Buggy Tour in St Lucia

So, dann machen wir uns mal an den Bericht über das letzte Wochenende. Inzwischen ist das Ganze ja schon wieder ein Weilchen her. Ich werde trotzdem versuchen mich zu erinnern.
Es ging nach St Lucia. Das ist ein Ort an der Ostküste Südafrikas und nur lächerliche 8 Stunden Autofahrt entfernt. Der Plan für dieses Wochenende lässt sich in ein paar kurzen Stichpunkten beschreiben: Buggy Tour, Heikes letztes Wochenende, Indischer Ozean, Schlammpackung.

Wir waren insgesamt 8 Leute. Steffi, Tim, David und Johann in einem Auto und Busisiwe, Heike, Chris und Ich im zweiten. Ursprünglich hatte ich mich bereit erklärt mit meinem Auto zu fahren und mein Kilometerkonto mal wieder kräftig zu belasten. Glücklicherweise hatte Heike kurz vorher erfahren, dass ihr Auto doch ein wenig günstiger ist als erwartet und dazu gab’s auch noch mehr Freikilometer. Einem geschenkten Gaul… Das hatte nicht nur den positive Nebeneffekt, dass ich eventuell doch noch nach Durban fahren kann, sondern auch, dass ich an diesem Wochenende nicht fahren musste. Das kam mir ganz gelegen. Vor allem, wenn ich an die Straßenverhältnisse denke, die vermutlich nicht mal ein ausgewachsener Dodge über längeren Zeitraum überlebt hätte. Ein Smart wäre da vermutlich hoffnungslos verloren gewesen.
Wir verließen das Betriebsgelände am Freitag gegen 15:30 Uhr, was mir einen gehörigen Strich durch meine Zeitplanung machte. War ich doch den ganzen Vormittag mit einem Mitsubishi Outlander in Pretoria unterwegs. Das war doch mal was anderes als ein Smart. Spaßmäßig nicht gerade schlecht, aber absolut nicht zu vergleichen mit dem, was uns am nächsten Tag blühen sollte. Irgendwie sind wir dann auch angekommen. Ich hab das ganze nicht so ganz mitbekommen, weil ich die Freizeit nutzte um wenigstens ansatzweise etwas Schlaf nach zu holen.

Unsere erste Bleibe war ein Zulu-Dorf in dem wir gegen Mitternacht herzlich empfangen wurden. Ein Feuer brannte in der “Küche” (einem Pavillion mit Strohdach). Diese Hütte stellte sich jedoch als totale Fehlinvestition heraus. Es gab nämlich kein Loch in der Decke, aus dem der beißende Rauch hätte entweichen können. Mit einem Bier in der Hand und tränenden Augen verließen wr folgerichtig die Örtlichkeit und machten uns auf den Weg in unsere Hütten. “Nanu!!!” Da hat wohl jemand falsch nachgemessen? Die Hütten aus einem Stroh-Ast-Geflecht haben Türen, die etwa 70 Zentimeter hoch sind. Das macht das Eintreten ein wenig schwieriger. Verblüffenderweise finden wir in den Zwei-Bett-Häuschen tatsächlich zwei komplette Betten vor. Wie haben die die da rein bekommen? Entweder werden hier die Häuser um die Betten herumgebaut, es gibt einen IKEA um die Ecke, oder es gibt noch einen Hintereingang. Verständlicherweise verschwendete ich nicht allzu viele Gedanken an die hiesigen Möbelhäuser und machte mich ans Matrazenhorchen. Der kleine Abstecher ins Toilettenhäuschen gleicht einem Zoobesuch. Kleine geckoartige Tierchen… Moment! Nach einer kurzen Suche bei Wikipedia kann ich behaupten: Die waren nicht nur geckoartig. Das waren Geckos! Zusätzlich noch eine Gottesanbeterin. Seidenraupen an den Bäumen. Man ist eben doch in der Natur :o )
Meine Hüttenpartnerin Busi klärt mich später auch noch über die kleinen Türen auf. Wenn man Gast in einem Zuluhaus ist, ist es verboten großer zu sein, als der Hausherr. Damit dieser aber nicht immer aufstehen muss sobald jemand reinkommt, zwingt man den Besucher so, auf die Knie zu gehen. Etwas befremdlich. Eine weitere für einen unerfahrenen Europäer kurios anmutende Regel ist das Verhalten, wenn man jemanden in Südafrika besucht. So setzt man sich gefälligst gleich hin sobald man reingelassen wird und fühlt sich wie Zuhause. Was dieses Zuhausefühlen alles umfasst konnte mir Busi aber auch nicht sagen. Ich schätze Bier aus dem Kühlschrank nehmen und Fernseher Anschalten gehört nicht dazu.
