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	<title>www.janek-niefeldt.de &#187; Filme</title>
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		<title>Was wäre, wenn&#8230;?</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 23:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja ein großer Fan von Filmen die einen zum &#8220;Was wäre, wenn&#8230;?&#8221; fragen bringen. In den letzten Tagen habe ich mir zwei Filme angeguckt, die beide das Thema Altern behandelt haben. Auch wenn ich noch ein paar Jährchen &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/01/was-ware-wenn/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Ich bin ja ein großer Fan von Filmen die einen zum &#8220;Was wäre, wenn&#8230;?&#8221; fragen bringen. In den letzten Tagen habe ich mir zwei Filme angeguckt, die beide das Thema Altern behandelt haben. Auch wenn ich noch ein paar Jährchen davon entfernt bin mir allzu intensive Gedanken über graue oder fehlende Haare zu machen fand ich beide sehr interessant und unterhaltsam.</p>
<h2><a href="http://www.benjaminbutton.com/">The Curious Case of Benjamin Button</a></h2>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/3153095081/" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Benjamin_Button_poster"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3109/3153095081_17d14f379a.jpg" alt="Benjamin_Button_poster" width="250" height="385" /></a> Dieser Film handelt von Benjamin Button (zweitweise gespielt durch Brat Pitt) und basiert auf der gleichnamigen Novelle von Francis Scott Fitzgerald. Aufhänger des Ganzen ist die Tatsache, das Benjamin als Greis geboren wird und wieder erwarten nicht nur überlebt sondern sogar rückwärts altert. Der Film ist für allerlei Auszeichnungen (z.B. Golden Globe) nominiert, wird aber wohl nicht besonders viele Chancen haben.<br />
Das liegt nicht daran, dass er schlecht ist &#8211; eher im Gegenteil &#8211; sondern daran, dass es sich im Grunde um eine Biographie handelt, welche ja bekanntlich nicht durch besonders große Showdowns glänzen und demnach nur wenig Publikum anziehen.<br />
Unterhaltsam war es aber trotzdem: Es wird sein komplettes Leben abgebildet. Vom Aufwachsen in einem Altersheim über das (wieder) laufen lernen bis hin zum Tod selbst. Das ganze wird dem Kinobesucher über ein Buch vermittelt, das eine Tochter ihrer Mutter am Sterbebett vorliest, womit wohl ein schöner Bogen zwischen den Altersstufen geschlagen wurde.<br />
Was wäre wenn man rückwärts altern würde?<br />
<em>Ich für meinen Teil würde es ja bevorzugen 50 Jahre in die eine und danach 50 Jahre in die andere Richtung altern. </em><br />
Das eigentlich interessante an einem solchen Szenario wird aber in dem Film gut beleuchtet. Wie entwickelt sich ein 7-Jähriger, der von seiner Umgebung als 70-Jähriger betrachtet wird? Welche Träume kann ich mir unter solchen Voraussetzungen erfüllen? Welches Alter wiegt mehr? Was mache ich mit 20, wenn ich den Erfahrungsschatz eines 60-jährigen habe? (Wie) kann man mit dem Thema Familienplanung umgehen?
</p>
<h2><a href="http://manfromearth.com/index2.html">The Man from Earth</a></h2>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/3154016730/" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="the-man-from-earth"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3108/3154016730_4325350668.jpg" alt="the-man-from-earth" width="500" height="260" /></a> Dieser Film hat es meines Wissens nie in die Kinos geschafft, dafür jedoch seinen Weg über diverse Tauschbörsen gebahnt. Trotzdem wurde er auf diversen Fantasy-Film-Festivals gespielt und auf mehreren davon zum besten Film gekührt.<br />
Der Film selbst kommt ohne jegliche Effekte und mit lediglich einem einzigen Set aus, das von den 8-9 Darstellern befüllt wird. Die Story dreht sich um den Geschichtsprofessor John Oldman der nach 10-jähriger Tätigkeit unerwartet die Zelte abbricht und sich von seinen Freunden verabschieden will. Diese haben dafür natürlich kein Verständnis und reagieren höchst unterschiedlich als ihnen die Begründung offenbart wird. Besagter John ist nämlich rund 14.000 Jahre alt, macht allerdings keine Anstallten körperlich zu altern.<br />
Um es gleich vorweg zu nehmen: Er kommt nicht aus den Schottischen Highlands, er ist kein Schwertkämpfer und es kann auch nicht &#8220;nur einen geben&#8221;. Das Ganze wird eher aus wissenschaftlicher Sicht betrachtet, wobei es nicht unpraktisch ist, dass zu seinen Freunden sowohl Philosophen, Biologe, Mediziner als auch Psychologen gehören. In diesem Gespann wird der &#8220;Was wäre wenn&#8221;-Gedanke aus allen möglichen Gesichtspunkten intensiv durchgesponnen und auch mit einigen Mythen aufgeräumt die einem aus einschlägigen Filmen noch im Ohr sein dürften. Gleichzeitig wird auch vor religiösen Fragen und der Reaktion auf die jeweiligen Antworten nicht halt gemacht.<br />
Ein sehr gelungener Film, den man sich meiner Meinung nach unbedingt einmal an einem ruhigen Abend angucken sollte. </p>
<h2>Trailer</h2>
<h3>The Curious Case of Benjamin Button</h3>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RL7iOU5U_U4&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/RL7iOU5U_U4&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<h3>The Man from Earth</h3>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/njU5CsrYfKM&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/njU5CsrYfKM&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Cloverfield</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 20:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Überraschung: Ich habe mir mal wieder einen Film angeguckt. Der Name Cloverfield wurde ja (angeblich) durch eine riesige virale Marketingkampagne ab Mitte 2007 in die Schädel aller Kinogänger gehämmert. Gleichzeitig war der Name lange Zeit unbekannt und wurde in feinster &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/02/cloverfield/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Überraschung: Ich habe mir mal wieder einen Film angeguckt. Der Name Cloverfield wurde ja (angeblich) durch eine riesige virale Marketingkampagne ab Mitte 2007 in die Schädel aller Kinogänger gehämmert. Gleichzeitig war der Name lange Zeit unbekannt und wurde in feinster Twin-Tower-Manier auch <acronym title="dem Premieretermin">01-18-08</acronym> genannt. Ich für meinen Teil habe nur zufällig davon erfahren und dachte mir nun, dass man sich das Ganze ja mal angucken könnte. Effektiv 85 Minuten Filmmaterial, das mit einer Handkamera aufgenommen wurde und 5, 4, 3, 2, 1, 0 New Yorker durch die Nacht begleitet. </p>
