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	<title>www.janek-niefeldt.de &#187; Kulturkritik</title>
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		<title>Broadway Experiences</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 14:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Irgendwann hatte ich ja schon einmal gesagt, dass es ein paar Dinge gibt, die man in NY auf jeden Fall gemacht haben sollte. Dazu gehoert Zweifelsohne auch ein Besuch auf dem Broadway. Da aber ein einziger Besuch zu langweilig waere, &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/04/broadway-experiences/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Irgendwann hatte ich ja schon einmal gesagt, dass es ein paar Dinge gibt, die man in NY auf jeden Fall gemacht haben sollte. Dazu gehoert Zweifelsohne auch ein Besuch auf dem Broadway. Da aber ein einziger Besuch zu langweilig waere, hab ich mir innerhalb der letzten Wochen gleich 3 Vorstellungen angeguckt.</p>
<p><a href="http://farm2.static.flickr.com/1061/4553141562_825491a8b5_o.jpg"><img alt="" src="http://farm2.static.flickr.com/1061/4553141562_825491a8b5_o.jpg" class="aligncenter" width="370" height="370" /></a><br />
<strong>1. Memphis (Musical)</strong></p>
<p><a href="http://www.memphisthemusical.com/">Memphis</a> ist eins der neuesten Broadway-Musicals, kann sich jedoch schon einer recht grossen Beliebtheit erfreuen. Und das zu recht. Mein erster Versuch in eine Vorstellung zu gehen schlug leider fehl. Trotzdem bin ich 3 Tage spaeter mit einer Freundin aus Berlin dort gewesen. Die Plaetze die wir so kurzfristig bekommen haben waren nicht die Besten (ganz oben, ganz hinten), die Broadway Theater scheinen jedoch so gebaut worden zu sein, dass man tatsaechlich von allen Platzen aus die Buehne sehen kann. Ich konnte mich zumindest nicht ueber irgendwelche Koepfe in meinem Sichtfeld beschweren.<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/4552503141/6a00d8345212eb69e2011168c2b2b2970c-800wi.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="6a00d8345212eb69e2011168c2b2b2970c-800wi"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4034/4552503141_98eb649a68.jpg" alt="6a00d8345212eb69e2011168c2b2b2970c-800wi" width="500" height="291" /></a><br />
Das Musical erzaehlt die Geschichte der Erfindung des Rock&#8217;n'Roll. Um genau zu sein erzaehlt es die Geschichte eines <acronym title="Gibt es das Wort?">memphisianischen</acronym> Trunkenboldes namens Huey Calhoun, der sich fuer &#8220;schwarze&#8221; Musik begeistert (a.k.a. Rock&#8217;n'Roll), sich in den dunkleren Vierteln der Stadt rumtreibt und somit gegen die ungeschriebenen Gesetze der damaligen Zeit &#8211; soll heissen der 1950er Jahre &#8211; verstoesst. In einer Bar trifft er auf Felicia Farrell, der er verspricht sich um ihre Karriere zu kuemmern, wenn sie mit ihm ausgeht. Wie durch Zufall bekommt er einen Job als DJ in einem Radiosender und faengt an ihre Musik und die von anderen Afro-Amerikanern zu spielen. Lange Rede kurzer Sinn: Sie kommt gross raus&#8230; Das ersehnte Happy End bleibt jedoch trotzdem aus, da sie nach New York geht um den naechsten Schritt auf der Karriereleiter zu wagen, waehrend er Memphis nicht verlassen will bzw. kann&#8230; Alles sehr &#8220;Drama, Baby&#8230;!&#8221; aber durchaus nett anzuhoeren. Bei Musical kommt ja sonst immer die Assoziation mit WestSideStory auf und auch hatte zumindest an dem Abend keine Lust auf derart dick aufgetragene Klischees bzw. Adaptionen von Romeo &#038; Julia&#8230;<br />
Fuer alle, die mal in der Naehe sind: Das Musical ist sehr empfehlenswert und ich werde tatsaechlich mal schauen, ob ich nicht das Album dazu auftreiben kann.<br />
Etwas kurios war dann lediglich der eher werbemaessige Aufruf zur Spende direkt nach der Vorstellung. Ich rechne ja hier ueberall mit Werbung, aber in einem Musical??? Ich kann vermutlich von Glueck reden, dass nicht zwischendurch die Vorstellung fuer eine Werbepause unterbrochen wurde, wie es ja zum Beispiel bei NBA Spielen ueblich ist&#8230; (Wirklich wahr: Die Schiedsrichter koennen da Auszeiten nehmen, damit die Werbebloecke untergebracht werden koennen&#8230; immer wenn du denkst es geht nicht bekloppter&#8230; U&#8230; S&#8230; A&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p><strong>2. Phantom of the Opera (Musical)</strong><br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/4552502899/phantom.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Phantom"><img class="alignright" src="http://farm2.static.flickr.com/1025/4552502899_2dff42bae8_m.jpg" alt="Phantom" width="240" height="160" /></a> Zu diesem Klassiker der Musical-Geschichte muss man vermutlich nicht mehr viel sagen. Nicht umsonst ist es mit seinen 10 Jahren das am laengsten gespielte Musical auf dem Broadway. Um so besser, dass wir so gute Karten bekommen haben. Ich frage mich immer noch, warum es in New York Leute gibt, die den vollen Preis fuer irgendetwas bezahlen. Die Seite <a href="http://www.nytix.com/Broadway/DiscountBroadwayTickets/TKTS/index.html">www.nytix.com</a> sei deshalb allen Besuchern ans Herz gelegt. Das Musical wiederum war wie erwartet richtig gut. Klar: man sollte Opern schon ein bisschen was abgewinnen koennen. Gluecklicherweise hab ich damit kein Problem&#8230; Naja, ich muss allerdings schon zugeben, dass mir die Gesangseinlagen der Diva &#8220;Carolotta&#8221; schon ziemlich auf die Nerven gingen. Allerdings sollen sie das ja auch. Von daher: Gut gemacht! <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Wie schon bei &#8220;Memphis&#8221; muss ich aber bemaengeln, dass die Bitte um Spenden am Ende der Vorstellung etwas deplaziert wirkte. Um ehrlich zu sein wirkte es noch deplazierter als zuvor. Wenn ein Phantom, das sich gerade noch hinter einer Maske versteckt hat ploetzlich aufhoert zu singen und in normaler Stimmte nach Spenden fragt, dann ist von der Wolke, auf der man gerade noch geschwebt hat, nicht mehr viel uebrig&#8230;<br />
Trotzdem: Mir das ganze auch einmal live anzugucken und vor allem anzuhoeren hat sich wirklich gelohnt.</p>
<p><strong>3. 39 Steps (Theater)</strong><br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/4553141528/012008the_39_steps.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="012008The_39_Steps"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3046/4553141528_f78faa1185_m.jpg" alt="012008The_39_Steps" width="240" height="160" /></a> Ein Krimi im Theater war auch fuer mich eine echte Premiere. Aber wenn es sich schon um einen echten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_39_Stufen">Hitchcock-Klassiker</a> handelt, dann kann man sich das ja schon einmal angucken. Das Stueck selbst war extrem kurzweilg und ich muss immer noch grinsen, wenn ich mich an die vielen Ideen erinnere die dort umgesetzt wurden um zum Beispiel Wind und Wetter darzustellen. Bemerkenswert auch die Faehigkeiten der Darsteller. Zu viert eine Szene darzustellen in der 6 Personen auf der Buehne stehen ist schon eine echte Leistung und fuehrt schon automatisch zu lustigen Situationen. Wenn sich dazu dann auch noch ein schottische Akzent hinzugesellt, schwingt das ganze schon ins kuriose&#8230;<br />
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht mein letzte Theaterbesuch gewesen sein wird.</p>