Unsere All-Inclusive-Taktik zahlt sich spätestens am nächsten Morgen aus. Leckeres Frühstück nach “regionaler” Art: Toast, Ei, Speck werden mit Saft, Cornflakes, Tee und Kaffee abgerundet. Ein Blick vor das Tor… Siehe da. Da stehen ja schon unsere Buggys. Die Fotos haben nicht zu viel versprochen. Die geräumigen Kofferräume bieten genügend Platz für Zelte, Klappstühle, Geschirr, Gaskocher, Kohle, Werkzeug, Getränke und natürliche unsere eigenen Sachen. Schnell werden die Taschen in Mülltüten verpackt und wir lassen die Einweisung über uns ergehen. Wir sind verantwortlich für unsere Fahrweise. Es ist nicht erlaubt in, auf oder über Tiere, Kinder und andere Autos zu fahren. Sicherheitsabstand wird eingehalten. Der letzte Wagen bekommt ein Funkgerät. Aufgrund des Heckantriebes müssen die Räder beim rückwärts Fahren im Sand gerade stehen. Alkohol in Maßen ist erlaubt. Aber nicht a la Links ne Kippe, Rechts ein Bier und gelenkt wird mit dem Knie. usw usw usw.

Bevor wir uns auf den Weg machen, können wir uns ganz Touristenmäßig einen traditionellen Tanz angucken, der sowohl bei Hochzeiten, als auch bei Stammesstreitigkeiten getanzt wird. Die 4 Herren im Wildlederdress, machen sich über ihr Outfit mindestens genauso lustig wie wir und legen einen Tanz auf’s Parkett, dass einen Workout im Fitnessstudio in nichts nachsteht. Die Lady, die sich zu uns gesellte und plötzlich anfing zu Klatschen und wilde hohe Schreie von sich zu geben machte das Ganze noch authentischer. Den obligatorischen Obolus am Ende geben wir freiwillig ab und machen uns wieder zu unseren Autos.
Die Schaltungen der selbst zusammen gebastelten, aber keineswegs unseriös aussehenden, Buggys erinnert an einen alten VW-Bus. Nach einigen Versuchen hat man sich aber an das Nichtvorhandesein eines Schleifpunktes gewöhnt. Die Tour startet mit einer kleinen Strecke über der Bundesstraße und und beginnt als wir plötzlich links in eine Zuckerrohrplantage einbiegen. Schon hier wird klar, warum man in einem Buggy mit guter Federung und …PLATSCH!!! “Bähhh!” Das war ja eckelig. Aber irgendwie lustig… PLATSCH!!! “Jippie!”. Die Bodenwellen der ‘Straße’ ist mit Wasser gefüllt und sorgt bei angemessener Geschwindigkeit für eine Schlammdusche, der man in dem cabrioartigen Gefährt nicht einmal ansatzweise entrinnen kann. Binnen kürzester Zeit sind wir eingesaut und freuen uns über den genialen Einfall mit den Müllbeuteln.
Obwohl die Fahrt an sich schon das reinste Abenteuer ist, halten wir zwischendurch auch das ein oder andere Mal an. Das gibt uns nicht nur die Möglichkeit Entwicklungshilfefotos zu schießen, sondern auch ein Zuckerrohrfeld zu plündern. Die Bananen nebenan waren leider noch nicht reif, sonst hätte man da noch ein bisschen mehr Schlemmen können.