<p><a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/2262818227/cloverfield-poster.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2368/2262818227_b90c7dab2a_m.jpg" alt="cloverfield-poster" width="176" height="240" border="0" /></a> Erstmal vorweg: Der Film lebt nicht von den Charakteren. Die sind nämlich derart platt aufgebaut, dass es schon nicht mehr feierlich ist. Andererseits hat man auch kaum Gelegenheit sich lange darüber aufzuregen. Die Kameraführung verlangt einem nämlich einiges ab. Wer bei &#8220;Blair Witch Project 1&#8243; Kopf- oder Bauchschmerzen bekommen hat, der sollte sich diesen Film schenken.<br />
Aber worum geht es eigentlich? Im Grunde ist es eine klassische Horrogeschichte. Ein Monster kommt aus der Tiefe und zerlegt eine Stadt. Warum musste es ausgerechnet New York sein? Verkauft sich besser! Was ist das für ein Monster? Godzilla ist es nicht! Ansonsten streiten sich darüber die Gelehrten. Was allerdings ganz nett ist, sind die Special-Effects, die sich durchaus sehen lassen können. Selten wurde New York so konsequent auseinander genommen. Dass der Kopf der Freiheitsstatue direkt vor der Haustür des Kameramanns landet ist zwar wirklich etwas zu albern.<br />
Mir kamen bei dem Film diverse Erinnerungen an </p>
<ul>
<li>Godzilla (das Ding kommt aus dem Wasser)</li>
<li>Blair Witch Project (Die Kameraführung)</li>
<li>Krieg der Welten (Keine Ahnung ob das Ding mehr als 3 Beine hatte, es erinnert jedoch etwas an die Tripods von H. G. Wells.)</li>
<li>Starship Troopers (schaut selbst)</li>
<li>Alien (ecklige Angelegenheit)</li>
</ul>
<p>Tja, und das war&#8217;s das eigentlich auch schon wieder. Wirklich innovativ ist das Ganze irgendwie nicht. Athmosphärisch ist er zweifellos gut gelungen und definitiv ener der schonungslosesten weil realistischsten (wie man&#8217;s nimmt) Filme der letzten Zeit. Aber Innovativ? Nein, nicht wirklich. Wer ihn auf DVD bekommen sollte, sollte ruhig mal einen Blick rein werfen. Für das Kino ist man aber die falsche Zielgruppe. Die ist nämlich eindeutig amerikanisch und 9-11-konditioniert.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/f38JetJmb0M&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/f38JetJmb0M&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
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		<title>Mr. Brooks</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 23:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oh, mein letzter Beitrag zum Thema Kinoleinwand ist schon wieder ein Weilchen her. Da bekommt man ja fast den Eindruck ich hätte keine Zeit mehr mir die cineastischen Produkte der Neuzeit anzugucken. Stimmt natürlich nicht. Allerdings muss ich zugeben, dass &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/12/124/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Oh, mein letzter Beitrag zum Thema Kinoleinwand ist schon wieder ein Weilchen her. Da bekommt man ja fast den Eindruck ich hätte keine Zeit mehr mir die cineastischen Produkte der Neuzeit anzugucken. Stimmt natürlich nicht. Allerdings muss ich zugeben, dass mich in letzter Zeit nicht besonders viele Filem vom Hocker gerissen haben. Filme wie &#8220;Die Legende von Beowolf&#8221; kann man sich zwar angucken, müssen aber im Grunde nicht weiter kommentiert werden. Zu Bully&#8217;s neuestem Werk &#8220;Lissi&#8221; hört man auch keine Spatzen von den Dächern pfeifen und dann wird&#8217;s auch schon wieder dünn mit den Filmen. Bei &#8220;Von Löwen und Lämmern&#8221; bin ich mir bis heute nicht sicher ob es ein Antikriegsfilm ist &#8211; die Widersprüchlichkeit des Umgangs mit dem Irakkrieg kommt im Grunde glaubhaft rüber. Aber der deplaziert wirkende Patriotismus am Ende holt einen doch wieder auf die gewohnte amerikanische &#8220;Muttererde&#8221; zurück. Was gibt es also derzeit an lohnenden Filmen?</p>
<p><a href="http://farm3.static.flickr.com/2079/2092256118_e66b5a1d80.jpg" class="tt-flickr" rel="lightbox[post]"><img class="right" src="http://farm3.static.flickr.com/2079/2092256118_e66b5a1d80_m.jpg" alt="" width="165" height="240" border="0" /></a> Ich habe mir also &#8220;Mr. Brooks &#8211; Der Mörder in Dir&#8221; angeguckt in dem Kevin Costner mal nicht den mit dem <a href="http://farm3.static.flickr.com/2115/2092285802_f846e650a7_o.jpg"  rel="lightbox[KevinCostner]" title="Der mit dem Wolf tanzt">Wolf Tanzenden</a>, einen postapokalyptischen <a href="http://farm3.static.flickr.com/2411/2092286360_321aaec123_o.jpg"  title="Postman" rel="lightbox[KevinCostner]">Postboten</a> oder <a href="http://farm3.static.flickr.com/2365/2091506067_f5b3c66873_o.jpg"  title="Waterworld" rel="lightbox[KevinCostner]">Kapitän</a>, keinen <a href="http://farm3.static.flickr.com/2331/2091505771_0e7aa80583.jpg"  title="The Guardian" rel="lightbox[KevinCostner]">Rettungsschwimmer</a>, keinen <a href="http://farm3.static.flickr.com/2095/2092286672_57bcd4a360_o.jpg"  title="Bodyguard" rel="lightbox[KevinCostner]">Bodyguard</a>, keinen <a href="http://farm3.static.flickr.com/2373/2091506361_66fcd84917_o.jpg"  title="Robin Hood" rel="lightbox[KevinCostner]">Helden in Strumpfhosen</a>, keinen Unbestechlichen, keinen <a href="http://farm3.static.flickr.com/2264/2091504945_5058ddd1a3_o.jpg"  title="JFK-Tatort Dallas" rel="lightbox[KevinCostner]">Anwalt aus Dallas</a> und auch keinen exzentrischen <a href="http://farm3.static.flickr.com/2336/2091506205_2c6e794ab5_o.jpg"  title="Tin Cup" rel="lightbox[KevinCostner]">Golfprofi</a> mimt, sondern einen schizophrenen Serienkiller spielt. Der Unterschied zu &#8220;A Beautifull Mind&#8221; ist, dass sich Earl Books sehrwohl im Klaren darüber ist, dass er krank ist. Man sieht, wie er versucht sich unter Kontrolle zu bekommen, weiß aber auch, dass er es auf Dauer niemals schaffen wird. Schauspielerisch macht sich Costner ganz gut. Was natürlich auch daran liegen kann, dass man als Psycho nicht besonders viel Mimik zeigen muss. Ein Vergleich mit &#8220;American Psycho 1&#8243; hinkt zwar sicherlich an etlichen Ecken, aber gut gemacht ist der Film allemal.<br />
