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	<title>www.janek-niefeldt.de &#187; Unterhaltung</title>
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		<title>Broadway Experiences</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 14:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Irgendwann hatte ich ja schon einmal gesagt, dass es ein paar Dinge gibt, die man in NY auf jeden Fall gemacht haben sollte. Dazu gehoert Zweifelsohne auch ein Besuch auf dem Broadway. Da aber ein einziger Besuch zu langweilig waere, &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/04/broadway-experiences/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Irgendwann hatte ich ja schon einmal gesagt, dass es ein paar Dinge gibt, die man in NY auf jeden Fall gemacht haben sollte. Dazu gehoert Zweifelsohne auch ein Besuch auf dem Broadway. Da aber ein einziger Besuch zu langweilig waere, hab ich mir innerhalb der letzten Wochen gleich 3 Vorstellungen angeguckt.</p>
<p><a href="http://farm2.static.flickr.com/1061/4553141562_825491a8b5_o.jpg"><img alt="" src="http://farm2.static.flickr.com/1061/4553141562_825491a8b5_o.jpg" class="aligncenter" width="370" height="370" /></a><br />
<strong>1. Memphis (Musical)</strong></p>
<p><a href="http://www.memphisthemusical.com/">Memphis</a> ist eins der neuesten Broadway-Musicals, kann sich jedoch schon einer recht grossen Beliebtheit erfreuen. Und das zu recht. Mein erster Versuch in eine Vorstellung zu gehen schlug leider fehl. Trotzdem bin ich 3 Tage spaeter mit einer Freundin aus Berlin dort gewesen. Die Plaetze die wir so kurzfristig bekommen haben waren nicht die Besten (ganz oben, ganz hinten), die Broadway Theater scheinen jedoch so gebaut worden zu sein, dass man tatsaechlich von allen Platzen aus die Buehne sehen kann. Ich konnte mich zumindest nicht ueber irgendwelche Koepfe in meinem Sichtfeld beschweren.<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/4552503141/6a00d8345212eb69e2011168c2b2b2970c-800wi.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="6a00d8345212eb69e2011168c2b2b2970c-800wi"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4034/4552503141_98eb649a68.jpg" alt="6a00d8345212eb69e2011168c2b2b2970c-800wi" width="500" height="291" /></a><br />
Das Musical erzaehlt die Geschichte der Erfindung des Rock&#8217;n'Roll. Um genau zu sein erzaehlt es die Geschichte eines <acronym title="Gibt es das Wort?">memphisianischen</acronym> Trunkenboldes namens Huey Calhoun, der sich fuer &#8220;schwarze&#8221; Musik begeistert (a.k.a. Rock&#8217;n'Roll), sich in den dunkleren Vierteln der Stadt rumtreibt und somit gegen die ungeschriebenen Gesetze der damaligen Zeit &#8211; soll heissen der 1950er Jahre &#8211; verstoesst. In einer Bar trifft er auf Felicia Farrell, der er verspricht sich um ihre Karriere zu kuemmern, wenn sie mit ihm ausgeht. Wie durch Zufall bekommt er einen Job als DJ in einem Radiosender und faengt an ihre Musik und die von anderen Afro-Amerikanern zu spielen. Lange Rede kurzer Sinn: Sie kommt gross raus&#8230; Das ersehnte Happy End bleibt jedoch trotzdem aus, da sie nach New York geht um den naechsten Schritt auf der Karriereleiter zu wagen, waehrend er Memphis nicht verlassen will bzw. kann&#8230; Alles sehr &#8220;Drama, Baby&#8230;!&#8221; aber durchaus nett anzuhoeren. Bei Musical kommt ja sonst immer die Assoziation mit WestSideStory auf und auch hatte zumindest an dem Abend keine Lust auf derart dick aufgetragene Klischees bzw. Adaptionen von Romeo &#038; Julia&#8230;<br />
Fuer alle, die mal in der Naehe sind: Das Musical ist sehr empfehlenswert und ich werde tatsaechlich mal schauen, ob ich nicht das Album dazu auftreiben kann.<br />