Weiter geht’s. Von dem Hügel aus können wir am Horizont unser Ziel sehen. DAS MEER. Bis dahin geht’s aber erstmal weiter durch Stock, Stein, Sand und Bums. Wie jetzt Bums? Ja, das war ein “Bums”. Und dann auch noch ein “Schieb”. Da ist mir doch tatsächlich jemand rauf gefahren. Aber anscheinend denkt David garnicht daran mit dem Schieben auf zu hören. Huhu, Stopp! Weißt du was eine Bremse ist? Hat er denn nicht aufgepasst als wir unsere Einweisung bekommen haben? Gut, dass die Wagen einen Metalrahmen um sich rum gespannt haben. Mein Auto hat glücklicherweise nichts abbekommen. Dafür ist bei David ein Licht und die Stoßstange/Kuhfänger verbogen. Unsere Guides und Besitzer schütteln mit dem Kopf und erklären noch einmal kurz die wesentlichen Grundsätze dieses Trips: Keine Unfälle, bitte! Davids versuche, die Situation zu erklären machen die Sache nicht wirklich besser, aber auf jeden Fall lustiger.
Je näher wir dem Strand kommen, umso sandiger werden die Wege. Unseren nächsten Stopp legen wir am heiß ersehnten Indischen Ozean ein. Das Ufer ist mit Steinen bedeckt, so dass ein Bad für uns noch nicht in Frage kommt. Trotzdem ist das Wasser mehr als Willkommen. Wir sehen aus, wie Warzenschweine, die ihr Gesicht zu sehr in den Schlamm gedrückt hätten und freuen und auf das erstaunlich warme Nass. Während sich unsere Leiter um unser leibliches Wohl kümmern genießen wir die steife Brise aus Richtung Nordost und schießen in feinster Touristenmanier ein Foto nach dem anderen. Das Essen schmeckt ausgezeichnet und kann sogar mit einem Salat aufwarten. Inzwischen ist es schon früher nachmittag und wir sind froh endlich weiter zu fahren. Schließlich wollen wir doch den Sonnenuntergang am Strand genießen und nicht in den Buggys im Gestrüpp. Der Weg parallel zum Strand bietet einige Schwierigkeiten. Hügelige Landschaften, gespickt mit tiefem weißen Sand sorgen dafür, dass ich auch nach drei Versuchen, den Berg mit Geschwindigkeit zu erklimmen, scheitere. Besonders deprimierend ist dabei die Tatsache, dass ich mir nach der ewig dauernden Einen-halben-Meter-zurück!-Stopp!-Vollgas!-Aktion angucken darf, wie der nachfolgende Wagen ohne Problem mit Vollgas auf mich zugerast kommen… Naja, der hatte ja auch viieeel bessere Reifen ;o)
Nach etwa zwei Stunden kommen wir in unserer Bleibe an. In der Beschreibung stand, dass wir am Strand übernachten. Natürlich hätte ich jetzt nicht damit gerechnet, dass wir auf einem Campingplatz am Strand unsere Zelte aufschlagen. Zahlreiche Angler haben hier ebenfalls ihre Zelte aufgeschlagen und trüben ein wenig das Bild der Wildnis. Nüchtern betrachtet, waren wir vermutlich nie in der Wildniss, sondern vermutlich nur auf einer Parallelstraße zu Hauptstraße. Was soll’s. Ich hab kein Problem damit, mich in diesem Punkt selbst zu belügen. Positiver Nebeneffekt des Zivilisationseinbruches war die Dusche, die wir auch verdammt nötig hatten. Noch schnell die Zelte aufgebaut und die Luftmatrazen mit Hilfe eines kleinen Gummischlauchs und des Buggyauspuffs aufgepustet und schon kann der Abend beginnen. Die letzten Bierreserven werden mobilisiert und wir schaffen es sogar noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang.