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		<title>Hip-Hop Subway Series</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 18:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es würde nach einer totalen Ausrede klingen wenn ich sage, dass ich keine Zeit zum Schreiben habe. Die simple Wahrheit ist nun einmal, dass ich was das Schreiben angeht in letzter Zeit ziemlich faul bin und stattdessen lieber auf solch &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/03/hip-hop-subway-series/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Es würde nach einer totalen Ausrede klingen wenn ich sage, dass ich keine Zeit zum Schreiben habe. Die simple Wahrheit ist nun einmal, dass ich was das Schreiben angeht in letzter Zeit ziemlich faul bin und stattdessen lieber auf solch nette Events wie etwa der Hip-Hop Subway Series gehe. Wenn es schon einmal so etwas wie eine <acronym title="Ist das dann noch Underground???">öffentlich zugängliche Hip-Hop-Underground-Veranstaltung</acronym> gibt, darf man sich das in der Stadt in der der HipHop erfunden wurde natürlich nicht entgehen lassen. Einmal pro Woche treffen sich Beatboxer und Rapper in Harlem um mit der Subway Richtung Manhattan Downtown zu fahren und sich gegenseitig im Freestylen zu messen. </p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=tq1DhqJS2Vs' >Warm-up Part 1: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/tq1DhqJS2Vs?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=KR6L1mmDMYg' >Warm-up Part 2: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/KR6L1mmDMYg?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=dAe6DqMs9o0' >Warm-up Part 3: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/dAe6DqMs9o0?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=sZB2efqqz_E' >Warm-up Part 4: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/sZB2efqqz_E?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=bHaE3Ie1JBU' >Subway Part 1: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/bHaE3Ie1JBU?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=1_HLci5lfw0' >Subway Part 2: </a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/1_HLci5lfw0?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=Hbe8ZZLhh2Q' >Final 03/07/10 &#8211; HipHop Subway Series</a></p>
<p><iframe width="267" height="200" src="http://www.youtube.com/embed/Hbe8ZZLhh2Q?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Die Amerikaner (Part 2)</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/01/die-amerikaner-part-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 13:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da es schon wieder eine halbe Ewigkeit her ist, dass ich etwas geschrieben habe mache ich es mir nun sehr einfach und zitieren einfach nur. Ist doch eh viel lustiger&#8230; Deshalb also nun der folgende Artikel: Europäer, die nach NewYork &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2010/01/die-amerikaner-part-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4003/4311612192_2f03fac5ec.jpg" title="HIMYM" class="alignnone" width="500" height="407" hidden="true"/><br />
Da es schon wieder eine halbe Ewigkeit her ist, dass ich etwas geschrieben habe mache ich es mir nun sehr einfach und zitieren einfach nur. Ist doch eh viel lustiger&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Deshalb also nun der folgende Artikel:</p>
<blockquote><p>Europäer, die nach NewYork ziehen, fühlen sich dort meist schnell zu Hause – müssen dann aber Folgendes feststellen: Amerikaner im Allgemeinen und New Yorker im Speziellen sehen zwar ungefähr so aus wie wir, sind aber völlig anders. Das zeigt sich nirgends deutlicher als beim Paarungsverhalten. Europäer verstricken sich hilflos im Geflecht sichtbarer und unsichtbarer Regeln.</p>
<p><strong>Eine Übersicht:</strong></p>
<p><strong>DIE ERSTE KONTAKTAUFNAHME</strong><br />
Darum braucht man sich in New York nicht zu kümmern. Es genügt, in einer Bar herumzustehen oder in einem Café zu sitzen, und die Konversation beginnt von selbst: Die Tischnachbarin erzählt von ihrem Akupressurkurs, bevor man fragen kann, welches Buch sie liest. Auch die Telefonnummernjagd ist keine Herausforderung: New Yorker geben ihre Handynummer ohne Umschweife. Der Wert der Nummern ist allerdings begrenzt. Amerikaner heben niemals das Telefon ab. Nur flinke SMS-Finger und eine großzügige Portion Geduld führen zum ersten Date.</p>
<p><strong>DAS ERSTE DATE: PLANUNG</strong><br />
Grundsätzlich gilt: Beim ersten Date ist maximale Ungezwungenheit zu simulieren. Echte Ungezwungenheit ist kontraproduktiv, weil sie dazu verleitet, die Dating-Regeln zu brechen. Es geht vielmehr um simulierte Ungezwungenheit innerhalb des Regelkorsetts. Das erste Date hat in einer Bar stattzufinden, und zwar zwischen Montag und Donnerstag. Ein Wochenend-Date ist tabu, weil es bereits ein Zeichen gesteigerter Wertschätzung darstellt und erst verdient werden muss. Macht ein Europäer den Fehler, ein erstes Date an einem Wochenende vorzuschlagen, signalisiert er/sie damit unwissentlich einerseits einen gewissen Notstand und andererseits einen Mangel an sozialen Kontakten. Beides sind unmittelbare Ausschließungsgründe: New Yorker gehen nicht mit triebhaften Sonderlingen aus. Dates unter der Woche sind vor Mitternacht zu beenden, weil sonst der Anschein entsteht, man hätte am folgenden Morgen keinem ernsthaften Job nachzugehen – wieder ein falsches Signal im mammonfixierten Manhattan. Ein Date will außerdem vorbereitet sein. Amerikaner büffeln für die Konversation wie für eine Prüfung. Ein New Yorker, der mit einer Italienerin ausgeht, macht sich vorher im Internet über Italien schlau; eine New Yorkerin, die mit einem Künstler verabredet ist, kauft sich ein Buch über moderne Kunst – alles im Dienste der Ungezwungenheit.</p>
<p><strong>DAS ERSTE DATE: ABWICKLUNG</strong><br />
Während Partnersuchende in Europa abtesten, ob sie mit ihrem Gegenüber auf der gleichen Wellenlänge liegen, ist das in den USA unnötige Nebensache: Der Sinn des Datings besteht darin, den Ausgehpartner auf Kompatibilität mit den eigenen Lebensplänen zu überprüfen – und zwar anhand harter Informationen und vor allem in finanzieller Hinsicht. Es geht um den richtigen Job, das richtige Gehalt und das nötige soziale Ansehen. Beim ersten Date wird möglichst ungezwungen ein ganzer Fragenkatalog durchgearbeitet: Neben dem beruflichen Hintergrund werden der Bildungsgrad (inklusive Reputation der jeweiligen Universität und Notendurchschnitt) genauso bewertet wie Hobbys, karitative Tätigkeiten, Sportlichkeit und Einstellung zu Kindern. Ein einziger Minuspunkt reicht, um weitere Dates zu verunmöglichen: New Yorker verschwenden ungern ihre Zeit, Effizienz ist gefragt. Der entscheidende Faktor beim Mann ist das Gehalt, bei der Frau das Aussehen. Mittelmäßig verdienende Amerikaner können mit dem Namen einer guten Universität oder mit der richtigen Sportart (American Football) noch Boden gutmachen. Vom Versuch, intellektuell zu punkten oder ein interessantes Gespräch zu führen, wird abgeraten: Oberflächlichkeit ist geboten. „Vermeide es, kontrovers oder übermäßig eigenwillig zu sein“, empfiehlt die Website Top-DatingTips.com. „Halte die Dinge leicht und unterhaltsam. Vermeide tiefgründige und ernste Diskussionen in diesem Stadium.“ Die Drinks beim ersten Date bezahlt der Mann (dazu später mehr). Küssen, Petting oder Sex sind noch nicht drin: Die Verabschiedung besteht in einer Distanzumarmung, bei der die Schuhspitzen der beiden Beteiligten in maximaler Entfernung voneinander stehen und nur die Oberkörper nach vorne geknickt werden. Ein Küsschen auf die Wange ist erlaubt, zwei sind nur unter Europäern üblich.</p>
<p><strong>DIE FOLGE-DATES</strong><br />
