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	<title>www.janek-niefeldt.de &#187; Heimspiel</title>
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		<title>Macht Döner schöner&#8230;!</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 23:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was ist das beliebteste Fast-Food in Deutschland? Ja, Currywurst, Pommes, Chinapfanne, halbes Hend&#8217;l aka Broiler dürften ziemlich weit vorne liegen und haben sich ja bundesweit mit einigermaßen einheitlichem Rezept durchgesetzt. Ganz weit vorne dürfte aber auch der Döner mitspielen, der ja im Grunde so eine Art Grundnahrungsmittel ist. Als Berliner ist das erst einmal eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist das beliebteste Fast-Food in Deutschland? Ja, Currywurst, Pommes, Chinapfanne, halbes Hend&#8217;l aka Broiler dürften ziemlich weit vorne liegen und haben sich ja bundesweit mit einigermaßen einheitlichem Rezept durchgesetzt.<br />
Ganz weit vorne dürfte aber auch der Döner mitspielen, der ja im Grunde so eine Art Grundnahrungsmittel ist. Als Berliner ist das erst einmal eine Feststellung, der wohl jeder andere Berliner (wenn auch mit einem zwinkernden Auge) zustimmen dürfte. Inzwischen muss ich jedoch feststellen, dass sich diese Erkenntniss noch nicht überall durchgesetzt hat. Nach einigen kläglichen Versuchen Döner in Köln oder München zu genießen, habe ich jetzt auch eine Ahnung warum: Einige Leute scheinen keine Ahnung zu haben wie ein Döner auszusehen hat:</p>
<p><strong>Das Brot:</strong><br />
<a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/photos/photo/3298799102/doner_classic.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Doner_classic"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3521/3298799102_cf9856e364_m.jpg" alt="Doner_classic" width="240" height="160" /></a> Ein viertel Fladenbrot ist wohl der Klassiker. Es gibt jedoch auch einfache Weißbrote, die ebenfalls sehr gut passen. Das Brot wird in eine Art Waffeleisen gelegt und von außen kurz &#8220;angebraten&#8221;. Dadurch wird das Brot nicht nur warm sondern auch schön kross. Was garnicht geht ist Mikrowelle: Ich dachte ich müsste vom Stuhl fallen, als ich das das erste mal gesehen habe. Ein Fladenbrot aus der Mikrowelle? Wer kommt auf solche Ideen?  Es ist labbrig, lauwarm und wird im Mund immer größer. alleine so etwas kann den besten Döner versauen&#8230;</p>
<p><strong>Das Fleich</strong><br />
Ganz wichtig: Ich habe einmal einen Chicken-Döner bekommen bei dem das Fleisch noch fast roh war. DAS geht garnicht. Ansonsten gillt nur: nicht zuviel rein machen und bitte gleichmäßig verteilen. Es hat überhaupt keinen Sinn das halbe Dönertier in den untersten Rand des Fladenbrots zu treiben. Das Zeug ist nun einmal fettig, aber wenn alles an einer Stelle klebt bekommt man es einfach nicht runter.</p>
<p><strong>Der Salat</strong><br />
Hier scheiden sich anscheinend die Geister. Kopfsalat gibt&#8217;s ja meistens noch. Tomaten, wenn man Glück hat. Rotkohl gehört auch dazu. Genauso wie Zwiebeln. Weißkohl und Fetakäse kann sein, muss aber nicht. Was sich allerdings noch nicht überall rumgesprochen hat: Ja, auch Gurken gehören in einen Döner. </p>
<p><strong>Die Sauce</strong><br />
Kräuter, Knoblauch, Scharf. 3 Auswahlmöglichkeiten. Eine reine Joghurtsauce gibt es ausschließlich für die Gyrospfanne. Kräutersoße + ein Löffel Chillipulver ergibt keine scharfe Soße sondern einen schlechten Scherz. Das Pulver landet normalerweise genau an einer einzigen Stelle und betäubt einem dann die komplette Zunge.</p>
<p><strong>Der Service</strong><br />
Zwei Fragen sind entscheidend: &#8220;Welche Soße?&#8221; und &#8220;Mit alles?&#8221; Mit der zweiten Frage ist im Wesentlichen gemeint, dass der Kunde sich melden soll, wenn er keine Zwiebeln möchte. Ungefragt Zwiebeln aufzutischen kann man machen. Aber nur, wenn es dazu kostenlose Kaugummis gibt. Achso: Und eine Prise Salz gehört oben drauf.</p>
<p><strong>Der Verzehr</strong><br />
Zu guter letzt: Man nehme den Döner in beide Hände und beiße rein. Einen Teller mit Messer und Gabel kann man sich sparen.</p>
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		<title>&#8220;Freistaat&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 23:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Damit ich nicht wieder in alten Trott verfalle, gibt es nun doch einen neuen Beitrag. Anlass: Der Besuch eines Freundes in Jena oder vielmehr der Weg zurück Richtung München. Mein Brüderchen ist ebenfalls mitgekommen und fuhr uns in dem geliehenen Wagen sicher Richtung Bayerische Hauptstadt. Auf halber Strecke offenbarte das vor uns fahrende Auto seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit ich nicht wieder in alten Trott verfalle, gibt es nun doch einen neuen Beitrag.<br />
Anlass: Der Besuch eines Freundes in Jena oder vielmehr der Weg zurück Richtung München.<br />
Mein Brüderchen ist ebenfalls mitgekommen und fuhr uns in dem geliehenen Wagen sicher Richtung Bayerische Hauptstadt. </p>
<p>Auf halber Strecke offenbarte das vor uns fahrende Auto seine ideenlose Werbeleuchtschrift &#8220;Polizei&#8221; gefolgt von der Aufforderung ihnen zu folgen. Soweit so gut&#8230;</p>
<p>Geschwindigkeitsmäßig war alles im Rahmen der gesetzlichen Tolleranz&#8230;<br />
Bei einem Mietwagen musste man sich keine sorgen um Warndreieck &#038; Co machen (und das geschulte Gesetzeshüterauge hat das bestimmt sofort am Hamburger Kennzeichen erkannt)&#8230;<br />
Sogar Winterreifen hatten wir aufgezogen&#8230; </p>
<p>Also warum werden wir hier aus dem Verkehr gezogen? Na wir sollten mal nicht so unschuldig tun: Schließlich trägt mein Bruder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dreadlocks">Dreads</a> und DAS gehört natürlich genauer untersucht! </p>