Schließlich wurden auch einige Mittel genutzt um einem den Film schmackhaft zu machen:</p>
<ol>
<li>Demi Moore spielt die clevere Polizistin, die Mr. Brooks zwar nie auch nur ansatzweise gefährlich werden kann, aber trotzdem ihren Beitrag zur Story mitbringt.</li>
<li>Brooks unterhällt sich öfters mit seinem Alter Ego Marshall (gespielt von William Hurt), während die umgebenden Personen davon nichts mitbekommen. &#8211; Ich steh auf solche Szenen. Einfach mal ausklinken und &#8220;sagen&#8221; was man denkt. Das kam bei früher &#8220;<a href="http://farm3.static.flickr.com/2164/2091549197_cf25611765_o.jpg"  rel="lightbox[KevinCostner]" title="Parker Lewis">Parker Lewis</a>&#8221; schon kultig und hat auch bei &#8220;<a href="http://farm3.static.flickr.com/2010/2092325814_37f46173b5_o.jpg"  rel="lightbox[KevinCostner]" title="High Fidelity - Cover">High</a> <a href="http://farm3.static.flickr.com/2324/2091543413_4e5bc22061_o.jpg"  rel="lightbox[KevinCostner]" title="High Fidelity - Scene">Fidelity</a>&#8221; dafür gesorgt, dass man das Innenleben des Protagonisten sehr gut kannte.</li>
<li>Es gibt ein paar überraschende Wendungen, die jedoch nicht vollkommen abwegig sind.</li>
<li>Ein offenes Ende.</li>
</ol>
<p>Mehr braucht es eigentlich nicht. Wer solche Filme also mag, der soll sich das ruhig einmal angucken. Hier schon mal der Trailer.<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pNyAVeYjSXY&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/pNyAVeYjSXY&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><em><center>&#8230;und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oD92ucjhlqc">hier</a> nochmal auf deutsch.</center></em></p>
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		<title>WTF is Jesse James?</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 01:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Antwort auf diese Frage sollte man wohl kennen, bevor man sich den aktuellen Streifen mit Brad Pitt anguckt. &#8220;Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford&#8221; ist mal wieder einer dieser Biographien bei denen man sich am &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/11/wtf-is-jesse-james/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Die Antwort auf diese Frage sollte man wohl kennen, bevor man sich den aktuellen Streifen mit Brad Pitt anguckt. &#8220;Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford&#8221; ist mal wieder einer dieser Biographien bei denen man sich am besten schon vorher eine paar Infos besorgen sollte. Der Film handelt allerdings nicht vom Leben bzw. Tod des berühmten Banditen, sondern von dessen Mörder und deckt einen Zeitrahmen von nicht einmal einem Jahr ab. Für eine Einführung des Banditen bleibt also keine Zeit &#8211; obwohl diese gut angelegt gewesen wäre.</p>
<p><a href="http://farm3.static.flickr.com/2075/1818003183_c670a241fa.jpg" class="tt-flickr" rel="lightbox[post]"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2075/1818003183_c670a241fa_m.jpg" alt="" width="165" height="240" border="0" /></a> Irgendwie wäre es einmal interessant zu erfahren, warum dieser Name so bekannt geworden ist. Schließlich handelt es sich bei Mr. James um einen waschechten Banditen, der Banken und Züge überfällt und dabei schon mal eine blutige Spur hinterlässt. Also nicht unbedingt ein Puplikumsmagnet möchte man meinen. Andererseits gab es schon zu seinen Lebzeiten diverse Groschenromane, was damals wohl das Maximum der Medienpräsenz darstellte und wohl auch die infantile Verehrung seines Mörders erklärt. </p>
<p>Der Film ist kein Western im eigentlich Sinne. Viel mehr Wert legt Regisseur Andrew Dominik, den man sonst nur aus Musikvideos und Werbespots kennt, darauf, den psychologischen Verfall von Jesse James und die daraus resultierende Auswirkungen auf seine Umgebung zu beschreiben. Die Stimmung des scheinbar depressive Banditen wird durch die triste Farbe des Films überzeugend vermittelt und Sunnyboy Brad Pitt sah noch nie so herruntergekommen aus <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Schauspielerisch wird er nur noch durch seinen Kollegen Casey Affleck übertroffen, den man bereits aus Filmen wie Oceans 11-13 oder auch Hamlet (&#8217;99) kennt. </p>
<p><a href="http://farm3.static.flickr.com/2220/1818843174_03b0300917.jpg" class="tt-flickr" rel="lightbox[post]"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2220/1818843174_03b0300917_m.jpg" alt="" width="240" height="160" border="0" class="right" /></a> Ist dieser Film zu empfehlen? Gute Frage! Generell scheint es sowas wie eine Regel für verfilmte Biographien zu geben: Lass es sein.<br />