Zum zweiten Date schafft es nur, wer beim ersten punkten konnte, und selbst dann gibt es eine erhebliche Hürde: Viele amerikanische Frauen folgen den Regeln des Buches „The Rules“ von Ellen Fein und Sherrie Schneider, das ihnen rät, sich so rar wie möglich zu machen („Don’t accept a Saturday night date after Wednesday“, „Don’t call him and rarely return his calls“). Das Buch stand lange Zeit auf den amerikanischen Bestseller-Listen, wurde aber bezeichnenderweise nie außerhalb der USA veröffentlicht. Das zweite Date findet meist in einem angesagten New Yorker Restaurant statt, vielleicht ist man vorher gemeinsam ins Museum gegangen. Ein Dinner für zwei plus Drinks in New York kostet jenseits der hundert Dollar. Amerikanische Frauen, die über europäische Gepflogenheiten unterrichtet sind, übernehmen unter Umständen von selbst die Hälfte der Rechnung – „Going Dutch“ heißt das in den USA. Versucht hingegen eine europäische Frau, einen Anteil zu bezahlen, wird der amerikanische Mann sauer. Mit der Bezahlung eines Dinners erwirbt der Mann eine Gegenleistung. War es teuer genug, fühlen sich amerikanische Frauen dazu verpflichtet, mit dem Mann ins Bett zu steigen, selbst wenn sie eigentlich nicht viel von ihm halten. Mit dem ersten Geschlechtsverkehr kann im Allgemeinen zwischen Date Nummer drei und Date Nummer fünf gerechnet werden.</p>
<p><strong>MULTIPLES DATING</strong><br />
Dating ist niemals exklusiv, selbst wenn es sich über Monate zieht. Beide Seiten gehen davon aus, dass der/die jeweils andere gleichzeitig weitere Personen datet, Sex inklusive. Damit geht kein Reputationsverlust einher: Bei Männern wird multiples Dating ohnehin als Normalfall betrachtet, und auch Frauen werden dazu ermuntert, zur Risikostreuung mehrere Bälle zu jonglieren. „Ihr solltet mindestens drei Romeos in Rotation halten“, empfiehlt die Zeitschrift „Cosmopolitan“. Für Europäer, die mit anderen Europäern in New York anbandeln, kann das zu Verwirrung über das anzuwendende Regelwerk führen. Die Frage: „Spielst du nach amerikanischen oder nach europäischen Regeln?“, heißt in Wirklichkeit: „Gehst du auch noch mit anderen ins Bett?“</p>
<p><strong>DAS ABSERVIEREN</strong><br />
Ein Dating-Verhältnis zu beenden, ist leicht: Es genügt, das Telefon nicht mehr abzuheben. Nach dreimal Nichtabheben gilt das Dating-Verhältnis als beendet. Die Methode ist effizient und sozial anerkannt, weitere Erklärungen werden nicht erwartet.</p>
<p><strong>DER BOOTY CALL</strong><br />
Es ist üblich, sich abservierte Dating-Partner für sogenannte „Booty Calls“ aufzuheben. Ruft man eine Person nach ein oder zwei Uhr nachts an, ist allen Beteiligten klar, dass es ausschließlich um Geschlechtsverkehr geht; die üblichen Dating-Regeln sind außer Kraft gesetzt. Wird der Booty Call akzeptiert, kann umgehend zur Tat geschritten werden.</p>
<p><strong>THE TALK – ODER: WIE WIRD AUS EINEM DATING-VERHÄLTNIS EINE BEZIEHUNG?</strong><br />
In Europa passiert es von selbst. In den USA gibt es hierfür hingegen eine eindeutige und transparente Regel: Eine Beziehung wird nicht durch regelmäßigen Geschlechtsverkehr konstituiert, sondern durch „The Talk“, das Gespräch. Dabei stimmen beide Seite explizit und verbal der wechselseitigen Exklusivität zu, was sie zu Boy- und Girlfriend macht. Kein Talk – kein Deal, Herumpudern erlaubt.</p>
<p><strong>DIE BEZIEHUNG</strong><br />
Ist die Talk-Hürde genommen, muss die Beziehung innerhalb kürzester Zeit in Richtung Ehe voranschreiten, unabhängig davon, wie gut die beiden Seiten überhaupt zueinanderpassen. Amerikaner bekommen große Angst, wenn man nicht nach den Regeln spielt, was unter Umständen zu sexuellen Problemen führt: Impotenz und so weiter. Europäer sind selbstsicherer. Deswegen reißen gebildete New Yorkerinnen sich für ihre One-Night- Stands gern Europäer auf, die sind unkompliziert.</p>
<p><strong>DER RING</strong><br />
Ihren Landsmännern hingegen geben Amerikanerinnen den Marsch in Richtung arrangierter Ehe streng vor. Nach genau einem Jahr Beziehung steht der finale Test an: Zum Jubiläum erwartet sich die Amerikanerin einen Verlobungsring, und zwar nicht irgendeinen: Der Wert des Klunkers muss in New York mindestens drei (in Texas: vier) volle Monatsgehälter des Mannes betragen. Mit großer Wahrscheinlichkeit kann die New Yorkerin den Preis des Ringes mit dem ersten Blick ermessen, schließlich hat sie sich lange genug die Nase an den Auslagen in Manhattans Diamond District platt gedrückt. Bleibt der Ring aus oder lässt er auf ein allzu niedriges Monatsgehalt rückschließen, wird der Mann eiskalt abserviert und das nächste Date programmiert. Besteht der Mann den Ringtest hingegen, steht einer gemeinsamen Zukunft nichts im Weg – außer vielleicht die Gesetze der Wahrscheinlichkeit: Mit knapp 55 Prozent haben die USA die höchste Scheidungsrate der Welt.</p>
<p><strong>ATLANTISCHE FOLGEN</strong><br />
Die meisten Europäer in New York haben den transatlantischen Flüssigkeitsaustausch aufgegeben und paaren sich mit ihresgleichen. Europäisch-amerikanische Pärchen sind selten, vor allem in der Kombination EU-Mann und US-Frau. </p></blockquote>
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		<title>Was wäre, wenn&#8230;?</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 23:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja ein großer Fan von Filmen die einen zum &#8220;Was wäre, wenn&#8230;?&#8221; fragen bringen. In den letzten Tagen habe ich mir zwei Filme angeguckt, die beide das Thema Altern behandelt haben. Auch wenn ich noch ein paar Jährchen &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2009/01/was-ware-wenn/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Ich bin ja ein großer Fan von Filmen die einen zum &#8220;Was wäre, wenn&#8230;?&#8221; fragen bringen. In den letzten Tagen habe ich mir zwei Filme angeguckt, die beide das Thema Altern behandelt haben. Auch wenn ich noch ein paar Jährchen davon entfernt bin mir allzu intensive Gedanken über graue oder fehlende Haare zu machen fand ich beide sehr interessant und unterhaltsam.</p>
<h2><a href="http://www.benjaminbutton.com/">The Curious Case of Benjamin Button</a></h2>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/3153095081/" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Benjamin_Button_poster"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3109/3153095081_17d14f379a.jpg" alt="Benjamin_Button_poster" width="250" height="385" /></a> Dieser Film handelt von Benjamin Button (zweitweise gespielt durch Brat Pitt) und basiert auf der gleichnamigen Novelle von Francis Scott Fitzgerald. Aufhänger des Ganzen ist die Tatsache, das Benjamin als Greis geboren wird und wieder erwarten nicht nur überlebt sondern sogar rückwärts altert. Der Film ist für allerlei Auszeichnungen (z.B. Golden Globe) nominiert, wird aber wohl nicht besonders viele Chancen haben.<br />
Das liegt nicht daran, dass er schlecht ist &#8211; eher im Gegenteil &#8211; sondern daran, dass es sich im Grunde um eine Biographie handelt, welche ja bekanntlich nicht durch besonders große Showdowns glänzen und demnach nur wenig Publikum anziehen.<br />
Unterhaltsam war es aber trotzdem: Es wird sein komplettes Leben abgebildet. Vom Aufwachsen in einem Altersheim über das (wieder) laufen lernen bis hin zum Tod selbst. Das ganze wird dem Kinobesucher über ein Buch vermittelt, das eine Tochter ihrer Mutter am Sterbebett vorliest, womit wohl ein schöner Bogen zwischen den Altersstufen geschlagen wurde.<br />
Was wäre wenn man rückwärts altern würde?<br />
<em>Ich für meinen Teil würde es ja bevorzugen 50 Jahre in die eine und danach 50 Jahre in die andere Richtung altern. </em><br />
Das eigentlich interessante an einem solchen Szenario wird aber in dem Film gut beleuchtet. Wie entwickelt sich ein 7-Jähriger, der von seiner Umgebung als 70-Jähriger betrachtet wird? Welche Träume kann ich mir unter solchen Voraussetzungen erfüllen? Welches Alter wiegt mehr? Was mache ich mit 20, wenn ich den Erfahrungsschatz eines 60-jährigen habe? (Wie) kann man mit dem Thema Familienplanung umgehen?