<p>&#8220;Ausweise bitte!&#8221;<br />
&#8220;Wo möchten sie hin?&#8221; <em>*Die Autobahn weiter! Was geht sie das an?*</em> &#8211; &#8220;Er fährt nach Murnau. Ich nach München.&#8221;<br />
&#8220;Wo kommen sie her?&#8221; &#8211; <em>*s.o.*</em> &#8211; &#8220;Aus Jena.&#8221;<br />
&#8220;Und was haben sie dort gemacht?&#8221; &#8211; <em>*Haben die uns nun wegen Smalltalk oder was?* </em>- &#8220;Wir waren bei ner Geburtstagsparty eines Freundes.&#8221;<br />
&#8220;Und wo kommen sie gebürtig her?&#8221; &#8211; <em>*Du hälst gerade meinen Ausweis in der Hand&#8230;* </em>- &#8220;Aus Berlin.&#8221;<br />
&#8220;Sind sie eine Fahrgemeinschaft?&#8221; &#8211; <em>*Definitionssache! Bilden sie und ihr Kollege eine Fahrgemeinschaft*</em> &#8211; &#8220;Wenn man so will&#8230;&#8221;<br />
&#8220;Ich möchte nur wissen, ob sie sich über&#8217;s Internet kennen gelernt haben.&#8221; &#8211; <em>*Selbst wenn, wäre das doch nun wirklich irrelevant!*</em> &#8211; &#8220;Nein, wir sind verwandt!&#8221; &#8211; <em><strong>*ungläubiges Gucken*</strong></em></p>
<p>Prinzipiell finde ich solche Gespräche ja ganz nett. Auch wenn die Fragen vollkommen irrelevant sind, kann man sich ja wenigstens mal besser kennen lernen. Das nächste mal werd ich nach der Anzahl ihrer Kinder oder ihrem Musikgeschmack fragen&#8230; </p>
<p>Merkwürdig finde ich nur, dass ich im Gegensatz zu meinem Bruder nicht nach Drogenkonsum oder ähnlichem gefragt wurde. Wie war das nochmal mit der Gleichberechtigung? Ich könnte jetzt auch mal ganz pathetisch auf den ersten Artikel unseres Grundgesetz hinweisen. Nur gut, dass er das schon gewohnt war. Innerhalb von einem Jahr sechs mal rausgezogen zu werden wiederspricht zwar jeder Wahrscheinlichkeitsrechnung (unter Annahme einer Normalverteilung), aber&#8230; Tja, aber was? Muss man so eine Diskriminierung eigentlich einfach so schlucken? Den Gedanken Dreadlocks mit Marihuana-Konsum zu verbinden ist sicher nicht willkürlich. Meinen Erfahrungen zufolge kann man jedoch keine wirkliche Verbindung zwischen aussehen und Konsumgewohnheiten herleiten. Dafür haben mich schon zu viele Bekanntschaften (inkl. Lehrer, Richter, Steuerprüfer, Polizisten, Soldaten und Handwerker) überrascht. </p>
<p>Aber vielleicht weiß der Polizei-&#8230; Pardon &#8230; Freistaat Bayern ja da besser Bescheid&#8230;</p>
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		<title>Sommer 2008</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 21:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem dezentem Hinweis von mistarix gibt es nun doch mal wieder einen Eintrag. Dabei kann ich natürlich nicht so auf den Putz hauen wie die Singapore- oder Südamerika-Reisenden dieser Welt.Stattdessen hätte ich folgende Themen im Angebot, die sich seit meinem letzten Beitrag angeboten hätten: mein Umzug in München eine Europameisterschaft einen Sommernachtstraum im Münchener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem dezentem Hinweis von <a href="http://www.mistarix.de/singapore/">mistarix</a> gibt es nun doch mal wieder einen Eintrag. Dabei kann ich natürlich nicht so auf den Putz hauen wie die Singapore- oder Südamerika-Reisenden dieser Welt.<br />Stattdessen hätte ich folgende Themen im Angebot, die sich seit meinem letzten Beitrag angeboten hätten:</p>
<ul>
<li>mein Umzug in München</li>
<p>
<li>eine Europameisterschaft</li>
<p>
<li>einen Sommernachtstraum im Münchener Olympiapark</li>
<p>
<li>einen Touri-Ausflug nach Berlin</li>
<p>
<li>das Oktoberfest im September</li>
<p></ul>
<p>Da sollte doch zumindest die ein oder andere Anekdote versteckt sein.</p>
<h2>Umzug</h2>
<p>Nur ganz kurz: Nachdem ich mich nun ca. 1 Jahr lang darüber geärgert habe, dass meine 4 Wände zu eng beieinander stehen und mich das Fehlen einer nennenswerten Küche die zweifelhaften Vorteile von Mikrowellenlasagne erkennen ließen&#8230; hab ich mich entschlossen für 2 Jahre ein neues Heim zur Untermiete zu nutzen. Wo&#8217;s danach hingeht? Na mal schau&#8217;n&#8230; Vor 2 Jahren saß ich noch in Berlin&#8230;</p>
<h2>Europameisterschaft</h2>
<p>Immerhin hab ich jedes Deutschlandspiel außerhalb gesehen&#8230; Natürlich ist man immer versucht die EM mit einem gewissen du-bist-deutschland-und-was-wir-alleine-nicht-schaffen-das-schaffen-wir-zusammen-WM-Erlebnis zu vergleichen. Aber selbst der beste Biergarten, das schönste Olympiastadion oder ein zweiter Platz kann nicht gegen die Musik-Fußball-Kombination des <a href="http://www.popkick.de/programm.htm">Popkick</a> ankommen. <br /><schleim>Wenigstens hat die Begleitung gestimmt.</schleim> <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>Sommernachtstraum</h2>
<p>Hinter dem Sommernachtstraum verbirgt sich nicht etwa ein Besuch bei Shakespeare, sondern das einmal jährlich stattfindende Feuerwerk mit Musikuntermalung. <br />Das Ganze muß man sich ungefähr so vorstellen: Einige hundert Leute begeben sich in den Olympiapark um dort auf einige live auftretende Bands zu warten. Diese Hundertschaften werden von einigen Tausendschaften verfolgt, die sich ärgern, dass kein Platz mehr für sie frei ist. Die Suche nach einem alternativen Sitzplatz mit guter Sicht führt die Nomaden dann zielsicher Richtung Feuer-Sicherheits-Zone, die nicht etwa so heißt weil es dort sicher ist, sondern weil das Feuer der herabstürzenden Raketen dort sicher <strike>jemanden trifft</strike> abbrennen kann&#8230; Wir haben uns also genau dorthin gesetzt und konnten (unterbrochen von einigen Stoßgebeten) der Mischung aus Matrix-Soundtrack und Carmina Burana lauschen während die Einschläge näher kamen. <br />Die Stimmung war auf jeden Fall gut und sollte wohl auch durch die Sanitäter nicht gestört werden. Die hatten &#8211; wie mir erzählt wurde &#8211; nämlich noch nicht einmal eine Taschenlampe mit.</p>