In den letzten Jahren hatte man die Ehre sich Howard Hughes (Leonardo di Caprio in &#8220;The Aviator&#8221;), Alfred Kinsey (Liam Neeson in &#8220;Kinsey &#8211; Let&#8217;s talk about sex&#8221;) oder auch Johnny Cash ( Joaquin Phoenix in &#8220;Walk the Line&#8221;) anschauen zu können. Wirklich gefallen hat mir davon nur Walk the Line und das mag wohl zu 50% an der Musik und zu 50% an Reese Witherspoon gelegen haben. The Aviator war zwar eine grandiose schauspielerische Leistung, aber der Film selbst dauerte einfach zu lange und konnte irgendwie nicht wirklich fesseln. Kinsey enttäuschte auf ganzer Linie, da die Story wohl nur im prüden Amerika für Skandal sorgen kann und sich das Ende des Films elendig lange hinzog. Jesse James &#038; Bob Ford sind da sicherlich etwas besser aufgestellt. An den Unterhaltungswert eines wirklich guten Films kommt der Streifen jedoch nicht ran. Zu monoton &#8211; die Umgebung. Zu vorhersehbar &#8211; die Handlung. Zu fade &#8211; die Dialoge. Wer die Biographie einer Person breitentauglich in die Kinos bringen will, sollte sich schon eine richtige Handlung einfallen lassen&#8230; oder zumindest sicher gehen, dass sich das Puplikum mit dem Protagonisten identifizieren kann. Das wird in Deutschland vermutlich schwieriger werden als anderswo, denn ein ausgeprägter Personenkult existiert hier glücklicherweise nicht.</p>
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		<title>Am Ende kommen Touristen</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/09/am-ende-kommen-touristen/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 16:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist immer einfacher über die typischen Blockbuster und ähnliche Ausgeburten der Filmindustrie zu schreiben. Der Grund: Die Szenarien sind hyphotetisch und wenn einmal ein aktueller Sachverhalt angesprochen wird, dann meist nur auf eine so realitätsferne Art, dass man sich &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/09/am-ende-kommen-touristen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Es ist immer einfacher über die typischen Blockbuster und ähnliche Ausgeburten der Filmindustrie zu schreiben. Der Grund: Die Szenarien sind hyphotetisch und wenn einmal ein aktueller Sachverhalt angesprochen wird, dann meist nur auf eine so realitätsferne Art, dass man sich nur mit Mühe darauf einlassen kann und es selbst dann nur zu einer Erkenntnis führt, die man auch auf der Rückseite des 27. Januars eines x-beliebigen Abreißkalenders finden könnte.<br />
&#8220;Am Ende kommen Touristen&#8221; erzählt vom Berliner Zivildienstleistenden Sven Lehnert, der, nachdem seine Stelle in Amsterdam bereits vergeben war, als einziger Zivi nach Ausschwitz oder besser gesagt Oświęcim kommt. Was er dort vorfindet ist eine Mischung aus Begegnungsstätte und einer viel zu stark normalisierter Ortschaft.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157600053959279/photo/1312621981' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div> Ein einziger noch lebender Zeitzeuge, Herr Krzeminski, repariert die zurückgebliebenen Koffer der KZ-Insassen und berichtet anreisenden Schul- und Azubiklassen von seinen Erlebnissen. Das offensichtliche Ergebnis dieser Tagesausflüge bei den Besuchern ist eine Mischung aus ignoranter Anteilsnahmslosigkeit und automatisierter Betroffenheitsbekundung. Der Gedanke der Begegnungsstätte wird ad absurdum geführt. Nicht zuletzt, da eine Begegnung zwischen Überlebenden und Schülern bald unmöglich sein wird und vor allem, weil ein halbstündige Erzählung beim besten Willen keine Identifikation mit dem Erzähler aufkommen lassen kann. &#8220;Zeigen Sie ihnen Schindlers Liste. Das beeindruckt sie mehr.&#8221; klingt zwar fatal, Krzeminski trifft den Nagel aber auf den Kopf. Auch die Bewohner rund um Ausschwitz sind lange nach &#8217;45 geboren und haben mit der Geschichte genausoviel zu tun wie die per Reisebus abgelieferten Touristen.<br />
Der Film wirft die Frage auf, wie in Zukunft mit dem Thema umgegangen werden soll/kann. Macht eine Begegnung zwischen instandgehaltenen Ruinen und gesättigten Besuchern Sinn? Ist die Lehre der Geschichte nicht wichtiger als die Geschichte selbst? Sind Parallelenziehungen zwischen dem KZ-Hof, auf dem Gefangene in Abhängigkeit von ihrem weiteren Nutzen entweder zum Tod oder zum Leben verurteilt wurden, und dem Kampf auf dem Arbeitsmarkt in der verwaisten Ortschaft Oświęcim übertrieben oder greift bei einem &#8220;Das ist ja geschmacklos!&#8221; nicht nur die automatische Abwehrhaltung die vor allem eines sagt: &#8220;Ich will mich damit nicht beschäftigen!&#8221;? Welche Bedeutung hat eine solche KZ-Gedenkstätte heutzutage überhaupt noch?<br />
Für mich kann die Frage beantworten. Meiner Meinung nach sollte Geschichte nicht an Orte gefesselt werden sondern in das kollektive Gedächtnis eingehen und dort bewahrt werden. Ob das funktioniert weiß ich nicht. Ich denke aber, dass es auf Dauer eh so laufen muss. Die letzten Zeitzeugen sterben und die Geschichte verblasst. Was übrig bleibt ist die Erinnerung an ein grausames Verbrechen, dass zwar jeder kennt, jedoch keiner nachvollziehen kann. Und irgendwann kennt man Lager wie Ausschwitz wirklich nur noch aus Geschichtsbüchern. Bleibt nur zu hoffen, dass sie nicht komplett vergessen werden.<br />
Den Menschen in Oświęcim dürfte es egal sein. Denn die haben auch andere Probleme. Vielleicht ist das auch der Grund, warum Stanislaw Krzeminski die Koffer repariert und nicht restauriert.<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WGQ-TJOHojw"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/WGQ-TJOHojw" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
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		<title>Des Pudels Kern&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 19:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wieder gibt es Filme, die sich weit über die Kinoleinwand hinaus in das &#8220;alltägliche&#8221; Leben einbringen. Mein Lieblingsbeispiel dafür ist Werner Beinhard, der wohl genauso viele Formulierungen und Sprüche in den deutschen Wortschatz hat fließen lassen, wie seinerzeit Goethes &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/08/111/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Immer wieder gibt es Filme, die sich weit über die Kinoleinwand hinaus in das &#8220;alltägliche&#8221; Leben einbringen. Mein Lieblingsbeispiel dafür ist Werner Beinhard, der wohl genauso viele Formulierungen und Sprüche in den deutschen Wortschatz hat fließen lassen, wie seinerzeit Goethes Faust. Huch, ein Aufschrei&#8230; Nein! Ich will natürlich nicht beide Werke über einen Kamm scheren. <acronym title="Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.">Andererseits kann ich hier ja schreiben was ich will.</acronym></p>
