Hm, schon lange keine Schulung mehr gehabt. Dabei heißt es doch “Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir.” Getreu nach dem Motte verschlug es mich mal wieder Richtung München um hier etwas über Prozessmodellierung zu erfahren und wie mir das ganze beim Arbeiten helfen wird. Da ich aber angehalten wurde mal wieder einen breitentauglichen Beitrag zu schreiben, werde ich mich jetzt nicht weiter um diese konkrete Thema kümmern. Angenehmer Nebeneffekt meiner Schulung waren schließlich 5 Tage in München. Zeit genug um einige Freunde zu treffen und sich die Stadt bei sommerlichem Wetter anzutun. Das Wetter treibt dabei so einige Gestalten an die Öffentlichkeit. Neben der “Eingeborenen” natürlich Touris en masse. Allerdings auch einige Surfer… Surfer? In München?
Bisher dachte ich beim Namen dieser Stadt immer an Lederhosen, einen Fußballclub voller Diven, Leberkäse oder Weißwürsten mit süßem Senf, Biergärten und einem gewöhnungsbedürftigem Akzent. Nun muss ich das Bild mit den Lederhosen um eines mit Neoprenkombi ergänzen. Am Eingang des englischen Gartens gibt es nämlich eine Stromschnelle, die es zwar nicht mit einer Hawaiianischen Welle oder der Südafrikanischen Ostküste aufnehmen kann, im Gegensatz zu einem künstlich angelegtem Strömungskanal jedoch einen Pluspunkt für die Natürlichkeit bekommt. Ein weiterer Pluspunkt wird für den nach bayerischen Maßstäben vermutlich revolutionsartigen Verstoß gegen das Verbotsschild fällig.Von diesem Kleinod der bayerischen Anarchie einmal abgesehen verlief mein Aufenthalt recht besinnlich. Ein Besuch in einem indischen Restaurant das wirklich leckeres Essen servierte und der anschließende Besuch in einer Cocktailbar in der wir nach dem Ausweis gefragt wurden. Der sonntägliche Brunch durfte natürlich auch nicht fehlen und so kam doch ein bissel Prenz’lberg-Feeling auf.