<h2>Berlin-Touri-Tour</h2>
<p>Um auch mal raus aus München zu kommen, machten sich 4 junge Herren gen Berlin auf den Weg. Sowohl der Andi als auch ich mussten unseren (Wahl-)Münchener Freunden ja mal vorführen, warum man in München einfach keinen Döner essen kann. Zumindest dieses kulinarisch-soziale Hilfsprogramm konnten wir recht schnell in die Tat umsetzen (Kein Wunder, wenn man über Neukölln in die Stadt fährt).  Ansonsten haben wir uns das komplette Touristenprogramm mit dem Sapziergang vom Alexanderplatz, durch das Brandenburger Tor vorbei am Bundestag bis hin zum Hauptbahnhof gegönnt und sind sogar dazu gekommen die <a href="http://berliner-unterwelten.de/">Berliner Unterwelt</a> zu besuchen. Sehr schön auch die Generalprobe zur Vereidigung einiger Grundwehrdienstleistender, die ohne transparentschwingende Demonstranten irgendwie nicht komplett wäre.<br />Mein persönliches Highlight war dann allerdings doch, das Wiedersehen mit einer alten Klassenkameradin von vor 10 Jahren. Also ich hätte sie nicht wiedererkannt<acronym title="Aber Hallo...! ;o)">&#8230;</acronym></p>
<h2>Oktoberfest</h2>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/janek030/3008142505/" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Lederhose"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3274/3008142505_849b567542_m.jpg" alt="Lederhose" width="180" height="240" /></a> Über das Oktoberfest lässt sich ja bekanntlich vieles und auch wieder nichts sagen. Standesgemäß wird dieser Absatz für all das Gejammer stehen, das sich den überfüllten Zelten, den störrischen Türstehern, den überhöhten Preisen, dem grauenvollen Wetter, dem trockenem Hend&#8217;l, den abgefüllten Teenies, den nervigen Italienern, den nervigen Engländern den nervigen Australiern, den nervigen Touristen, den nervigen Zugereisten und nicht zuletzt den nervigen Münchenern widmet. Warum man dennoch hingeht? Keine Ahnung. Ich hab mir auf jeden Fall eine Lederhose gekauft und mich auf den Weg gemacht. <br />Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle zu Danone. (Ja richtig, diese Joghurt-Firma!) Es macht wirklich Spaß auf die Wiesn eingeladen zu werden und sich keine Gedanken über die Rechnung machen zu müssen. Das kriegt wohl nicht jede Firma hin. <em>*hüstel*</em></p>
<p> Ansonsten gab es natürlich noch ein paar andere Erlebnisse. Aber mir fehlt irgendwie die Muße vom Ausflug auf die Deutsche Alpenstraße oder meinem Kurzurlaub (den ich allerdings in München verbracht habe) zu berichten. Man muss es ja auch nicht übertreiben.</p>
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		</item>
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		<title>O&#8217;zapft war!</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/10/ozapft-war/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 21:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist die Wiesn-Zeit vorbei und ich habe noch keinen Beitrag zum wohl bekanntesten Volksfest der Welt geschrieben. Das soll natürlich sofort nachgesteuert werden. Letztes Jahr bin ich ja quasi von Montag bis Donnerstag jeden Abend auf der Theresienwiese und am Wochenende in Köln gewesen. Dieses mal war das nicht ganz so leicht. Quasi als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist die Wiesn-Zeit vorbei und ich habe noch keinen Beitrag zum wohl bekanntesten Volksfest der Welt geschrieben. Das soll natürlich sofort nachgesteuert werden. Letztes Jahr bin ich ja quasi von Montag bis Donnerstag jeden Abend auf der Theresienwiese und am Wochenende in Köln gewesen. Dieses mal war das nicht ganz so leicht.</p>
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327726261/page/2/photo/1469444403' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Quasi als Tribut an die Berufstätigkeit bin ich also nur 6 mal losgezogen. Immerhin waren 4 Ausflüge davon auch erfolgreich. Soll heißen: Man hat eine Bank ergattern können. Meine einzige längerfristig geplante Verabredung auf der Wiesn scheiterte natürlich entgegen jeder Wahrscheinlichkeitsrechnung am Türsteher (heißen die eigentlich Türsteher, wenn man schon 10 Meter vor der Tür gestoppt wird?) War aber auch nicht so schlimm, denn so konnte ich meinen ehemaligen Südafrika-Mitbewohner am Abend darauf in einer australischen Bar treffen und auf einem englischen Kanal das Rugby-Weltmeisterschafts-Vorrundenspiel zwischen den Springbocks (Südafrika) und den USA im passenden Trikot angucken. Unsere Freunde am anderen Ende des großen Teichs wurden natürlich standesgemäß weggeputzt und man selbst konnte mal wieder einen Abend lang Englisch &#8220;üben&#8221;. Einer meiner nächsten Kurzurlaube wird also nach London gehen. Denn genau dahin ist <a href="http://www.janek-niefeldt.de/blog/archives/18">Charl</a> mit seiner deutschen Freundin gezogen.<br />
<div class="falbum-post-box" style="float: right; margin: 0px -5px -5px 5px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327726261/page/2/photo/1526232217' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Zwei weitere Wiesnbesuche waren dem Besuch einiger Berliner Freunde sowie meines Bruders + Freundin geschuldet. Waren lustige zwei Abende, die allerdings nicht ganz so maßlos ausfielen wie die Fotos evtl. vermuten lassen würden. An Bekanntschaften haben wir 4 Amis aufzubieten (1x Hawaii, 2x LA, 1x bei NY). Zwei von denen wollten jedoch noch in der selben Nacht nach Venedig&#8230;Verrückt aber schon lustig. Ein paar Tage später sollte es dann nach Prag gehen und ich fühlte mich doch stark an &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hostel_(Film)">Hostel</a>&#8221; erinnert.