Etwas kurios war dann lediglich der eher werbemaessige Aufruf zur Spende direkt nach der Vorstellung. Ich rechne ja hier ueberall mit Werbung, aber in einem Musical??? Ich kann vermutlich von Glueck reden, dass nicht zwischendurch die Vorstellung fuer eine Werbepause unterbrochen wurde, wie es ja zum Beispiel bei NBA Spielen ueblich ist&#8230; (Wirklich wahr: Die Schiedsrichter koennen da Auszeiten nehmen, damit die Werbebloecke untergebracht werden koennen&#8230; immer wenn du denkst es geht nicht bekloppter&#8230; U&#8230; S&#8230; A&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p><strong>2. Phantom of the Opera (Musical)</strong><br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/4552502899/phantom.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Phantom"><img class="alignright" src="http://farm2.static.flickr.com/1025/4552502899_2dff42bae8_m.jpg" alt="Phantom" width="240" height="160" /></a> Zu diesem Klassiker der Musical-Geschichte muss man vermutlich nicht mehr viel sagen. Nicht umsonst ist es mit seinen 10 Jahren das am laengsten gespielte Musical auf dem Broadway. Um so besser, dass wir so gute Karten bekommen haben. Ich frage mich immer noch, warum es in New York Leute gibt, die den vollen Preis fuer irgendetwas bezahlen. Die Seite <a href="http://www.nytix.com/Broadway/DiscountBroadwayTickets/TKTS/index.html">www.nytix.com</a> sei deshalb allen Besuchern ans Herz gelegt. Das Musical wiederum war wie erwartet richtig gut. Klar: man sollte Opern schon ein bisschen was abgewinnen koennen. Gluecklicherweise hab ich damit kein Problem&#8230; Naja, ich muss allerdings schon zugeben, dass mir die Gesangseinlagen der Diva &#8220;Carolotta&#8221; schon ziemlich auf die Nerven gingen. Allerdings sollen sie das ja auch. Von daher: Gut gemacht! <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Wie schon bei &#8220;Memphis&#8221; muss ich aber bemaengeln, dass die Bitte um Spenden am Ende der Vorstellung etwas deplaziert wirkte. Um ehrlich zu sein wirkte es noch deplazierter als zuvor. Wenn ein Phantom, das sich gerade noch hinter einer Maske versteckt hat ploetzlich aufhoert zu singen und in normaler Stimmte nach Spenden fragt, dann ist von der Wolke, auf der man gerade noch geschwebt hat, nicht mehr viel uebrig&#8230;<br />
Trotzdem: Mir das ganze auch einmal live anzugucken und vor allem anzuhoeren hat sich wirklich gelohnt.</p>
<p><strong>3. 39 Steps (Theater)</strong><br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/4553141528/012008the_39_steps.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="012008The_39_Steps"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3046/4553141528_f78faa1185_m.jpg" alt="012008The_39_Steps" width="240" height="160" /></a> Ein Krimi im Theater war auch fuer mich eine echte Premiere. Aber wenn es sich schon um einen echten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_39_Stufen">Hitchcock-Klassiker</a> handelt, dann kann man sich das ja schon einmal angucken. Das Stueck selbst war extrem kurzweilg und ich muss immer noch grinsen, wenn ich mich an die vielen Ideen erinnere die dort umgesetzt wurden um zum Beispiel Wind und Wetter darzustellen. Bemerkenswert auch die Faehigkeiten der Darsteller. Zu viert eine Szene darzustellen in der 6 Personen auf der Buehne stehen ist schon eine echte Leistung und fuehrt schon automatisch zu lustigen Situationen. Wenn sich dazu dann auch noch ein schottische Akzent hinzugesellt, schwingt das ganze schon ins kuriose&#8230;<br />
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht mein letzte Theaterbesuch gewesen sein wird.</p>
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		<title>Die Amerikaner (Part 2)</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/01/die-amerikaner-part-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 13:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[New York]]></category>