</p>
<h2><a href="http://manfromearth.com/index2.html">The Man from Earth</a></h2>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/3154016730/" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="the-man-from-earth"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3108/3154016730_4325350668.jpg" alt="the-man-from-earth" width="500" height="260" /></a> Dieser Film hat es meines Wissens nie in die Kinos geschafft, dafür jedoch seinen Weg über diverse Tauschbörsen gebahnt. Trotzdem wurde er auf diversen Fantasy-Film-Festivals gespielt und auf mehreren davon zum besten Film gekührt.<br />
Der Film selbst kommt ohne jegliche Effekte und mit lediglich einem einzigen Set aus, das von den 8-9 Darstellern befüllt wird. Die Story dreht sich um den Geschichtsprofessor John Oldman der nach 10-jähriger Tätigkeit unerwartet die Zelte abbricht und sich von seinen Freunden verabschieden will. Diese haben dafür natürlich kein Verständnis und reagieren höchst unterschiedlich als ihnen die Begründung offenbart wird. Besagter John ist nämlich rund 14.000 Jahre alt, macht allerdings keine Anstallten körperlich zu altern.<br />
Um es gleich vorweg zu nehmen: Er kommt nicht aus den Schottischen Highlands, er ist kein Schwertkämpfer und es kann auch nicht &#8220;nur einen geben&#8221;. Das Ganze wird eher aus wissenschaftlicher Sicht betrachtet, wobei es nicht unpraktisch ist, dass zu seinen Freunden sowohl Philosophen, Biologe, Mediziner als auch Psychologen gehören. In diesem Gespann wird der &#8220;Was wäre wenn&#8221;-Gedanke aus allen möglichen Gesichtspunkten intensiv durchgesponnen und auch mit einigen Mythen aufgeräumt die einem aus einschlägigen Filmen noch im Ohr sein dürften. Gleichzeitig wird auch vor religiösen Fragen und der Reaktion auf die jeweiligen Antworten nicht halt gemacht.<br />
Ein sehr gelungener Film, den man sich meiner Meinung nach unbedingt einmal an einem ruhigen Abend angucken sollte. </p>
<h2>Trailer</h2>
<h3>The Curious Case of Benjamin Button</h3>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RL7iOU5U_U4&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/RL7iOU5U_U4&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<h3>The Man from Earth</h3>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/njU5CsrYfKM&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/njU5CsrYfKM&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Sommer 2008</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/11/sommer-2008/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 21:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Heimspiel]]></category>
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		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem dezentem Hinweis von mistarix gibt es nun doch mal wieder einen Eintrag. Dabei kann ich natürlich nicht so auf den Putz hauen wie die Singapore- oder Südamerika-Reisenden dieser Welt.Stattdessen hätte ich folgende Themen im Angebot, die sich seit &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/11/sommer-2008/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Nach dem dezentem Hinweis von <a href="http://www.mistarix.de/singapore/">mistarix</a> gibt es nun doch mal wieder einen Eintrag. Dabei kann ich natürlich nicht so auf den Putz hauen wie die Singapore- oder Südamerika-Reisenden dieser Welt.<br />Stattdessen hätte ich folgende Themen im Angebot, die sich seit meinem letzten Beitrag angeboten hätten:</p>
<ul>
<li>mein Umzug in München</li>
<p>
<li>eine Europameisterschaft</li>
<p>
<li>einen Sommernachtstraum im Münchener Olympiapark</li>
<p>
<li>einen Touri-Ausflug nach Berlin</li>
<p>
<li>das Oktoberfest im September</li>
<p></ul>
<p>Da sollte doch zumindest die ein oder andere Anekdote versteckt sein.</p>
<h2>Umzug</h2>
<p>Nur ganz kurz: Nachdem ich mich nun ca. 1 Jahr lang darüber geärgert habe, dass meine 4 Wände zu eng beieinander stehen und mich das Fehlen einer nennenswerten Küche die zweifelhaften Vorteile von Mikrowellenlasagne erkennen ließen&#8230; hab ich mich entschlossen für 2 Jahre ein neues Heim zur Untermiete zu nutzen. Wo&#8217;s danach hingeht? Na mal schau&#8217;n&#8230; Vor 2 Jahren saß ich noch in Berlin&#8230;</p>
<h2>Europameisterschaft</h2>
<p>Immerhin hab ich jedes Deutschlandspiel außerhalb gesehen&#8230; Natürlich ist man immer versucht die EM mit einem gewissen du-bist-deutschland-und-was-wir-alleine-nicht-schaffen-das-schaffen-wir-zusammen-WM-Erlebnis zu vergleichen. Aber selbst der beste Biergarten, das schönste Olympiastadion oder ein zweiter Platz kann nicht gegen die Musik-Fußball-Kombination des <a href="http://www.popkick.de/programm.htm">Popkick</a> ankommen. <br /><schleim>Wenigstens hat die Begleitung gestimmt.</schleim> <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>Sommernachtstraum</h2>
<p>Hinter dem Sommernachtstraum verbirgt sich nicht etwa ein Besuch bei Shakespeare, sondern das einmal jährlich stattfindende Feuerwerk mit Musikuntermalung. <br />Das Ganze muß man sich ungefähr so vorstellen: Einige hundert Leute begeben sich in den Olympiapark um dort auf einige live auftretende Bands zu warten. Diese Hundertschaften werden von einigen Tausendschaften verfolgt, die sich ärgern, dass kein Platz mehr für sie frei ist. Die Suche nach einem alternativen Sitzplatz mit guter Sicht führt die Nomaden dann zielsicher Richtung Feuer-Sicherheits-Zone, die nicht etwa so heißt weil es dort sicher ist, sondern weil das Feuer der herabstürzenden Raketen dort sicher <strike>jemanden trifft</strike> abbrennen kann&#8230; Wir haben uns also genau dorthin gesetzt und konnten (unterbrochen von einigen Stoßgebeten) der Mischung aus Matrix-Soundtrack und Carmina Burana lauschen während die Einschläge näher kamen. <br />Die Stimmung war auf jeden Fall gut und sollte wohl auch durch die Sanitäter nicht gestört werden. Die hatten &#8211; wie mir erzählt wurde &#8211; nämlich noch nicht einmal eine Taschenlampe mit.</p>
<h2>Berlin-Touri-Tour</h2>
<p>Um auch mal raus aus München zu kommen, machten sich 4 junge Herren gen Berlin auf den Weg. Sowohl der Andi als auch ich mussten unseren (Wahl-)Münchener Freunden ja mal vorführen, warum man in München einfach keinen Döner essen kann. Zumindest dieses kulinarisch-soziale Hilfsprogramm konnten wir recht schnell in die Tat umsetzen (Kein Wunder, wenn man über Neukölln in die Stadt fährt).  Ansonsten haben wir uns das komplette Touristenprogramm mit dem Sapziergang vom Alexanderplatz, durch das Brandenburger Tor vorbei am Bundestag bis hin zum Hauptbahnhof gegönnt und sind sogar dazu gekommen die <a href="http://berliner-unterwelten.de/">Berliner Unterwelt</a> zu besuchen. Sehr schön auch die Generalprobe zur Vereidigung einiger Grundwehrdienstleistender, die ohne transparentschwingende Demonstranten irgendwie nicht komplett wäre.<br />Mein persönliches Highlight war dann allerdings doch, das Wiedersehen mit einer alten Klassenkameradin von vor 10 Jahren. Also ich hätte sie nicht wiedererkannt<acronym title="Aber Hallo...! ;o)">&#8230;</acronym></p>