<p>Was ist das Fazit: Wiesn am Wochenende muss man sich nicht geben. Wiesn unter der Woche geht, aber in Maßen. Mal schauen ob ich meinen guten (?) Vorsatz halte und nächstes Jahr mit Lederhose unterwegs bin&#8230;</p>
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		<title>&#8220;Yuppie &#8211; Indie &#8211; München&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jul 2007 11:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kulturkritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Freitag, halb 10 pm, München. Eine Gruppe von 6 jungen Kerlen um die 25 wagt es, sich mit ettlichen blauen Scheinen bestückt vor das Atomic-Cafe in München zu stellen. Auf dem Plan steht Indie &#038; etwas Britpop. Die weibliche Unterstützung ist schon im Anmarsch und wird innerhalb der nächsten viertel Stunde auftauchen. Es regnet. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag, halb 10 pm, München. Eine Gruppe von 6 jungen Kerlen um die 25 wagt es, sich mit ettlichen blauen Scheinen bestückt vor das Atomic-Cafe in München zu stellen. Auf dem Plan steht Indie &#038; etwas Britpop. Die weibliche Unterstützung ist schon im Anmarsch und  wird innerhalb der nächsten viertel Stunde auftauchen. Es regnet. Da endlich: Die Tür geht auf und wir werden vom hiesigen Türsteher flüchtig gemustert. Was dann geschieht habe ich bisher noch nicht erlebt&#8230;</p>
<p>Welches Wort passt nicht hier rein?<br />
Eigentlich wollte ich mich jetzt selbst über diese neue Erfahrung auslassen. Bis jetzt war ich ja schließlich noch in jeden Club reingekommen. Aber ein Blick in das Online-Gästebuch dieses Ladens offenbart wahre Perlen der Schreibkunst. Deshalb übergeben ich das Wort lieber an den Kollegen, der das folgende verfasst hat. (Mal schauen, wann der Eintrag aus dem Gästebuch gestrichen wird.)</p>
<blockquote><p>Ich fahr gestern, gut gelaunt, mit einem Freund mit der U3 gen Marienplatz. Man will sich mit Freunden treffen und gemeinsam an guter Musik und Tanz erfreuen.<br />
Man kommt an und wartet artig seine 2 Minuten, selbstverständlich ohne zu klopfen und Radau zu machen, vor der Türe. Nach den erwähnten zwei Minuten öffnet sich diese und man wird von den finster und niederträchtig glimmenden brillengerahmten Argusaugen der schwefelabatmenden teuflischen Vorgartenzwergparodie eines Türstehers gemustert und anhand einer diverse Posten umfassenden Liste bewertet. Die genauen Skalenenden der oberen und unteren Art sind mir unbekannt. Ich nehme aber an, dass sie von Hip und VIP-alike, was meiner Meinung nach einem sehr yuppiehaften und möglichst schamlos geldprotzenden Stil gleichzusetzen ist, bis untragbar und Gossendreck reicht, was wesentlich schwerer einzuschätzen ist da, wie so manch einer, mich eingeschlossen, wohl schon so manches mal erleben musste.<br />
Sein Blick rast, rot leuchtend wie die Dioden von &#8220;K.I.T.T.&#8221;, abtastend und informationensammelnd von der Skyline gegen Bordstein über meine Siluette.<br />
Ich werde atomicgastinformatisch und tabellarisch erfasst:<br />
(die einzelnen Analyseergebnisse kann ich nur &#8220;ehrlich&#8221; und &#8220;selbstreflektiert&#8221; raten)<br />
Frisur/Haare: passabel<br />
Oberkörperbekleidung: in Ordnung<br />
Beinbekleidung: &#8230;. bip &#8230;. katastrophal, ungeheuerlich, untragbar-> kurze Hosen????<br />
Sein Blick härtet sich, die Pupillen ziehen sich augenblicklich zusammen, sein mimischer Ausdruck ist fast schon wütend: &#8220;Tut mir leid,&#8221; (Glaub ich dir nicht! Sehr unwahrscheinlich, dass dir, Zerberus, Mitleid ein wirklich erfahrbares und authentisches Gefühl ist.) &#8220;Mit kurzer Hose kommst hier nicht rein.&#8221; Ich, total baff und erstmal kiefernmuskeltechnisch am Entspannen. &#8220;Was?&#8221;, &#8220;Wieso?&#8221;<br />
Er antwortet mir, mit immernoch leicht entflammbarem Atem und nun höhnischem Blick:<br />
&#8220;Na kurze Hose, Kleiderordnung, tut mir leid.&#8221;<br />
Ich versuche kurz nachzuempfinden wie der Inhalt seiner Worte wohl zu deuten ist, mein normatives Ohr schlägt aber bereits Alarm, und komme dann zum Schluss das man da wohl Argumentieren muss, man hat ja Sommer und so. Auf der anderen Seite sind Atomic-Türsteher nicht unbedingt dafür bekannt nicht besonderst empfänglich für Argumente zu sein. Woran das wohl liegt bleibt der subjektiven Einschätzung eines jeden abgewiesenen Gastes überlassen. Fakt ist diese &#8220;Art&#8221; zeigt sich herzlich unbeindruckt jeglicher rethorischer Mittel gegenüber.<br />
Die einzige überlieferte Art erfolgreich zu argumentieren ist das Bitten, meist noch erfolgloser als zu versuchen Heliumatome durch den Einsatz bloßer, wenn auch ambitionierter, Wortgewalt zum verschmeltzen zu bewegen.<br />
Oder aber: Möglichkeit zwei, diese ist leider dem genetisch gut ausgestatteten weiblichen geschlecht allgemein vorenthalten oder aber nur durch gute Eingriffe der &#8220;ästetischen&#8221; Chirurgie bzw. &#8220;Mogelpackungen&#8221; zu erwirken, jedoch wesentlich effizienter und durchsetzungsstärker.<br />