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		<description><![CDATA[Da es schon wieder eine halbe Ewigkeit her ist, dass ich etwas geschrieben habe mache ich es mir nun sehr einfach und zitieren einfach nur. Ist doch eh viel lustiger&#8230; Deshalb also nun der folgende Artikel: Europäer, die nach NewYork &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/01/die-amerikaner-part-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4003/4311612192_2f03fac5ec.jpg" title="HIMYM" class="alignnone" width="500" height="407" hidden="true"/><br />
Da es schon wieder eine halbe Ewigkeit her ist, dass ich etwas geschrieben habe mache ich es mir nun sehr einfach und zitieren einfach nur. Ist doch eh viel lustiger&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Deshalb also nun der folgende Artikel:</p>
<blockquote><p>Europäer, die nach NewYork ziehen, fühlen sich dort meist schnell zu Hause – müssen dann aber Folgendes feststellen: Amerikaner im Allgemeinen und New Yorker im Speziellen sehen zwar ungefähr so aus wie wir, sind aber völlig anders. Das zeigt sich nirgends deutlicher als beim Paarungsverhalten. Europäer verstricken sich hilflos im Geflecht sichtbarer und unsichtbarer Regeln.</p>
<p><strong>Eine Übersicht:</strong></p>
<p><strong>DIE ERSTE KONTAKTAUFNAHME</strong><br />
Darum braucht man sich in New York nicht zu kümmern. Es genügt, in einer Bar herumzustehen oder in einem Café zu sitzen, und die Konversation beginnt von selbst: Die Tischnachbarin erzählt von ihrem Akupressurkurs, bevor man fragen kann, welches Buch sie liest. Auch die Telefonnummernjagd ist keine Herausforderung: New Yorker geben ihre Handynummer ohne Umschweife. Der Wert der Nummern ist allerdings begrenzt. Amerikaner heben niemals das Telefon ab. Nur flinke SMS-Finger und eine großzügige Portion Geduld führen zum ersten Date.</p>
<p><strong>DAS ERSTE DATE: PLANUNG</strong><br />
Grundsätzlich gilt: Beim ersten Date ist maximale Ungezwungenheit zu simulieren. Echte Ungezwungenheit ist kontraproduktiv, weil sie dazu verleitet, die Dating-Regeln zu brechen. Es geht vielmehr um simulierte Ungezwungenheit innerhalb des Regelkorsetts. Das erste Date hat in einer Bar stattzufinden, und zwar zwischen Montag und Donnerstag. Ein Wochenend-Date ist tabu, weil es bereits ein Zeichen gesteigerter Wertschätzung darstellt und erst verdient werden muss. Macht ein Europäer den Fehler, ein erstes Date an einem Wochenende vorzuschlagen, signalisiert er/sie damit unwissentlich einerseits einen gewissen Notstand und andererseits einen Mangel an sozialen Kontakten. Beides sind unmittelbare Ausschließungsgründe: New Yorker gehen nicht mit triebhaften Sonderlingen aus. Dates unter der Woche sind vor Mitternacht zu beenden, weil sonst der Anschein entsteht, man hätte am folgenden Morgen keinem ernsthaften Job nachzugehen – wieder ein falsches Signal im mammonfixierten Manhattan. Ein Date will außerdem vorbereitet sein. Amerikaner büffeln für die Konversation wie für eine Prüfung. Ein New Yorker, der mit einer Italienerin ausgeht, macht sich vorher im Internet über Italien schlau; eine New Yorkerin, die mit einem Künstler verabredet ist, kauft sich ein Buch über moderne Kunst – alles im Dienste der Ungezwungenheit.</p>
<p><strong>DAS ERSTE DATE: ABWICKLUNG</strong><br />
Während Partnersuchende in Europa abtesten, ob sie mit ihrem Gegenüber auf der gleichen Wellenlänge liegen, ist das in den USA unnötige Nebensache: Der Sinn des Datings besteht darin, den Ausgehpartner auf Kompatibilität mit den eigenen Lebensplänen zu überprüfen – und zwar anhand harter Informationen und vor allem in finanzieller Hinsicht. Es geht um den richtigen Job, das richtige Gehalt und das nötige soziale Ansehen. Beim ersten Date wird möglichst ungezwungen ein ganzer Fragenkatalog durchgearbeitet: Neben dem beruflichen Hintergrund werden der Bildungsgrad (inklusive Reputation der jeweiligen Universität und Notendurchschnitt) genauso bewertet wie Hobbys, karitative Tätigkeiten, Sportlichkeit und Einstellung zu Kindern. Ein einziger Minuspunkt reicht, um weitere Dates zu verunmöglichen: New Yorker