zaehlt somit also nicht wirklich.<br />
Die nicht ganz guenstigen Karten haetten wir uns sparen koennen, da wir 5 Minuten spaeter 4 noch nicht entwertete Karten fanden. Sei’s drum! Um das Anstellen kamen wir trotzdem nicht herum. Nach ca. einer Stunde Wartezeit (inzwischen war es draussen schon Nacht) kamen wir oben an und wurden mit einem wahren Lichtermeer belohnt. Jetzt wurde auch klar, wo sich die ganzen Millionen Einwohner versteckt halten. Diese Stadt ist doch ziemlich gross. Genug Platz also um noch die ein oder andere Bar bzw. Club zu finden um den Abend zu begehen. Also schnell auf&#8230;! Nur leichter gesagt als getan. Vorher kam naemlich noch eine gehoerige Wartezeit am Fahrstuhl auf uns zu. Nach 1,5 Stunde schaften wir es dann doch. Schnell noch 2 von unseren 4 Gratis-Karten an zwei ebenso ueberraschte wie misstrauische Touris verkauft, schnell noch ins Hotel und dann auf&#8230;<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3961298010/img_1723.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="IMG_1723"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2589/3961298010_98ec559ab4.jpg" alt="IMG_1723" width="500" height="333" /></a><br />
Um es kurz zu machen: Wenn ihr mal in Toronto seit, dann fragt am besten einfach irgend jemanden auf der Strasse. Wenn ihr Glueck habt, dann bringt euch derjenige sogar bis vor die Tuer. Genauso war es zumindest bei uns und wir verbrachten einen lustigen Abend mit guter Musik und Getraenken (auch wenn man dem Barkeeper erstmal erklaeren musste, was ein Cuba Libre ist).</p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3961299896/img_1753.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_1753"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3422/3961299896_089b4da89d_m.jpg" alt="IMG_1753" width="160" height="240" /></a> Da der Laden schon um 1:00 Uhr zu machte &#8211; was wohl ueberall so ist &#8211; war es auch lustig anzusehen, wie die Stimmung gegen Ende immer mehr Richtung &#8220;<acronym title="Wenn ihr wisst was ich meine... ;o)">Okay, was mach ich heute Nacht sonst noch so und mit wem?</acronym>&#8221; ging. Wir haben uns dann auf jeden Fall zurueck ins Hotel gemacht und platzten somit direkt in ein &#8220;Indian Business Community&#8221;-Treffen. Ueberall Geschaeftsleute aus ganz Nordamerika. Letztendlich sind wir noch kurz ins Gespraech mit einer Aerztin gekommen und haben einiges ueber das Versicherungssystem Canadas erfahren. Man lernt nie aus. Den Fahrstuhl nach oben teilte ich mir dann mit einem 5er-Gespann betrunkerner aber sehr offenherziger Inder, die offenbar noch weitere Plaene fuer diesen Abend hatten&#8230; So funktioniert das also in so einer Business-Community. Sehr interessant&#8230;! <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein extra Schmankerl fuer mich persoenlich war die Tatsache, dass der Blick aus dem Hotelzimmer auf ein Gebaeude ging, das mir irgendwie bekannt vorkam. Nach einigem Ueberlegen, wurde mir dann auch klar woher. In diesem Gebaeude fand ein Projekt namens &#8220;Blinkenlights&#8221; statt. Ein aehnliches Projekt fand bereits am 11. September 2001 am &#8220;Haus des Lehrers&#8221; in Berlin statt. <a href="http://www.blinkenlights.net/stereoscope">http://www.blinkenlights.net/</az</a></p>
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		<title>Niagara Falls</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 12:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie schon in Suedafrika vor 4 Jahren, scheint es typisch fuer mich zu sein, am erste Wochenende nach der Ankunft gleich wieder das Land zu verlassen. Der Grund war diesmal eines der spaerlich gesaeten verlaengerten Wochenenden. Am ersten Montag des &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/09/niagara-falls/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Wie schon in Suedafrika vor 4 Jahren, scheint es typisch fuer mich zu sein, am erste Wochenende nach der Ankunft gleich wieder das Land zu verlassen. Der Grund war diesmal eines der spaerlich gesaeten verlaengerten Wochenenden. Am ersten Montag des September wird naemlich traditional Labour Day gefeiert. Waehrend es zu diesem Feiertag in Deutschland ueblich ist, sich schwarz zu verkleiden und sich mit einem Steinwurf eine Dusche des oertlich-polizeilichen  Wasserwerfers zu verdienen, wird in den USA die komplette Familie gepackt und in den Urlaub gefahren.<br />