<h2>Oktoberfest</h2>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/3008142505/" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Lederhose"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3274/3008142505_849b567542_m.jpg" alt="Lederhose" width="180" height="240" /></a> Über das Oktoberfest lässt sich ja bekanntlich vieles und auch wieder nichts sagen. Standesgemäß wird dieser Absatz für all das Gejammer stehen, das sich den überfüllten Zelten, den störrischen Türstehern, den überhöhten Preisen, dem grauenvollen Wetter, dem trockenem Hend&#8217;l, den abgefüllten Teenies, den nervigen Italienern, den nervigen Engländern den nervigen Australiern, den nervigen Touristen, den nervigen Zugereisten und nicht zuletzt den nervigen Münchenern widmet. Warum man dennoch hingeht? Keine Ahnung. Ich hab mir auf jeden Fall eine Lederhose gekauft und mich auf den Weg gemacht. <br />Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle zu Danone. (Ja richtig, diese Joghurt-Firma!) Es macht wirklich Spaß auf die Wiesn eingeladen zu werden und sich keine Gedanken über die Rechnung machen zu müssen. Das kriegt wohl nicht jede Firma hin. <em>*hüstel*</em></p>
<p> Ansonsten gab es natürlich noch ein paar andere Erlebnisse. Aber mir fehlt irgendwie die Muße vom Ausflug auf die Deutsche Alpenstraße oder meinem Kurzurlaub (den ich allerdings in München verbracht habe) zu berichten. Man muss es ja auch nicht übertreiben.</p>
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		<title>Hurricane 2008</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/06/hurricane-2008/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 16:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Posts]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder ruft die Festivalgemeinde zum Hurricane nach Steeßl. Dieser kleine Ort irgendwo zwischen Bremen und Hamburg &#8211; oder besser gesagt ein Feld vor den Toren der Stadt &#8211; wird einmal pro Jahr pünktlich von Donnerstag Abend bis Montag &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/06/hurricane-2008/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Alle Jahre wieder ruft die Festivalgemeinde zum Hurricane nach Steeßl. Dieser kleine Ort irgendwo zwischen Bremen und Hamburg &#8211; oder besser gesagt ein Feld vor den Toren der Stadt &#8211; wird einmal pro Jahr pünktlich von Donnerstag Abend bis Montag früh in reinster Heuschreckenmanier von Musikliebhabern besiedelt. Zeit also auch einmal vorbei zu schauen. Für sein erstes Festival hätte man sich zwar auch einen etwas näher Gelegenen Ort auswählen können (z.B. das Southside-Festival) aber sei&#8217;s drum.<br />
Das Lineup begann bei großen Namen wie Beatsteaks, Foo Fighters, Chemical Brothers, Mando Diao, Billy Talent, The Kooks, Razorlight, Panic at the Disco, NOFX, Kaiser Chiefs und Donots, The Wombats, The (International) Noise Conspiracy, The Subways, Blackmail, Radiohead über Klassiker wie Madsen, Deichkind, Kettcar, Tocotronic und Jan Delay bis hin zu einigermaßen unbekannten Bands wie Sigur Rós &#8211; um nur einige zu nennen. Aufgeteilt wurden die jeweils etwa 1,5 Stunden langen Auftritte auf zwei Bühnen. Die dritte Location in Form eines Zeltes habe ich dagegen nie betreten. Warum auch? Das Wetter zeigte sich von der Sonnenseite und verwandelte die Steppe deshalb nicht in eine Schlammgrube. Wenn man da die Wahl zwischen Sonnenbad und einem kleinen Zelt inkl. Warteschlange hat, wird man spontan entscheidungsfreudig.<br />
Die Anfahrt war ziemlich unspektakulär. Ich hatte mir am abend vorher mit einigen Mädels in Weißenfels das EM-Viertelfinale angeguckt (alle <acronym title="Spielertrikots bewerten, 'der dürfte mich auch mal foulen', 'Ronaldo schwitzt schön...' usw. usw.">Klischees</acronym> sind wahr) und so ging es in aller Ruhe auf in den Norden. Kurz vor Scheeßl wurden wir von komplett eingestaupten Helfern in unsere Parkkolonne eingewiesen. Bändchen abholen. Freie Stelle auf dem Zeltplatz finden. Elementare Fragen beantworten: Wo bin ich eigentlich? Ahh, C16!<br />
<a href="/blog/photos/album/72157605793665022/Hurricane-Festival.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3188/2607777653_e29379fcef_m.jpg" alt="IMG_0310" width="240" height="180" border="0" /></a> Idealerweise konnte ich mich noch dunkel an die Frage eines ehemaligen Kommilitonen erinnern, wer denn noch zum Hurricane gehen würde. Et voilá: schon waren wir zu fünft. In unserer Nachbarschaft befand sich unter anderem eine Gruppe von Schülern, von denen ich mir immer noch nicht glaube, dass sie sich in die horde von Abi2008-Shirt-Trägern einreihen lassen. Musikalisch gesehen ist mir vor allem einer im Gedächtnis geblieben, der früh um 6:00 Uhr meinte wie ein singender Tanzbär die komplette Zeltlandschaft zu unterhalten. Glücklicherweise hat er das nicht das ganze Wochenende durchgehalten. Ob das an seiner Fitness lag oder an dem Umstand, dass er aufgrund von steil aus dem Boden ragenden Zelt-/Paviliongestänge bewegungsmäßig beschnitten wurde, wage ich nicht mit Bestimmtheit zu sagen.<br />
<a href="/blog/photos/album/72157605793665022/Hurricane-Festival.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3004/2608606854_a0c519c0b8_m.jpg" alt="IMG_0306" width="240" height="180" border="0" /></a> Viel wichtiger als die Mitbesucher sollten aber natürlich die Bands sein. So viel schon einmal vorab: erstaunlicherweise waren die groß angekündigten Hauptacts nicht so phänomenal, wie man es vielleicht erwarten konnte. Das musste nicht einmal unbedingt an der Band liegen. Die Beatsteaks zum Beispiel machten kein schlechtes Konzert. Dummerweise war die Akustik an diesem Tag so schlecht, dass die &#8220;Lauter! Lauter!&#8221;-Rufe nach einem Song bis zum Anfang des nächsten Songs nicht aufhörten. Das drückte natürlich auf die Stimmung und zeitweise kam das Bedürfnis auf wieder auf die andere Stage zurück zu wechseln um sich Jan Delay noch weiter anzuhören, der eine passable Bühnenshow auf die Beine gestellt hatte.<br />
Appropos Bühnenshow. Den <acronym title="dafür aber die mit Abstand skurilsten Fans">zweitskurilsten Auftritt</acronym> hatte erwartungsgemäß Deichkind. Die ehemalige Hip-Hop-Band, die inzwischen auf das elektroufer gewechselt ist und aus Personalnot auf noch Ferris MC ins Boot genommen hat, lieferten nicht nur die verrücktesten Verkleidungen oder die einfallsreichsten Requisiten. Sie lieferten auch eine Songauswahl, die vom Tiefgang einer durchschnittlichen Pfütze und vom Musikalischen Modern Talking entsprach. Den Smash-Hit &#8220;Yippie, Yippie, Yeah&#8221; hätte man zu jeden einzelnen Song mitsingen können.<br />
Den Pokal für die skurilste Musik bekommt jedoch Sigur Rós verliehen. Und das schon allein deshalb, weil sich der Sängers der Isländischen Band streckenweise wie ein paarungswilliger Buckelwal unter Wasser anhörte.</p>
<p>
Um mich nicht zu verlieren gibt es nun noch eine Aufzählung der Bands, die ich wärmstens empfehlen kann:<br />
<strong>Madsen</strong> &#8211; gute Musik, unterhaltsame Show und symphatische &#8220;Familien&#8221;-Band, die rockt!!!<br />
<strong>Jan Delay</strong> &#8211; grooviger Sound, phasenweise etwas zu verspielt (und was hat es mit den Seitenhieben auf Revolverheld auf sich?), trotzdem gut<br />
<strong>Billy Talent</strong> &#8211; Große Klasse, man bekommt genau das, was man erwartet, geniale Stimmung<br />
<strong>Kettcar</strong> &#8211; Sänger-Stimme klingt super, Die Texte sollte man sich aber noch einmal alleine anhören<br />
<strong>Panic at the Disco</strong> &#8211; einfach gute Musik, die auch nach dem x-ten Song nicht nervt<br />
<strong>Razorlight </strong>- perfekt Musik für einen Festival-Sonntag Nachmittag, auf der Wiese liegen und einfach genießen<br />
<strong>Patrice </strong>- EINSAME KLASSE: Geniale Stimmung, Geniale Songs, Geniale Stimme, Perfekt 1+<br />
<strong>The Kooks </strong>- etwas zu viel Kokain für den Frontman (daher kommt also der Name), aber dafür ordentliche Musik an der es irgendwie nichts zu mäkeln gibt<br />
<strong>Panteón Rococó </strong>- Party-Musik die in Richtung Ska geht. Einer der gründe, warum ich überlege zum Chiemsee Reggae Festival zu gehen.