Was man als dummer Ausländer natürlich nicht bedacht hat, war, dass wir uns an der Ostküste befinden und die Sonne somit wohl kaum im Meer verschwinden wird. Zu unserer Freude befinden wir uns aber auf einer kleinen Landzunge, so dass wir zumindest ein paar Kilometer Wasser zwischen uns und dem Feuerball bringen können. Während sowohl Chris als auch ich vermutlich aus purer Faulheit immer noch unsere kurzen Klamotten anhaben. Setzt bei Busi, trotz warmer Kleidung der Schüttelfrost ein. Ein paar Geschichten von meterhohen Schneewänden in Österreich machen ihr merkwürdigerweise auch nicht wärmere Gedanken.
Im unserem Lager angekommen, gibt es ein leckeres Curry-Chicken mit Reis und natürlich ein Lagerfeuer. Nun ist erstmal ausspannen angesagt. Nachdem ich den ganzen Tag gefahren war, fühlte ich mich doch schon etwas erschlagen. Busi konnte mich nämlich leider nicht abwechseln, da sie keinen Führerschein besaß und bei ihrem letzen Fahrversuch zu allem Überfluss auch noch einen Unfall hatte. War nicht so schlimm. Schließlich hat das Fahren an sich ja Spaß und der Feierabend in greifbarer Nähe. Der Sternenhimmel ist zwar nicht mit Lesotho vergleichbar, aber dafür gibt es das Meeresrauschen frei Haus. Gegen 23:00 Uhr gehen die meisten in Ihr Zelt. Busi und ich halten es allerdings noch mit 2:30 Uhr aus. Daran mag die Flasche Vodka gemixt mit einer Flasche Abfelsaft (komische Mischung) natürlich nicht ganz unschuldig gewesen sein.
Der Wecker für den nächsten Morgen war auf 6:00 Uhr gestellt. Der Sonnenaufgang wurde uns nämlich wärmstens empfohlen. Allerdings waren wir nicht schnell genug. Um 6:00 Uhr war die Sonne schon längst draußen und wir konnten nur unseren zweiten Plan in die Tat umsetzen. Jetzt wurde nämlich erstmal ein Bad genommen. Gestern hatte es mit dem Baden ja nicht geklappt. Aber zum Wach werden ist das bestimmt ganu das richtige. Schnell noch ein Aspirin eingeworfen (nur zur Sicherheit) und auf geht’s. Wir passieren ettliche nachtangler, die mehr oder weniger zufrieden den Strand verlassen und finden letztendlich ein lauschiges Plätzchen. Der Wind hällt sich noch in Grenzen und so geht’s erstmal rein ins Kühle nass. Huahh, wunderbar. Die Wassertemperatur ist einfgach himmlisch und die Gedanken an die kalten Atlantikküsten in Frankreich werden nicht mehr länger mit “Ozean” assoziiert. So muss ein Ozean sein! Wellengang, warm, noch nicht einmal unangenehm salzig.
Wieder im heimischen Lager angekommen wird bei einer warmen Dusche erstmal das Salz und vor allem der Sand von der Haut geschruppt. Anschließend geht’s zurück ins Zelt. Bis das Frühstück soweit ist, kann man ja nochmal die Augen zu machen. Während busi und ich am Strand waren haben sich die anderen auf den Weg zum Ausguck gemacht. Am Strand gibt es nämlich einen kleinen Berg von dem aus man eine respektable Aussicht genießen kann.
Trotzdem war die Luftmatraze für mich verlockender. Zwischendurch wurde ich von ein paar Ottern oder Mardern geweckt, die sich ganz dreist über alle essensreserven hermachen wollten. Genauso langsam und leise, wie sie gekommen waren, verschwanden sie aber auch nach einem beherzten Wurf mit dem Schuh. Nach einer ausgiebigen ersten Mahlzeit machen wir uns ans Lager abbauen und abwaschen. (Das heißt abwaschen musste ich nicht. Die Jobverlosung erfolgte über die Karten. Der Joker musste die Pfannen Waschen. Die beiden Buben die nahmen sich der Teller an. Am Abend zuvor hatte mich das Los getroffen. Nachdem das Gelächter der Schadenfreude verklungen war ist Heike jedoch aufgefallen, dass ich wirklich nicht in der Lage war, keine Motivation hatte bzw. viel zu geschafft war um mich an die Küche zu stellen. Glücklicherweise hatte Sie das Los an diesem Morgen auch verschont, sonst hätte ich in der Pflichte gestanden. Nach einer dreiviertelstunde Lager abbauen bzw. Auto einräumen ging es endlich los. Diesmal nicht schon wieder mit Busi, sondern auch mal als Beifahrer von Heike – Wesentlich entspannender und nicht minder unterhaltsam. Konzentriert man sich beim Fahren noch auf die Sanddünen und die schmale Straße, so kann amn als Beifahrer auch mal einen Blick zu Seite vwerfen und entdeckt so lauter kleine Affen, die in denm Bäumen rumturnen.