Diesem Roadmovie wollten wir (Ralf und ich) nicht entziehen und so machten wir uns am Samstag morgen (5:30 am) auf den Weg Richtung Niagara-Faelle. Die drohende 12 Stunden-Fahrt blieb jedoch gluecklicherweise aus und so erreichten wir puenktlich gegen 12:00 unser Hotel, das Ritz. Dummerweise war es jedoch nicht, das „Ritz Carlton“, was man bei dem Preis durchaus haette erwarten koennen, sondern das „Ritz Inn“ welches wenn schon nicht mit einem grossen Namen doch zumindest mit einem Wasserbett aufwarten konnte.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3903968001/img_0838.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_0838"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3454/3903968001_11cb624e3d_m.jpg" alt="IMG_0838" width="240" height="180" /></a> Kurz nach der Ankunft machten wir uns also auf den Weg Richtung Innenstadt… Quatsch, wir haben uns natuerlich sofort die Niagara Falls angeguckt und neben zahlreichen Fotos auch die Bootstour und die Wanderung unter die Faelle mitgemacht. Letzteres kann man aber getrost sein lassen. Die Abendplanung draengte sich dann quasi wie von selbst auf. In der Innenstadt reiht sich ein Wachskabinet and das naechste Spielcasino und die naechste Bar an das uebernaechste Hotel. Ueberall Jubel und Trubel, so dass wir uns entschlossen nur schnell ins Hotel zurueck zu gehen, uns umzuziehen und dann durchzustarten. Das Ergebnis des ganzen war dann, dass wir uns von der Sonne, der frischen Luft und dem aus meiner Sicht unglaublich gemuetlichen Wasserbett „ueberzeugt“ haben lassen, den Tag lieber mit einer gescheiten Muetze schlaf ausklingen zu lassen.</p>
<p>Schade nur, dass wir uns die beleuchteten Wasserfaelle nicht haben angucken koennen. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass ich nach Niagra Falls komme.</p>
<p>PS: Als Tipp: wenn man mal wieder zu den Niagarafaellen faehrt, sollte man wieder unbedingt den weg nach Canada machen. All jene, die es naemlich z.B. aufgrund von Visa-Problemen nicht geschafft haben nach Canada zu kommen, koennen im Grunde nur erahnen, wie die Niagarafaelle aussehen. Eine vernuenftige Sicht hat man jedenfalls nicht.</p>
<p>Fortsetzung folgt…</p>
<p>[photonav id='panorama' url='http://farm3.static.flickr.com/2611/3913254986_e0483c566e_b.jpg' container_width=600 photo_width=1024 height=265]</p>
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		<title>First week</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 12:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun bin ich schon eine Woche lang nicht mehr in &#8220;Good Old Germany&#8221;. Da wird es also Zeit ein kurzes Resumee zu ziehen, was bisher so passiert ist. Nachdem es ja garnicht so einfach ist eine Ueberweisung von Deutschalnd in &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/09/first-week/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Nun bin ich schon eine Woche lang nicht mehr in &#8220;Good Old Germany&#8221;. Da wird es also Zeit ein kurzes Resumee zu ziehen, was bisher so passiert ist. </p>
<p>Nachdem es ja garnicht so einfach ist eine Ueberweisung von Deutschalnd in die USA zu starten ohne sich dabei gleich in laengerfristige Planung zu verlieren, musste ich auf die Postbank zurueckgreifen, die es immerhin schaffte meine erste Miete inklusive Kaution in bahnbrechenden 5 Tagen ueber den Teich zu transferieren.<br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3903967991/img_0824.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="IMG_0824"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2663/3903967991_7d2425eded_m.jpg" alt="IMG_0824" width="240" height="180" /></a> Was sich an sich ja garnicht so langsam anhoert relativiert sich ziemlich schnell, wenn man im Internet Geschichten von bis zu 14 Tagen liest und und das bereits vorab gebuchte Hotelzimmer nur die ersten 5 Tage abdeckt. Ich war also dementsprechend erleichtert, dass ich endlich meine neuen 4 Waende in Jersey City beziehen konnte. Im Grunde ist auch schon alles drin, was man sich wuenscht… Naja, fast! Ein Internetzugang waere zum Beispiel nicht schlecht. Gegen ein Fernsehprogramm haette ich auch nichts. Auf andere Sachen kann ich wiederum verzichten. Dazu gehoert zum Beispiel der Kohlenstoffmonoxid-Alarm, der angeht sobald man den Ofen angemacht hat. Abgesehen von dem Ohrenbetaeubenden Laerm fragt man sich naemlich auch, ob es da evtl. auch sowas wie eine automatische Benachrichtigung der Feuerwehr gibt, die einem unter Umstaenden die neue Tuer eintreten will. Diese Angst war zwar unbegruendet, aber es gibt eben doch eine Menge Fettnaepfchen in die man treten kann. </p>
<p>Ich bin aber ganz zuversichtlich, dass sich das mit der Zeit geben wird. Die zahlreichen Klischees, die man so im Hinterkopf hat helfen einem auf jeden Fall weiter, sich nicht allzu fremd vorzukommen. Hier faehrt man z.B. tatsaechlich mit ueberproportionierten Gelaendewagen durch die Gegend. Oder sitzt am Nachmittag wie in Filmen aus den 80ern auf der Treppe rum, die von der Strasse ins Wohnhaus fuehrt waehrend davor ein Muscle-Car mit bassgeschwaengertem Rap seine runden dreht.<br />
An ein paar Sachen muss man sich noch gewoehnen. Z.B. dass ein Supermarkt offenbar als ein Langsamkeitswettbewerb angesehen wird. Allerdings nicht von den Kassierern (die muessen sich sputen auch ja alles in 2 (!) hauchduenne Plastiktuetchen zu verpacken) sondern von den Kunden.<br />
Mal schauen, was mich noch so fuer Sachen ueber den Weg laufen. </p>
<p>Erst einmal werde ich mich jetzt daran gewoehnen muessen, die ersten Wochen nach Princeton pendeln zu muessen. Das Projekt in New York hat sich naemlich etwas verschoben, so dass ich wohl erst spaeter zum Einsatz komme. Da kann man also nur Daumen druecken…</p>
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