Die Feiertage…

Die Feiertage…

Eine Reise die ist lustig, eine Reise die ist sch… eis(s)kalt, wenn man über eine Stunde darauf warten muss, bis die heiß ersehnte Luxuslimousine endlich am Hauptbahnhof ankommt. Aber was soll’s. Ich sitze jetzt auf jeden Fall in diesem Schlitten und bewundere den Bumerang, der wie aus einem Crocodile Dundee Film entwendet auf dem Kofferraum klebt. Das Interieur ist in lila gehalten, so dass man Angst haben muss, dass die 80′er gleich vorbei kommen könnten um ihren Stil wieder zu holen.
Tja, aber was mache ich nun die nächsten 7 Stunden?

Meine Mitfahrer sind eher schläfrig als gesprächig und ich versuche mich nebenbei daran zu gewöhnen mit dem Rücken in Fahrtrichtung zu sitzen. Da ich aber optimistisch bin das ganze irgendwie hinzubekommen (kleine Kinder im Babysitz schaffen das schließlich auch) widme ich mich also vor allem dem Schreiben.
Zum Beispiel wäre da ein Nachtrag zum Weihnachtsabend. Das ganze lässt sich auch recht schnell zusammen fassen. Erstens: Die Unternehmensweihnachtsfeier war für mich relativ schnell zu Ende, da ich mir eine fiese Erkältung sammt dicker Mandeln und Fieber zugezogen hatte. So blieb fur mich gerade genug Zeit mir ein Bissen vom Buffet zu gönnen, ein paar Kollegen kennen zu lernen und anschließend mitsamt Geschenk (einer Flasche Wein und einem 1 Gigabyte-USB-Stick mit schickem Firmenlogo) den Heimweg anzutreten. Inzwischen war ich wegen der Erkältung auch mal beim Arzt und hab mir was verschreiben lassen. Aus gegebenem Anlass stimme ich deshalb für die Verleihung des Medizin-Nobelpreises an den Erfinder des Breitbandantibiotikas Wenn der schon einen haben sollte, bekommt er halt nen zweiten. Da kenn ich nix! Wer seine Unterstützung dazu kundtun will, ist in den Kommentaren herzlich dazu eingeladen.

Was gab’s sonst noch? Das Weihnachtsessen: Gestern war es dann soweit. Jan (Schwager in spe) hat eine 5 Kilo-Ente und ein paar Flaschen Wein ergattern können. Selbige wurden dann beim bzw. nach dem Festschmaus gelehrt. Ich schätze im nächsten Jahr sollte ich mich mal als Koch versuchen. Vielleicht krieg ich das tote Stück Geflügel ja genauso zart hin. Wir werden sehen. Ist ja auch noch ein bisschen Zeit bis dahin.
Das war’s eigentlich auch schon wieder zu Weihnachten. War diesmal zwar ein Heilig Abend ohne die traditionelle Mitternachtsmesse samt Freunden, aber immerhin fahre ich jetzt gerade mit nem Schlitten durch das unverschneite Deutschland. Merkt ihr schon wie’s weihnachtet…?
Tja, da ich immer noch mehr als genug Zeit habe, ist mit dem Schreiben noch lange nicht Schluss.
Ich kann Silvester ja schon einmal vorweg nehmen und darüber philosophieren, was ich mir für’s neue Jahr alles vornehmen werde. Hm, mal überlegen… Ich rauche nicht. Das fällt also weg. Alkoholiker bin ich auch nicht Schließlich vertrage ich viel zu wenig und außerdem wurde ich noch nie dahingehend angesprochen. Was bleibt also übrig? Ich könnte mir jetzt natürlich irgendsowas tolles vornehmen wie: Versuche ein besserer Mensch zu sein. Aber ich glaube, das lass ich lieber. Lässt sich eh immer schlecht kontrollieren, ob man das jetzt durchgehalten hat.

Ich denke, das mit den guten Vorsätzen ist eine Sackgasse. Ich könnte mir noch vornehmen mich im Beruf voll reinzuknien. Andererseits werd ich das eh machen und meine größere Sorge (wenn man so will) gillt eher meinem Privatleben. “Der Rest wird schon irgendwie.” Bei dem Spruch fallt mir ein, dass ich letztens durch einen ehemaligen Klassenkameraden, der sich über’s studivz bei mir bemerkbar gemacht hat, dazu gebracht wurde, noch einmal mein Abibuch zur Hand zu nehmen. Schon lustig was da so drin steht. Unter anderem sollte man da auch sein (Lebens-)Motto zum besten geben. Mein Eintrag war da: “Keine Panik!!! Wird schon alles irgendwie werden.” und hat in keinster Weise was mit dem Anhalter durch die Galaxis zu tun. Lustigerweise steht dort auch als Berufswunsch “Wirtschaftsinformatiker”. Vielleicht wäre es ne gute Idee, sich mal garnix vorzunehmen und im nächsten Jahr was spontanes zu machen. Schaun mer mal was so passiert.
So, inzwischen sind auch schon die ersten 2 Stunden meiner Reise um und ich kann nur hoffen, dass der Akku meines Handys die ganze Tipperei einigermaßen verkraftet hat. Ich werd’s rausfinden und wünsche euch noch ein schönes Weihnachtsfest und evtl. auch einen guten Rutsch.

Cheerio, Miss Sofie …

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