Es geht vorwärts…

Es geht vorwärts…

Das Studium neigt sich so langsam dem Ende zu und auch zum Thema Jobsuche hat sich etwas ergeben. Wen man es genau nimmt steht jetzt also der Ernst des Lebens vor der Tür. Bis dahin musste aber noch einiges erledigt werden.

Studium:
Zum Beispiel stand noch eine letzte Prüfung auf dem Programm. Diesmal war es wieder mal eine mündliche und so recht wußte niemand was oder besser wie er lernen sollte. Es kursierte ein Schwerpunktzettel auf dem die Themenbereiche abgegrenzt wurden. Aus Erfahrung wußten wir allerdings, dass sich das Prüfungskommite, das sich aus jeweils 3 Angehörigen verschiedener Firmen zusammensetzt nur selten an diese Vorgaben hält und auch gerne und viel im Grundstudium nachstochert. Im Grunde müßte also alles gelernt werden. Wohl dem, der sich seine Aufzeichnungen bewahrt hat (wenn er denn welche hatte). Letztendlich ist es jedoch immer so ein breites Gebiet, dass man sich nur einen groben Überblick verschaffen kann und mit selbstbewußtem Auftreten, etwas Glück und einer guten Portion Grundwissen in die Prüfung stürmt.

So oder ähnlich ist es dann auch geschehen, so dass ich mir mit dieser Prüfung wenigstes noch eine 1 vor dem Komma als Endnote sichern konnte. Sie Diplomklausuren liefen dagegen nicht so optimal (Will sagen: Da wär noch mehr drin gewesen).

Job:
Andererseits muss mich das auch nicht weiter stören, immerhin hab ich ja jetzt schon einen Vertrag als Junior-Consultant bei msg-systems unterschrieben. Die Jobmessen haben sich also bezahlt gemacht. Einziger “Nachteil”: Ich muss aus Berlin weg. Da ich mich allerdings nicht zu den Leuten zähle, die jammern, dass sie nichts gefunden haben und sich dabei nur im Umkreis von 5-10 km beworben haben, kann das eigentlich nicht als Nachteil zählen. Außerdem macht die Firma einen sehr netten Eindruck und die Chancen bei DaimlerChrysler übernommen zu werden standen aufgrund des neuen Management-Modells eher schlecht. Die Chancen besserten sich zwar noch einmal schlagartig, aber da hatte ich schon unterschrieben und ich denke das war vermutlich auch besser so. Auf die Art lernt man wenigstens noch ein paar andere Firmen kennen. (Und vermutlich wäre es dann eh auf Stuttgart hinaus gelaufen.)
Stattdessen hatte ich nun die Wahl zwischen München (Hauptsitz), Köln und Hamburg. München – teuer aber dafür in Alpennähe und Hauptsitz. Hamburg – bestimmt eine interessante Stadt, aber in dem Zusammenhang nicht besser als München. Köln – Nicht so teuer wie München und Wohnsitz meiner Zwillingsschwester. Demzufolge war meine erste Wahl Köln gefolgt von München. Lange Rede – kurzer Sinn: Ich bin jetzt nach Köln gezogen (oder besser gesagt in die Weltstadt Hürth-Kalscheuren).

Die Wohnungssuche entpuppte sich als relativ problemlos, als mir mein Schwesterchen ein paar Zeitungsanzeigen schickte und ich mich mit dem ersten Vermieter auch sofort einigen konnte. Franzi hat sich die Wohnung dann auch gleich angeguckt und so bin ich auf ihr anraten umgezogen. Die Wohnung fällt mit 40 m� zwar etwas kleiner aus als die alte, aber dafür wohne ich ab jetzt alleine und habe 2 Zimmer zur Verfügung. Die Nachzahlungen vom Kindergeld konnten auf jeden Fall gleich sinnvoll in Möbel und Einrichtung investiert werden. Alles in Allem passt die Wohnung super zu meiner Einrichtung und ich bin gespannt, wann ich alles zusammen haben werde, was meine Einrichtung angeht. In diesem Zusammenhang freue ich mich schon auf mein Bild, das ich bei vectorian in Auftrag gegeben habe.

Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie dieser neue Lebensabschnitt werden wird. Neue Kollegen. Neue Stadt. Neue Arbeit. Neue Wohnung und und und…

Wünscht mir Glück!

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