<p>Während sich der gute Johann Wolfgang eher auf das literarische Medium konzentrieren musste, kann Werner seine markigen Sprüche optisch verstärkt und mit einem deftigen Akzent zum Ausdruck bringen. Wäre mal interessant herrauszufinden, wer mehr geflügelte Worte aufzubieten hat. Aber wer bestimmt, ob ein &#8220;Eckhard hohl ein Pflaster! Ich verblute&#8221; oder ein &#8220;Tut das Not, dass das hier so rumoxidiert?&#8221; es mit einem begrabenen Hund oder dem Kern der Köters (sofern es ein Pudel war) aufnehmen kann? Mit seinem Buch &#8220;Geflügelte Worte&#8221; hatte Georg Büchmann wohl die Definitionshoheit. Aber solange der nicht nach 106 Jahren Verwesung kurzzeitig wieder auferstanden ist, wird er sich den Film niemals gesehen haben.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594329012524/photo/1215566471' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//_.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Ebenfalls unbekannt dürfte ihm das allseits beliebte Internetz sein, in dem einen inzwischen ständig irgendwelche gelben Avatare anlachen. Unter <a href="http://simpsonizeme.com/">simpsonizeme.com</a> können sich alle Willigen ein Foto ihrer Wahl in ein Matt-Groening-Portrait verwandeln und gleichzeitig mit überflüssiger Burger-King-Werbung zuschütten lassen. Nachdem diese Seite praktisch nie zu erreichen war (über 400 Folgen in den letzten 16 Jahren führen zu vielen Fans aka viel Traffic) hab ich das nun auch mal versucht. Ich verzichte jedoch darauf diese Foto auf die nächste Bewerbung zu kleben.<br />
Von der Inflation dieser liebevoll generierten &#8220;Zeichnungen&#8221; mal abgesehen, muss ich beeindruckt feststellen, dass sich hier etwas ähnliches wie bei Werners Faust abzuspielen scheint. Nur, dass diesmal die <a href="http://www.studivz.net">StudiVZ</a> und <a href="http://www.facebook.com/">Facebook</a>-Accounts dieser Welt beeinflusst werden und nicht der normale Sprachgebrauch. Auch wenn ich inzwischen schon öfters jemanden &#8220;Spider-Schwein&#8221; habe Trällern gehört. Wenn man dann noch daran denkt, dass im Grunde jeder das &#8220;D&#8217;oh!&#8221; von Homer kennt, darf man auf den nächsten Meilenstein in der Sprachentwicklung gespannt sein. Die Gretchenfrage ist natürlich, ob das der Sprache gut tun wird oder nicht. </p>
<p>Aber was soll&#8217;s. Ich persönlich fand Bücher wie &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Dativ-ist-dem-Genitiv-sein/dp/3462034480">Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod.</a>&#8221; einfach nur übertrieben und zu bieder. Ich geh jetzt erstmal in den Keller und guck, ob die Russen schon da sind&#8230;</p>
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		<title>Kein Regel ohne Ausnahme</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Aug 2007 18:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Regel]]></category>

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		<description><![CDATA[Okay, ich gebe zu: Ich konnte nicht wiederstehen. Eben noch schwor ich mir, keine weitere Fortsetzung eines sogenannten Horrorfilms oder Thrillers anzugucken. Schließlich werden diese wie jede andere Fortsetzung nur aus finanziellen Motiven heraus gedreht und außerdem sind Fortsetzungen von &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/08/kein-regel-ohne-ausnahme/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Okay, ich gebe zu: Ich konnte nicht wiederstehen. Eben noch schwor ich mir, keine weitere Fortsetzung eines sogenannten Horrorfilms oder Thrillers anzugucken. Schließlich werden diese wie jede andere Fortsetzung nur aus finanziellen Motiven heraus gedreht und außerdem sind Fortsetzungen von Schockern im Grunde immer schlechter als das Original. Nun hab ich mir jedoch &#8220;28 weeks later&#8221; angeguckt und muss überrascht feststellen, dass den Machern (wie man neudeutsch sagt) ein recht gutes oder zumindest unterhaltsames Stück gelungen ist. </p>
<p>Allerdings war ja der erste Teil &#8220;28 days later&#8221; eh nicht der absolute überflieger. Die mussten sich also schon was einfallen lassen. Und das haben sie auch. Irgendwie ist es ihnen gelungen, eine gelungene Überleitung der beiden Teile hinzukriegen ohne dabei in das gleiche Horn zu blasen.<br />
Die Minuspunkte bei Teil 1 waren meiner Meinung nach: Die viele Characktere mit denen man sich nicht richtig identifizieren konnte, da sie nie richtig eingeführt sondern schlichtweg in die Handlung reingeworfen wurden. Kein klar erkennbarer Spannungsbogen (eigentlich war es ein einziges Um-sein-Leben-rennen). Außerdem kam noch die deplaziert wirkende philosophische Frage hinzu, ab wann Menschen zu Tieren werden (?) Vor oder nachdem sie mit dem Virus infiziert wurden? Positiv zu werten war allerdings der vergleichsweise hohe Realitätsgrad&#8230; &#8230;Naja, außer die Zombies natürlich.<br />
Teil 2 bedient sich da an den derzeit bewährten Grundzutaten: </p>
<ul>
<li>2 Teile Schnulz (&#8220;Oh mein Gott, Mum lebt noch! Ich wußte es!&#8221;) </li>
<li>3 Teile Militärequipment (Kampfhubschrauber, Napalm und tapfere GIs als Scharfschützen) </li>
<li>5 Teile subtiler Anspielungen auf Terrorgefahren (Great Britain ist leergefegt, brennende Hochhäuser, Einsatz von chemischen Waffen usw.) </li>
<li>1 großes Stück Märtyrertum </li>
<li>zum Schluss ein kräftiger Schuss Blut </li>
<li>gespickt mit einer Prise Fremdschämen (&#8220;Wie kann man so dämlich sein und das-und-das machen?&#8221;)</li>