verschwenden ungern ihre Zeit, Effizienz ist gefragt. Der entscheidende Faktor beim Mann ist das Gehalt, bei der Frau das Aussehen. Mittelmäßig verdienende Amerikaner können mit dem Namen einer guten Universität oder mit der richtigen Sportart (American Football) noch Boden gutmachen. Vom Versuch, intellektuell zu punkten oder ein interessantes Gespräch zu führen, wird abgeraten: Oberflächlichkeit ist geboten. „Vermeide es, kontrovers oder übermäßig eigenwillig zu sein“, empfiehlt die Website Top-DatingTips.com. „Halte die Dinge leicht und unterhaltsam. Vermeide tiefgründige und ernste Diskussionen in diesem Stadium.“ Die Drinks beim ersten Date bezahlt der Mann (dazu später mehr). Küssen, Petting oder Sex sind noch nicht drin: Die Verabschiedung besteht in einer Distanzumarmung, bei der die Schuhspitzen der beiden Beteiligten in maximaler Entfernung voneinander stehen und nur die Oberkörper nach vorne geknickt werden. Ein Küsschen auf die Wange ist erlaubt, zwei sind nur unter Europäern üblich.</p>
<p><strong>DIE FOLGE-DATES</strong><br />
Zum zweiten Date schafft es nur, wer beim ersten punkten konnte, und selbst dann gibt es eine erhebliche Hürde: Viele amerikanische Frauen folgen den Regeln des Buches „The Rules“ von Ellen Fein und Sherrie Schneider, das ihnen rät, sich so rar wie möglich zu machen („Don’t accept a Saturday night date after Wednesday“, „Don’t call him and rarely return his calls“). Das Buch stand lange Zeit auf den amerikanischen Bestseller-Listen, wurde aber bezeichnenderweise nie außerhalb der USA veröffentlicht. Das zweite Date findet meist in einem angesagten New Yorker Restaurant statt, vielleicht ist man vorher gemeinsam ins Museum gegangen. Ein Dinner für zwei plus Drinks in New York kostet jenseits der hundert Dollar. Amerikanische Frauen, die über europäische Gepflogenheiten unterrichtet sind, übernehmen unter Umständen von selbst die Hälfte der Rechnung – „Going Dutch“ heißt das in den USA. Versucht hingegen eine europäische Frau, einen Anteil zu bezahlen, wird der amerikanische Mann sauer. Mit der Bezahlung eines Dinners erwirbt der Mann eine Gegenleistung. War es teuer genug, fühlen sich amerikanische Frauen dazu verpflichtet, mit dem Mann ins Bett zu steigen, selbst wenn sie eigentlich nicht viel von ihm halten. Mit dem ersten Geschlechtsverkehr kann im Allgemeinen zwischen Date Nummer drei und Date Nummer fünf gerechnet werden.</p>
<p><strong>MULTIPLES DATING</strong><br />
Dating ist niemals exklusiv, selbst wenn es sich über Monate zieht. Beide Seiten gehen davon aus, dass der/die jeweils andere gleichzeitig weitere Personen datet, Sex inklusive. Damit geht kein Reputationsverlust einher: Bei Männern wird multiples Dating ohnehin als Normalfall betrachtet, und auch Frauen werden dazu ermuntert, zur Risikostreuung mehrere Bälle zu jonglieren. „Ihr solltet mindestens drei Romeos in Rotation halten“, empfiehlt die Zeitschrift „Cosmopolitan“. Für Europäer, die mit anderen Europäern in New York anbandeln, kann das zu Verwirrung über das anzuwendende Regelwerk führen. Die Frage: „Spielst du nach amerikanischen oder nach europäischen Regeln?“, heißt in Wirklichkeit: „Gehst du auch noch mit anderen ins Bett?“</p>
<p><strong>DAS ABSERVIEREN</strong><br />
Ein Dating-Verhältnis zu beenden, ist leicht: Es genügt, das Telefon nicht mehr abzuheben. Nach dreimal Nichtabheben gilt das Dating-Verhältnis als beendet. Die Methode ist effizient und sozial anerkannt, weitere Erklärungen werden nicht erwartet.</p>
<p><strong>DER BOOTY CALL</strong><br />
Es ist üblich, sich abservierte Dating-Partner für sogenannte „Booty Calls“ aufzuheben. Ruft man eine Person nach ein oder zwei Uhr nachts an, ist allen Beteiligten klar, dass es ausschließlich um Geschlechtsverkehr geht; die üblichen Dating-Regeln sind außer Kraft gesetzt. Wird der Booty Call akzeptiert, kann umgehend zur Tat geschritten werden.</p>