Wir graben uns also weiter durch den Sand und erleben die ein oder andere Pause, wenn sich wieder einmal ein Auto bis zur Unkenntlichkeit im Sand eingegraben hat. Alles nicht so schlimm, denn wir erreichen am späten Nachmittag unsere Zwischenstation. Was uns erwartet als wir auf der Düne aussteigen lässt in mir die Frage aufsteigen, wass ich überhaupt in Deutschland zu suchen habe. Ein Sandstrand, der zwar nicht den Kitschfaktor einer Hawaianischen Inselgruppe erreicht, aber zusammen mit der Sonne und dem Wellengang geradezu nach einem Bad schreit. Gesagt – getan. Unsere “Aufpasser” bereiten mal wieder das Essen zu und wir machen uns auf den Weg in die Fluten. Die Wassertemperatur ist immer noch perfekt (erfrischend, aber nicht zu warm). Der Wellengang sorgt für genügend Bewegung, so dass man nicht nur im Wasser rumtreibt. Und etwa 80 Meter vom Ufer entfernt sorgt eine Felskante dafür, dass sich die Wellen auch immer an der selben Stelle brechen. Logischerweise muss man aufpassen, dass man vom Sog nicht bis hinter die Felskante gezogen wird (da ging es nämlich schätzungsweise um mindestens einen Meter nach unten). David und Tim waren ein wenig unvorsichtig. So schlug sich Tim die Knie am besagten Fels auf und David wurde am Boden entlanggespült, wobei er sich ebenfalls ein paar kleine Verletzungen zuzog. Alles in allem aber trotzdem ein Heidenspass. Hätte man noch ein Surfbrett dabei gehabt, dann hätte man nicht nur den Traumhaften Strand, sondern auch das Wasser unsicher machen können. Trotzdem war das Trocknen am Strand mit geschlossenen Augen und Wellenrauschen, vermutlich das beste, dass mir an diesem Tag passieren konnte. So legte ich mich nach dem Essen noch einmal an den Strand und musste von den anderen geweckt werden, damit wir nach der mindestens zweistündigen Pause weiter fahren konnten.
Irgendwann musste es ja schließlich nach Hause gehen. Die Durchquerung eines Flusses war zwar sicherlich spektakulär, aber leider viel zu kurz. Da wir durch unseren ausgiebigen Strandaufenthalt schon eine kleine Verspätung hatten, “mussten” wir die Abkürzung durch eine Tagebaumine nehmen. Diese Miene bestand aber im Grunde auch nur aus weißem Sand und machte das Fahren wieder einmal zu einem Erlebnis. Eine letzte spontane Pause legen wir neben einem Zuckerrohrfeld versuchen uns noch einmal um Zuckerrohr auslutschen. Gegen 17:00 Uhr kommen wir dreckig und erschöpft aber glücklich an unserem Ausgangspunkt an.
Der 7-8-stündige Heimweg gestaltet sich für mich wieder sehr einfach. Busi schläft die Hälfte der Zeit und ist vollkommen überrascht, als wir sie gegen 0:00 Uhr vor ihrer Wohnung in Sunnyside absetzen.

Fazit: Das war vermutlich eines der besten Wochenenden, das mir hier bis jetzt widerfahren ist. Fest steht: Ich will auf jeden Fall noch einmal ans Meer und wenn möglich mehr als nur ein paar Stunden dort verbringen.

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