Mann’o'mann. Man kommt ja hier garnicht mehr zum Schreiben. In der letzten Woche habe ich es ja gerade nochmal so geschafft, das vorrangegangene Wochenende zu bearbeiten. Dabei war die letzte Woche nicht gerade langweilig, sondern viel eher feucht fröhlich.
Beginnen wir am Montag. In inzwischen liebgewonnener Tradition treffen wir (Heike, Chris, ich und wechselnde Gesellschaft) uns zum Essen. Das ist nicht nur gesund (Wenigstens einmal pro Woche ein Essen ohne kiloweise Fleisch.) sondern auch sehr unterhaltsam. So kann man die Gelegeheit beim Schopfe packen und den meist Südafrikanischen Gästen ein bisschen europäische Kochkunst nahe bringen. Aus diesem Grund hatten wir uns für ein Schokofondue entschieden… Naja, vielleicht nicht ganz so gesund, aber dafür lecker. Christian hatte seine Arbeitskollegin Busi eingeladen, die nun schon zum zweiten mal die fremde Küche genießen sollte. Das letzte mal waren es wohl Tintenfisch und allerlei anderes Meeresgetier. Sie hat alles ganz tapfer probiert und ist wohl anschließend mit knurrendem Magen und einer Erfahrung mehr nach Hause gefahren. Wär ich ja gerne dabei gewesen. Wie dem auch sei. Das Schokofondue mit ettlichen Früchten sollte nun mal eine etwas weniger exotische Mahlzeit sein, die ihr Frauenherz höher schlagen läßt. Nach dem gemeinsamen Einkauf standen wir auch schon vor dem ersten Problem. Da Feuer beim Fundue immer eine tolle Sache ist, hatten wir uns eine Flache Lampenöl gekauft. Das war natürlich ein klassischer Fehlkauf, da dieses Zeug nicht mal ansatzweise so gut brennt wie richtiger Fondue-Spiritus oder Öl oder was man sonst so benutzen sollte. Die Kerze tat es aber letztendlich auch und wir konnten uns zum Nachtisch über den Wein und den mit Blauschimmel zersetzten Käse machen. *grins* Busi, bemerkte zwar, dass der Käse sehr kräftig schmeckte, fragte jedoch erst nach dem viertem Bissen, was denn das blaue Zeug darin wäre. Tja, was heißt jetzt Schimmel auf Englisch? (für alle die es wissen wollen: “mildew”) Wir haben’s einfach umschrieben. “Tja, weist du… Wenn du den Käse zu lange im Kühlschrank liegen läßt…” Wär ihr Gesicht nicht von Natur aus schwarz, so wäre es jetzt vermutlich schlohweiß geworden. Ich hoffe sie hat den Abend trotzdem genossen. Wir hatten auf jeden Fall unseren Spaß, vor allem, wenn man an die drei Flaschen Rotwein denkt, die an diesem Abend ihr jähes Ende fanden.
Der Dienstag stand im Zeichen der Farewell-Party von Florian. Also geht’s ins Rhapsodys, wo ich mir einen in Rotweinsoße gekochten Ochsenschwanz gönnen möchte. Hätte jetzt allerdings nicht gedacht, dass ich mir das Fleisch aus den Knochen rauspopeln muss. Naja, geschmeckt hat’s trotzdem. Ganz so lange wollte ich aber auch nicht hier bleiben. ‘Wenn ich mir die nächsten paar Tage angucke, so kann es bestimmt nicht schaden etwas früher zu verschwinden.’ dachte ich mir und verschwand gegen 22:30 Uhr von der Bildfläche. Das Bettchen sollte aber noch ein paar Stunden enfernt sein, denn während meiner Abwesenheit waren die Franzosen in unser Häuschen eingefallen. Eduard (der, es wie ich gelernt habe nicht leiden kann, wenn man ihn Edward nennt), Maxim, Frank, Coralie und einige andere waren gerade am Grillen …sorry: Braaien. Ende vom Lied: Wieder nicht vor 12 im Bett. Aber Ausruhen kann man sich ja nächste Woche.Mittwoch: Wieder mal Braai angesagt diesmal aber bei uns Zuhause. Maxim unser verrückter Franzose feierte Abschied. Da das aber nur im kleinen Kreis geschehen sollte, wurde nicht wie normalerweise üblich im Restaurant reserviert und eine wahre e-Mail-Lawine losgetreten sondern die gute alte Mundpropaganda benutzt. Sehr lustiger und wieder mal ein langer Abend. Das schlimmste war aber das Aufwachen am nächsten Morgen und die Feststellung, dass trockener Rotwein einfach nichts für mich ist. (Immer noch nicht.) Als kleines Andenken hat uns ein Gast… ich glaube sie war Amerikanerin, Britney, oder so …beim Verlassen der Party die Lichtschranke unseres Tores kaputt gefahren. Ich fühl mich viel sicherer auf einem Grundstück mit unverschlossenem Tor.