<p><strong>THE TALK – ODER: WIE WIRD AUS EINEM DATING-VERHÄLTNIS EINE BEZIEHUNG?</strong><br />
In Europa passiert es von selbst. In den USA gibt es hierfür hingegen eine eindeutige und transparente Regel: Eine Beziehung wird nicht durch regelmäßigen Geschlechtsverkehr konstituiert, sondern durch „The Talk“, das Gespräch. Dabei stimmen beide Seite explizit und verbal der wechselseitigen Exklusivität zu, was sie zu Boy- und Girlfriend macht. Kein Talk – kein Deal, Herumpudern erlaubt.</p>
<p><strong>DIE BEZIEHUNG</strong><br />
Ist die Talk-Hürde genommen, muss die Beziehung innerhalb kürzester Zeit in Richtung Ehe voranschreiten, unabhängig davon, wie gut die beiden Seiten überhaupt zueinanderpassen. Amerikaner bekommen große Angst, wenn man nicht nach den Regeln spielt, was unter Umständen zu sexuellen Problemen führt: Impotenz und so weiter. Europäer sind selbstsicherer. Deswegen reißen gebildete New Yorkerinnen sich für ihre One-Night- Stands gern Europäer auf, die sind unkompliziert.</p>
<p><strong>DER RING</strong><br />
Ihren Landsmännern hingegen geben Amerikanerinnen den Marsch in Richtung arrangierter Ehe streng vor. Nach genau einem Jahr Beziehung steht der finale Test an: Zum Jubiläum erwartet sich die Amerikanerin einen Verlobungsring, und zwar nicht irgendeinen: Der Wert des Klunkers muss in New York mindestens drei (in Texas: vier) volle Monatsgehälter des Mannes betragen. Mit großer Wahrscheinlichkeit kann die New Yorkerin den Preis des Ringes mit dem ersten Blick ermessen, schließlich hat sie sich lange genug die Nase an den Auslagen in Manhattans Diamond District platt gedrückt. Bleibt der Ring aus oder lässt er auf ein allzu niedriges Monatsgehalt rückschließen, wird der Mann eiskalt abserviert und das nächste Date programmiert. Besteht der Mann den Ringtest hingegen, steht einer gemeinsamen Zukunft nichts im Weg – außer vielleicht die Gesetze der Wahrscheinlichkeit: Mit knapp 55 Prozent haben die USA die höchste Scheidungsrate der Welt.</p>
<p><strong>ATLANTISCHE FOLGEN</strong><br />
Die meisten Europäer in New York haben den transatlantischen Flüssigkeitsaustausch aufgegeben und paaren sich mit ihresgleichen. Europäisch-amerikanische Pärchen sind selten, vor allem in der Kombination EU-Mann und US-Frau. </p></blockquote>
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		<title>Sommer 2008</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 21:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem dezentem Hinweis von mistarix gibt es nun doch mal wieder einen Eintrag. Dabei kann ich natürlich nicht so auf den Putz hauen wie die Singapore- oder Südamerika-Reisenden dieser Welt.Stattdessen hätte ich folgende Themen im Angebot, die sich seit &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/11/sommer-2008/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Nach dem dezentem Hinweis von <a href="http://www.mistarix.de/singapore/">mistarix</a> gibt es nun doch mal wieder einen Eintrag. Dabei kann ich natürlich nicht so auf den Putz hauen wie die Singapore- oder Südamerika-Reisenden dieser Welt.<br />Stattdessen hätte ich folgende Themen im Angebot, die sich seit meinem letzten Beitrag angeboten hätten:</p>
<ul>
<li>mein Umzug in München</li>
<p>
<li>eine Europameisterschaft</li>
<p>
<li>einen Sommernachtstraum im Münchener Olympiapark</li>
<p>
<li>einen Touri-Ausflug nach Berlin</li>
<p>
<li>das Oktoberfest im September</li>
<p></ul>
<p>Da sollte doch zumindest die ein oder andere Anekdote versteckt sein.</p>
<h2>Umzug</h2>
<p>Nur ganz kurz: Nachdem ich mich nun ca. 1 Jahr lang darüber geärgert habe, dass meine 4 Wände zu eng beieinander stehen und mich das Fehlen einer nennenswerten Küche die zweifelhaften Vorteile von Mikrowellenlasagne erkennen ließen&#8230; hab ich mich entschlossen für 2 Jahre ein neues Heim zur Untermiete zu nutzen. Wo&#8217;s danach hingeht? Na mal schau&#8217;n&#8230; Vor 2 Jahren saß ich noch in Berlin&#8230;</p>