Ich war also verdammt, ich moral-, benimm- und gesetzloser Outlaw hatte nicht mit dem höllischen Vorgartenzwerg-Türsteherverschnitt des Atomic Cafes gerrechnet verdammt dazu 7 Stationen U3 hin und zurück zu nehmen eine akkurate Hose zu entleihen und wiederzukommen.<br />
Nochmal mach ich das nicht, zumal ich &#8220;Indie&#8221;-Club´s nicht zwangsläufig mit großen Normen und Konventionen verbinde (naiv?) sondern dachte, dass Aufgrund der Entwicklung aus dem Punk eine gewisse liberale Geisteshaltung vorhanden seien müsste.<br />
Eine derart groteske und nicht an den Sommer angepassete Kleiderordnung zeugt von einer gewissen Arroganz die wohl ein Grund dafür sein muss, dass München zwar durchaus gute Indieclubs besizt aber diese deutschlandweit nie auf den obersten Rängen rangieren werden. </p></blockquote>
<p>Da bleibt mir nix hinzuzufügen. Wir sind dann jedoch nicht mehr zurück gekommen, sondern haben uns einem anderen Club zugewand. Schade, dass eine womöglich gute Location nur aufgrund des Verhaltens eines Türstehers auf meiner persönlichen Blacklist gelandet ist. Aber schon allein die arrogante Art mit der man an der Pforte empfangen wird macht einem klar, dass von der Musik, die in einem Club gespielt wird, nicht auf das Verhalten bzw. die Firmenpolitik selbst geschlossen werden kann.<br />
München hat seinen Ruf als arrogante Yuppie-Hauptstadt auf jeden Fall eindrucksvoll unter Beweis gestellt. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AzOTMXroAr0" target="_blank">Berliiin &#8211; Halleluja &#8211; Berliiin!!!</a><br />
PS: Ich leg mich jetzt erstmal an die Isar&#8230; <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Mittelalter oder so&#8230;</title>
		<link>http://www.janek-niefeldt.de/blog/2007/07/zuruck-in-die-zukunft/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 06:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hilfe! Zu Hilf! Ich bin gerade im 19. Jahrhundert gefangen. Wie sich sowas äußert? Es gibt ein untrügliches Zeichen. Ich habe keinen Internetzugang und bin deshalb zum Schweigen verurteilt. In meinem Jugendlichem Leichtsinn dachte ich, dass ein DSL-Zugang inzwischen kein großer Aufwand mehr bedeuten würde&#8230; Bis ich eine Mail&#8230; Was sag ich? &#8230;einen Brief von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hilfe! Zu Hilf! Ich bin gerade im 19. Jahrhundert gefangen. Wie sich sowas äußert? Es gibt ein untrügliches Zeichen. Ich habe keinen Internetzugang und bin deshalb zum Schweigen verurteilt. In meinem Jugendlichem Leichtsinn dachte ich, dass ein DSL-Zugang inzwischen kein großer Aufwand mehr bedeuten würde&#8230; Bis ich eine Mail&#8230; Was sag ich?  &#8230;einen Brief von einem fremden Planeten erhielt. Die Telekom meldete sich und kündigte ihren Besuch am Mittwoch von 8:00 bis 13:00 Uhr an um irgendwie irgendwo einen Schalter umzulegen. ***Erde an den Magentariese***: Menschen die arbeiten, hängen um diese Zeit normalerweise nicht in der Wohnung rum. </p>
<p>Ich kann nur hoffen, dass die Pappnasen nächste Woche tatsächlich kommen. Ich werde nämlich extra einen Vormitag herausarbeiten. Und dann &#8211; hoffentlich, endlich &#8211; die Sensation, der Zeitsprung, die Offenbarung: das Internet hält wieder Einzug in mein hiesiges Wohnviertel bzw. meine 36 Quadratmeter. Bis es soweit ist, frage ich mich, wie Menschen früher ihre Freizeit gestaltet haben. So bin ich gestern zum Beispiel auf dem offenen Münchener Stammtisch gelandet. Zu finden im bereits erwähnten StudiVZ. Wieder einmal der Beweis, dass die mediengepushte Web 2.0 Landschaft auch dem Normalsterblichen einen Mehrwert bringen kann. Man muss nur wollen.</p>
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		<title>Köln Ade &#8211; München Hallo</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jun 2007 23:15:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, nun ist es offiziell und spruchreif. Ziemlich genau 10 Monate nach meinem Umzug von Berlin nach Köln steht der nächste Umzug an. Es geht aber nicht zurück nach Berlin, sondern nach München. Inzwischen habe ich auch eine Wohnung in der Bayrischen Landeshauptstadt gefunden und ein Nachmieter für meine Wohnung in Hürth sorgt dafür, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, nun ist es offiziell und spruchreif.<br />
Ziemlich genau 10 Monate nach meinem Umzug von Berlin nach Köln steht der nächste Umzug an. Es geht aber nicht zurück nach Berlin, sondern nach München. Inzwischen habe ich auch eine <a href="/blog/map/?lat=48.10912903559761&#038;long=11.568528413772583">Wohnung</a> in der Bayrischen Landeshauptstadt gefunden und ein Nachmieter für meine Wohnung in Hürth sorgt dafür, dass ich mich schnellstens auf die Socken machen sollte. </p>