</ul>
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157600053959279/photo/1021062622' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, wurde auch noch eine bereits aus &#8220;Das Schweigen der Lämmer&#8221; bekannte Nachtsichtgerät-Szene adaptiert und das Ende so gestaltet, dass sich der Zuschauer die schlimmsten Horrorszenarien selbst ausmalen darf. Das Ergebnis ist ein Streifen, der bei weitem nicht den Innovationsgrad des Vorgängers hat (Wie auch, bei einem 2ten Teil?) aber dennoch zu unterhalten weiß. Zwischenzeitlich hat man jedoch den Eindruck in Resident Evil 3 festzustecken &#8211; nur eben ohne Mila Jovovich. Was ich jedoch wieder einmal beeindruckend fand, ist, dass Sie es geschafft haben Aufnahmen von London zu bekommen, in der es kein Leben auf den Straßen gibt. Im Ersten Teil wurden diese Aufnahmen extra in den frühen Morgenstunden und in unbekannten Stadtbezirken gedreht. Diesmal hat man jedoch die Londoner Innenstadt im Blick. &#8211; RESPEKT
<p>In Summe ist dieser Teil in die Kategorie Blockbuster einzuordnen, auch wenn ich ihn nicht für eine 20:15-Uhr-Vorstellung vorschlagen würde.<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Das Gesetz der Fortsetzung [der Fortsetzung [der Fortsetzung]]</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/06/das-gesetz-der-fortsetzung/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jun 2007 12:09:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Regel]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich hab ich es mal wieder geschafft die heiligen Hallen eines Kinos zu betreten. Ob die nun wirklich heilig sind weiß ich natürlich nicht &#8230;bin ja schließlich auch Agnostiker &#8211; da ist sowas typisch. Was ich allerdings als nicht wirklich &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/06/das-gesetz-der-fortsetzung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Endlich hab ich es mal wieder geschafft die heiligen Hallen eines Kinos zu betreten. Ob die nun wirklich heilig sind weiß ich natürlich nicht &#8230;bin ja schließlich auch <a href="/blog/archives/80">Agnostiker</a> &#8211; da ist sowas typisch. Was ich allerdings als nicht wirklich christlich bezeichne ist das Gesetz der Fortsetzung, das dieses Filmjahr ziemlich fest im Griff zu haben scheint. Für alle die es nicht wissen: Das Gesetz besagt, dass jeder Film eine Fortsetzung findet, sobald die Einnahmen des vorangegangene Teils die Produktionskosten deutlich überstiegen haben. Zu wahrer Blüte der Absurdität kommt diese Regel jedoch, wenn es ganz eindeutig keinen weiteren Teil geben dürfte, weil die Geschichte schlichtweg zu Ende, die Idee abgedroschen oder eine Fortsetzung eine Beleidigung des guten Geschmacks ist (Paradebeispiel: &#8220;Dirty Dancing 2&#8243; oder &#8220;Basic Instinct 2&#8243;). <br />Um den Bogen zum &#8220;Heiligen&#8221; noch einmal zu kriegen: Gemäß dem Gesetz hätte schon längst ein neuer Jesus Christus, Mohammed oder von mir aus auch ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spagettimonster">fliegendes Spaghettimonster</a> auftauchen müssen. Der tibetische Buddhismus hat das Ganze schon längst begriffen und begrüßt immer mal wieder seinen alten, weil wiedergeborenen, Dalai Lama.<br />
Was bei Religionen noch charmant wirkt, kann einem beim Blättern der Kinoprogramme Tränen in die Augen treiben.</p>
<p>Dabei wäre eine kurze Erweiterung des Gesetzes ganz einfach: Ist ein Film nämlich nur aufgrund seiner Neuartigkeit bekannt geworden, verbietet sich eine Fortsetzung. Um das zu Belegen will ich ein paar Beispiele nennen.</p>
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157600053959279/photo/599524160' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>
<p><strong>Blair Witch Project</strong> &#8211; Überzeugte durch wirre Kameraführung und realistische Atmosphäre<br />
<strong>Blair Witch Project 2</strong> &#8211; Wir schnappen uns einen Standard- Teenie- Schocker- Plot und behaupten es hätte etwas mit dem 1. Teil zu tun.</p>
<p><strong>The Hills have Eyes </strong>(Remake)- Leinwandmassaker der übelsten Sorte. Eine Ode an den Horror der 70er Jahre gemischt mit der gnadenlosen Direktheit des 21. Jahrhunderts<br />
<strong>The Hills have Eyes 2</strong> &#8211; Teil 1 wird noch einmal warm aufgebrüht. Die Story ist flach, die stumpfe Gewalt kannte man schon aus Teil 1</p>
<p><strong>Hostel </strong>- Kurz nach The Hills have Eyes rausgekommen, hat er mich erstaunlich wenig geschockt. Aber ein paar fiese Sachen waren auf jeden Fall dabei.<br />
<strong>Hostel 2</strong> &#8211; Wir ersetzen die 3 Kerle durch 3 Mädels und lassen sie das gleiche durchmachen. Der Versuch tiefer in die Hintergründe einzusteigen ist zwar nett gemeint, meiner Meinung aber nicht sonderlich gelungen.</p>
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157600053959279/photo/599207077' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>
<p><strong>SAW</strong> &#8211; Perfide Story mit dem &#8220;was- würde- ich- in- der- Situation- machen&#8221;- Faktor und ein überraschendes Ende<br />
<strong>SAW 2</strong> &#8211; Mehr Leute, neue &#8220;Tricks&#8221; aber irgendwie nichts, das begeistern konnte. Das Ende hatte man zwar so nicht erwartet, war aber trotzdem nicht überraschend<br />
<strong>SAW 3</strong> &#8211; Wieder weniger Leute, richtig perfide &#8220;Tricks&#8221;, Aber: Wie in so vielen Fortsetzungen werden die Hintergründe offen gelegt, wodurch der Film aber eher platter wird. Das überraschende Ende konnte man schon nach 1 Stunde erraten.<br />
<strong>SAW 4</strong> &#8211; ist in Arbeit. WARUM???</p>
<p>Ebenfalls beliebt sind Fortsetzungen, die mit dem Vorgänger nichts zu tun haben und sich nur den Namen ausleihen.<br />
<strong>American Psycho 2</strong> &#8211; kann man sich angucken, hat aber im Grunde nichts mit Yuppie Patrick Bateman zu tun<br />