<h2>Europameisterschaft</h2>
<p>Immerhin hab ich jedes Deutschlandspiel außerhalb gesehen&#8230; Natürlich ist man immer versucht die EM mit einem gewissen du-bist-deutschland-und-was-wir-alleine-nicht-schaffen-das-schaffen-wir-zusammen-WM-Erlebnis zu vergleichen. Aber selbst der beste Biergarten, das schönste Olympiastadion oder ein zweiter Platz kann nicht gegen die Musik-Fußball-Kombination des <a href="http://www.popkick.de/programm.htm">Popkick</a> ankommen. <br /><schleim>Wenigstens hat die Begleitung gestimmt.</schleim> <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>Sommernachtstraum</h2>
<p>Hinter dem Sommernachtstraum verbirgt sich nicht etwa ein Besuch bei Shakespeare, sondern das einmal jährlich stattfindende Feuerwerk mit Musikuntermalung. <br />Das Ganze muß man sich ungefähr so vorstellen: Einige hundert Leute begeben sich in den Olympiapark um dort auf einige live auftretende Bands zu warten. Diese Hundertschaften werden von einigen Tausendschaften verfolgt, die sich ärgern, dass kein Platz mehr für sie frei ist. Die Suche nach einem alternativen Sitzplatz mit guter Sicht führt die Nomaden dann zielsicher Richtung Feuer-Sicherheits-Zone, die nicht etwa so heißt weil es dort sicher ist, sondern weil das Feuer der herabstürzenden Raketen dort sicher <strike>jemanden trifft</strike> abbrennen kann&#8230; Wir haben uns also genau dorthin gesetzt und konnten (unterbrochen von einigen Stoßgebeten) der Mischung aus Matrix-Soundtrack und Carmina Burana lauschen während die Einschläge näher kamen. <br />Die Stimmung war auf jeden Fall gut und sollte wohl auch durch die Sanitäter nicht gestört werden. Die hatten &#8211; wie mir erzählt wurde &#8211; nämlich noch nicht einmal eine Taschenlampe mit.</p>
<h2>Berlin-Touri-Tour</h2>
<p>Um auch mal raus aus München zu kommen, machten sich 4 junge Herren gen Berlin auf den Weg. Sowohl der Andi als auch ich mussten unseren (Wahl-)Münchener Freunden ja mal vorführen, warum man in München einfach keinen Döner essen kann. Zumindest dieses kulinarisch-soziale Hilfsprogramm konnten wir recht schnell in die Tat umsetzen (Kein Wunder, wenn man über Neukölln in die Stadt fährt).  Ansonsten haben wir uns das komplette Touristenprogramm mit dem Sapziergang vom Alexanderplatz, durch das Brandenburger Tor vorbei am Bundestag bis hin zum Hauptbahnhof gegönnt und sind sogar dazu gekommen die <a href="http://berliner-unterwelten.de/">Berliner Unterwelt</a> zu besuchen. Sehr schön auch die Generalprobe zur Vereidigung einiger Grundwehrdienstleistender, die ohne transparentschwingende Demonstranten irgendwie nicht komplett wäre.<br />Mein persönliches Highlight war dann allerdings doch, das Wiedersehen mit einer alten Klassenkameradin von vor 10 Jahren. Also ich hätte sie nicht wiedererkannt<acronym title="Aber Hallo...! ;o)">&#8230;</acronym></p>
<h2>Oktoberfest</h2>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/3008142505/" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Lederhose"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3274/3008142505_849b567542_m.jpg" alt="Lederhose" width="180" height="240" /></a> Über das Oktoberfest lässt sich ja bekanntlich vieles und auch wieder nichts sagen. Standesgemäß wird dieser Absatz für all das Gejammer stehen, das sich den überfüllten Zelten, den störrischen Türstehern, den überhöhten Preisen, dem grauenvollen Wetter, dem trockenem Hend&#8217;l, den abgefüllten Teenies, den nervigen Italienern, den nervigen Engländern den nervigen Australiern, den nervigen Touristen, den nervigen Zugereisten und nicht zuletzt den nervigen Münchenern widmet. Warum man dennoch hingeht? Keine Ahnung. Ich hab mir auf jeden Fall eine Lederhose gekauft und mich auf den Weg gemacht. <br />Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle zu Danone. (Ja richtig, diese Joghurt-Firma!) Es macht wirklich Spaß auf die Wiesn eingeladen zu werden und sich keine Gedanken über die Rechnung machen zu müssen. Das kriegt wohl nicht jede Firma hin. <em>*hüstel*</em></p>