<p>Was bedeutet der Umzug für mich? </p>
<ul>
<li>Gleicher Job bei neuem Kunden. </li>
<li>1-Liter-Bier statt 0,2er-Reagenzgläser. </li>
<li>Ein andere verrückter Dialekt an den man sich gewöhnen muss.</li>
<li> Im Winter fällt Schnee. </li>
<li>Die U-Bahn ist tatsächlich eine U-Bahn und keine Straßenbahn die untertage fährt.</li>
<li>Die Miete ist nicht mehr doppelt so teuer wie in Berlin&#8230;</li>
<li>&#8230;sondern 3-mal so teuer!</li>
<li>Dem Wintersport kann auch am Wochenende nachgegangen werden.</li>
<li>Ich muss mich endlich auch mal offiziell ummelden. (Kann ja nicht ewig Berliner bleiben.)</li>
</ul>
<p>Davon einmal abgesehen kenne ich in München jetzt schon mehr Leute als in Köln. Das wird meinem guten Vorsatz, mehr Leute kennen zu lernen, bestimmt gut tun. Und wer weiß: Vielleicht wird es ja auch was mit meinem guten Vorsatz, mehr Sport zu machen. Sollte doch eigentlich möglich sein. </p>
<p>Mal schauen wie es wird. Ich habe zumindest nicht vor, in 10 Monaten die nächste Stadt anzusteuern.<br />
<em><br />
<strong>Zwischenstand: </strong>Nach inzwischen fast 2 Monaten kann ich sagen, dass mir München tatsächlich besser gefällt als Köln (oder besser gesagt Hürth).</em></p>
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		<title>&#8220;Mary Poppins lebt!&#8221; oder &#8220;Ich kaufe ein Q!&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jan 2007 22:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass Kyrill sein Unwesen in meiner Wahlheimat K&#246;ln treiben w&#252;rde, wurde einem durch die Meteorol&#252;gen ja rechtzeitig angek&#252;ndigt. Allerdings hab ich ein vermutlich typisch m&#228;nnliches Talent daf&#252;r die Naturgewalten zu untersch&#228;tze bzw. zu ignorieren. Andere schaffen es allerdings, dem ganzen noch eine Krone aufzusetzten. Ich fang aber lieber vorne an. Aus bereits genannten Gr&#252;nden (und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Kyrill sein Unwesen in meiner Wahlheimat K&ouml;ln treiben w&uuml;rde, wurde einem durch die Meteorol&uuml;gen ja rechtzeitig angek&uuml;ndigt. Allerdings hab ich ein vermutlich typisch m&auml;nnliches Talent daf&uuml;r die Naturgewalten zu untersch&auml;tze bzw. zu ignorieren. Andere schaffen es allerdings, dem ganzen noch eine Krone aufzusetzten.</p>
<p>Ich fang aber lieber vorne an. Aus bereits genannten Gr&uuml;nden (und weil ich zu faul bin) besitze ich keinen Regenschirm. Solange noch mehr als die H&auml;lfte aller Tage pro jahr regenfrei bleiben, wird sich das vermutlich auch nicht &auml;ndern. Ich will schlie&szlig;lich nicht einen auf Schirm, Charme und Melone machen, sondern m&ouml;glichst schnell irgendwo ankommen. Au&szlig;erdem ist mir so ein Schirm zu sperrig. An einem Tag an dem ein Orkan &uuml;ber Deutschland fegt, ist das sogar noch unsinniger. Solange das Drahtgestellt nicht aus <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adamantium">Adamantium</a> gefertigt ist w&uuml;rde der handels&uuml;bliche <a target="_blank" title="Knirps Firmenhomepage" href="http://www.knirps.de/">Knirps</a> eh den Geist aufgeben. Die Gefahr � la Mary Poppins davon zu fliegen sehe ich entgegen der landl&auml;ufigen Meinung allerdings nicht&#8230; Bis heute. Der Schirm muss eben nur gro&szlig; genug sein. Gut 10 Minuten durfte ich hinter einem Regenschutz hinterher laufen, der zu recht als kollosal bezeichnet werden k&ouml;nnte.</p>
<p>Was aus der Dame am Nachmittag auf dem Heimweh geworden ist, wei&szlig; ich leider nicht. Die &ouml;ffentlichen Verkehrsmittel in NRW waren n&auml;mlich stillgelegt und der Fernverkehr in ganz Deutschland stand still. F&uuml;r mich besonders fatal, da ich doch ausschlie&szlig;lich mit der Regionalbahn nach H&uuml;rth komme. Gl&uuml;cklicherweise gibt&#8217;s aber nette Kunden, die einen nach Hause fahren und einem so das Gemetzel am K&ouml;lner Hauptbahnhof ersparen. Selbiges konnte man n&auml;mlich Live im TV bestaunen. Da wird geschubst, gedr&auml;ngelt, geschlagen und letztendlich vermutlich auch am Bahnhof geschlafen. Sch&ouml;n das ganze aus der Entfernung zu sehen.</p>
<p>Aber so ein Orkan hat auch was faszinierendes. Nicht genug, dass Kyrill schon mit einem beachtliche langem Wikipedia-Eintrag aufwarten kann. Auch die Namensgebung hat seine Reize. Damit meine ich jetzt nicht die  pseudofeministische Streit (Frauen- oder M&auml;nnernamen f&uuml;r Hoch- und Tiefdruckgebiete) sondern die offensichtlich vollst&auml;ndige Vermarktung der sprichw&ouml;rtlichen hei&szlig;en Luft. Wie man bei der <a target="_blank" title="Wetterpatenschaften" href="http://www.met.fu-berlin.de/wetterpate/tief/">FU-Berlin</a> erfahren kann, werden die Zyklone &#038; Co nicht nur alphabetisch sortiert sondern auch verkauft. Sowas nennt sich dann Patenschaft und kann unter anderem offiziell f&uuml;r 199,-� erstanden werden (Anmeldeformular <a target="_blank" title="Tiefdruckgebiete" href="http://www.met.fu-berlin.de/wetterpate/texte/formular_tief.pdf">hier</a>). Eine andere vermutlich etwas g&uuml;nstigere Variante ist es bei <a target="_blank" href="http://cgi3.