<strong>Eiskalte Engel 2, 3</strong> &#8211; ich hab ihn nicht gesehen, aber der 1. Teil lässt eigentlich keine Fortsetzung zu, deshalb soll wohl der gleiche Plot nochmal verwendet worden sein &#8211; natürlich ohne die hervorragende Besetzung des 1. Teils und demzufolge ohne einen wirklichen Bezug.</p>
<p>Richtig abstrakt wird es jedoch, wenn in den einzelnen Teilen logische Brüche vorkommen.</p>
<p><strong>Blade</strong> &#8211; Coole Musik, nette Optik, obercoole Charaktere&#8230; Whistler stirbt!!!<br />
<strong>Blade 2</strong> &#8211; Prinzipiell keine schlechte Fortsetzung, aber: Whistler ist wieder da&#8230; ???</p>
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157600053959279/photo/599521704' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>
<p><strong>Matrix 2</strong> &#8211; Okay, ich lehne mich jetzt weit aus dem Fenster. In Teil 2 wird eine Menge psychedelisches Zeug erzählt. Vor allem von dem Sigmund Freud Verschnitt kurz vor Schluss.<br />
Ich habe das Ganze so verstanden: </p>
<ul>
<li>Einige Menschen leben zufrieden in der Matrix</li>
<li>Einige wenige sind jedoch instabile Elemente und akzeptieren die Matrix nicht (wollen also aussteigen)</li>
<li>Um diesen Menschen gerecht zu werden, wurde eine zweite Matrix erschaffen, die diese Individuen auffangen kann. </li>
<li>In dieser 2. Matrix sind die Menschen scheinbar damit beschäftigt die Maschinen zu bekämpfen.</li>
<li>Dabei folgen sie einem Auserwählten, der (laut Sigmund Freud) alle paar Jahrzehnte immer mal wieder die Bühne betritt.</li>
<li> Nach der Niederschlagung der Rebellion beginnt der Aufbau von Vorne und der Auserwählte wird als Mythos an die nächste Generation weiter gegeben (es lebe die Endlos- oder doch zumindest die Zählschleife).</li>
<li>Kurz vor der Niederschlagung des Aufstands durch die Maschinen (die Szene mit Sigmund Freud) wird dem Auserwähltem die Möglichkeit gegeben aus der Schleife abzuspringen (anständige Programme haben schließlich keine Endlosschleifen) </li>
<li>Ergo: Die Rebellen fühlen sich frei und produzieren weiter fleißig Strom.</li>
<li>Beweis: Neo kann auch außerhalb der Matrix Maschinen beeinflussen (Ende Teil 2) und den Code der Matrix auch außerhalb lesen (Teil 3)</li>
<li>Außerdem würde das Gelaber von Sigmund Freud in Teil 2 sonst keinen Sinn ergeben.</li>
</ul>
<p>Im 3. Teil wird plötzlich so getan als ob die 2. Matrix wirklich real gewesen wäre. Zumindest gibt es keine Auflösung &#8211; Sehr unbefriedigend sowas. (&#8230;oder ich interpretiere da zuviel rein&#8230;)</p>
<p>Letztendlich gibt es aber auch gelungene Vertreter der Gattung &#8220;Fortsetzung&#8221;. Oceans 13 glänzt zum Beispiel mit einer zwar schon fast abgedroschenen, aber trotzdem unterhaltsamen Story. (Was nach dem Versagen in Teil 2 aber auch bitter nötig war.)<br />
Unausweichlich sind Fortsetzungen natürlich bei Trilogien wie &#8220;Herr der Ringe 1-3&#8243;, &#8220;Star Wars 4-6&#8243;, &#8220;Star Wars 1-3&#8243;  also generell bei Filmreihen, die literarische Wurzeln haben (inklusive &#8220;Harry Potter&#8221;). Diese Filme sind natürlich vom Gesetz der Fortsetzung ausgeschlossen.</p>
<p>Man darf also gespannt sein, ob sich ein Film wie lange sich der demnächst erscheinende &#8220;28 weeks later&#8221;-Streifen (Fortsetzung zu &#8220;28 days later&#8221;) in den Kinos halten wird. Ich werde ihn mir nicht antun, denn zumindest bei Horrorfilmen ist dabei noch nie etwas gutes bei rausgekommen. Da warte ich lieber auf &#8220;Stirb langsam 4.0&#8243; oder &#8220;Indiana Jones 4&#8243; oder &#8220;Rush Hour 3&#8243;. Nicht jedoch auf &#8220;Shrek 3&#8243;!<br />
&#8220;X-men 3&#8243;, &#8220;Spiderman 3&#8243; und natürlich &#8220;Fluch der Karibik 3&#8243; hab ich natürlich schon hinter mir. Dafür steht aber die nächste Comicfortsetzung &#8220;Fantastic Four 2&#8243; in den Startlöchern. Ick werd bekloppt&#8230; So viele potentielle Endlosschleifen&#8230;</p>
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		<title>Shoppen</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/06/shoppen/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jun 2007 21:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Posts]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>

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		<description><![CDATA[Was macht man als Single in München, um diesem unsagbaren Dasein zu entkommen? Ganz einfach: Mann/Frau geht Shoppen. Das rät einem zumindest der neueste deutsche Film in den hiesigen Kinos. Shoppen? Am Wühltisch den passenden Partner finden? Nee nee, so &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/06/shoppen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Was macht man als Single in München, um diesem unsagbaren Dasein zu entkommen? Ganz einfach: Mann/Frau geht Shoppen. Das rät einem zumindest der neueste deutsche Film in den hiesigen Kinos. Shoppen? Am Wühltisch den passenden Partner finden? Nee nee, so ist das nicht gemeint. Mit Shoppen ist vielmehr das Verhalten beim Speed-Dating gemeint, das dieser Film beschreibt. </p>
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157600053959279/photo/549291517' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Verschiedene, teils verrückte Leute treffen sich, um mal den Partner fürs Leben, mal einen schnellen Zeitvertreib oder schlichtweg Kontakt zu suchen. Dabei wird in dem Film nicht davor zurückgeschreckt, Klischees auszugraben. Da steht die blasse &#8220;Von-und-zu&#8221; vor dem versessenen Ökofreak, der lieber kilometerweit durch die Wiesen stampft als in ein Taxi muss Dieselrußpartikelfilter zu steigen. Da sitzt die gut aussehende Jogalehrerin aka Veganerin vor dem zugereisten Fleischberg aus Bad Irgendwo (Zitat: wenn du Überraschungen erleben willst, musst du das Dorf verlassen. Und wenn du angenehme Überraschungen suchst lässt du den Landkreis am besten auch gleich hinter dir.).
