Wie schon in Suedafrika vor 4 Jahren, scheint es typisch fuer mich zu sein, am erste Wochenende nach der Ankunft gleich wieder das Land zu verlassen. Der Grund war diesmal eines der spaerlich gesaeten verlaengerten Wochenenden. Am ersten Montag des September wird naemlich traditional Labour Day gefeiert. Waehrend es zu diesem Feiertag in Deutschland ueblich ist, sich schwarz zu verkleiden und sich mit einem Steinwurf eine Dusche des oertlich-polizeilichen Wasserwerfers zu verdienen, wird in den USA die komplette Familie gepackt und in den Urlaub gefahren.
Diesem Roadmovie wollten wir (Ralf und ich) nicht entziehen und so machten wir uns am Samstag morgen (5:30 am) auf den Weg Richtung Niagara-Faelle. Die drohende 12 Stunden-Fahrt blieb jedoch gluecklicherweise aus und so erreichten wir puenktlich gegen 12:00 unser Hotel, das Ritz. Dummerweise war es jedoch nicht, das „Ritz Carlton“, was man bei dem Preis durchaus haette erwarten koennen, sondern das „Ritz Inn“ welches wenn schon nicht mit einem grossen Namen doch zumindest mit einem Wasserbett aufwarten konnte.
Kurz nach der Ankunft machten wir uns also auf den Weg Richtung Innenstadt… Quatsch, wir haben uns natuerlich sofort die Niagara Falls angeguckt und neben zahlreichen Fotos auch die Bootstour und die Wanderung unter die Faelle mitgemacht. Letzteres kann man aber getrost sein lassen. Die Abendplanung draengte sich dann quasi wie von selbst auf. In der Innenstadt reiht sich ein Wachskabinet and das naechste Spielcasino und die naechste Bar an das uebernaechste Hotel. Ueberall Jubel und Trubel, so dass wir uns entschlossen nur schnell ins Hotel zurueck zu gehen, uns umzuziehen und dann durchzustarten. Das Ergebnis des ganzen war dann, dass wir uns von der Sonne, der frischen Luft und dem aus meiner Sicht unglaublich gemuetlichen Wasserbett „ueberzeugt“ haben lassen, den Tag lieber mit einer gescheiten Muetze schlaf ausklingen zu lassen.
Schade nur, dass wir uns die beleuchteten Wasserfaelle nicht haben angucken koennen. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass ich nach Niagra Falls komme.
PS: Als Tipp: wenn man mal wieder zu den Niagarafaellen faehrt, sollte man wieder unbedingt den weg nach Canada machen. All jene, die es naemlich z.B. aufgrund von Visa-Problemen nicht geschafft haben nach Canada zu kommen, koennen im Grunde nur erahnen, wie die Niagarafaelle aussehen. Eine vernuenftige Sicht hat man jedenfalls nicht.
Fortsetzung folgt…
[photonav id='panorama' url='http://farm3.static.flickr.com/2611/3913254986_e0483c566e_b.jpg' container_width=600 photo_width=1024 height=265]

Nun, das scheinen mir insgesamr doch recht ersprießliche 2 Anfangswochen gewesen zu sein: Nettes Heim (sieht jedenfalls schick aus, freu mich schon auf den Besuch bei dir) und ein Trip zu einem der imposantesten Naturschauspiele der Welt. Da soll mal einer sagen, du hättest die Zeit ungenutzt verstreichen lassen. hattest du auch so einen hübschen blauen Plasteüberzug an? Das schafft bestimmt echtes Gemeinschaftsgefühl! Schön, dass du deine Berichterstattung aufgenommen hast. Freu mich schon auf den nächsten …
geht ja ganz enstpannt bei dir los. da kann das projekt bestimmt auch noch eine woche warten.
viel spass noch beim einleben und bei den wochendlichen kurzurlauben.