</p>
<p><a href="/blog/photos/album/72157605793665022/Hurricane-Festival.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3108/2607780529_d5796f1bbf_m.jpg" alt="IMG_0315" width="240" height="180" border="0" /></a> Das sind wie gesagt bei weitem nicht alle Bands, aber trotzdem die, wegen denen ich wohl nochb einmal zu einem Festival fahren würde. dann aber evtl nicht nach Hamburg. Das Southside- oder Chiemsee-Reggae-Festival würde schließlich etwas näher liegen.<br />
Fazit: Ein Spitzen-Wochenende! Gute Musik, Glück mit dem Wetter, nette Leute, ein weiterer Haken auf meiner Was-ich-im-Leben-noch-machen-muss-Liste und so dreckige Beine, dass es nicht mehr feierlich war. <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p><strong>Madsen &#8220;Vielleicht&#8221;:</strong><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ONQPb9fTaYc&#038;hl=de"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ONQPb9fTaYc&#038;hl=de" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344"></embed></object><br />
<br />
<strong>Billy Talent mit seinem neuen Song &#8220;Turn Your Back&#8221;:</strong><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bd7cXts2IO4&#038;hl=de"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/bd7cXts2IO4&#038;hl=de" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Lange Nacht der Musik</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 11:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Lange Nächte gibt es ja bekanntlich viele. Die lange Nacht der Museen, die lange Nacht der Künste, die lange Nacht der Bahnverspätungen und natürlich die lange Nacht der Musik. Genau diese fand nun auch in München statt. Mit einem Überangebot &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/06/lange-nacht-der-musik/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Lange Nächte gibt es ja bekanntlich viele. Die lange Nacht der Museen, die lange Nacht der Künste, die lange Nacht der Bahnverspätungen und natürlich die lange Nacht der Musik. Genau diese fand nun auch in München statt. Mit einem Überangebot an rund 400 Künstlern wurde also jung und alt auf die Straße gerufen. Persönlich bringt einem das natürlich recht wenig. Traditionsgemäß durchpflügt man nämlich mit Steuerprüferaugen die komplette Angebotsbroschüre und sucht sich rund 10 Vorstellungen/Museen/Ausstellungen aus, die man um nichts in der Welt verpassen will. Nachdem dann 3-5 dieser Location abgegrast wurden &#8211; wobei man auch die weniger spektakulären Vertreter über sich ergehen ließ &#8220;weil sie gerade auf dem Weg lagen&#8221; &#8211; ist man vollkommen fertig und hofft auf eine schnelle Erlösung in Form eines Bettes oder zumindest einer indischen Ganzkörpermassage.</p>
<p>Mit diesem Erfahrungschatz bewaffnet ließen <acronym title="ein Kollege/Freund/Berliner/BA-Student">wir</acronym> erst einmal gut 3/4 der formschönen Broschüre links liegen. Nach kurzem Blättern standen unsere Anlaufpunkte dann auch fest.</p>
<p><strong>1. Men Under Cover</strong> (Soul, Funk, R&#8217;n'B)<br />
Spielte im bayrischen Hof dass nicht durch die edlen Limousinen vor der Tür sondern auch durch den im Hotel (!) angesiedelten Nachtclub punkten konnte. Leider war das Publikum (inklusive uns) noch nicht in der richtigen Stimmung. Evtl. lag es aber auch an der Musik. Keine Ahnung!</p>
<p><strong>2. Neue Jazzschool München e.V.</strong> (Jazz Mainstream)<br />
<a href="/blog/photos/album/72157601054685194/Konzerte.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3124/2560912634_9033b258e9_m.jpg" alt="Neue Jazzschool MÃ¼nchen e.V. 2" width="180" height="240" border="0" /></a>Im Innenhof des Künstlerhauses lauerte die erste angenehme überraschung des abends. Die zwei Sängerinnen versprühten mit ihren stimmen den soul, den die Musikrichtung erforderte. Parallel dazu gab der erfahrene Sänger den Ton an und wagte den ein oder anderen Scherz um das zahlreich erschienene Publikum bei der Stange zu halten. Wirklich unterhaltsam Musik zu hören, die nicht durchgeplant ist sondern vom improvisationstallent und der Abstimmung innerhalb der Combo lebte.<br />
Mit eigenen und gecoverten Songs hat das insgesamt 5-köpfige Ensemble jedenfalls bleibenden Eindruck hinterlassen. Vormerken!</p>
<p><strong>3. Oedipus Rex</strong><br />
<a href="/blog/photos/album/72157601054685194/Konzerte.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3091/2560912884_c772a2fd05_m.jpg" alt="Oedipus Rex" width="180" height="240" border="0" class="right" /></a>Den wohl anspruchsvollsten aka skurillste Ensemble dieses Abends stellt die Vorstudie für eine Opern-Oratorium dar, das in Form einiger Tänze auf den schmissigen Namen &#8220;Oedipus Tyrann&#8221; hörte. Zu der Musik von Strawinsky konnte man sich hier Schatten- und Stabfiguren in Aktion angucken. Nicht jedermans Sache aber zumindest interessant. Ob ich am 25.Juli in die Premiere ins Künstlerhaus gehen werde, wage ich jedoch trotzdem zu bezweifeln.</p>
<p>Der Weg zum nächsten offiziellen Event erforderte einen kleinen Fußmarsch, der uns direkt am Karlsplatz vorbei führte. Aufgrund der zentralen Lage in der Nähe des Marienplatzes bin ich ja nun recht regelmäßig hier. Aber anscheind immer zu früh oder aber zu spät. Um ca. 23:00 Uhr treiben sich hier die merkwürdigsten Gestalten rum, die ich eher im Berliner Märkischen Viertel oder am S-Bahnhof Gesundbrunnen (allerdings vor 6 Jahren) erwartet hätte. Ein Mütburgür A erklärt dem Mütbürgür B warum der ihm gefälligst RESPEKT zeigen soll, während eine vermutlich direkt aus dem Koi-Club kommende Horde Japaner die Straße für sich gepachtet haben. Ihre Frisuren erwecken dabei den Eindruck, sie seinen direkt aus einem Manga entsprungen&#8230; Ich werde alt&#8230;</p>
<p><strong>4. <em>???</em></strong><br />
Der vierte Akteur des Abends war im Grunde garnicht eingeplant, viel uns jedoch durch die Menschentraube um ihn herum auf. Mit seiner Show auf offener Straße und den Parodien diverser Bands, Nationalitäten und Musikstylen fesselte uns der offensichtlich Englischstämmige Straßenmusiker. Sher unterhaltsam und praktisch nicht zu beschreiben, wenn man nicht da war. Man muss jedoch anerkennen, dass die Vorgehensweise der Münchener Stadtväter jeden Straßenmusiker vorher im Bezirksamt vorspielen zu lassen eventuell doch einen Einfluss auf die Qualität der Unterhaltung hat.</p>
<p>Nach einem kleinen Marsch bis tief ins Glockenbachviertel (so eine Art Münchener Friedrichshain) schwenkten wir noch kurz in einen T-Shirt-Laden ein, der obwohl bereits nach 0 Uhr noch immer geöffnet hatte und versuchte mit akzeptabler Beschallung und <a href="http://www.caipitüte.de">Caipitüten</a> die Kundschaft bei Laune zu halten. Naja, der komerzielle Zweck dieses Ladens darf an dieser Stelle durchaus bezweifelt werden. Symphatiepunkte gab es auf jeden Fall. Schon allein für die tollen <a href="http://www.fellherz.de">Visitenkarten</a> die mit dem tollen Slogan &#8220;<em>Objekte | Design | Modes | Katzenkratzbäume</em>&#8221; auf sich aufmerksam machte. </p>