<p>
Ein besonderes Schmankerl ist natürlich der original Münchener Casanovaverschnitt, der die Weisheit mit Löffeln verschlungen hat und nun die Damenwelt an seinem Genie teilhaben lassen will, ja MUSS. Eine aus medizinischer Sicht unglaubliche Laune der Natur (Reden ohne Einzuatmen) und der Controller mit Klemmbrett und Fragebogen runden das Bild ab. 
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xEFjZKf0dF8"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/xEFjZKf0dF8" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p>Insgesamt ein sehr kurzweiliger Film, der von seinen lustigen Dialogen, dem hohen Tempo und den abwechslungsreichen Charakteren lebt. Die einzige Frage bleibt: Was sucht eine Veganerin an der Käsetheke? Trotzdem: Eine Empfehlung von mir. Kann man sich angucken.</p>
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		<title>Lichtschutzfaktor 2*10²³</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 21:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Regel]]></category>

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		<description><![CDATA[Was kommt dabei raus, wenn man &#8220;The Core&#8221; und &#8220;Event Horizont&#8221; ungeschützt aufeinander loslässt? Ganz klar: Nach neun Monaten kommt &#8220;Sunshine&#8221; in die Kinos. Gepaart mit einem dem klassischen Pathos eines &#8220;Armageddon&#8221;-mäßigem Ich-rette-die-Welt-Bruce-Willis-Auftritt wurde der Hauptdarsteller Cillian Murphy von der &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/04/lichtschutzfaktor-210%c2%b2%c2%b3/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Was kommt dabei raus, wenn man &#8220;The Core&#8221; und &#8220;Event Horizont&#8221; ungeschützt aufeinander loslässt? Ganz klar: Nach neun Monaten kommt &#8220;Sunshine&#8221; in die Kinos. Gepaart mit einem dem klassischen Pathos eines &#8220;Armageddon&#8221;-mäßigem Ich-rette-die-Welt-Bruce-Willis-Auftritt wurde der Hauptdarsteller Cillian Murphy von der Promotionmaschine quasi direkt <acronym title="Woran er ja, dank seiner Rolle gewöhnt sein sollte"> in den Himmel gehoben.</acronym> So richtig überzeugen konnte er mich allerdings nicht. Das mag daran liegen, dass der Bordcomputer mehr Text hatte als er und seine Rolle als Transvestit in &#8220;Breakfast on Pluto&#8221; (Golden Globe Nominierung) wesentlich besser zu ihm passt als der eines genialen Atomphysikers (Auch wenn das Genie nicht erkennbar wurde.) .<br />
Liegt aber vielleicht auch an der Story. Hier also das Erfolgsrezept dieses Films.</p>
<ul>
<li>ein abstraktes Endzeit-Szenario tritt ein. </li>
<li>ein Rettungsteam wird losgeschickt, bestehend aus&#8230;</li>
<ol>
<li>einem ehrlichen, sich für den Helden opfernden, Arbeitstier </li>
<li>einem <acronym title="früh sterbenden">guten</acronym> Captain</li>
<li>einem ignorantem, unsympatischen Ersten Offizier </li>
<li>einem Quoten-* </li>
<li>2-3 Frauen, von der eine bis kurz vor Schluss überlebt </li>
<li>dem Helden der ganzen Story (Je nach Machart des Films gestählt und mit einem Ruß-Öl-Gemisch beträufelt oder wie hier mit langen Haaren und nachdenklichem Blick.)</li>
<li>abgeschmeckt wird das ganze noch mit einem Psychopathen mit übermenschlichen Kräften</li>
</ol>
<li>Nächster Schritt im Plott: Rettungsteam kann nicht mehr zurück</li>
<li>Rettungsteam gerät in ethische Zwickmühle (Standardfrage: Sollte diese Menschheit überhaupt gerettet werden?)</li>
<li>ethisches Dilemma löst sich von selbst auf und wird durch den Überlebenskampf der Crew ersetzt</li>
<li>das Gute gewinnt knapp und kann die Mission zum Abschluss bringen</li>
<li>um nicht unglaubwürdig zu wirken, gibt es für die Protagonisten kein Happy-End</li>
</ul>
<p>* Steht für alles Mögliche. Üblicherweise der Q-Schwarze. Hier jedoch der Q-Asiate. Wann schafft es eigentlich mal der Quotenindianer ins Kino?</p>
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157600053959279/photo/470430717' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Alles in allem also ein Film voll von Überraschungen. ;o) Für das Format des Films sprechen auch die unglaublich detaillierten Ausführungen dazu, wie die (halb) erloschene Sonne wieder zum Leben erweckt werden soll: &#8220;Wir schnappen uns alles spaltbare Material auf der Erde für eine Superbombe und erzeugen damit einen Stern in einem Stern!&#8221;&#8230; Puh, das ist ja hohe Wissenschaft. Und ich dachte immer, dass sich unsere Sonne erst einmal aufblähen und die komplette Erdoberfläche zu Lava verwandeln würde, wenn es mit dem guten Stück zu Ende geht (Roter Riese und so&#8230;)!? Naja, davon hab ich allerdings auch nicht wirklich eine Ahnung. <br />Was mich allerdings immer wieder verwundert, ist die Tatsache, dass man laut Hollywood Explosionen im All hören kann. Wie machen die das nur? Das führt dann auch dazu, dass, wenn so ein Astronaut neben seinem Schiff im Raumanzug schwebt, so allerlei Lärm ausmachen kann, dass es mehr an ein U-Boot erinnert.
<p>Achso, noch eine Frage: Warum hält so ein Bordcomputer in Zukunft nicht einfach mal die Klappe? </p>
<p>Eigentlich wollte ich noch was Nettes über den Film sagen und habe mich deshalb mal auf der <a href="http://www.sunshine-derfilm.de/">offiziellen Homepage</a> blicken lassen. Dabei fiel mir eine andere Frage ein: Warum bekomme ich inzwischen auf jeder Film-Homepage eine Flash-Animation entgegen geschmissen, die über keinerlei Informationsgehalt verfügt? Wenn doch einmal Infos verfügbar sind, muss ich mich erst einmal MByte-weise interaktiv durch den halben Film klicken. Wozu???</p>
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