<p> Ansonsten gab es natürlich noch ein paar andere Erlebnisse. Aber mir fehlt irgendwie die Muße vom Ausflug auf die Deutsche Alpenstraße oder meinem Kurzurlaub (den ich allerdings in München verbracht habe) zu berichten. Man muss es ja auch nicht übertreiben.</p>
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		<title>Nuhr die Wahrheit</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/04/nuhr-die-wahrheit/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 11:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie sieht ein gelungener Abend aus? Keine Ahnung wie es Anderen geht, aber ich für meinen Teil kann behaupten, gestern einen recht optimalen Abend erlebt zu haben. Aber alles der Reihe nach. Im letzten November habe ich mir eine Karte &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/04/nuhr-die-wahrheit/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Wie sieht ein gelungener Abend aus? Keine Ahnung wie es Anderen geht, aber ich für meinen Teil kann behaupten, gestern einen recht optimalen Abend erlebt zu haben. Aber alles der Reihe nach.<br />
Im letzten November habe ich mir eine Karte für den Auftritt von Dieter Nuhr im Münchener Zirkus Krone <acronym title="besorgen lassen">besorgt</acronym> und konnte den Knaben dann gestern auch endlich mal Live erleben.</p>
<p>Eine sehr lustige Angelegenheit, denn glücklicherweise kannte ich das Programm und somit die Pointen noch nicht. Dass der Biergartenbesuch direkt vorher einen gewissen Einfluss auf unsere Begeisterungsfähigkeit hatte, will ich dabei garnicht bezweifeln. Tatsache ist jedoch, dass ich <a href="http://www.nuhr.de">Ihn</a> immer noch für den derzeit besten Comedian in Deutschland halte, was vermutlich daran liegt, dass er nicht rumschreit sondern lieber mit rethorischen Pausen arbeitet und Selbstironie an der Tagesordnung ist. Eine echte Wohltat, wenn man sich die Oliver Pochers und Mario Barths dieser Welt anguckt. &#8211; &#8220;Auch die leisen Töne machen Melodien&#8230;&#8221;</p>
<p>Danach ging es mit meinen Kollegen noch in eine Cocktailbar, wobei wir an einer riesigen Menschenschlange vorbei kamen, die anscheinend in einen rot beleuchteten Komplex einziehen wollte. Was da genau los war? Keine Ahnung. Eins war mir aber klar: Um sich da anzustellen muss man echt verrückt sein. Weil der Abend nach der Cocktailbar aber noch nicht zu Ende sein sollte, rief ich noch ein paar Freunde an, die an diesem Abend das Münchener Nachtleben unsicher machten&#8230; </p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/2444756505/postpalast.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2049/2444756505_e88864a505_m.jpg" alt="postpalast" width="240" height="158" border="0" /></a> </p>
<p>So verrückt waren die Leute in der Menschenschlange dann wohl doch nicht. 15 Minuten nach meinem Telefonat fand ich mich selbst in besagter Schlange wieder. Durch geschickt aktive <acronym title="Hinten an der Schlange war schließlich schon voll...">Anstehen</acronym> war ich relativ schnell vorne angekommen und sah mich mit einer Gästeliste konfrontiert, die &#8211; <em>Ohh Wunder</em> &#8211; weder ein &#8220;Janek&#8221; noch ein &#8220;Niefeldt&#8221; enthielt. Mit &#8220;etwas&#8221; weiblicher Unterstützung gelang es dann aber doch noch, mich durch den Ausgang rein zu bekommen (Danke nochmal an den Türsteher&#8230;!). 10,- € gespart &#8211; die wollten investiert werden. Irgendwann hab ich dann auch rausgefunden, wo wir uns befanden. Der Postpalast &#8211; die ehemalige Kantine der Postsammelstelle nebenan &#8211; hatte am Donnerstag zuvor das erste mal die Pforten geöffnet. Für die Location gibt es 8 von 10 Punkten und die Musik bekommt von mir auch nochmal gute 7 Punkte. </p>
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