Donnerstag: *KLINGELINGELING* Huaahhhh!!! Wer bin ich? Was bin ich? Ah ich weiß: Ich bin müde. Also nochmal umgedreht und wenigstens für fünf Minuten die Augen zuma….ztzttztztzt….. *KNALL* Huaahhhh!!! Wer bin ich? Was bin ich? Moment, das hatten wir schonmal. Warum bin ich aufgewacht? Ah, da hat jemand die Tür geknallt. Wie spät ist es? Nee, da will mich die Uhr wohl veralbern. Um die Uhrzeit bin ich doch schon längst auf dem Weg zur Arb… MIST!!!
Also aufgestanden! Aber schnell! Aua!! Durch die Bewegung wird auffällig viel Blut in meinen viel zu kleinen Kopf gepumpt. *Ächz* Im Dellirium suche ich meine Klamotten und finde sie tatsächlich. Nur gut, dass ich gestern noch gebügelt habe. Noch hab ich ja eine Chance pünktlich zu kommen. Appetit auf Frühstück hab ich ja sowieso nicht. Bleifuß!
In etwa diesem geistigen Zustand verbringe ich den kompletten Vormittag. Um 12:30 Uhr geht’s ab in die Kantine und… Oh Freude!!! … das Essen sieht sogar vernünftig aus. Irgend jemand meint es gut mit mir ungefähr fünf Stunden nach meinem unrühmlichen Aufstehen bin ich wieder im Vollbesitz meiner geistigen und körperlichen Kräfte.
Heute steht doch die Einweihungsfeier der Wohnung von Jan und Fritz an?! Na, da werd ich aber nicht so lange bleiben. Immerhin gibt’s morgen die große Party. Außerdem kommt heute unser Pool-Table an. Da werd ich mich also möglichst früh vom Hof machen um noch eine kleine Runde zu spielen. Der Weg zum Haus von Jan&Fritz (und zwei am Mittwoch angereisten) gestaltet sich als rellativ schwierig. Zwar haben die beiden eine Karte als Wegbeschreibung verteilt, aber die stiftet mehr Verwirrung als alles andere. Sie besteht nämlich nur aus einigen Strichen, die Abseits jeden einheitlichen Maßstabes den Weg weisen sollen. Nach einer 20-minütigen Oddysee komme ich auf die Idee, die Karte weg zu werfen und mich mit meinem Stadtplan und der Adresse auf die Suche zu machen. Na also, es geht doch! Ich bin tatsächlich der erste Gast und kann mich so in Ruhe dem wollknäuelgroßen Hundewelpen widmen, den sich Fritz vor einigen Wochen gekauft hat. Richtig süßer Fratz. Nur, dass er immer meine Schnürsenkel abbeißen will beunruhigt mich etwas. Ich hab doch nur das paar Schuhe für die Arbeit. Der Abend vergeht recht schnell und ich verabschiede mich mit der Vorfreude auf ein Billiardspiel und mein Bett von allen Anwesenden. Zuhause angekommen muss ich mich über das vollkommen leere Haus wundern. Pool-Table (ihr Name ist Calina) steht da, aber kein Mensch, der ihn benutzt. “Okay.” sag ich mir. “Gibt schlimmeres.” Ein kleines Spiel und dann ab ins Bett. Gesagt – Getan. Es geht doch.
FREITAG: Heute ist Casual Friday! Was eigentlich normal sein sollte, wird heute aus gegebenem Anlass zelebriert. Es ist nämlich Frühlingsanfang und irgendjemand hat zum Feiern aufgerufen. Die Abteilung, die am besten Stimmung verbreitet bekommt einen Preis und wer sich im Büroalltag auskennt, weiß, dass sich das niemand zweimal sagen läßt. Glücklicherweise enthällt sich meine Abteilung vollständig dem Trubel. Das einzige, was mir blüht ist ein abteilungsinterner Abstecher in den Social Club, wo den Geburtstagskindern des vergangenen Monats zu ehren ein alkoholfreier Cocktail auf uns wartet. Nette Idee. Nur die alberne Papiermütze hätte man sich sparen können. Der Tag vergeht irgendwie wie im Fluge. Die Sonne scheint, es gibt einiges zu tun und draußen läuft ein verrückter im Superman-Kostüm durch die Gegend. Okay, der kiegt doch wohl nen Einzelpreis als Stimmungsmacher.
Nach Feierabend geht’s noch schnell in den Social Club um mit ein paar Kollegen zu quatschen und ein kleines Bier zu trinken. In den Iegweiden der Bar haben wir sogar ein deutsches gefunden. Schmeckte aber widerlich. Also ist es letztendlich doch nur ein halbes geworden.