<p><strong>5. Tekkelklub</strong><br />
<a href="/blog/photos/album/72157601054685194/Konzerte.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3048/2560913418_70a94d1a9f_m.jpg" alt="Tekkelklub" width="180" height="240" border="0" class="right" /></a>Die fünfte offizielle Anlaufstelle präsentiert sich anderntags ebenfalls als <a href="http://www.tekkelklub.de/">T-Shirt und Taschenladen</a>. In dieser Nacht wurde jedoch die obere Hälfte des Ladens als Bühne genutzt, während das Publikum den Gehweg für Ovationen zweckentfremdete. Dem Erfolgsrezept zu später Stunde &#8220;Coversongs und zwar alles&#8221; wurde hier in Form von Red Hot Chillie Peppers und anderen Größen der Rock-Pop-Szene entsprochen. Nette Atmosphäre zu der auch der mitten auf der Straße positionierte Tischkicker beitrug. Was die Anwohner dazu zu sagen hätten? Keine Ahnung.<br />
<br />
<strong>6. Pop mal anders</strong><br />
<a href="/blog/photos/album/72157601054685194/Konzerte.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3076/2560913770_6170a9163d_m.jpg" alt="Pop Mal Anders 2" width="240" height="180" border="0" /></a>Der letzte Auftritt des Abends galt der Münchener Band &#8220;<a href="http://www.popmalanders.de/">Pop mal anders</a>&#8221; und sollte einen Krönenden Abschluss darstellen. Die Lokation in Form der &#8220;Nero&#8221;-Lounge bot neben der Musik auch noch frische Pizza bis in die frühen Morgenstunden an. Ein Service der mit geradezu wüstenwitzdimensionierten Temperaturen erkauft werden musste, denn der riesige offene Steinofen heizte erbarmungslos.<br />
Im Zentrum stand jedoch die Band, die diverse Pop-Songs als Rockversion adaptierte und über die <acronym title="und durchaus attraktive">quietschfidele</acronym> Frontfrau an die Massen weitergab. Da klangen dann sogar die Backstreet Boys akzeptabel. Gegen 3 Uhr, nach ettlichen Zugaben, einer Anzeige wegen Ruhestörung und dem Anblick einer johlenden Masse sowie einer überwältigten Band ging der Abend zu Ende. </p>
<p><strong>Fazit: </strong>Einer der genialsten Abende, die ich hier bisher erlebt habe. Schade nur, dass mein Kollege demnächst das Land verlässt. Sowas sollte man eigentlich wiederholen. Und es ist recht schwierig Leute mit ähnlichem Musikgeschmack zu finden. Zumal die Lange Nacht der Musik nur einmal pro Jahr stattfindet.</p>
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		<title>Dinosaur Jr</title>
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		<pubDate>Fri, 23 May 2008 21:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder Zeit für eine Konzertkritik. Ein Kollege lud mich letztens mit folgenden Worten auf ein Konzert von Dinosaur Jr ein. &#8220;Hallo Janek. Ich suche jemanden, der einen genauso kranken Musikgeschmack hat wie ich&#8230;&#8221; Na wenn das mal &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/05/dinosaur-jr/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Es ist mal wieder Zeit für eine Konzertkritik. Ein Kollege lud mich letztens mit folgenden Worten auf ein Konzert von <a href="http://www.dinosaurjr.com/">Dinosaur Jr</a> ein. &#8220;Hallo Janek. Ich suche jemanden, der einen genauso kranken Musikgeschmack hat wie ich&#8230;&#8221; Na wenn das mal keine Herrausforderung ist. Das Dumme war nur: Wer zur Hölle ist &#8220;Dinosaur Jr&#8221;? Ein Blick in die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dinosaur_Jr">Allwissende Müllhalde</a> und ich weiß zumindest schon einmal, dass die Band durch Punk, Heavy Metal und <acronym title="???">Noise-Rock</acronym> geprägt wurde. Wie sich das ganze dann live anhört, habe ich am letzten Freitag in der Muffathalle erfahren.</p>
<p><a href="/blog/photos/album/72157601054685194/photo/2521327788/Konzerte-mondo-hand200.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2139/2521327788_11d56ffccd_m.jpg" alt="Mondo Fumatore" width="200" height="200" border="0" /></a> Bevor es losging gab es jedoch noch zwei Vorbands.<br />
Vorband #1 nannte sich <a href="http://www.myspace.com/mondofumatore">Mondo Fumatore</a> und kommt aus Berlin. Auch wenn der Sänger wie aus einem billigen 80er Jahre Streifen zu stammen schien, machten die 4 Bandmitglieder brauchbaren Punk-Rock Wie ich ihn schon des öfteren aus Berlin gehört habe. Eher melodisch &#8211; nicht zu agressiv. An der Bühnenshow bzw. am Kommunikationsverhalten mit dem Publikum sollten sie allerdings noch arbeiten. Aber evtl. kommt das auch von der deutschen Sprache. Ein auf Englisch ins Mikrofon genuschelter Satz wirkt einfach cooler als ein &#8220;Na Leute! Was ist los?&#8221;.</p>
<p><a href="/blog/photos/album/72157601054685194/photo/2520403257/Konzerte-Mondo-Fumatore.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2136/2520403257_d7bc4dcb1e_m.jpg" alt="Awesome Colour" width="240" height="180" border="0" class="right"/></a> Vorband #2 hörte auf den Namen <a href="http://www.myspace.com/awesomecolor">Awesome Colour</a> und stammt aus Michigan, was ihnen schon einmal den oben angesprochenen Sprachvorteil einbrachte. Dafür erinnerte die Musik schon eher an das was ich mit <a href="http://de.youtube.com/watch?v=kohqdt2pOig">Noise-Rock</a> assoziieren würde. Bleibenden Eindruck hat allerdings der Schlagzeuger hinterlassen. Altersmäßig hätte ich den auf ca. 17 geschätzt. Abgegangen ist er allerdings <acronym title="oder gerade deshalb">trotzdem</acronym> wie ein Verrückter. Über 30 Minuten volle Power ohne Absetzen&#8230; Respekt!</p>
<p><a href="/blog/photos/album/72157601054685194/photo/2521222616/Konzerte-Dinosaur-Jr.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2336/2521222616_f3f58271a9_m.jpg" alt="Dinosaur Jr" width="240" height="180" border="0" /></a>Als dann die Altmeister dieses Abends auf die Bühne kamen hatte sich auch die Muffathalle etwas gefüllt. Der Sänger erinnerte auf den ersten Anblick zwar eher an den ehrwürdigen Druiden Miraculix aber der Sound war alles andere als rentnertauglich. Das aktuelle Album erinnert ein wenig an Nirvana hatte mit dem Konzert selbst jedoch recht wenig zu tun. Überraschenderweise war ich nicht der Jüngste im Publikum sondern stellte eher den Durchschnitt dar. Das war insofern erstaunlich als dass die Band ja bereits in grauer <acronym title="1983">Vorzeit</acronym> gegründet wurde.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/lyQtZsS9e1Y&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/lyQtZsS9e1Y&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
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		<title>Party-Stadt München</title>
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		<pubDate>Thu, 22 May 2008 17:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Bereits vor einiger Zeit hatte ich mir die unglaubliche Mühe gemacht einen Gästebucheintrag des Atomic Café auf meine Seite zu übernehmen. Üblicherweise bin ich ja nicht der riesige Clubgänger. In den letzten Monaten wurde ich jedoch immer wieder überredet das &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/05/party-stadt-munchen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Bereits vor einiger Zeit hatte ich mir die unglaubliche Mühe gemacht einen Gästebucheintrag des <a href="/blog/2007/07/yuppie-indie-munchen-welches-wort-passt-nicht-hier-rein/">Atomic Café</a> auf meine Seite zu übernehmen.<br />