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewUserPage&#038;userid=wetterpate">eBay</a> sein Gl&uuml;ck zu versuchen. Wenn sich ein Sponsor findet w&auml;re ich daf&uuml;r das n&auml;chste noch freie Tiefdruckgebiet &#8220;Quarktasche&#8221; zu nennen. Das entspricht zwar nicht ganz den Richtlinien wonach der Name ein gel&auml;ufiger Vorname sein soll. Daf&uuml;r besticht er aber durch zeitlose Sch&ouml;nheit und einer Prise Puderzucker. <div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594329012524/photo/361916522' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//_.jpg" alt="" />		</a>	</div></div><br />
Wenn also mal wieder ein Jubil&auml;um ansteht und einem nichts anst&auml;ndiges einf&auml;llt, tut es vielleicht auch ein kleines Tiefdruckgebiet. Ich pers&ouml;nlich halte ein Hochdruckgebiet mit Schleife drum nat&uuml;rlich f&uuml;r passender. Au&szlig;erdem l&auml;uft man dann nicht Gefahr die Patenschaft f&uuml;r eine mittlere Naturkatastrophe zu ersteigern. Es ist auf jeden Fall fraglich ob sich die Investition f&uuml;r Nadja, Boris und Rumen gelohnt hat. Obwohl sich der ideele Wert vermutlich eh nur schlecht berechnen l&auml;&szlig;t.</p>
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		<title>Die Feiertage&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Dec 2006 21:09:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Reise die ist lustig, eine Reise die ist sch&#8230; eis(s)kalt, wenn man &#252;ber eine Stunde darauf warten muss, bis die hei&#223; ersehnte Luxuslimousine endlich am Hauptbahnhof ankommt. Aber was soll&#8217;s. Ich sitze jetzt auf jeden Fall in diesem Schlitten und bewundere den Bumerang, der wie aus einem Crocodile Dundee Film entwendet auf dem Kofferraum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Reise die ist lustig, eine Reise die ist sch&#8230; eis(s)kalt, wenn man &uuml;ber eine Stunde darauf warten muss, bis die hei&szlig; ersehnte Luxuslimousine endlich am Hauptbahnhof ankommt. Aber was soll&#8217;s. Ich sitze jetzt auf jeden Fall in diesem Schlitten und bewundere den Bumerang, der wie aus einem Crocodile Dundee Film entwendet auf dem Kofferraum klebt. Das Interieur ist in lila gehalten, so dass man Angst haben muss, dass die 80&#8242;er gleich vorbei kommen k&ouml;nnten um ihren Stil wieder zu holen.<br />
Tja, aber was mache ich nun die n&auml;chsten 7 Stunden? </p>
<p>Meine Mitfahrer sind eher schl&auml;frig als gespr&auml;chig und ich versuche mich nebenbei daran zu gew&ouml;hnen mit dem R&uuml;cken in Fahrtrichtung zu sitzen. Da ich aber optimistisch bin das ganze irgendwie hinzubekommen (kleine Kinder im Babysitz schaffen das schlie&szlig;lich auch) widme ich mich also vor allem dem Schreiben.<br />
Zum Beispiel w&auml;re da ein Nachtrag zum Weihnachtsabend. Das ganze l&auml;sst sich auch recht schnell zusammen fassen. Erstens: Die Unternehmensweihnachtsfeier war f&uuml;r mich relativ schnell zu Ende, da ich mir eine fiese Erk&auml;ltung sammt dicker Mandeln und Fieber zugezogen hatte. So blieb fur mich gerade genug Zeit mir ein Bissen vom Buffet zu g&ouml;nnen, ein paar Kollegen kennen zu lernen und anschlie&szlig;end mitsamt Geschenk (einer Flasche Wein und einem 1 Gigabyte-USB-Stick mit schickem Firmenlogo) den Heimweg anzutreten. Inzwischen war ich wegen der Erk&auml;ltung auch mal beim Arzt und hab mir was verschreiben lassen. Aus gegebenem Anlass stimme ich deshalb f&uuml;r die Verleihung des Medizin-Nobelpreises an den Erfinder des Breitbandantibiotikas Wenn der schon einen haben sollte, bekommt er halt nen zweiten. Da kenn ich nix! Wer seine Unterst&uuml;tzung dazu kundtun will, ist in den Kommentaren herzlich dazu eingeladen.</p>
<p>Was gab&#8217;s sonst noch? Das Weihnachtsessen: Gestern war es dann soweit. Jan (Schwager in spe) hat eine 5 Kilo-Ente und ein paar Flaschen Wein ergattern k&ouml;nnen. Selbige wurden dann beim bzw. nach dem Festschmaus gelehrt. Ich sch&auml;tze im n&auml;chsten Jahr sollte ich mich mal als Koch versuchen. Vielleicht krieg ich das tote St&uuml;ck Gefl&uuml;gel ja genauso zart hin. Wir werden sehen. Ist ja auch noch ein bisschen Zeit bis dahin.<br />
Das war&#8217;s eigentlich auch schon wieder zu Weihnachten. War diesmal zwar ein Heilig Abend ohne die traditionelle Mitternachtsmesse samt Freunden, aber immerhin fahre ich jetzt gerade mit nem Schlitten durch das unverschneite Deutschland. Merkt ihr schon wie&#8217;s weihnachtet&#8230;?<br />
Tja, da ich immer noch mehr als genug Zeit habe, ist mit dem Schreiben noch lange nicht Schluss.<br />