Auch besser so, denn schließlich soll es ja jetzt noch nach Hause gehen. Eine dreiviertel Stunde später stehe ich vor unserer Einfahrt. Meine Güte. Wo kommen denn die ganzen Autos her? Das kann ja lustig werden. Immerhin gibt es noch unseren Contest. Demjenigen, der die “hottest chic” einläd, winkt der zehn Jahre alte Brandy. Ich gehe ins Haus und darf überrascht feststellen, dass Ryan unser schweigsamer fünfter Mitbewohner schon ganze Arbeit geleistet hat. Aber so richtig gesund sieht er nicht aus. Der Eindruck bestätigt sich auch, als er nach etwa einer Stunde das Gleichgewicht verliert und gegen einen Stuhl fällt. Meine Güte. Feiern is ja schön, aber man sollte auch wissen, wo die eigenen Grenzen liegen. Von drei Leuten gestüzt, verschwindet er in seinem Zimmer und ward ab da an nur noch einmal gesehen. Doch dazu später.
So langsam trudelten auch die anderen Gäste ein und man kann ehrlich sagen, dass jeder eine Menge Spaß hatte. Eines der Highlights war der Tanz von Corn(elia) mit zwei brennenden Pendeln an den Händen. (Ich weiß einfach nicht, wie ich’s besser beschreiben soll.) Sah auf jeden Fall tierisch gefährlich und elegant aus. Die Hintergrundmusik übernahm ein Kerl mit Djembé. Insgesamt eine sehr lockere Athmosphäre und viele nette Leute. Wie man an so manch einem überhaupt nicht gestelltem Foto erkennen kann ;o)))
Achso, was war mit Ryan? Nachdem man dachte ihn gegen 20:30 Uhr das letzte mal gesehen zu haben, tauchte er doch noch einmal auf. Er wurde in der Nacht beobachtet, wie er sich im Vollrausch (Was war mit dem Jungen los?) neben den Wäschestapel unseres Vermieters/ Geburtstagskindes stellte und seinem Harndrang nachgab. Keine leckere Sache, sowas. Bis zum heutigen Tag haben wir Ryan nicht mehr persönlich gesehen. Eventuell kann er sich dunkel an diesen Ausrutscher erinnern. Johann nimmt’s mit Gelassenheit. Ich würd mich an seiner Stelle schon ein bissel angepisst fühlen.
Samstag: Gegen 12:00 Uhr stehe ich auf. Die Wohnung sah aus wie ein Schlachtfeld und entgegen den expliziten Anweisungen von Johann hatte sich Lisbeth unsere Maid ans Aufräumen gemacht. Die Terasse säubern wir noch schnell von leeren Flaschen und Zigarettenstummeln. Zum Frühstück geht’s ins News-Cafe. Dort angekommen bestelle ich mir einen Burger und muss feststellen, dass das ein absoluter Fehlgriff war. Entweder war das Fleisch schlecht, oder die Käsesoße ist einfach nur ecklig. Nach einiger Überzeugungsarbeit durch Maxim und Eduard melde ich mich beim Kellner. Der bedauert das Missgeschick und offeriert mir sogleich einen Steakburger. Da kann man sowieso nichts falsch machen. Also sag ich zu. Nach 15 Minuten kommt der Manager und fragt mich ob alles in Ordnung ist? Sie hätten heute schon 12 Burger verkauft und sind sich nun nicht sicher, ob es am Fleisch oder der Soße liegen könnte. So oder so. Er bietet uns eine Runde Getränke auf’s Haus an, was wir dankend ABLEHNEN. Vermutlich sind meine Geschmacksnerven einfach nicht darauf vorbereitet gewesen. Also warum das Lokal noch zusätzlich schröpfen? Der Manager wollte es sich wohl aber nicht nehemn lassen, denn auf unserer Rechung fehlen zum Schluß die Getränke. Geschenktem Gaul…Der Rest des Tages wird mit Video gucken und Billiard spielen verbracht. Für den Abend steht monte Casino auf der Tagesordnung. Das Monte Casino ist etwa 45 Kilometer entfernt und sieht von außen aus wie eine auf Hochglanz polierte Burg. Es kommt ein wenig Las Vegas Feeling auf und wir begeben und ins Innere. Wir (Tim, David und ich) sind Hin und Her gerissen zwischen Staunen und Lachen. Im inneren verbirgt sich eine angeblich italienisch anmutende Kleinstadt. Die Decke ist mit einem fast wolkenfreiem Himmel bemalt und versetzt den Besucher so auch um 23:00 Uhr noch in einen sonnigen Vormittag. Links und rechts der Wege stehen mehrstöckige Häuser und man kann sich über unzählige Tiere aus Pappe amüsieren. Lachend flanieren wir durch die Gassen, machen einen Abstecher ins Casino, lassen diverse Restaurants neben uns liegen und stehen nach etwas mehr als einer Stunde vor dem einzigen Club.