Üblicherweise bin ich ja nicht der riesige Clubgänger. In den letzten Monaten wurde ich jedoch immer wieder überredet das Münchener Clubleben am eigenen Leib zu erfahren. Dabei ist es immer wieder überraschend wie München es schafft, sich immer wieder selbst zu übertreffen. </p>
<p><a href="/blog/photos/album/72157594327726261/photo/2513485047/Mnchen-muenchennacht.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3231/2513485047_b41f03963d_m.jpg" alt="muenchen_nacht" width="240" height="191" border="0" /></a> Ein Beispiel: Das <strong>8 Seasons</strong> hat zumindest einen einigermaßen guten Ruf und sollte rein von der Lage (Nähe Odeansplatz) wohl eher zu den besseren Clubs gehören. Da war wohl auch der Grund, warum ich diesem Laden nach einem bereits einige Zeit zurückliegenden aber nicht minder katastrophalen Abend noch eine zweite Chance geben wollte. Leider besetzt das <a href="http://www.8-seasons.com/">8 Seasons</a> nun Platz 2 meiner Worst-Place-To-Be-Liste.<br />
Zur Verteidigung: Die dort gespielte Musik ist nicht wirklich mein Fall. Normalerweise gewöhne ich mich jedoch nach einer gewissen Zeit an alles. Das kann also nicht der einzige Grund meiner Ablehnung sein.</p>
<p>Seit letztem Wochenende steht bisher unerreicht der <strong>Koi-Club</strong> an der Spitze. Jetzt fehlen mir leider Die Worte um das in den 40 Minuten erlebte zu beschreiben. Auch ein Besuch der <a href="http://www.koiclubmuenchen.de/">Homepage</a> bringt nicht rüber wie es dort abläuft. Allein die Tatsache, dass man an der Garderobe angeranzt wird sobald man eine Tasche abgeben will, hätte einem zum Umkehren bewegen müssen. Drinnen angekommen, konnte man sich an keinem der Möchtegern-Triaden-Anführer, Mafia-Kollegen und Gangzta-Rappern vorbeiquetschen ohne von denen durch Körpersprache und Grunzgeräuschen auf ihre überdurchschnittliche Manneskraft aufmerksam gemacht zu werden. Nach 40 Minuten schlechter Musik, einem aus der Hand geschlagenem Drink und einer Überdosis Testosteronberieselung ergriffen wir zumindest die Flucht.</p>
<p>Typisch München könnte man jetzt sagen. Aber ganz so ist es nicht. Der übliche Münchener Clubbesucher ist ein Mensch wie jeder andere. Natürlich ein bisschen reicher und ein bisschen mehr gestylt als in anderen Städten &#8211; aber alles noch im Rahmen. </p>
<p>Wie schön, dass es nicht nur schlechte Clubs in München gibt. Das &#8220;<a href="http://www.089-bar.de/">089</a>&#8221; hat mich zum Beispiel angenehm überrascht und auch die neu eröffnete &#8220;<a href="http://www.spielwiesemuenchen.de/">Spielwiese</a>&#8221; hat ihren Reiz &#8211; der vor allem in dem folgenden an die Wand geschriebenem Zitat von Homer Simpson begründet liegt:</p>
<blockquote><p>Auf den Alkohol &#8211; Die Lösung und Ursache aller unserer Probleme.</p></blockquote>
<p>Ich hab die Hoffnung also noch nicht aufgegeben, befürchte jedoch, dass ich in den nächsten Monaten noch eine Menge Überraschungen erleben werde.</p>
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		<title>Karneval der Kulturen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 16:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was gibt&#8217;s zu erzählen? In den Zeiten der verkürzte Wochen stellt man nicht nur fest, dass eine 4-Tage-Woche vollkommen ausreichend ist. Man kann die Zeit auch nutzen um mal wieder in Berlin vorbei zu schauen. Auch wenn mir München als &#8230; <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/2008/05/karneval-der-kulturen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><br /><p>Was gibt&#8217;s zu erzählen? In den Zeiten der verkürzte Wochen stellt man nicht nur fest, dass eine 4-Tage-Woche vollkommen ausreichend ist. Man kann die Zeit auch nutzen um mal wieder in Berlin vorbei zu schauen. Auch wenn mir München als Wahlheimat wesentlich besser gefällt als Köln (inzwischen bin ich ja auch schon ein Jahr hier) zieht es mich schon nochmal ab und zu nach Berlin.<br />
Wenn dann das Wetter noch mitspielt&#8230; um so besser! </p>
<p>So konnte ich eines der letzten Wochenenden nicht nur nutzen, um an der Geburtstagsparty eines Freundes aufzutauchen sondern auch um mir den <a href="http://www.karneval-berlin.de/de/">Karneval der Kulturen</a> einmal genauer anzugucken.<br />
<a href="/blog/photos/album/72157605193319732/photo/2514122384/Berlin-KdK9.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3281/2514122384_8a02252c54_m.jpg" alt="KdK9" width="180" height="240" border="0" /></a> 24 Jahre Berlin sind zwar eine Menge Zeit, aber irgendwie hatte ich es nie geschafft mich an dem jeweiligen Wochenende herraus zu bequemen. Das sollte nun anders werden. Nach einer kurzen Bahnfahrt* zog auch schon der sonntägliche Umzugstross an mir und einigen ehemaligen Kommilitonen vorbei. Diverse Kulturen, etliche <a href="http://farm4.static.flickr.com/3148/2513298595_fe5bd8bc28.jpg" rel="lightbox">Subkuturen</a>, eine Menge Musik und zahllose Caipirinha-Verkäufer sorgen für die nötige Stimmung.</p>
<p>*wobei positiv auffällt, dass man in Berlin eben auch in den U-Bahnen Handy/EDGE-Empfang hat</p>
<p>Etwas weniger entspannt lief dann allerdings die Rückfahrt nach München ab. Als absoluter Gutmensch hatte ich mich als Mitfahrgelegenheit angeboten und auch innerhalb eines Nachmittags alle 3 Plätze in meinem Mietwagen voll bekommen. Dass natürlich trotzdem noch Leute (<acronym title="9:00 Uhr morgens">mitten in der Nacht</acronym>) anriefen kann ich ja auch noch verstehen. Dass kurz vor Ultimo jedoch die komplette Besetzung der Reihe nach absagt, hätte ich nun nicht gedacht.<br />
Eine junge Dame meinte sogar, es wäre eine gute Idee mich 3 Stunden vor der Abfahrt (also 07:30 Uhr) anzurufen um sich zu verabschieden. Nur gut, dass 3 Minuten vorher eine Medizinstudentin aus Dresden anrief und fragte, ob noch ein Platz für Sie von Berlin nach München frei wäre. das gehörte dann wohl in die Kategorie: mehr Glück als Verstand.<br />
Der wirklich armen S** die mich am Sonntag anrief um zu fragen, ob er das Geld auch überweisen könne da seine Geldkarte gerade nicht funktioniert, um mir eine halbe Stunde später folgende SMS zuzuschicken, sei natürlich alles verziehen.</p>
<blockquote><p>Aus mir noch unbekannten Gründen ist mein ganzes Geld vom Konto verschwunden. Ich muss leider Zuhause bleiben. Tut mir wirklich Leid. Trotzdem gute Fahrt.</p></blockquote>
<p>&#8230; Da will man nicht tauschen&#8230;<br />
Letztendlich hatte ich also das Vergnügen mit der besagten Medizinstudentin, einer Kulturwissenschaftsstudentin aus Passau und einem Sternburger-Export-Liebhaber der offensichtlich mit dem Zeug geduscht hatte. Na dann Prost und Servus&#8230; </p>
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