Ich kann Silvester ja schon einmal vorweg nehmen und dar&uuml;ber philosophieren, was ich mir f&uuml;r&#8217;s neue Jahr alles vornehmen werde. Hm, mal &uuml;berlegen&#8230; Ich rauche nicht. Das f&auml;llt also weg. Alkoholiker bin ich auch nicht Schlie&szlig;lich vertrage ich viel zu wenig und au&szlig;erdem wurde ich noch nie dahingehend angesprochen. Was bleibt also &uuml;brig? Ich k&ouml;nnte mir jetzt nat&uuml;rlich irgendsowas tolles vornehmen wie: Versuche ein besserer Mensch zu sein. Aber ich glaube, das lass ich lieber. L&auml;sst sich eh immer schlecht kontrollieren, ob man das jetzt durchgehalten hat.</p>
<div class="falbum-post-box" style="float: left; margin: 0px 5px -5px 0px">	<div class='falbum-thumbnail-ds'>		<a href='/blog/gallery/album/72157594327787532/photo/334119670' title=''>			<img src="http://static.flickr.com//__m.jpg" alt="" />		</a>	</div></div>Ich denke, das mit den guten Vors&auml;tzen ist eine Sackgasse. Ich k&ouml;nnte mir noch vornehmen mich im Beruf voll reinzuknien. Andererseits werd ich das eh machen und meine gr&ouml;&szlig;ere Sorge (wenn man so will) gillt eher meinem Privatleben. &#8220;Der Rest wird schon irgendwie.&#8221; Bei dem Spruch fallt mir ein, dass ich letztens durch einen ehemaligen Klassenkameraden, der sich &uuml;ber&#8217;s studivz bei mir bemerkbar gemacht hat, dazu gebracht wurde, noch einmal mein Abibuch zur Hand zu nehmen. Schon lustig was da so drin steht. Unter anderem sollte man da auch sein (Lebens-)Motto zum besten geben. Mein Eintrag war da: &#8220;Keine Panik!!! Wird schon alles irgendwie werden.&#8221; und hat in keinster Weise was mit dem Anhalter durch die Galaxis zu tun. Lustigerweise steht dort auch als Berufswunsch &#8220;Wirtschaftsinformatiker&#8221;. Vielleicht w&auml;re es ne gute Idee, sich mal garnix vorzunehmen und im n&auml;chsten Jahr was spontanes zu machen. Schaun mer mal was so passiert.<br />
So, inzwischen sind auch schon die ersten 2 Stunden meiner Reise um und ich kann nur hoffen, dass der Akku meines Handys die ganze Tipperei einigerma&szlig;en verkraftet hat. Ich werd&#8217;s rausfinden und w&uuml;nsche euch noch ein sch&ouml;nes Weihnachtsfest und evtl. auch einen guten Rutsch.
<p>Cheerio, Miss Sofie &#8230;</p>
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		<title>Frohe Weihnachten!</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Dec 2006 13:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimspiel]]></category>
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		<category><![CDATA[Trash]]></category>

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		<description><![CDATA[So, nun ist es doch so weit: Der &#252;bergro&#223;e Zeiger auf meiner Uhr zeigt den 24. Dezember an und erinnert mich, dass man einen kitschigen Weihnachtseintrag auf seiner Homepage hinterlassen k&#246;nnte. Andererseits will sich Weihnachten nicht so recht einstellen. Kein Schnee&#8230; Kein Weihnachtsbaum&#8230; und letztens hab ich noch ein paar Typen unterm K&#246;lner Dom Skateboard [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, nun ist es doch so weit: Der &uuml;bergro&szlig;e Zeiger auf meiner Uhr zeigt den 24. Dezember an und erinnert mich, dass man einen kitschigen Weihnachtseintrag auf seiner Homepage hinterlassen k&ouml;nnte. Andererseits will sich Weihnachten nicht so recht einstellen. Kein Schnee&#8230; Kein Weihnachtsbaum&#8230; und letztens hab ich noch ein paar Typen unterm K&ouml;lner Dom Skateboard fahren sehen&#8230; &#8230;und das mit freiem Oberk&ouml;rper.<br />
Nun will ich nat&uuml;rlich niemandem die Weihnachtsstimmung vermiesen. Schlie&szlig;lich gibt es allen Grund zu feiern&#8230;</p>
<ol>
<li>Es ist nicht so Sch***kalt wie letztes Jahr.</li>
<li>Wenn ich ein Geschenk haben will, kann ich es mir selbst kaufen&#8230;</li>
<li>&#8230;und muss daf&uuml;r kein Gedicht aufsagen oder ein komisches Weihnachtsprogramm auff&uuml;hren.</li>
<li>Ich hatte diesmal &uuml;berhaupt keine Probleme bei der Geschenkfindung (Was nat&uuml;rlich auch daran liegen kann, dass die ganze Schenkerei diesen Jahr ausf&auml;llt <img src='http://www.janek-niefeldt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> ).</li>
<li>Die Familie und Freunde werden einem (nicht nur zu Weihnachten) viel wichtiger, je weiter sie weg sind.</li>
</ol>
<p>Alles gute Gr&uuml;nde also den Tag gem&uuml;tlich bei einem weihnachtlichen Essen im Kreise der Lieben zu begehen. Genau so werde ich das dann auch machen und mich gleich zu meinen beiden Schwestern in die K&ouml;lner Innenstadt verkr&uuml;meln. Am 1. Weihnachtsfeiertag geht&#8217;s dann nach Berlin um allen mal pers&ouml;nlich alles Gute zu w&uuml;nschen und dann irgendwann gemeinsam ins neue Jahr zu rutschen.</p>
<p>In diesem Sinne: Ein frohes Fest und alles Gute &#8211; Janek</p>
<img src="http://www.janek-niefeldt.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=75&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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