‘Na dann mal los’ denken wir uns und versuchen uns Eintritt zu verschaffen. “Sorry, wir haben einen Dresscode.” Die Dame am Eingang zeigt auf unsere Schuhe. “Mit diesen Schuhen kommen sie hier nicht rein.” Wir wechseln ein paar ratlose Blicke. Da holt Tim sein einziges Ass aus dem Ärmel.”Kommen sie schon. Wir sind aus Deutschland und nur für einen Tag hier.” “Oh, from Germany!! How old are you?” “23″ Sorry, ihr müsst mindestens 25 sein.” WAS??? Ja, da stehts ja. Komischer Laden. Ist das ein Puff oder was? Aber eigentlich haben wir auch gar keine Lust mehr um unseren Eintritt zu kämpfen. Wär sowieso viel zu teuer gewesen.
Wir setzen uns also kurzerhand in eine Bar und bestellen einen Cocktail. Ich entscheide mich für einen “Pangalaktischen Donnergurgler” und freu mich auf den bereits beim Anhalter durch die Galaxis beschiebene Effekt. Dieser blieb allerdings aus und so machen wir uns, nachdem die Live-Band den Betrieb eingestellt hat, auf den Weg nach Hattfield. Es ist zwar schon nach Mitternacht, aber der Abend ist ja trotzdem noch jung. Nicht wahr?
David hat einen Club empfohlen und wir wollen uns doch mal persönlich von seinem Geschmack überzeugen. Dazu kommt es allerdings nicht. Denn direkt neben dem Club liegt ein anderer vor dem sich eine Schlange gebildet hat. LADYS NIGHT steht in großen Lettern über dem Eingang. Wir überlegen kurz. Ziemlich viel Schwarze hier. Als Tourist sollte man solche Clubs ja möglichst meiden. Ach! Guck! Da kommen doch gerade zwei weiße Mädels raus. Ist also gemischtes Puplikum. Wir bezahlen den Eintritt, betreten den Club und… NIX DA. Hinten in der Ecke stehen noch zwei weiße Mädels. Ansonsten sieht’s sehr dunkel aus. Aber bezahlt ist bezahlt. Pretoria ist vielleicht gefährlich, aber totale Anarchie herrscht hier ja nun auch nicht. Wir tanzen etwa eine Stunde lang und werden von allen Seiten angeguckt, als wären wir bunte Hunde, die eine Clownnase aufhaben. Ist aber nix passiert. Im Gegenteil uns haben sogar noch ein paar nette Damen angesprochen, die, obwohl ihr erste Frage war ob wir schwul sind, sehr nett waren. Ende vom Lied. Wir waren wieder erst um 5:30 Uhr im Bett. Gott-sei-Dank hatten meine lieben Mitbewohner am nächsten Morgen (gegen 13:00 Uhr) eine Menge Pancakes mit tierisch leckeren Beilagen zubereitet.
Fazit: WAR DAS EIN SPASS!!! Jede Woche könnte ich sowas nicht machen und mein Alkoholkonsum gab mir etwas zu denken. Aber ich kann mich nicht erinnern in Berlin jemals eine solche Wocher erlebt zu haben. Mal gucken, was die nächsten Wochen so bringen.
Oh man, ich fürchte mich nun doch wieder vor meinem trip zu dir: Werde ich als Alkoholikerin zurück kehren? Muss ich die letzten 20 partyfreien Jahre in einer Woche nachholen? Werde ich am Ende gar zur Reinigung des feierverseuchten Räumlichkeiten degradiert? Was. lieber Himmel, erwartet mich ….?
Hey Janek…kaum laesst man Dich mal ein wenig aus dem Land schon haengen dir links und rechts 2 weibliche Schoenheiten an der Backe
I hope you enjoy your stay over there! Oh, Phillip told me to say ‘Hi’ to you: “Hi Janek”!
Seems to me that the DC world is smaller than I ever imagined. Hopefully you’ll decide to come back to Germany. Otherwise I wouldn’t know what to do at PoPl.
Have fun and best wishes from Australia!
Tja, ein wenig mulmig wird einem schon, wenn man sich den Alkoholkonsum der vergangenen Woche anguckt (vor allem, wenn man bedenkt, dass heute wieder nur 3 Stunden Schlaf drin waren.).
Dass du die letzten 20 Jahre nicht feiern konntest, treibt mir ja fast die Tränen in die Augen. Das Elterndasein muss ja die Hölle gewesen sein. ;o)
Dass du zur Putze degradiert wirst, kann natürlich passieren. Aber ich bin davon überzeugt, das unsere Maid um ihren Arbeitsplatz kämpfen wird. Mach dir also nicht allzu viele Hoffnungen auf diesen Job. Lehrer ist doch auch nicht sooo schlecht.