First week

First week

Nun bin ich schon eine Woche lang nicht mehr in “Good Old Germany”. Da wird es also Zeit ein kurzes Resumee zu ziehen, was bisher so passiert ist.

Nachdem es ja garnicht so einfach ist eine Ueberweisung von Deutschalnd in die USA zu starten ohne sich dabei gleich in laengerfristige Planung zu verlieren, musste ich auf die Postbank zurueckgreifen, die es immerhin schaffte meine erste Miete inklusive Kaution in bahnbrechenden 5 Tagen ueber den Teich zu transferieren.
IMG_0824 Was sich an sich ja garnicht so langsam anhoert relativiert sich ziemlich schnell, wenn man im Internet Geschichten von bis zu 14 Tagen liest und und das bereits vorab gebuchte Hotelzimmer nur die ersten 5 Tage abdeckt. Ich war also dementsprechend erleichtert, dass ich endlich meine neuen 4 Waende in Jersey City beziehen konnte. Im Grunde ist auch schon alles drin, was man sich wuenscht… Naja, fast! Ein Internetzugang waere zum Beispiel nicht schlecht. Gegen ein Fernsehprogramm haette ich auch nichts. Auf andere Sachen kann ich wiederum verzichten. Dazu gehoert zum Beispiel der Kohlenstoffmonoxid-Alarm, der angeht sobald man den Ofen angemacht hat. Abgesehen von dem Ohrenbetaeubenden Laerm fragt man sich naemlich auch, ob es da evtl. auch sowas wie eine automatische Benachrichtigung der Feuerwehr gibt, die einem unter Umstaenden die neue Tuer eintreten will. Diese Angst war zwar unbegruendet, aber es gibt eben doch eine Menge Fettnaepfchen in die man treten kann.

Ich bin aber ganz zuversichtlich, dass sich das mit der Zeit geben wird. Die zahlreichen Klischees, die man so im Hinterkopf hat helfen einem auf jeden Fall weiter, sich nicht allzu fremd vorzukommen. Hier faehrt man z.B. tatsaechlich mit ueberproportionierten Gelaendewagen durch die Gegend. Oder sitzt am Nachmittag wie in Filmen aus den 80ern auf der Treppe rum, die von der Strasse ins Wohnhaus fuehrt waehrend davor ein Muscle-Car mit bassgeschwaengertem Rap seine runden dreht.
An ein paar Sachen muss man sich noch gewoehnen. Z.B. dass ein Supermarkt offenbar als ein Langsamkeitswettbewerb angesehen wird. Allerdings nicht von den Kassierern (die muessen sich sputen auch ja alles in 2 (!) hauchduenne Plastiktuetchen zu verpacken) sondern von den Kunden.
Mal schauen, was mich noch so fuer Sachen ueber den Weg laufen.

Erst einmal werde ich mich jetzt daran gewoehnen muessen, die ersten Wochen nach Princeton pendeln zu muessen. Das Projekt in New York hat sich naemlich etwas verschoben, so dass ich wohl erst spaeter zum Einsatz komme. Da kann man also nur Daumen druecken…

  1. Marcus Says:

    Hallo ist da wer??
    Deine e-mail adresse scheints ja nicht mehr zu geben, zumindest nicht mehr die janekniefeldt@gmx.de – Adresse!?So jetzt der zweite Versuch dir auf diesem Wege zu schreiben.Nachdem mich deine schei… (Sorry) Seite beim Versuch die ersten gefühlten 100 Zeilen als Kommentar unter den Artikel zu stellen, kläglich im Stich gelassen hat.Hab meine Mail – Adresse nicht in die Spalte geschrieben. dann macht mich das blöde Teil drauf aufmerksam und löscht aber den Text. Freu mich, dass es dir zu gefallen scheint. die restlichen Kommentare meiner ersten Version probier ich morgen noch einmal einzutippen.
    Viel Freude bis dahin!!

    Marcus

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